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Firefox mit Abstürzen: Update kommt, Workaround verfügbar

Ich habe es an dieser Stelle bereits öfter kundgetan, dass ich nach wie vor auf all meinen genutzten Rechnern auf Firefox als meinen primären Browser setze. Dieser wurde erst am Dienstag auf Version 96 aktualisiert. Heute nun melden verschiedene Nutzer, dass sie Probleme haben, Webseiten mit dem Browser aufzurufen. Neben der aktuellsten sind auch ältere Firefox-Versionen hiervon betroffen. Die Entwickler haben das Problem bereits identifiziert und arbeiten an einer Lösung, die in Kürze vorliegen sollte. Es gibt allerdings auch einen Workaround, mit dem man sich in der Zwischenzeit selbst behelfen kann.

Dem Firefox-Entwickler Gian-Carlo Pascutto zufolge hat sich der ursächliche Fehler in der HTTP/3-Komponente des Browsers eingeschlichen. Grund ist vermutlich eine Änderung im Load-Balancing-Service der Google Cloud auf HTTP/3. Dieser Standard lässt sich allerdings über die Firefox-Einstellungen auf dem folgenden Weg deaktivieren:

  1. In der Adresszeile "about:config" eingeben und mit Enter bestätigen
  2. Den erscheinenden Sicherheitshinweis mit einem Klick auf "Risiko akzeptieren und fortfahren" bestätigen.
  3. In die Suche "network.http.http3.enabled" eingeben und mit Enter bestätigen
  4. Ganz rechts in der gefundenden Einstellung den Wert per Klick auf "false" setzen
  5. Firefox schließen und neustarten

Apples ist Mac-Sparte dank den Apple Silicon Geräten auf dem Höhenflug

Die Marktbeobachter von Canalys haben ihre aktuellen Zahlen zum weltweiten PC-Markt veröffentlicht, der selbstverständlich auch Apples Mac-Sparte beinhaltet. Und wie es aussieht, kommen die neuen Apple Silicon Macs bei den Nutzern sehr gut an. So wuchs der Mac im Jahresvergleich mit 28,3% beinahe doppelt so viel wie der Rest des gesamten PC-Marktes mit seinen 14,6%. Die Analysten zeigen sich überrascht, dass der Markt im Allgemeinen weiter stark wächst, obwohl bereits das Corona-Jahr 2020 zu einem starken Wachstum geführt hatte. In Stückzahlen steigerte sich Apple von 22,5 Millionen verkauften Macs in 2020 auf knapp 29 Millionen in 2021. Mit einem Marktanteil von 8,5% verbleibt Apple damit auf dem vierten Platz und liegt weiterhin deutlich hinter Lenovo (24,1%), HP (21,7%) und Dell (17,4%).

Apple veröffentlicht zweite Beta von macOS Monterey 12.2

Ende vergangenen Jahres hatte Apple bereits die Betaphase für macOS Monterey 12.2 eingeläutet, in deren Rahmen seit heute Abend von allen registrierten Entwicklern die zweite Vorabversion geladen werden kenn. Auch Teilnehmer am Public Beta Programm dürften in Kürze Zugriff auf die neue Vorabversion erhalten. In der ersten Beta war bereits entdeckt worden, dass Apple die Musik-App auf native Unterstützung für die M1-Prozessoren angepasst hat und Safari die ProMotion-Technologie unterstützt. Aktuell fehlt für macOS Monterey zudem noch ein groß auf der letzten WWDC angekündigtes Feature. Die Rede ist von Universal Control, das eigentlich noch in 2021 nachgereicht werden sollte, inzwischen von Apple jedoch auf das Frühjahr verschoben wurde.

Apple beschenkt M1-Ingenieure mit speziellem T-Shirt

Nachdem Apple sein Karten-Team kürzlich bereits mit einem kleinen Präsent für die geleistete Arbeit in den vergangenen Monaten beschenkt hat, haben nun auch die Ingenieure, die an der Entwicklung des M1-Chips beteiligt waren eine kleine Aufmerksamkeit erhalten. So hat Andy Boretto, bei Apple als Senior Software Engineer beschäftigt, ein Bild eines speziellen T-Shirts auf seinem Twitter-Account veröffentlicht, auf dem das M1-Symbol, welches auch diesen Blogpost einleitet zu sehen ist. Obendrein gibt es noch eine Dankeskarte mit dem Text:

"Every so often, something comes along that changes everything. Congratulations and thank you for helping make Apple ?M1? possible!"

Es wird inzwischen erwartet, dass Apple das selbstgesteckte Ziel der Umstellung von Intel-Prozessoren auf Apple Silicon innerhalb von zwei Jahren bis zur diesjährigen WWDC erfüllen wird. Für später im Jahr wird dann bereits die zweite Generation des Mac-Chips, vermutlich mit dem Namen M2 erwartet.

Farben und Display-Technologie: Widersprüchliche Meldungen zum kommenden 27" iMac

Eines der ersten neuen Apple-Produkte des neuen Jahres dürfte der 27" M1 iMac werden. Hierzu gab es in den vergangenen Wochen bereits reichlich Gerüchte. In Sachen Design dürfte er sich in weiten Teilen am im Frühjahr vorgestellten 24"-Modell orientieren, allerdings soll er sich dem Twitter-Leaker @dylandkt zufolge in dunkleren Farben präsentieren. Damit würde Apple einem Ansatz folgen, den man bereits beim iMac Pro gegangen ist, der in einem stylischen Spacegrau auf den Markt kam. Diesem Gerücht widersprechen nun die Kollegen der DigiTimes, die berichten, dass auch der kommende 27" iMac, ähnlich wie sein kleinerer Bruder, in verschiedenen Farben erhältlich sein. Ob es sich dabei allerdings um dieselbe Farbpalette handeln wird wie beim 24"-Modell, wird dabei allerdings nicht klar, so dass Apple durchaus auch einen dunkleren "iMac Pro" Farbraum wählen könnte.

