Schon länger wird nun schon darauf gewartet, dass Apple eine neue Generation des MacBook Pro auf den Markt bringen wird. Im Herbst soll es nun soweit sein. Dies erwartet inzwischen auch der in der Regel gut informierte Bloomberg-Kollege Mark Gurman, der am Wochenende im Rahmen seines Power On Newsletters vermeldete, dass Apple sein neues MacBook Pro in den Größen 14" und 16" irgendwann zwischen September und November auf den Markt bringen wird. Es deutet also durchaus einiges inzwischen auf ein in den verganenen Jahren bereits mehrfach durchgeführtes Oktober-Event rund um den Mac hin.
Laut Gurman soll die Produktion im dritten Quartal des Jahres beginnen. Ursprünglich soll Apple geplant haben, das neue MacBook Pro schon früher im Jahr vorzustellen, wurde dabei jedoch von Problemen bei der Produktion des mini-LED Displays ausgebremst. Die Nachfrage nach den neuen Geräten dürfte recht hoch ausfallen. Neben einem neuen Design und den mini-LED Displays soll natürlich auch ein Apple Silicon Prozessor mit an Bord sein. Zudem wird die Rückkehr eines SD-Kartenslots, eines HDMI-Ports und des MagSafe-Ladeanschlusses sowie der Wegfall der ungeliebten Touch Bar erwartet.
Bereits kurz nach Ende der diesjährigen WWDC wurden in den Tags zum Mitschnitt der Event-Keynote Hinweise gefunden, wonach Apple ursprünglich offenbar geplant hatte, das neue MacBook Pro mit einem M1X-Prozessor vorzustellen. Dass dies nicht geschehen ist, wissen wir inzwischen. Interessant war also vor allem die Erwähnung des M1X-Chips in den Tags. Eine weitere interessante Entdeckung hat nun mein Leser Guido gemacht (vielen Dank für den Hinweis!). Als er versuchte, aus dem App Store heraus die Konfiguration für ein 16" MacBook Pro an einen Freund zu versenden, taucht als Beschreibungstext zu dem zugehörigen Link der Text "Jetzt mit dem neuen Apple M1 Chip für..." auf. Grundsätzlich würde ich erst einmal von einem Copy & Paste Fehler von Apple ausgehen und nicht davon, dass das für den Herbst erwartete neue MacBook Pro tatsächlich den M1-Chip enthält. Dennoch dürfte der Text für Diskussionen sorgen.

Am gestrigen Abend hat Apple die inzwischen dritten Betaversionen von iOS/iPadOS 15, macOS Monterey, watchOS 8 und tvOS 15 für registrierte Entwickler veröffentlicht. Inzwischen sind auch die ersten Veränderungen gegenüber den vorherigen Versionen bekanntgeworden. Vor allem beim kontroversen neuen Desgin von Safari hat Apple dabei sowohl in iOS 15 und macOS Monterey Hand angelegt und teilweise auf die harschen Kritiken am Redesign reagiert. War es in den ersten beiden Betas von iOS 15 noch so, dass die Adressleiste an den oberen Displayrand sprang, wenn man sie an ihrer neuen Position am unteren Rand angetippt hatte, verbleibt sie nun unten und positioniert sich direkt oberhalb der Displaytastatur. Auch hier sind nach wie vor einige Darstellungsprobleme zu beklagen, aber dafür handelt es sich ja auch um eine Beta. Die nachfolgenden Screenshots stammen von den Kollegen von MacRumors.

Zudem hat Apple eine neue Option zum Neuladen der Seite integriert, wenn man lange auf die Adressleiste drückt. Der entsprechende Button neben der Leiste fällt in iOS 15. Stattdessen kann man die komplette Seite nach unten ziehen, um so ein "Pull down to reload" zu initiieren.
