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Apple veröffentlicht neue Betas von iOS/iPadOS 14.2, tvOS 14.2, watchOS 7.1 und macOS Big Sur

Knapp zwei Wochen nach der Veröffentlichung der ersten Betas von iOS/iPadOS 14.2, tvOS 14.2 und watchOS 7.1 für registrierte Entwickler hat Apple heute nachgelegt und die zweite Beta der neuen Systeme veröffentlicht. Unklar ist nach wie vor, was aus iOS/iPadOS 14.1 und tvOS 14.1 geworden ist und ob Apple diese Versionen tatsächlich komplett auslassen wird. Als wahrscheinlicher gilt allerdings, dass Apple die neuen iPhones mit iOS 14.1 ausliefern und kurze Zeit später mit iOS 14.2 nachlegen wird. Die neuen Vorabversionen können OTA geladen werden und bringen auf dem iPhone und iPad auch kleinere Neuerungen mit. So findet man im Kontrollzentrum nach dem Update eine neue Option, um eine Songerkennung per Shazam besonders schnell zu starten. Ebenfalls neu im Kontrollzentrum findet man in iOS/iPadOS 14.2 Musikempfehlungen aus Apple Music wenn gerade keine Musik aktiv abgespielt wird.

Neben den bereits erwähnten Betas hat Apple auch eine neue Vorabversion für das nach wie vor unveröffentlichte macOS Big Sur zum Download freigegeben. Die inzwischen neunte Beta dürfte eine der letzten vor der Veröffentlichung der finalen Version sein, die für den Oktober erwartet wird.

Apple veröffentlicht macOS Catalina 10.15.7

Ein wenig überraschend hat Apple am heutigen Abend doch noch ein weiteres Update für macOS Catalina veröffentlicht, ehe dann im kommenden Monat der große Sprung auf macOS Big Sur anstehen wird. macOS Catalina 10.15.7 kümmert sich um die Behebung verschiedener Fehler, mit denen sich Nutzer in den vergangenen Wochen konfrontiert sahen. Unter anderem behebt Apple mit dem Update einen Bug, durch den ein Mac sich möglicherweise nicht automatisch mit einem bekannten WLAN verband, einen, durch den Dateien nicht über iCloud Drive synchronisiert wurden oder auch einen Bug, durch den Grafikfehler auf einem iMac mit einer Radeon Pro 5700 XT Grafikkarte auftreten konnten. In den Releasenotes schreibt Apple:

macOS Catalina 10.15.7 stellt wichtige Sicherheitsupdates und Fehlerbehebungen für deinen Mac bereit.

    •    Löst ein Problem, durch das macOS die Verbindung zu WLANs nicht automatisch herstellen konnte
    •    Behebt ein Problem, durch das verhindert werden konnte, dass Dateien über iCloud Drive synchronisiert wurden
    •    Korrigiert ein Grafikproblem, das auf iMacs (Retina 5K, 27", 2020) mit Radeon Pro 5700 XT auftreten konnte

Einige Funktionen sind möglicherweise nicht in allen Regionen oder auf allen Apple-Geräten verfügbar. Weitere Informationen zum Sicherheitsinhalt dieses Updates sind erhältlich unter: https://support.apple.com/kb/HT201222

Neues Design von macOS Big Sur: Microsoft kündigt Update für Outlook für Mac an

Ab dem kommenden Monat wird auf dem Mac durch macOS Big Sur einiges anders. Nicht nur den Unterbau hat Apple angefasst, auch die komplette Nutzeroberfläche wird sich in einem neuen Look präsentieren, der deutliche Anleihen bei iOS nimmt. Auch die App-Entwickler werden hier nachziehen müssen. Mit Microsoft hat sich nun ein erster Kandidat aus der Deckung gewagt und angekündigt, dass man noch in diesem Jahr eine aktualisierte Version von Outlook für den Mac veröffentlicht wird, die sich an dem neuen Designschema von macOS Big Sur und Microsofts Fluent Icons orientieren wird. Herauskommen wir dabei also ein Design-Mix aus Apple- und Microsoft-Elementen, dem unter anderem die Ribbon-Menüleiste zum Opfer fallen wird.

