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VLC Player: Beliebte Mac-App für Apple Silicon Prozessoren optimiert

Zwar wird jeder Mac mit einem vorinstallierten Videoplayer von Apple, dem Quicktime-Player ausgeliefert, dennoch haben viele Nutzer auf ihrem Mac auch den beliebten VLC Player installiert. Dieser kann ab sofort auch nativ auf einem Mac mit Apple Silicon Prozessor, aktuell also dem M1-Chip genutzt werden. Erforderlich ist hierfür die Version 3.0.12.1 des VLC Players, die wiederum zunächst die zeitgleich veröffentlichte Version 3.0.12 voraussetzt. Mit dieser kommen neben der Optimierung für den M1-Chip auch verschiedene Fehlerbehebungen auf den Mac, die sich unter anderem um Tonstörungen beim Start der Wiedergabe kümmern. Auch die Benutzeroberfläche wurde weiter für macOS Big Sur optimiert.

Bug in macOS Big Sur aktiviert unvermittelt den Bildschirmschoner auf Apple Silicon Macs

Offenbar gibt es einen kleineren Bug unter macOS Big Sur auf einem Apple Silicon Mac, wie verschiedene Nutzer im Netz, unter anderem bei den Kollegen von MacRumors, in den Apple Support-Foren und auf Reddit berichten. Demnach hängt der Fehler offenbar mit dem neuen schnellen Nutzerwechsel zusammen, der es unter Big Sur ermöglicht, den gerade angemeldeten Nutzer zu wechseln, ohne diesen komplett abmelden zu müssen. Bei diesem Vorgang kann es allerdings offenbar vorkommen, dass sich plötzlich der Bildschirmschoner aktiviert und auch nicht wieder zum Verschwinden bewegen lässt. In diesem Fall bleibt auch der Mauszeiger auf dem Bildschirmschoner sicht- und bewegbar, wirkt sich allerdings nicht auf die Aktivität des Bildschirmschoners aus.

Um sich aus diesem Modus zu befreuen, hilft es dann nur noch, den Deckel des MacBooks zu schließen und wieder zu öffnen, den Powerknopf kurz zu betätigen oder die Tastenkombination "Alt-Command-Q" zu betätigen, um zurück zum Login-Bildschirm zu gelangen. Man kann stark davon ausgehen, dass Apple sich der Sache mit einem kommenden macOS-Update annehmen wird. Ist man betroffen und möchte man die Veröffentlichung des Updates ein wenig beschleunigen, kann man den Bug über Apples Feedback-Webseiten melden.



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Apple verlängert Zeitraum für das Stagelight-Reparaturprogramm beim 13" MacBook Pro

Im Mai vergangenen Jahres rief Apple ein Raparaturprogramm ins Leben, welches sich um Probleme mit der Hintergrundbeleuchtung beim Display des 13" MacBook Pro kümmert. Apple zufolge ist eine kleine Anzahl von Geräten aus dem Jahr 2016 von diesen Problemen betroffen. Dabei zeigen sich vertikale Streifen am unteren Rand des Displays, weswegen man auch vom sogenannten Stagelight-Effekt spricht. Als vermeintliches Problem wurden bereits vor einigen Monaten extrem dünne Felxkabel ausgemacht, die bei häufigem Auf- und Zuklappen des Displays brechen können. Dies hat dem Problem dann auch den Namen "Flexgate" eingebracht.

Im Rahmen des nun gestarteten Reparaturprogramms repariert Apple betroffene Geräte, die zwischen Oktober 2016 und Frebruar 2018 produziert wurden, kostenlos. Dies galt bislang für vier Jahre ab Kaufdatum. Nun hat Apple diesen Zeitraum verlängert. Ab sofort heißt es hier, dass man das Programm auch noch fünf Jahre nach dem ursprünglichen Kauf oder drei Jahre nach dem Start des Reparaturprogramms in Anspruch nehmen kann, je nachdem, welcher Zeitraum länger ist.

Wie gewohnt führt der Weg zum Programm über die an Apples Support-Webseiten, wo man zunächst überprüfen kann, ob das eigene Gerät darunter fällt und anschließend eine Reparaturoption mit Apple vereinbaren kann.