In macOS Monterey rudert Apple noch deutlicher zurück und hat sich offenbar schon bei der dritten Beta wieder von der Idee verabschiedet, Tabs und Adressleiste zu vereinen. Seit der aktuellen Vorabversion findet man wieder die klassische Adresseingabe oberhalb der Tableiste, was Safari wieder näher an die aus macOS Big Sur bekannte Optik und Bedienung heranführt. Apples ursprünglicher Plan war es, durch die Vereinigung der beiden Leisten mehr Platz für den Inhalt der Webseiten zu schaffen. Allerdings wurde dies von vielen Testern deutlich hinsichtlich der Bedienbarkeit kritisiert. Befürworter des eigentlich angedachten Designs können dieses allerdings mit einem Schalter aktivieren.
Weitere, eher kleine Anpassungen aus den neuen Betas umfassen:
- Vorbereitungen für Universal Control in macOS Monterey
- Neuer AppStore Splash Screen
- Anpassungen in den einsetllungen für Focus
- Farben im Musik-Widget lehnen sich an den aktuellen Song an
- Zürucksetzen heißt in den Einstellungen nun "Transfer or Reset ?iPhone?"
Letzterer Punkt deutet bereits an, dass dieser Bereich künftig auch für die Einrichtung und Datenübertragung auf ein neues iPhone genutzt wird. Auch hierbei wird es in iOS 15 und watchOS 8 weitere Verbesserungen geben. In den Releasenotes zu den neuen Versionen erklärt Apple, dass mit diesen auch ein Problem behoben wird, durch das es zu einem Fehler beim Update auf einem Gerät mit wenig Speicherplatz (laut Apple weniger als 500 MB) kommen kann. Hieraus lässt sich bereits ableiten, dass derartige Systemupdates künftig auch dann durchgeführt werden können, wenn der zur Verfügung stehende Speicherplatz eher knapp bemessen ist, was vor allem auf der Apple Watch in der Vergangenheit bereits für Probleme sorgte.
Während die Betaphase für iOS/iPadOS 14.7 und Co. in dieser Woche bereits mit der Veröffentlichung der Release Candidates auf die Zielgerade eingebogen ist, setzt Apple auch die Betaphase der nächsten großen Betriebssystem-Updates fort. Seit wenigen Minuten stehen so die jeweils dritten Vorabversionen von iOS/iPadOS 15, macOS Monterey, tvOS 15 und watchOS 8 für registrierte Entwickler zum Download bereit und dürften weitere in der Zwischenzeit entdeckte Fehler und Probleme ausmerzen. Die finalen Versionen der aktuell im Betastadium befindlichen Software stehen dann als kostenlose Updates wieder im Herbst für alle Nutzer von unterstützten Geräten zur Verfügung. Bislang zeigen sich die Apple-Nutzer ersten Umfragen zufolge allerdings noch wenig von den Neuerungen in den kommenden Updates begeistert.
Die Teilnehmer am Public Beta Programm sind seit der letzten Vorabversion ebenfalls bereits im Boot und dürften in Kürze auch Zugriff auf die heute Abend veröffentlichten Previews haben. Dies gilt in diesem Jahr auch erstmals auch für watchOS.
Während Apple seine Entwickler schon die nächsten großen Updates um iOS 15, iPadOS 15 und macOS Monterey testen lässt, läuft parallel auch noch eine weitere Betaphase. Diese nähert sich nun allerdings mit großen Schritten ihrem Ende. So hat Apple am heutigen Abend die Release Candidates von iOS/iPadOS 14.7, macOS Big Sur 11.5, tvOS 14.7 und watchOS 7.6 für alle registrierten Entwicklern veröffentlicht. Sollten darin keine nennenswerten Probleme mehr entdeckt werden, wird es sich dabei um die Versionen handeln, die Apple in Kürze auch für alle Besitzer eines unterstützten Geräts freigeben wird. Es dürfte sich aber aller Wahrscheinlichkeit nach um die letzten großen Updates der Systeme vor der Veröffentlichung der komplett neuen Versionen handeln, welche auf der WWDC Anfang Juni vorgestellt wurden und dann im September, wohl gemeinsam mit den neuen iPhones veröffentlicht werden.