Für eine luftigere Optik hat Microsoft zudem den Mailschreibedialog überarbeitet, neue Ansichten entwickelt, aufklappbare Menüs ergänzt und mehr Möglichkeiten zur benutzerspezifischen Anpassung des Look&Feel geschaffen. Weitere Neuerungen werden die Kontaktverwaltung und den Kalender betreffen und Microsoft Teams wird noch enger an Outlook angebunden.

Und auch in Sachen Outlook für iOS wird sich einiges tun. Hier hat Microsoft unter anderem  ein Kalender-Widget angekündigt, welches die kommenden Termine aus verschiedenen Accounts anzeigen kann. Auf der Apple Watch wird es unter watchOS 7 Outlook-Komplikationen geben (wer hat sich diesen Begriff eigentlich ausgedacht?!), die es beispielsweise ermöglichen, sich die Anzahl der ungelesenen Mails oder auch den aktuellen Kalenderstatus anzeigen zu lassen.

Während das Update von Outlook für Mac für Mitte Oktober angekündigt ist, wird man sich auf die Neuerungen auf der Apple Watch und unter iOS noch bis Jahresende gedulden müssen.

Apple veröffentlicht neue Betas von macOS Big Sur und Xcode 12.2

Weiter geht der fröhliche Update-Reigen dieser Woche. Nachdem Apple gestern erst die finalen Versionen von iOS 14, tvOS 14 und watchOS 7 veröffentlicht hatte, steht natürlich noch das Update auf macOS Big Sur aus, mit dem sich Apple erstmals von der klassischen Beteichnung macOS X verabschieden und auf die Version 11 springen wird. Vermutlich wird man sich aber noch bis in den kommenden Monat gedulden müssen, ehe man auch hier die finale Version laden kann. Für registrierte Entwickler hat Apple heut immerhin die siebte Beta des kommenden großen Versionssprungs zum Download bereitgestellt.

Ebenso steht über Apples Developer-Webseiten die erste Beta von Xcode 12.2 zum Download bereit. Was normalerweise keine Meldung wert wäre, ist dahingehend interessant, dass Apple bisher noch kein Xcode 12.1 veröffentlicht hat und in den Releasenotes von einer vollen Unterstützung von iOS 14.2, iPadOS 14.2, tvOS 14.2 und watchOS 7.1 die Rede ist. Was dies bedeutet, ist unklar. Möglich ist jedoch, dass Apple eventuell wirklich ein Komma-Update bei den nächsten Aktualisierungen auslässt.

Xcode 12.2 beta includes SDKs for iOS 14.2, iPadOS 14.2, tvOS 14.2, watchOS 7.1, and macOS Big Sur 11. The Xcode 12.2 beta release supports on-device debugging for iOS 9 and later, tvOS 9 and later, and watchOS 2 and later. Xcode 12.2 beta requires a Mac with Apple silicon running macOS Big Sur 11 or later, or an Intel-based Mac running macOS Catalina 10.15.4 or later.

Apple veröffentlicht neue Betas von iOS/iPadOS 14, tvOS 14 und macOS Big Sur

Es geht langsam in Richtung September und damit auch in Richtung des diesjährigen iPhone-Events und der Veröffentlichung der großen Betriebssystem-Updates dieses Jahres. Wie gewohnt zieht Apple in dieser Zeit die Zügel nun an und gibt nur eine Woche nach der Veröffentlichung der letzten Betaversionen die nächsten Vorabversionen frei. So können registrierte Entwickler seit wenigen Minuten die jeweils sechsten Vorabversionen von iOS/iPadOS 14, tvOS 14 und macOS Big Sur herunterladen und ausführlich testen. Nachdem Apple vor einiger Zeit auch die Teilnehmer am Public Beta Programm mit ins Boot geholt hatte, dürften auch diese in Kürze mit neuen Vorabversionen versorgt werden.

