Nach einer längeren Betaphase und sage und schreibe drei Release Candidates hat Apple am heutigen Abend die finale Version von macOS Big Sur 11.2 für alle Nutzer veröffentlicht. Dabei dürfte es sich um dieselbe Version handeln, die Ende vergangener Woche auch schon als dritter Release Candidate veröffentlicht hatte. Damit komplettiert Apple den aktuellen Update-Zyklus, nachdem man vor einer Woche bereits die finalen Versionen von von iOS/iPadOS 14.4, tvOS 14.4 und watchOS 7.3 veröffentlicht hatte. macOS Big Sur 11.2 kümmert sich vor allem um Fehlerkorrekturen und Stabilitätsverbesserungen. Neue Funktionen sind in dem Update hingegen nicht enthalten. Bemerkenswert ist die Aktualisierung allerdings dahingehend, dass Apple mit ihr auch die sich selbst eingeräumte Möglichkeit entfernt, Firewalls für die eigenen Dienste und Apps zu umgehen. Das Update kann ab sofort über den Update-Bereich in den Systemeinstellungen geladen werden. In den Releasenotes schreibt Apple:
macOS Big Sur 11.2 improves Bluetooth reliability and fixes the following issues:
- External displays may show a black screen when connected to a Mac mini (M1, 2020) using an HDMI to DVI converter
- Edits to Apple ProRAW photos in the Photos app may not save
- iCloud Drive could turn off after disabling the iCloud Drive Desktop & Documents Folders option
- System Preferences may not unlock when entering your administrator password
- Globe key may not display the Emoji & Symbols pane when pressed

Während Anfang der Woche bereits die finalen Versionen von von iOS/iPadOS 14.4, tvOS 14.4 und watchOS 7.3 erschienen waren, verzichtete Apple auf die Veröffentlichung von macOS Big Sur 11.2 für alle Benutzer. Stattdessen verharrte das Update zunächst noch auf dem dritten Release Candidate. Sollten darin keine wesentlichen Fehler mehr entdeckt werden, handelt es sich bei diesen Versionen in der Regel um die Updates, die Apple als finale Versionen dann auch der Allgemeinheit zur Vewrfügung stellt. In den ersten beiden RCs von macOS Big Sur 11.2 wurden allerdings offenbar solche Fehler noch rechtzeitig vor der Veröffentlichung der finalen Version entdeckt, so dass Apple in der vergangenen Nacht eine weitere, inzwischen dritte Version des Release Candidates veröffentlicht hat. Er kann ab sofort von registrierten Entwicklern geladen werden.
In den Releasenotes schreibt Apple:
macOS Big Sur 11.2 improves Bluetooth reliability and fixes the following issues:
- External displays may show a black screen when connected to a Mac mini (M1, 2020) using an HDMI to DVI converter
- Edits to Apple ProRAW photos in the Photos app may not save
- iCloud Drive could turn off after disabling the iCloud Drive Desktop & Documents Folders option
- System Preferences may not unlock when entering your administrator password
- Globe key may not display the Emoji & Symbols pane when pressed

Am Donnerstag vergangener Woche hatte Apple die ersten Release Candidates seiner von iOS/iPadOS 14.4, tvOS 14.4, watchOS 7.3 und macOS Big Sur 11.2 für registrierte Entwickler und Teilnehmer am Public Beta Programm veröffentlicht. Sollten darin keine wesentlichen Fehler mehr entdeckt werden, handelt es sich bei diesen Versionen in der Regel um die Updates, die Apple als finale Versionen dann auch der Allgemeinheit zur Vewrfügung stellt. Im RC von macOS Big Sur 11.2 wurde allerdings offenbar ein solcher Fehler noch rechtzeitig vor der Veröffentlichung der finalen Version entdeckt, so dass Apple am heutigen Abend eine neue Version des Release Candidates veröffentlicht hat. Er kann ab sofort von registrierten Entwicklern geladen werden.
In den Releasenotes schreibt Apple:
?macOS Big Sur? 11.2 improves Bluetooth reliability and fixes the following issues:
- External displays may show a black screen when connected to a Mac mini (M1, 2020) using an HDMI to DVI converter
- Edits to Apple ProRAW photos in the Photos app may not save
- iCloud Drive could turn off after disabling the ?iCloud Drive? Desktop & Documents Folders option
- System Preferences may not unlock when entering your administrator password
- Globe key may not display the Emoji & Symbols pane when pressed