An anderer Stelle berichtet die DigiTimes zudem, dass das Display des 27" iMac nicht wie erwartet auf einem mini-LED Panel basieren wird, sondern nach wie vor auf der herkömmlichen LCD-Technologie. Damit widerspricht man den zuletzt gehandelten Gerüchten, wonach das neue Gerät Apples ProMotion-Technologie für variable Bildwiederholraten auf Basis von mini-LED unterstützen würde. Allerdings hat der anerkannte Display-Analyst Ross Young bereits auf den DigiTimes-Bericht reagiert und vermeldet, dass er nach wie vor davon ausgeht, dass Apple beim 27" iMac auf mini-LED Panels setzen wird.

Beide Berichte aus Fernost sind also mit einer gewissen Skepsis zu betrachten. Erwartet wird die Vorstellung des neuen 27" "iMac Pro" für das Frühjahr 2022. Spätestens dann gibt es die Auflösung.

Produktion des 27" "iMac Pro" mit Apple Silicon läuft offenbar langsam an

Während Apple hinter den Kulissen offenbar zwei Varianten des Mac Pro, einen mit Intel-Chip und einen mit Apple Silicon vorbereitet, rückt langsam aber sicher wohl auch die Vorstellung eines neuen 27" iMac, mutmaßlich unter dem Namen "iMac Pro" mit mini-LED Display näher. Wie die DigiTimes berichtet, haben Apples Zulieferer damit begonnen, Bauteile für das Gerät in begrenzter Stückzahl an die Fertigungspartner auszuliefern. Dies deutet darauf hin, dass die Massenproduktion in Kürze beginnen könnte. Erwartet wird, dass Apple das Gerät auf einem März-Event präsentiert und damit exakt ein Jahr nach Vorstellung des aktuellen 24" M1 iMac. Sehr wahrscheinlich wird das Display des neuen Geräts dann auch Apples ProMotion-Technologie für variable Bildwiederholraten bis zu 120Hz unterstützen.

Apple dürfte noch mindestens einen weiteren Intel-Mac in der Pipeline haben

Schon bei der Ankündigung des Umstiegs von Intel-Prozessoren auf Apple Silicon beim Mac hatte Apple angekündigt, dass in den zwei Jahren, die man sich dafür Zeit gegeben hat, auch noch Intel-Macs erscheinen würden. Mindestens ein solches Gerät dürfte sich auch noch mit einem neuen Intel-basierten Mac Pro in der Pipeline befinden. Letzten Berichten zufolge arbeitet Apple aktuell an zwei Varianten dieses Modells. Einem mit einem komplett neuen Design und Apple Silicon (vermutlich dann mit dem M1 Max) und einem im bekannten Design und mit einem Intel-Prozessor, mutmaßlich einem Xeon Scalable Prozessor.

Die Gründe für einen weiteren Intel-basierten Mac Pro dürfte dabei einerseits auf Seiten der Performance zu finden sein, andererseits aber auch auf Seiten der Architektur. Während die Apple Silicon Prozessoren der ersten Generation vor allem Mobil- und Consumer-Prozessoren mit beeindruckender Performance sind, kommt der Mac Pro vor allem bei hochgradig anspruchvollen Nutzern zum Einsatz, unter anderem bei der Film- und der Musikproduktion. Ein Großteil der dabei zum Einsatz kommenden Software ist zudem auf Intel-Prozessoren optimiert. Zwar können diese auf Apple Silicon Macs dank Rosetta 2 ebenfalls ausgeführt werden, allerdings geschieht auch dies nicht ohne Leistungsverlust. Durch die Veröffentlichung eines weiteren Intel-basierten ?Mac Pro? neben einer zusätzlichen Apple Silicon Version, kann sich Apple noch ein bisschen mehr Zeit für den Umstieg erkaufen.

Zu erwarten sein dürften die Geräte spätestens auf der WWDC Anfang Juni.

Apple strebt für seine Apple Silicon Prozessoren für den Mac offenbar einen 18-Monats-Zyklus an

Apples Umstellung von Intel-Prozessoren in seinen Macs auf eigenes Apple Silicon soll planmäßig im Laufe des kommenden Jahres abgeschlossen werden. Bislang hat das Unternehmen den M1, M1 Pro und M1 Max Chip in verschiedenen Modellen verbaut. Sie alle gehören noch zur ersten Generation der selbstdesignten Mac-Chips. Ein aktueller Bericht der aus Taiwan stammenden Commercial Times wirft nun einen Blick auf die mögliche weitere Timeline. Demnach soll es Apples Plan sein, die eigenen Prozessoren alle 18 Monate auf eine neue Generation zu heben. Dementsprechend soll die nächste generation der Apple Silicon Prozessoren für den Mac, sprich der M2, in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres auf den Markt kommen. In der ersten Jahreshälfte 2023 sollen dann entsprechend der "?M2? Pro" und der "?M2? Max" folgen. Sämtliche dieser Chips sollen im 4-Nanometer Verfahren von TSMC produziert werden. Nach weiteren 18 Monaten würde dann der Zyklus der M3-Chips beginnen, von denen erwartet wird, dass sie im 3-Nanometer Verfahren gefertigt werden.