Für gewöhnlich fügt Apple den neuen Betaversionen Stück für Stück noch weitere Neuerungen hinzu und verändert noch das eine oder andere Detail. Sollten hierzu in den kommenden Tagen noch Informationen bekannt werden, werde ich natürlich entsprechend berichten. Für all die neuen Funktionen sei auf die offiziellen Apple-Webseiten verwiesen:

Neuer iMac soll neben Apple Silicon auch eine von Apple designte GPU besitzen

Neben dem Bericht zur Neuauflage des 12" MacBook, welches der erste Mac mit einem von Apple designten ARM-Prozessor werden soll, hat die China Times heute mit noch einem weiteren bericht für Aufsehen gesorgt. Demzufolge soll Apple derzeit (wenig überraschend) an einem ARM-basierten iMac arbeiten. Dieser soll jedoch erst in der zweiten Jahreshälfte 2021 erscheinen, dann jedoch zudem mit einem ebenfalls selbst von Apple designten Grafikprozessor aufwarten. Die unter dem Codenamen "Lifuka" entiwckelte GPU soll bei TSMC in Taiwan im 5-Nanometer-Verfahren entstehen und sowohl eine bessere Leistung als auch einen geringeren Energiehunger aufweisen als die derzeit verbauten Chips von Intel.

Ob die beiden aufsehnerregenden Meldungen der China Times von heute der Wahrheit entsprechen, werden wir wohl erst im Laufe der kommenden Monate erfahren. Sie stehen ein wenig konträr zu verschiedenen Meldungen von Apple-Analyst Ming-Chi Kuo, der als erste Macs mit "Apple Silicon" ein neues 13,3" MacBook Pro und einen überarbeiteten 21" oder 24" iMac erwartet.

Neuauflage des 12" MacBook soll erster Mac mit "Apple Silicon" werden

Noch in diesem Jahr, so hat es Apple angekündigt, wird die Umstellung des Macs von Intel-Prozessoren auf das ARM-basierte "Apple Silicon" beginnen und soll dann innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen sein. Da sich das Jahr bereits in seinem letzten Drittel befindet, wird es also nicht mehr lange dauern, bis die ersten Macs mit der neuen Prozessor-Generation erscheinen werden. Heute wagt sich daher nun die China Times aus der Deckung und vermeldet, dass der erste dieser Macs eine Neuauflage des 12" MacBook sein soll, welches weniger als ein Kilogramm wiegt und noch vor Jahresfrist auf den Markt kommen soll. Das 12" MacBook hatte Apple schon einmal als Testballon genutzt, nämlich bei der Einfürhrung von Retina Displays in seinen Macs.

Als Herz soll in dem ersten ARM-basierten Mac dann ein A14X-Prozessor schlagen, der intern momentan auf den Namen "Tonga" hört und von TSMC in Taiwan produziert wird. Angeblich soll das MacBook dank der neuen Technik über eine Akkulaufzeit zwischen 15 und 20 Stunden verfügen. Bereits vor einiger Zeit deuteten Gerüchte in Richtung einer Neuauflage des 12 MacBook, wobei dessen ursprüngliches Design weitestgehend beibehalten werden, sich aber eventuell auch 5G-Konnektivität hinzugesellen soll.

MacBook-Verkäufe legten im dritten Quartal offenbar um 20% zu

Bereits aus den letzten offiziellen Quartalszahlen von Apple wurde deutlich, wie wenig die Corona-Krise dem Unternehmen geschadet hat. Im Gegenteil, die Produkte aus Cupertino erlebten durch Home-Office und Home-Schooling sogar einen regelrechten Boom. Und dabei profitierten nicht nur das iPhone und das iPad, sondern vor allem auch der Mac. So berichten die Kollegen der DigiTimes auf Basis von Informationen aus Apples Zuliefererkette, dass die Absätze bei Apples MacBook-Reihe im dritten Quartal um 20% gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind. Vor allem in Richtung Japan und den Asien-Pazifik-Raum soll Apple sogar auf neue Rekordwerte gekommen sein. Die Updates für das ?MacBook Air? im März und das 13" MacBook Pro? im Mai sollen hierbei ebenfalls positive Effekte gehabt haben.