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Apple bereitet Fix zur Behebung von Bluetooth-Problemen bei M1-Macs vor

Bereits kurz nach dem Verkaufsstart der ersten Macs mit M1-Prozessor kamen Berichte über Verbindungsprobleme mit Bluetooth-Peripherie wie Mäusen oder Tastaturen aber auch Apples AirPods auf. Diese reichten von gar nicht erst zustandekommenden Verbindungen bis hin zu regelmäßigen Abbrüchen einer bestehenden Verbindung. Bislang war unklar, ob es sich hierbei um ein Problem handelt, welches Apple softwareseitig aus der Welt schaffen kann oder ob es doch ein wenig tiefer liegt. Nun sieht es aber danach aus, als sollte es sich Gott sei Dank doch mittels Softwareupdate lösen lassen. So berichtet der The Atlantic Redakteur Ian Bogost, dass er selbst von den Problemen betroffen sei und Apple ihm mitgeteilt habe, dass ein korrigierendes Softwareupdate in Arbeit sei, welches in Kürze erscheinen würde.

Diverse Apple-Produkte sollen demnächst mini-LED Displays erhalten

Die mini-LED Display-Technologie dürfte in den kommenden Jahren eine größere Rolle in Sachen Apple spielen. So wird unter anderem für das laufende Jahr ein neues iPad Pro und auch neue MacBook Pros mit mini-LED Display erwartet. Auch das MacBook Air soll mittelfristig mit der Technologie bestückt werden. So berichtet die DigiTimes nun, dass Apple derzeit plant, das erste MacBook Air mit mini-LED Display im Jahr 2022 auf den Markt zu bringen. Gleichzeitig "bestätigen" die Kollegen, dass das 11" und 12,9" iPad Pro sowie das 16" MacBook Pro ab 2021 mit miniLED Displays bestückt sein werden. Der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hatte in der Vergangenheit darüber hinaus bereits ein vollkommen neu designtes 14" MacBook Pro, ebenfalls mit mini-LED Display in Aussicht gestellt.

Apples Marktanteil bei Notebook-Prozessoren bis Jahresende wohl bei 7%

Im vergangenen November brachte Apple die ersten seiner angekündigten Apple Silicon Macs mit dem M1-Chip auf den Markt. In diesem Jahr sind nun verschiedene weitere Macs aus dieser Reihe zu erwarten, unter anderem ein neues 14" und 16" MacBook Pro, die in der zweiten Jahreshälfte erwartet werden. Die taiwanesischen Analysten von TrendForce erwarten, dass Apple hierdurch einen deutlichen Fußabdruck auf dem Markt der Notebook-CPUs hinterlässt und dann bereits einen Marktanteil von 7% ergattern wird. Bei der Ankündigung des Wechsels von Intel-Prozessoren auf Apple Silicon hatte Apple geäußert, dass man diesen Wechsel innerhalb von zwei Jahren abschließen möchte. Damit dürfte Apples Anteil am Gesamtmarkt der Prozessoren immer weiter steigen, was eine Menge Druck auf Intel ausüben wird. Dies gilt vor allem auch vor dem Hintergrund, dass der erste Apple-Prozessor, der M1-Chip bereits sämtliche anderen auf dem Markt vertretenen Notebook-Prozessoren leistungs- und energietechnisch deutlich in den Schatten stellt. Dementsprechend darf davon ausgegangen werden, dass der Trend in Richtung der ARM-Architektur bei Prozessoren auch in Zukunft anhalten wird.

Outlook für den Mac wird offenbar durch eine neue universelle Web-Version ersetzt

Nutzer von Microsoft Outlook auf dem Mac werden sich mittelfristig wohl auf eine größere Umstellung gefasst machen müssen. So berichten die Kollegen von Windows Central, dass Microsofts Pläne vorsehen, die native Outlook-App für den Mac durch einen web-basierte universelle Outlook-Client zu ersetzen. Unter dem Codenamen "Monarch" entwickelt Microsoft dabei offenbar einen gemeinsamen Outlook-Client für Windows, den Mac und das Web. Auf diese Weise werden nicht nur sämtliche Outlook-Versionen unter einem Dach vereint, der neue Client soll auch die Standard Mail- und Kalendar-Apps unter Windows 10 ersetzen. Basieren wird das neue Outlook auf der bereits existierenden Web-App, wodurch man vermutlich schon einen kleinen Vorgeschmack auf das was da kommen wird kennt. Ganz ohne native Elemente wird das neue web-basierte Outlook vermutlich nicht auskommen, wie beispielsweise die Möglichkeit, verschiedene Elemente auch lokal zu speichern, um nicht permanent auf eine Internetverbindung angewiesen zu sein.

