Dem einen oder anderen dürfte Baphomets Fluch bereits etwas sagen. Bei der Reihe handelt es sich um Point-and-Click Adventures, in denen man in die Rolle des unerschrockenen Amerikaners George Stobbart und der französischen Journalistin Nicole Collard schlüpft, die sich in den Kampf gegen allerlei böse Buben begeben. Im nun auch für das Apple TV verfügbaren fünften Abenteuer mit dem Untertitel "Der Sündenfall" ist ein wertvolles Gemälde gestohlen worden, welches zu seinem Besitzer zurück gebracht werden will. All dies geschieht in komplett deutscher Lokalisierung und mit Game-Center-Anbindung. Die Point-&-Click Steuerung ist dabei sehr gut an die Bedürfnisse der Apple TV Remote angepasst worden. Auf dem großen Fernseher macht das Spielen eines solchen Genres naturgemäß noch einmal um einiges mehr Spaß. Und allein die tolle Comicgrafik sollte schon zum Kauf überzeugen. Wer auf eines der beiden genannten Merkmale steht, kann hier unbesorgt zugreifen. Der Preis beträgt € 6,99. Zu beachten ist jedoch, dass nach der Hälfte des Spiels ein In-App-Kauf in Höhe von € 5,99 Euro fällig wird, wodurch sich der Gesamtpreis im Prinzip auf letztlich € 12,98 Euro erhöht. Doch auch diesen Preis ist das Spiel absolut wert!
Besitzer der iOS-Version (€ 6,99 im AppStore) erhalten das Spiel kostenlos auch auf dem Apple TV, alle anderen bemühen die Suchfunktion auf Apples Set-Top Box.
Des allgemeinen Interesses halber am Samstagnachmittag noch ein Hinweis für unsere südlichen Nachbarn. Seit heute ist der Hype des Sommers, Pokémon Go auch im österreichischen und im schweizer AppStore kostenlos zum Download verfügbar. In einer Mischung aus Geocaching und Augmented Reality Elementen begibt sich mit dem iPhone in der Hand also in die augmentierte Realität und sucht in der Umgebung nach wilden Pokémon. Dabei orientiert man sich teilweise an der natürlichen Umgebung dieser kleinen Drachen-Tierchen, so dass Wasser-Pokémon beispielsweise in der Nähe von Seen und am Meer auftauchen. Hat man ein Pokémon entdeckt, kann man es fangen, indem man mit dem Touchscreen des Handys einen Pokéball wirft. Diese findet man unter anderem an POIs auf der ganzen Welt. Mit den eigenen gefangenen Pokémon kann man dann in sogenannten Gyms gegen die Pokémon anderer Spieler auf der ganzen Welt antreten. Und damit nun frohes Pokémon-Jagen auch in Österreich und der Schweiz!
Anfang der Woche, genauer gesagt am Montag, hatte der iOS AppStore ein kleines Jubiläum zu feiern. Am 11. Juli 2008 öffnete er nämlich erstmals seine Pforten und bot iPhone-Besitzern die ersten Apps zum Download an. Glaubt man Apple, war dies zur Veröffentlichung des iPhone so überhaupt nicht gedacht. Ursprünglich war laut Steve Jobs lediglich vorgesehen, dass man auf dem Homescreen lediglich sogenannte Webclips ablegen können soll. Dabei handelte es sich lediglich um Links zu sogenannten Web-Apps, also Apps, die letztlich nichts anderes sind, als eine entpsrechend optimierte Webseite. Mit der Veröffentlichung der zweiten großen Version des damals noch auf den Namen "iPhone OS" hörenden Betriebssystems des iPhone gab Apple schließlich dem Wunsch der Nutzer nach und integrierte einen AppStore für Drittanbieter-Apps.
