Blickt man in den Herbst, erwarten die meisten Beobachter vor allem die neuen iPhones, die neue Generation der Apple Watch und neue, komplett neudesignte MacBook Pro. Nach wie vor in der Verlosung befindet sich allerdings auch ein neues iPad mini, welches angeblich auf einen Homebutton verzichten und schmalere Ränder um das Display herum aufweisen soll. Dass dieses nach wie vor für den Herbst vorgesehen ist, bekräftigt der bekannte Bloomberg-Kollege Mak Gurman nun in der neuesten Ausgabe seines Power On Newsletters. Das Design soll dann in etwa an das des aktuellen iPad Air erinnern und sich im Inneren ein aktueller Apple Silicon Prozessor befinden. Laut Gurman wird dies dann das größte Redesign des iPad mini in seiner neunjährigen Geschichte.
Das letzte Updated erhielt das iPad mini in 2019, als Apple ihm einen A12 Bionic Chip, Unterstützung für den Apple Pencil und weitere Verbesserungen spendierte. Die diesjährige Neuauflage soll nun ein Display zwischen 8,5" und 9" erhalten, wie der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo bereits vor einiger Zeit vorhersagte.
Neben dem iPad mini soll Apple auch weiterhin an einem neuen iMac auf Basis von Apple Silicon arbeiten der dann das aktuelle 27"-Modell ersetzen soll. Darin soll Gurman zufolge entweder ein M1X- oder ein M2X-Prozessor zum Einsatz kommen, wobei weitere Details aktuell noch unbekannt sind.
Man kann das Unverständnis verstehen, welches Apples Entscheidung die FaceTime-Kamera bei der letzten Aktualisierung des MacBook Pro trotz verstärkter Nutzung durch Homeoffice und Homeschooling bei einer Auflösung von 720p zu belassen, statt sie gegen eine 1080p Kamera auszutauschen. Apple argumentierte mit einer deutlichen Verbesserung auf Seiten der Software, was allerdings die wenigsten Beobachter besänftigen konnte. Mit der für den Herbst erwarteten Neuauflage des MacBook Pro in den beiden Größen 14" und 16" soll sich Apples Haltung nun aber ändern und tatsächlich eine 1080p Kamera zum Einsatz kommen.
Dies zumindest berichtet der Leaker "Dylandkt", der in der Vergangenheit durchaus einige Treffer bei seinen Vorhersagen landen konnte. So sagte er beispielsweise knapp ein halbes Jahr vor der Vorstellung des aktuellen iPad Pro korrekt voraus, dass Apple darin seinen M1-Chip verbauen wird. Kurz vor dem "Spring Loaded" Event lag er ebenfalls richtig, als er vorhersagte, dass der neue 24" iMac nicht über einen "M1X"-Prozessor, sondern weiterhin über einen "M1"-Chip verfügen wird.
Letztgenannter iMac verfügt übrigens bereits über eine 1080p FaceTime-Kamera. Diese soll sich dem Leaker zufolge künftig in sämtlichen Macs mit Display wiederfinden.
Bei der Vorstellung der aktuellen iPad Pro Generation im vergangenen April hat Apple das neue mini-LED Display ausschließlich dem High-End 12,9"-Modell vorbehalten. Mit der nächsten Generation soll die Display-Technologie dann aber auch auf das kleinere 11"-Modell gebracht werden. Dies berichtet der in der Regel gut informierte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo in einer Meldung an seine Investoren (via MacRumors). Bereits zuvor war für die nächste iPad Pro Generation erwartet worden, dass diese über eine Rückseite aus Glas verfügen soll, um auf diese Weise ein kabelloses und möglicherweise auch ein bidirektionales Laden zu ermöglichen.
In einer weiteren Meldung erklärt Kuo zudem, dass sich Apple weiterhin im Zeitplan befindet, um sein neues, redesigntes MacBook Pro in den beiden Geschmacksrichtungen 14" und 16" noch in diesem Herbst auf den Markt zu bringen. Möglicherweise steht uns also auch in diesem Herbst neben dem iPhone-Event im September auch wieder ein Mac-Event im Oktober ins Haus. Allerdings könnte es aufgrund von Produktionsproblemen beim auch hier erwarteten mini-LED Display laut Kuo zunächst zu Einschränkungen bei der Verfügbarkeit der neuen Modelle kommen.