Dem Bericht zufolge plant Microsoft eine erste Preview des neuen Outlook gegen Ende dieses Jahres. Für das kommende Jahr sei dann das erwähnte Ersetzen der Mail- und Kalendar-Apps unter Windows 10 geplant. In etwa zu diesem Zeitpunkt dürfte dann auch die bestehende Mac-Version ersetzt werden.

Adobe stellt Support für Flash offiziell ein: Komplette Deinstallation vom Mac dringend empfohlen

Mit dem Ablauf des Jahres 2020 hat Adobe nun auch offiziell den Support für seine veraltete Flash-Technologie eingestellt. Vor allem langjährige Apple-User werden sich noch an den öffentlich von Steve Jobs geführten Kampf gegen Flash auf der iOS-Plattform erinnern, die das Ende der fehleranfälligen uns sicherheitskritischen Technologie einläutete. Dieses Ende ist nun also auch auf den Computern und damit auch dem Mac endgültig erreicht, weswegen auch Adobe selbst nun alle Nutzer dazu aufruft, Flash von ihren Rechnern zu entfernen.

Adobe strongly recommends all users immediately uninstall Flash Player to help protect their systems. Some users may continue to see reminders from Adobe to uninstall Flash Player from their system. [...] Uninstalling Flash Player will help secure your system since Adobe does not intend to issue Flash Player updates or security patches after the EOL Date.

Die offizielle Unterstützung von Flash hat Adobe mit dem 01. Januar 2021 eingestellt. Innerhalb der nächsten zwei Wochen wird Adobe dann dazu übergehen, auf Flash basierende Inhalte zu blockieren. Um vollkommen auf der sicheren Seite zu sein reicht es nicht aus, Adobe Flash aus den Systemeinstellungen zu entfernen. Stattdessen sind weiterführende Schritte notwendig, die ich allen Mac-Nutzern ans Herz legen möchte.

Autorisierung für Flash entziehen

  • Systemeinstellungen > Flash Player
  • Oben rechts auf "Erweitert" klicken
  • Computer deautorisieren

Adobe Flash komplett entfernen

  • Finder öffnen
  • In der Menüleiste: Gehe zu > Dienstprogramme (oder Programme > Dienstprogramme)
  • Adobe Flash Player Install Manager > Deinstallieren
  • (alternativ kann der Uninstallier hier heruntergeladen werden)
  • Bestätigung des Abschlusses abwarten

Nach erfolgreichem Abschluss der Deinstallation sollte sich zudem euer Webbrowser öffnen und eine entsprechende Meldung von Adobe anzeigen:

Vielen Dank, dass du Adobe Flash Player verwendet hast. Flash Player hat entscheidend zur Entwicklung von Webcontent beigetragen – ob Animation, interaktive Experience, Audio oder Video. Das erfüllt uns mit Stolz. Wir freuen uns darauf, auch die nächste Generation digitaler Erlebnisse mitzugestalten.

Sämtliche Informationen zum Ende von Flash und den zugehörigen Empfehlungen hat Adobe in einem eigenen Support-Dokument zusammengestellt.

Apple räumt Probleme bei der Auflösung von Ultraweitwinkel-Displays an M1-Macs ein

Macs werden vor allem auch von vielen kreativen Köpfen genutzt, bei denen oftmals sogenannte Ultrawide- oder gar Super-Ultrawide-Monitore zum Einsatz kommen. In einem neuen Support-Dokument hat Apple nun Probleme im Zusammenspiel zwischen diesen speziellen externen Displays und ihren Auflösungen und den aktuellen Mac mit M1-Chip eingeräumt. So kann es vorkommen, dass bestimmte Auflösungen von den Macs nicht unterstützt werden. Apple gibt dabei an, über das Problem Bescheid zu wissen und es mit einem kommenden macOS-Update aus der Welt schaffen zu wollen. Zwar gibt das Unternehmen nicht an, wann dieses Update zur Verfügung stehen wird, seit vergangener Woche lässt Apple allerdings bereits macOS 11.2 testen, was sicherlich eine Möglichkeit darstellen würde.

Apple stellt offenbar keine separaten Downloads von macOS Big Sur Updates mehr zur Verfügung

Bislang war es üblich, dass Apple die Betriebssystemupdates für den Mac nicht nur über den Mac AppStore bzw. den Update-Bereich in den Systemeinstellungen bereitstellte, sondern zusätzlich auch als separaten Download über seine Webseiten. Dies war vor allem für Administratoren immer sinnvoll, damit nicht alle verwalteten Macs die Updates selbst herunterladen mussten, sondern man das ca. 12 GB große Aktualisierungspaket zentral laden und dann lokal verteilen konnte. Wie es aussieht, hat Apple diese Option jedoch seit der Veröffentlichung von macOS Big Sur eingestellt. Zumindest sind keine entsprechenden Downloads zu macOS Big Sur auf den Downloadseiten von Apple verfügbar, wie zuerst die Kollegen von The Eclectic Light Company bemerkten.