Während sich zunächst einige Nutzer und Entwickler an Apples restriktiver Zugangspolitik störten, sorgt diese jedoch seit Beginn dafür, dass es so gut wie keine Malware für das iPhone gibt. Apples 70/30-Aufteilung der Umsätze kann als fair bezeichnet werden und wurde auch von der Konkurrenz so umgesetzt. Fand man zum Start des AppStore lediglich rund 500 Apps, unter anderem die von Facebook, waren es nur ein Jahr später bereits ca. 50.000 Apps. Acht Jahre später hat man inzwischen die Auswahl aus über 2 Millionen verschiedenen Apps für das iPhone und das iPad. Klar das dabei die Übersichtlichkeit leidet. Auch deswegen nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche!
Nachdem ich bereits gestern eine Sonderausgabe der AppStore Perlen veröffentlicht habe, folgt heute bereits die nächste. Dieses Mal allerdings weniger aufgrund eines persönlichen Faibles für die neu erschienene App, als mehr wegen des allgemeinen öffentlichen Interesses. In den USA, Neuseeland und Australien hat Pokémon GO (kostenlos im AppStore) bereits in den vergangenen Tagen für jede Menge Furore gesorgt. Nun kann die Mischung aus Geocaching und Virtual Reality Elementen auch hierzulande offiziell aus dem AppStore geladen werden. Im Zentrum stehen natürlich die Pokémon - dieser asiatische Trend, der sich mir noch nie wirklich erschlossen hat. Diese drei Elemente, Geocaching, VR und Pokémon, haben nun die produzierenden Unternehmen Nintendo und Niantic zur heißesten App des Sommers verschmolzen. Man begibt sich mit dem iPhone in der Hand also in die virtuelle Realität und sucht in der Umgebung nach wilden Pokémon. Dabei orientiert man sich teilweise an der natürlichen Umgebung dieser kleinen Drachen-Tierchen, so dass Wasser-Pokémon beispielsweise in der Nähe von Seen und am Meer auftauchen. Hat man ein Pokémon entdeckt, kann man es fangen, indem man mit dem Touchscreen des Handys einen Pokéball wirft. Diese findet man unter anderem an POIs auf der ganzen Welt. Mit den eigenen gefangenen Pokémon kann man dann in sogenannten Gyms gegen die Pokémon anderer Spieler auf der ganzen Welt antreten. Haut euch beim Lesen nicht um? Mich auch nicht. Ist aber DER Hype dieses Sommers!
Pokémon GO kann ab sofort über den folgenden Link kostenlos für iPhone und iPad aus dem AppStore geladen werden: Pokémon GO
Die Zeiten in denen ich in einer Sonderausgabe der AppStore Perlen auf einen Neuzugang im iOS AppStore hingewiesen habe, waren eigentlich vorbei. Heute ist es aber mal wieder soweit. Grund ist hierfür, dass dort heute eine wahre Legende aufgeschlagen ist, die sich niemand (und ich kann dies gar nicht deutlich genug sagen: N-I-E-M-A-N-D!!!) entgehen lassen sollte. Die Rede ist vom "Maniac Mansion"-Nachfolger Day of the Tentacle (€ 4,99 im AppStore) in der überarbeiteten Remastered-Version. Ursprünglich erschienen im Jahr 1993 gilt das klassische Point-and-Click Adventure als einer der ganz großen Klassiker aller Zeiten. Die Kombination aus knallbunten Comic-Grafiken, abgedrehten Charakteren und aberwitziger Story hat auch knapp 25 Jahre nach der Erstaufführung nichts von seinem Charme eingebüßt.
Der leicht durchgeknallte Wissenschaftler Dr. Fred Edison hält sich zwei Tentakel als Haustiere, von denen eines von giftigen Abwässern trinkt, daraufhin mutiert und die Weltherrschaft an sich reißen will. Das andere Tentakel macht sich daraufhin mit seinen Freunden Bernard, Hoagie und Laverne daran, ihn aufzuhalten. Hierzu werden sie von Dr. Freds Zeitmaschine unbeabsichtigt in der Zeit verteilt. Hoagie landet dabei 200 Jahre in der Vergangenheit, Laverne 200 Jahre in der Zukunft und Bernard bleibt in der Gegenwart. Über diverse Zeitsprünge hinweg müssen die Drei dabei dann mit verschiedenen Gegenständen die Geschichte so beeinflussen, dass das fiese Tentakel bei seinen Plänen gestoppt wird. In der Remastered-Version bekommt man dabei die Originalstory, die durch neue handgezeichnete Grafiken und Audioeffekte gepimpt wurde. Muss man haben!!!