Während Apple seine Entwickler schon die nächsten großen Updates um iOS 15, iPadOS 15 und macOS Monterey testen lässt, läuft parallel auch noch eine weitere Betaphase. So hat Apple in der vergangenen Nacht die inzwischen fünften Vorabversionen von iOS/iPadOS 14.7, macOS Big Sur 11.5, tvOS 14.7 und watchOS 7.6 für alle registrierten Entwicklern veröffentlicht. Noch ist unklar, welche neuen Funktionen sich in den neuen Versionen befinden und wann Apple die finale Version dieser Updates für alle Nutzer veröffentlichen wird. Es dürfte sich aber aller Wahrscheinlichkeit nach um die letzten großen Updates der Systeme vor der Veröffentlichung der komplett neuen Versionen handeln, welche auf der WWDC Anfang Juni vorgestellt wurden und dann im September, wohl gemeinsam mit den neuen iPhones veröffentlicht werden.
Bereits seit einiger Zeit wird darüber spekuliert, dass die ungeliebte Touch Bar beim nächsten MacBook Pro wieder den klassischen Funktionstasten weichen wird. Dies wird nun auch von einem neuen Bericht der Display-Analysten von Display Supply Chain Consultants (DSCC) gestützt. Hinter dem iPhone und der Apple Watch ist die Touch Bar das drittgrößte Einsatzfeld von OLED-Displays bei Apple. Dies soll sich jedoch mit der kommenden Generation des MacBook Pro, die zudem auch ein neues Design, einen SD-Kartenslot, einen HDMI-Port und auch den MagSafe-Anschluss mitbringen soll, ändern. In den vergangenen Wochen haben unter anderem bereits Ming-Chi Kuo und der Bloomberg-Kollege Mark Gurman berichtet, dass das Aus der Touch Bar, die Apple im MacBook Pro im Jahr 2016 eingeführt hatte, beschlossene Sache sei.
Im vergangenen Herbst präsentierte Apple als ersten Prozessor aus seiner Apple Silicon Reihe für den Mac den M1-Chip, der seitdem in diversen neuvorgestellten Macs zum Einsatz kommt. Für das für den diesjährigen Herbst erwartete neue MacBook Pro plant Apple angeblich den Einsatz einer aufgemotzten Variante dieses Prozessors mit dem Namen M1X. Die nächste komplett neue Generation mit dem Namen M2 soll dann in der ersten Hälft des kommenden Jahres vorgestellt werden und zuerst in einem neudesignten MacBook Air zum Einsatz kommen, wie der Leaker "Dylandkt" berichtet. Neben dem neuen Design soll das MacBook Air dann auch in weitere Farben, möglicherweise in Anlehnung an die derzeitigen Farben des iMac erhältlich sein.
Apple hat die Startseite seiner deutschen Webpräsenz aktuell mit einer speziellen Werbung für den Mac versehen. Dabei hat man die bereits aus den USA bekannte "Hinter dem Mac"-Kampagne nun auch mit deutschen Prominenten umgesetzt. Insgesamt 24 prominente Mac-Nutzer zeigen dabei, wie der Mac sie bei ihrer täglichen Arbeit unterstützt. Unter anderem Konnte Apple die Moderatorin Linda Zervakis, den Regisseur Fatih Akin, den Schauspieler Daniel Brühl und verschiedene Entwickler für die Kampagne gewinnen. Darüber hinaus präsentiert Apple aber natürlich auch noch jede Menge eigene Argumente, warum der Mac der richtige Computer für alle Menschen ist.
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Man darf sich inzwischen wohl ziemlich sicher darauf einstellen, dass Apple Ende des Jahres seine schon seit längerer Zeit erwarteten, vollkommen neu designten MacBook Pro Modelle in den Größen 14" und 16" auf den Markt bringen wird. Geht es nach den Kollegen der DigiTimes, soll es konkret im September soweit sein. Dann wird darin angeblich neben dem Apple Silicon Prozessor (sehr wahrscheinlich dem M1X) auch ein mini-LED Display verbaut sein, welches Apple bereits beim 12,9" iPad Pro zum Einsatz bringt. Vor allem dieses Bauteil soll auch der Grund dafür sein, warum man die neuen Geräte nicht bereits auf der WWDC-Keynote der Weltöffentlichkeit präsentieren konnte. Entsprechend hat man nun offenbar auch bei den Zulieferern des mini-LED Displays für das iPad Pro Produktionskapazitäten angefordert, um die Bedarfe für die neuen MacBooks zu decken.