Zwar werden die am 16. Dezember veröffentlichten Sicherheitsupdates für macOS Catalina und macOS Mojave auf den Downloadseiten bereitgestellt, das zeitlgeich erschienene macOS Big Sur 11.1 sucht man dort allerdings vergeblich. Der Twitter-User Mr. Macintosh berichtet allerdings, dass Apple die separaten Downloads zur Verfügung stellt, wenn man eine entsprechende Anfrage "von offizieller Stelle" erhält. Was genau dies bedeutet, ist für den Augenblick unklar. Noch hat Apple auch das Ende der Bereitstellung der Downloads nicht offiziell bestätigt.

Unschön wäre diese Entwicklung vor dem Hintergrund der oben genannten Gründe allemal. Als Alternative um das lokale Netzwerk zu entlasten bietet sich derzeit lediglich an, in den Systemeinstellungen im Abschnitt "Freigaben" den Punkt "Inhaltscaching" zu aktivieren. Hierüber würde dann ein Mac im Netzwerk die Updates herunterladen und diese anschließend innerhalb des Netzes den anderen Geräten zur Verfügung zu stellen.

Gute Idee, schlecht umgesetzt: So verhindert man den automatischen Gerätewechsel bei den AirPods

Eine der Neuerungen in iOS 14 und macOS Big Sur, in die ich große Hoffnungen bei ihrer Ankündigung gesetzt habe, war die automatische Verbindung der AirPods bzw. AirPods Pro mit dem wahrscheinlichsten Gerät. Allerdings stellt sich dies in der Praxis dann leider so unzuverlässig dar, dass die neue Funktion eher nervt, als dass sie bei irgendwas wirklich hilft. Dies liegt vor allem an der stetigen Fehlinterpretation, welches Gerät ich denn wohl gerade nutzen möchte. Mit anderen Worten: Eine gute Idee, die aber entweder schlecht umgesetzt ist oder so nicht funktioniert. Und durch den Verkaufsstart der AirPods Max Anfang der Woche, dürften demnächst vermutlich noch mehr Nutzer ähnlich denken wie ich.

Höre ich also beispielsweise Musik von meinem iPhone und nähre mich meinem Mac, kommen die AirPods Pro in meinem Ohr gerne mal auf die Idee, sich mit dem Mac zu verbinden, auch wenn von dort überhaupt nichts abgespielt wird. Dann klingelt plötzlich das Telefon lautlos auf dem Tisch, die AirPods wechseln automatisch rüber und das Gespräch wird angenommen, ohne dass man es überhaupt bemerkt. Möchte ich ein Zoom-Meeting über die AirPods abwickeln, klappt dies auch nicht, da es sich ständig zurück mit dem neben dem Mac liegenden iPhone verbindet.

Insofern bin ich heilfroh, dass Apple zumindest eine Option mitliefert, über die sich das automatische Verbinden der AirPods mit einem kompatiblen Gerät in der Nähe unterbinden lässt. Und dies sowohl unter iOS 14 als auch unter macOS Big Sur. Allerdings muss man die Einstellung auch auf allen Geräten ändern, möchte man wieder zum komplett manuellen Verbinden zurückkehren. Falls ihr ein ähnliches Problem mit der Funktion habt, findet ihr nachfolgend eine kurze Anleitung, wie dies geschieht.

Für alle beschriebenen Schritte ist es notwendig, dass die AirPods (Pro) mit dem jeweiligen Gerät verbunden sind. Unter iOS/iPadOS 14 geht man dann den folgenden Weg:

  1. Einstellugnen > Bluetooth öffnen
  2. Auf den Info-Button neben dem Namen der AirPods (Pro) tippen
  3. Runterscrollen zu "Mit diesem iPhone verbinden"
  4. Option auswählen "Bei der letzten Verbindung mit diesem iPhone"
  5. Auf "zurück" tippen

Auf dem Mac unter macOS Big Sur sieht der Weg wie folgt aus:

  1. Kontrollzentrum über die Menüleiste öffnen
  2. Bluetooth auswählen
  3. AirPods, AirPods Pro oder AirPods Max verbinden
  4. Am unteren Ende der Liste auf "Bluetooth Einstellungen" klicken
  5. Auf "Optionen" neben dem verbundenen AirPods-Modell klicken
  6. Dropdown-Menü neben "Mit diesem Mac verbinden" öffnen
  7. Option auswählen "Bei der letzten Verbindung mit diesem Mac"

Möchte man die Einstellung später doch wieder aktivieren, geht man denselben Weg und wählt in den Einstellungen am Schluss lediglich "Automatisch" aus. Für mich ist ein Weg zurück zumindest beim aktuellen Stand der Funktion allerdings vorerst keine Option.