Die großen Zeiten im "Glaubenskrieg" zwischen Mac- und Windows-Nutzern liegen eigentlich schon länger hinter uns. Dennoch hievt Microsoft das Thema nun mit einem neuen Werbespot mal wieder auf die Agenda und versucht unter dem Titel "Microsoft Surface Pro 7: The Better Choice" die Vorzüge des hauseigenen Tablet-Computers gegenüber dem 13" M1 MacBook Pro herauszuarbeiten. Unter anderem sieht man den Touchscreen samt Eingabestift des Surface Pro 7 als großen Vorteil gegenüber dem MacBook Pro, das nur mit seiner Touch Bar daher käme (auch wenn deren Ende offenbar schon wieder besiegelt scheint). Als weitere Vorteile des Surface Pro 7 werden zudem die abnehmbare Tastatur, der günstigere Preis und die angeblich besseren Gaming-Qualitäten gegenüber dem MacBook Pro genannt.
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Was Microsoft in seinem Werbespot allerdings verschweigt, sind die Leistungswerte, bei denen das MacBook Pro deutlich vor dem Surface Pro 7 liegt. So kommt ein Intel Core i3-equipped Surface Pro 7 mit 4GB RAM im Geekbench-Test auf einen Single-Core Wert von 769 und einen Multi-Core Wert von 1.851 Punkten. Bei einem Intel Core i5-equipped Surface Pro 7 mit 8GB RAM sind es 1.210 bzw. 4.079 Punkte. Apples aktuelles 13" M1 MacBook Pro mit 8GB RAM kommt hingegen im Single-Core Modus auf 1.735 und im Multi-Core Modus auf 7.686 Punkte.
Wird die diesjährige Generation von Apples MacBooks geprägt vom Comeback verschiedener beliebter und vermisster Funktionen. Bereits seit einigen Tagen wird spekuliert, dass Apple wohl den MagSafe-Ladeanschluss zurückbringen wird. Der bei Apple gut vernetzte Bloomberg-Kollege Mark Gurman berichtet nun, dass Apple offenbar darüber hinaus auch plant, das MacBook Pro künftig wieder mit einem SD-Kartenleser auszustatten. Dies war auch bei älteren Modellen bis 2016 der Fall. Die aktuellen Modelle verfügen hingegen ausschließlich über USB-C Anschlüsse, so dass man für das Übertragen von beispielsweise Fotos von einer Kamera auf den Mac in der Regel einen Adapter benötigt.
Gerüchtehalber soll Apple bei den für den Herbst des Jahres erwarteten MacBook Pro Modellen auch die Touch Bar wieder zugunsten physischer F-Tasten entfernen und ein neues Design einführen, welches sich am aktuellen iPad orientiert.
Apple soll für dieses Jahr unter anderem auch an einer Neuauflage des iMac arbeiten, die dann neben Apple Silicon Prozessoren auch ein neues Design mitbringen soll. Erwartet wurde lange Zeit auch, dass Apple früher oder später Face ID auf den Mac bringen wird. Dies wird allerdings offenbar noch nicht bei der ersten Version des neudesignten iMac der Fall sein, wie die Kollegen von Bloomberg berichten. Apple hatte die Gesichtserkennung mit dem iPhone X eingeführt und damit Touch ID als biometrische Authentifizierungsmethode abgelöst. Schon seit der Einführung von Face ID war davon ausgegangen worden, dass diese Technologie früher oder später auch auf den Mac übertragen wird, was bislang allerdings noch nicht geschehen ist.
Während ich persönlich Touch ID am iPhone Face ID vorziehen würde, wäre der Anwendungsfall für die Gesichtserkennung am Mac ein gänzlich anderer und aus meiner Sicht deutlich sinnvollerer. So steht der Mac statisch vor einem und man schaut ihn zwangsläufig an, so dass Face ID in den allermeisten Fällen funktionieren dürfte. Auch im Code von macOS Big Sur wurden bereits entsprechende Hinweise auf Face ID für den Mac gesichtet.
Darüber hinaus wird für den neuen iMac ein neues Design erwartet, welches sich an derselben Sprache orientiert, die auch beim aktuellen iPad und iPhone zum Einsatz kommt, sprich eine eher kantige Optik mit schmaleren Rändern um das Display herum. In etwa dürfte er daher wie das Pro Display XDR aussehen. Auch die Rückseite des Geräts soll nicht mehr gewölbt, sondern gerade sein. Erwartet werden die neuen Modelle für das Frühjahr 2021.
Das aktuelle MacBook Air ist gerade einmal wenige Monate auf dem Markt, da wird schon über die nächste Version spekuliert. Und wie es aussieht, wird bei Apple dabei wieder der Schlankheitswahn Einzug halten. Ja, richtig. Das nächste MacBook Air soll noch leichter und schlanker werden und vermutlich in der zweiten Hälfte des Jahres oder Anfang 2022 auf den Markt kommen, wie Bloomberg berichtet. Auch die Reinkarnation des MagSafe-Ladeanschlusses soll bei der neuen Generation ebenso Einzug halten wie (wenig überraschend) Apple Silicon Prozessoren. Wahrscheinlich ist, dass das aktuelle MacBook Air im Lineup verbleiben wird und das neue Modell als High-End Modell hinzugefügt wird.
Für den normalen User wird Apples Ankündigung, von Intel-Prozessoren auf eigenes Apple Silicon wechseln zu wollen, maximal ein kurzes Schulterzucken ausgelöst haben. So lange der Mac auch weiterhin funktioniert, muss man sich schließlich über das was unter der Haube geschieht keine Gedanken machen. Aus technischer Sicht ist die Umstellung, die Apple innerhalb von zwei Jahren abschließen möchte, jedoch ein absoluter Meilenstein und Einschnitt in der IT-Branche. Schließlich ist die Arbeitsweise der auf der ARM-Plattform basierenden Prozessoren aus Cupertino eine gänzlich andere als die der Intel-Chips.
Während es beispielsweise aktuell nur mit viel Knirschen im Gebälk möglich ist, Windows auf einem Apple Silicon Mac auszuführen, ist es den Virtualisierungsspezialisten von Corellium nun gelungen, einen Ubuntu Linux Port nativ und voll funktionsfähig auf einem M1-Mac zum Laufen zu bringen. Der Port kann bereits auf GitHub geladen werden und wird im Laufe des Tages noch durch eine Installationsanleitung ergänzt.
Gebootet werden kann das Ubuntu über einen USB-Stick und bringt dabei dann eine vollwertige Unterstützung von Netzwerkfunktionen, USB, I2C und DART mit. Allerdings gibt es auch noch verschiedene kleinere Einschränkungen. So fehlt aktuell beispielsweise die GPU-Unterstützung, weswegen Grafiken per Software gerendert werden müssen.