Apple unterbindet das sogennannte "Sideloading" von iOS-Apps auf M1-Macs

Seit macOS Big Sur ist es auf einem Apple Silicon Mac auch möglich, Apps zu installieren, die eigentlich für die iOS-Plattform entwickelt wurden. Allerdings stellt es Apple den Entwicklern frei, ob sie ihre Apps auch im Mac AppStore auftauchen lassen möchten. Ist dies nicht der Fall, besteht allerdings immer noch die Möglichkeit, diese Apps aus dem iOS-AppStore zu laden und über Umwege, wie beispielsweise mit der iMazing-App auf den Mac zu bringen. Diesem als "Sideloading" bezeichneten Vorgehen wird Apple künftig allerdings einen Riegel vorschieben, wie die Kollegen von 9to5Mac berichten. So quittiert ein Mac beim Versuch eine nicht im Mac AppStore angebotene iOS-App zu installieren diesen Versuch inzwischen mit der Meldung:

"This application cannot be installed because the developer did not intend for it to run on this platform."

Verschiedene Nutzer haben sich die Möglichkeit der Umgehung des Mac AppStore beispielsweise für die Installation von Apps wie Netflix, Instagram und Co. zu Nutze gemacht, deren Entwickler ihre iOS-Apps dort bislang noch nicht anbieten.

Alles neu in 2021: MacBook Pro, iMac, Thunderbolt Display und Mac Pro sollen im neuen Design kommen

Sollten sich all die Gerüchte bewahrheiten, die bereits jetzt zu neuen Apple-Produkten in 2021 kursieren, dann dürfte dieses Jahr ein Highlight das nächste jagen. Heute Morgen ging es direkt los mit der Meldung von Ming-Chi Kuo zu den neuen MacBook Pro, bei denen unter anderem die Touch Bar wieder den physischen F-Tasten weichen und der beliebte magnetische MagSafe-Ladeanschluss ein Comeback feiern soll. Diese Meldung wurde im Laufe des Tages auch von dem bekannten Bloomberg-Redakteur Mark Gurman noch einmal gestützt. Laut Gurman soll der MagSafe-Anschluss tatsächlich zurückkehren und dabei genauso aussehen und arbeiten wie die letzte Version. Durch die Rolle rückwärts soll Apple vor allem ein schnelleres Laden ermöglichen.

Vor allem Nutzer von Apples Notebooks, aber auch des Mac mini sehnen sich bereits seit Jahren nach einem offiziellen Nachfolger des Thunderbolt Display von Display von Apple. Laut Mark Gurman könnte dieses Warten demnächst ein Ende haben. So soll Apple mit der Entwicklung eines externen Monitors begonnen haben, welches man als günstige Alternative zum Pro Display XDR ins Programm aufnehmen möchte. Zur Erinnerung: Das letzte Thunderbolt Display hatte Apple 2011 vorgestellte, seitdem für 999,- US Dollar verkauft und 2016 wieder eingestellt. In einem ähnlichen preislichen Rahmen könnte sich auch das neue Modell bewegen. Zum Vergleich: Das Pro Display XDR verkauft Apple ab 4.999,- UD-Dollar. Weitere Details, wie zur Größe oder zur Auflösung gibt es derzeit allerdings noch nicht.

Dazu soll sich auch ein neuer iMac mit einem neuen Design, welches sich vor allem durch einen deutlich schmaleren Rahmen auszeichnen soll. Auch hier ist Mark Gurman wieder die Quelle. Das Design könnte sich demnach an dem des Pro Display XDR orientieren, welches Apple 2019 auf den Markt gebracht hat. Hierdurch hätten die iMacs dann auch einen flachen Rücken, im Gegensatz zu dem gewölbten aktuellen Design. Insgesamt würde. Laut Gurman plant Apple derzeit zwei Modellvarianten von denen eines eine Displaydiagonale von 23" bis 24" aufweisen soll. Selbstverständlich wird auch in diesen neuen iMacs ein Apple Silicon Prozessor verbaut sein. Hierfür soll Apple derzeit mit neuen Chips experimentieren, in denen bis zu 16 Power-Kerne und vier Effizienz-Kerne zum Einsatz kommen könnten. Auch die zugehörige GPU wird wohl aufgewertet und könnte 16 bis 32 Kerne umfassen.