Zwar sind die neuen MacBook Pro Modelle noch nicht mal vorgestellt, Gerüchte kursieren jedoch bereits zahlreich. Und offenbar sieht Apple bei seinen Nutzern ein hohes Interesse an den komplett neu designten Geräten in 14" und 16" und erwartet eine entsprechend große Nachfrage. Aus diesem Grunde soll man nun einen weiteren Zulieferer für die erwarteten mini-LED Displays ins Boot geholt haben. Wie die DigiTimes berichtet, handelt es sich dabei um Luxshare Precision Industry, der den bereits feststehenden Parzner Taiwan Surface Mounting Technology abei der Produktion unterstützen soll.
Apple hatte die mini-LED Display-Technologie erstmals in seinem aktuellen High-End 12,9" M1 iPad Pro? zum Einsatz gebracht und soll diese auch in den neuen MacBook Pro verbauen. Allerdings gibt es aktuell offenbar noch eine hohe Ausschussrate und Probleme aufgrund der weltweiten Chip-Krise, die auch dazu geführt haben sollen, dass Apple den geplanten Start des MacBook Pro auf den Herbst verschieben musste. Durch den zweiten Zulieferer soll dieser Termin nun aber definitiv gehalten werden, damit man auch das lukrative Weihnachtsgeschäft mitnehmen kann.
Apple scheint seine "Behind the Mac"-Kampagne nach und nach international auszurollen. Nachdem sie ihren Anfang in den USA genommen hatte, tauchte sie bekanntermaßen kürzlich auch in Deutschland auf. Nun hat Apple die Kampagne auch auf seiner kanadischen Webseite platziert und dort ein Video unter dem Titel "Made in Canada" veröffentlicht, in dem, ähnlich wie auch hierzulande, diverse lokale Künstler zu sehen sind, wie sie den Mac nutzen, um ihrer kreativen Arbeit nachzugehen. Mit dabei in dem 30-sekündigen Clip sind unter anderem Justin Bieber, Daniel Caesar und Shawn Mendes. Passend dazu steht auch eine Webseite online, auf der die Künstler aus dem Video noch einmal in Kurzprofilen vorgestellt werden. Selbstverständlich kommen aber auch die verwendeten Tools wie GarageBand und Adobe Photoshop nicht zu kurz.
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Für den Herbst werden mit inzwischen deutlich gestiegener Sicherheit die neuen MacBook Pro in 14" und 16" erwartet. Mit an Bord sein wird dann wohl neben einem komplett neuen Design, dem MagSafe-Ladeanschluss und einem HDMI-Port auch wieder ein SD-Kartenslot. Genau zu diesem hat der YouTuber Luke Miani nun neue Informationen in den Raum gestellt. Demnach wird der Slot erstmals in einem MacBook auch Unterstützung für den High-Speed-Standard UHS-II bieten. Diese Information äußert er in dem verlinkten YouTube-Video und auch bei den Kollegen von Apple Track. Mit UHS-II sind Datengeschwindigkeiten von bis zu 312 mb/s, verglichen mit den 100 mb/s bei herkömmlichen SD-Kartenslots möglich. Der Standard ist jedoch auch abwärtskompatibel, so dass auch langsamere Karten genutzt werden können.
Als weitere neue Informationen behauptet Miani zudem, dass der Touch ID Button im neuen MacBook Pro beleuchtet sein soll. Hierzu soll Apple "multiple dedicated LEDs" zum Einsatz bringen. Weitere Details nennt der Leaker hierzu allerdings nicht. Dafür weiß er zu berichten, dass die neuen Modelle zunächst auf maximal 32 GB Arbeitsspeicher begrenzt sein sollen. Damit widerspricht er den in der Regel gut informierten Kollegen von Bloomberg, die bereits vor einiger Zeit berichtet hatten, dass bis zu 64 GB möglich sein sollen. Andererseits unterstützen die aktuellen M1 Macs auch maximal nur 16 GB RAM.