Day of the Tentacle Remastered kann ab sofort über den folgenden Link zum Preis von € 4,99 für iPhone und iPad aus dem AppStore geladen werden: Day of the Tentacle Remastered
Die Neuzugänge an Streaming-Apps für das neue Apple nehmen weiter an Fahrt auf. Nachdem in den vergangenen Wochen bereits verschiedene Mediatheken und Inhaltsanbieter in den AppStore gesprungen sind, zieht nun auch das Portal Netzkino nach und bietet seine Online-Filmmediathek auch auf dem neuen Apple TV an. Inhaltlich findet man dabei zwar keine aktuellen Kino-Blockbuster wie bei Maxdome oder Netflix, dafür aber einige durchaus sehenswerte und auch bekannte Spielfilme aus den vergangenen Jahren. Zahlen muss man hierfür nichts, dafür bekommt man vor dem Start der Filme bis zu drei Werbeclips eingespielt. Wohlgemerkt "bis zu". Teilweise starten die Filme auch direkt ohne Werbung. Der Zugriff ist aus lizenzrechtlichen Gründen auf Deutschland, Österreich und die Schweiz beschränkt. Besitzer der iOS-App (kostenlos im AppStore) finden die App auf dem neuen Apple TV unter den bereits erworbenen Artikeln, Neukunden bemühen die AppStore-Suche.
Eine neue Woche bringt eine neue Streaming-App auf das neue Apple TV. Ab sofort lässt sich dort über den tvOS AppStore kostenlos die Mediathek des Südwestrundfunks laden und nutzen. Während man auf die "große" ARD-Mediathek weiter warten muss, ist der SWR nach dem Saarländischen Rundfunk bereits die zweite Anstalt der Sendergruppe, die ihre Mediathek nun auch auf dem neuen Apple TV anbietet. In minimalistischem Design hat man damit sowohl einen On-Demand Zugriff auf bereits ausgestrahlte Sendungen, als auch auf Livestreams von SWR Rheinland-Pfalz und SWR Baden-Württemberg. Hinzu gesellen sich außerdem die Radiosender SWR1, SWR2, SWR3, SWR4, SWR info, SWR3 Visual Radio und DasDing. Besitzer der iOS-App (kostenlos im AppStore) finden die App auf dem neuen Apple TV unter den bereits erworbenen Artikeln, Neukunden bemühen die AppStore-Suche.
Nintendo macht offenbar Ennst. Nachdem man sich jahrelang weigerte, die iOS-Plattform als wichtigen Zweig für das eigene Videospielegeschäft anzuerkennen, hat man inzwischen die Zeichen der Zeit erkannt, erste Titel veröffentlicht und weitere bereits angekündigt. Und offenbar ist das Ende der Fahnenstange damit noch lange nicht erreicht. Wie Polygon berichtet, soll Nintendo nämlich ernsthaft in Erwägung ziehen, Game Controller und "other kinds of hardware" für mobile Endgeräte auf den Markt zu bringen. Dies soll zumindest Nintendos GM für Entertainment Planning and Development, Shinya Takahashi, auf dem jährlichen Aktionärstreffen des Unternehmens in den Raum geworfen haben. Entsprechende Erfahrung in diesem Bereich hätte man in Japan, was die Möglichkeit als durchaus interessant erscheinen lässt. Auch das Apple TV könnte hiervon künftig profitieren, da Apple mit tvOS 10 den Zwang, die Siri Remote unterstützen zu müssen für Spieleentwickler fallen lassen wird. Eine spannende Entwicklung und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche!
"[iOS] AppStore Perlen 27/16" vollständig lesen