Last but not least befinden sich laut Bloomberg auch zwei neue Mac Pro Modelle in Arbeit, die auf die aktuelle Generation folgen sollen. Beim ersten Gerät soll es sich dabei um den direkten Nachfolger im selben Design wie beim aktuellen ?Mac Pro? handeln. Offenbar werden hier zunächst auch weiterhin Intel-Prozessoren zum Einsatz kommen. Der zweite neue Mac Pro hingegen soll auf Apple Silicon basieren und irgendwo zwischen dem Mac Pro und dem Mac mini angesiedelt sein. Hier soll Apple dann auch ein neues Design zum Einsatz bringen, welches diesen Mac Pro deutlich kleiner machen soll als das bisherige Modell. Bei Bloomberg spekuliert man, ob Apple gar Anleihen beim Würfeldesign des Power Mac G4 Cube nehmen könnte.

In Sachen Mac befindet sich also ganz offensichtlich eine Menge in der Pipeline und man darf jetzt schon gespannt sein, was das Apple-Jahr 2021 bringen wird.

Neue MacBook Pro: Rückkehr von MagSafe, Wegfall der Touch Bar und komplett neues Design

Schon länger wird über neu designte MacBook Pros spekuliert, die im Laufe des Jahres erscheinen sollen. Unklar war bislang jedoch, wie genau diese Designänderungen aussehen würden. Nun bringt der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo etwas Licht ins Dunkel (via MacRumors). Seinen Informationen zufolge entwickelt Apple derzeit zwei Modelle in den Größen 14" und 16". Die Änderugen am Design sollen größer sein als aus den vergangenen Jahren gewohnt und beispielsweise die abgerundeten Seiten eliminieren. Stattdessen soll sich das Design an dem des iPhone 12 oder auch der aktuellen Modelle des iPad Pro orientieren.

Ebenfalls bemerkenswert ist, dass Apple sich nach wneigen Jahren wohl wieder von der OLED Touch Bar verabschieden und stattdessen zu physischen F-Tasten zurückkehren wird. Aus meiner Sicht ein richtiger Schritt. Irgendwie habe ich nie einen hilfreichen Anwednungsfall für die Touch Bar gefunden. Ebenfalls ein Comeback feiern soll zudem der bis vor einigen Jahren äußerst beliebte MagSafe-Ladeanschluss, auch wenn unklar ist, wie Apple dies im USB-C-Zeitalter bewerkstelligen will. Dazu passt allerdings auch, dass die neuen MacBook Pro Modelle laut Kuo weitere Anschlüsse mitbringen sollen, so dass man weniger auf Adapter angewiesen ist. Was genau dies bedeutet, ist allerdings ebenfalls unklar. Seit 2016 ist das MacBook Pro ausschließlich mit USB-C Ports bestückt.

Sämtliche neuen MacBook Pros werden mit Apple Silicon Prozessoren ausgestattet und laut Kuo wird es auch keine Intel-Alternative mehr geben. Das Lüftersystem wird Apple dabei allerdings aus dem aktuellen 16"-Modell beibehalten. Dieses sorgt unter Last zwar für mehr Geräusche, ist allerdings auch in der Lage, eine höhere Rechenleistung zu unterstützen als die neuen Lüftersysteme aus dem 13" MacBook Pro und dem MacBook Air mit M1-Chip.

Kuo erwartet die neuen Modelle im dritten Quartal, was eine Vorstellung auf der auch dieses Jahr wieder für den Sommer erwarteten WWDC nahelegen würde. Dank der Neuerungen erwartet der Analyst eine hohe Nachfrage, die für ein Wachstum von 25% bis 30% im Jahresvergleich und einen Absatz von ca. 20 Millionen Geräten sorgen soll.

Apple rudert zurück: Eigene Apps können unter macOS Big Sur 11.2 keine Firewall mehr umgehen

Mit der Veröffentlichung von macOS Big Sur hatte Apple im vergangenen November eine neue Maßnahme eingeführt, für die man viel Kritik einstecken musste. So lieferte man eine neue Konfigurationsdatei namens "ContentFilterExclusionList" mit dem neuen Betriebssystem aus, über die gesteuert wird, dass verschiedene Apple-Apps, wie beispielsweise der App Store, FaceTime, der Software Update Dienst oder auch die Musik-App nicht durch lokale Firewalls geblockt oder auch deren Datenverkehr überwacht werden kann. Mit dem Update auf Big Sur Version 11.2, von der man gestern Abend die zweite Betaversion veröffentlicht hat, wird man diese Änderung nun wieder rückgängig machen. Die angesprochene Datei ist in der aktuellen Beta nicht mehr vorhanden.

Ans Tageslicht gekommen waren die Firewall-Sonerberechtigungen für Apple-eigene Apps durch die Probleme, die es beim Rollout von macOS Big Sur im November gab. In diesem Zusammenhang fielen verschiedene Apple-Server aus, wodurch diverse Apps nicht mehr nutzbar waren, da ihre Validität nicht überprüft werden konnte. Als Entwickler daraufhin versuchten, die Kontakierung der Server durch eine Firewall zu blockieren, bemerkten sie, dass dies bei verschiedenen Apple-Apps aufgrund der neuen Konfigurationsdatei nicht funktioniert.

Selbstverständlich stellt eine solche Maßnahme durchaus auch ein Sicherheitsrisiko dar, was auch verschiedene Beispiele aus der Hacker-Szene bereits verdeutlicht haben, in denen es gelungen ist, die Sonderregeln auszunutzen, um Firewallregeln zu umgehen.

Durch den Wegfall der Konfigurationsdatei in der zweiten Beta von macOS Big Sur 11.2 ist es auch Apple-Apps nun nicht mehr möglich, Firewalleinstellungen zu umgehen und werden somit wieder genauso behandelt, wie auch die Apps von AppStore-Entwicklern, wie der Sicherheitsforscher Patrick Wardle berichtet.

Apple hatte nach dem Aufkommen der Kritik an der Maßnahme in macOS Big Sur reagiert und sich seinerzeit nicht nur öffentlich entschuldigt, sondern auch Veränderungen angekündigt, um die Arbeit unter der Haube von macOS für den Nutzer transparenter und nachvollziehbarer zu machen. Das Entfernen der "ContentFilterExclusionList" dürfte nun eine erste Konsequenz aus dieser Ankündigung sein.

Dank Corona-Krise: Apple mit starken Mac-Absätzen in 2020

Nach wie vor darf Apple als einer der Gewinner der Corona-Krise gesehen werden. Während sich das Unternehmen selbst schon länger nicht mehr zu Absatzzahlen der eigenen Produkte äußert, haben nun verschiedene Analysten ihre Zahlen für das Jahr 2020 vorgelegt. Den Marktbeobachtern von Canalys zufolge konnte Apple im vergangenen Jahr 22,6 Millionen Macs an den Mann bringen, was einem Zuwachs von 16% gegenüber dem Jahr 2019 entspricht, als es 19,4 Millionen Stück waren. Damit folgt Apple dem Gesamttrend auf dem weltweiten PC-Markt, der vor allem im letzten Quartal 2020 noch einmal kräftig, nämlich um 25% zulegte. Insgesamt wuchs der Markt im vergangenen Jahr um 11% gegenüber 2019 und kam auf 297 Millionen verkaufte Geräte. Damit legte der Markt die besten Zahlen seit 2010 vor.

Vor allem mobile PCs, also Notebooks und Laptops waren dabei die großen Treiber und konnten einen Zuwachs von 44% (235,1 Millionen Geräte), während Desktop-PCs gegenüber 2019 um 20% auf 61,9 Millionen Geräte fielen. Apple konnte sich im Jahr 2020 erneut auf Platz 4 der weltweiten PC-Hersteller halten und liegt mit seinen 22,6 Millionen Macs hinter Lenovo (72,6 Millionen), HP (67,6 Millionen) und Dell (50,3 Millionen).

Ein vergleichbares Bild zeichnen auch die Analysten von IDC, die ebenfalls ihre Zahlen veröffentlicht haben. Auch hier sieht man ein extrem starkes viertes Quartal, in dem Apple mit seinen Macs im Jahresvergleich um satte 49% zulegen konnte. Für das gesamte Jahr 2020 liegen die Zahlen von IDC in einem ähnlichen Bereich wie vor oben genannten von Canalys. Bei IDC konnte Apple allerdings auf das komplette Jahr bezogen den größten Sprung innerhalb der Top 5 Hersteller machen und um knapp 30% zulegen. Den Marktanteil sehen die Analysten von IDC hier bei 7,6%.

Apple selbst wird seine aktuellen Quartalszahlen am 27. Januar bekanntgeben, auch wenn hier erneut nicht mit absoluten Absatzzahlen zu rechnen sein dürfte.