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Apple veröffentlicht iOS/iPadOS 15.3, watchOS 8.4, macOS 12.2 und tvOS 15.3

Nach lediglich zwei Betaversionen und den in der vergangenen Woche veröffentlichten Release Candidates von iOS/iPadOS 15.3, watchOS 8.4,  macOS Big Sur 11.6.3, macOS Monterey 12.2 und tvOS 15.3 hat Apple vor wenigen Minuten die finalen Versionen der Betriebssystemupdates für alle Besitzer eines unterstützten Geräts veröffentlicht. Sie können dementsprechend ab sofort geladen werden. Dies sei auch allen Nutzern wärmstens empfohlen, beheben die Updates doch gleich mehrere, teils schwerwiegende Bugs, die in den vergangenen Wochen bekannt wurden. Unter macOS Monterey und iOS/iPadOS betrifft dies in erster Linie den schweren Safari-Bug, durch den eine beliebige Webseite den Nutzer tracken und teils auch seine persönlichen Daten offenlegen konnte. Der Fehler steckt in der WebKit-Implementierung der IndexedDB JavaScript API. In Safari unter den neuen Updates ist dieser Bug nicht mehr vorhanden.

In macOS Monterey 12.2 wurde bereits während der Betaphase entdeckt, dass Apple die Musik-App auf die native Unterstützung der M1-Prozessoren angepasst wurde und Safari künftig auch die ProMotion-Technologie für ein flüssigeres Scrollen unterstützt.

Auch watchOS 8.4 enthält einen Fix für einen für viele Nutzer nervigen Bug, der dazu führte, dass manche Drittanbieter-Ladegeräte für die Apple Watch nicht mehr zuverlässig funktionierten. Das Problem ist schon seit letztem Dezember und der Veröffentlichung von watchOS 8.3, bislang jedoch noch nicht behoben worden. Dies wurde mit dem heutigen Abend nachgeholt.

Last but not least kann über die Home-App auch ein Update für den HomePod auf die Software-Version 15.3 geladen werden.

Kommende Updates für macOS, iOS/iPadOS und watchOS beheben verschiedene nervige Bugs

Am gestrigen Abend hat Apple bereits die Release Candidates für seine kommenden Betriebssystem-Updates, darunter macOS Monterey 12.2, iOS/iPadOS 15.3 und watchOS 8.4 für registrierte Entwickler veröffentlicht, was auf eine nahende allgemeine Freigabe für alle Nutzer hindeutet. Und diese wird auch teilweise schon sehnsüchtig erwartet. So beheben die Updates gleich mehrere, teils schwerwiegende Bugs, die in den vergangenen Wochen bekannt wurden. Unter macOS Monterey und iOS/iPadOS 15.3 betrifft dies in erster Linie den schweren Safari-Bug, durch den eine beliebige Webseite den Nutzer tracken und teils auch seine persönlichen Daten offenlegen konnte. Der Fehler steckt in der WebKit-Implementierung der IndexedDB JavaScript API. Wie die Kollegen von 9to5Mac nun herausfanden, ist der Bug in Safari unter der kommenden macOS-, iOS, und iPadOS-Version nicht mehr vorhanden.

Auch watchOS 8.4 wird einen Fix für einen für viele Nutzer nervigen Bug enthalten, der dazu führte, dass manche Drittanbieter-Ladegeräte für die Apple Watch nicht mehr zuverlässig funktionierten. Das Problem ist schon seit letztem Dezember und der Veröffentlichung von watchOS 8.3, bislang jedoch noch nicht behoben worden. Aus den Releasenotes zu watchOS 8.4 geht nun hervor, dass das Ladeproblem mit dem kommenden Update (hoffentlich) aus der Welt geschaffen wird.

Sollten keine gravierenden Probleme mehr in den gestern veröffentlichten Release Candidates entdeckt werden, handelt es sich hierbei um die finalen Versionen, die Apple möglicherweise bereits in der kommenden Woche für alle Nutzer veröffentlichen wird.

Apple veröffentlicht RCs von iOS/iPadOS 15.3, watchOS 8.4, macOS 11.6.3, macOS 12.2 und tvOS 15.3

Frei nach dem Motto nach dem Update ist vor dem Update, läuft inzwischen schon wieder die nächste Betaphase für Apples Betriebssysteme. Nachdem man Ende vergangenen Jahres bereits die ersten Betas der kommenden Updates veröffentlicht hatten, können registrierte Entwicklern nun bereits die Release Candidates von iOS/iPadOS 15.3, watchOS 8.4,  macOS Big Sur 11.6.3, macOS Monterey 12.2 und tvOS 15.3 von Apples Servern herunterladen. Vorausgegangen waren lediglich zwei Betaversionen. Noch ist unklar, welche Neuerungen sich in den kommenden Updates verbergen. Apple spricht bislang lediglich von Fehlerkorrekturen.

Ebenso steht noch nicht fest, wann mit den finalen Versionen zu rechnen ist. Da jetzt bereits die Release Candidates vorliegen, ist es eher unwahrscheinlich, dass es sich um die Versionen handelt, die Apple für sein Frühjahrs-Event vorbereitet. Bis dahin kommt also wohl noch einmal eine neue Betaphase. Auch Teilnehmer am Public Beta Programm dürften in Kürze Zugriff auf die Release Candidates erhalten.

Apple bereitet Safari-Fix für Tracking-Bug vor

Anfang der Woche kam ein Bericht auf, wonach es einen Bug in WebKit, der HTML-Rendering-Engine, die unter anderem Apples Safari-Browser zugrundeliegt, gibt, der es jeder Webseite ermöglichen kann, die besuchten Webseiten und teilweise auch persönliche Informationen des Nutzers zu tracken. Die Entdecker hatten den Bug bereits Ende November über den WebKit Bug Tracker gemeldet. Erst durch das nun entstandene öffentliche Interesse an dem Thema scheint aber Bewegung in die Sache zu kommen. So hat Apple offenbar einen Fix für das Problem in Arbeit, wie aus einem WebKit-Commit auf GitHub hervorgeht. Allerdigns bedarf es erst eines Updates von Safari unter macOS Monterey, sowie von iOS 15 und iPadOS 15, ehe Nutzer vor dem Problem geschützt sind. Einen Zeitrahmen für dieses Update gab Apple nicht an.

Gerücht: Neues 14" MacBook soll das aktuelle 13" MacBook Pro im Herbst ablösen

Der bekannte Apple-Leaker @DylanDKT ist derzeit offenbar in Plauderlaune und hat sich nun auch zur Zukunft des 13" MacBook Pro geäußert. Seinen Informationen zufolge ist diese nicht vorhanden. Nachdem Apple im vergangenen Oktober die aktuellen MacBook-Pro-Modelle in 16"und 14" auf den Markt bnrachte, verblieb das im Jahr zuvor präsentierte 13"-Modell mit M1-Chip und Touch Bar zunächst noch als günstige Alternative am Markt. Für den Herbst wird nun die zweite Generation der Apple Silicon Prozessoren, vermutlich unter dem Namen M2 erwartet. Bei der Einführung könnte Apple denn denselben Weg gehen, wie auch schon beim M1-Chip. Somit könnten im Herbst dann das MacBook Air und ein weiteres MacBook-Modell die ersten Geräte sein, die den M2-Chip erhalten.

Dem Leaker zufolge soll damit dann das Ende des 13" MacBook Pro gekommen sein. Stattdessen plane Apple jedoch ein weiteres Modell zwischen dem MacBook Air und dem 14" MacBook Pro. Hierbei soll es sich ebenfalls um ein Modell mit 14"-Display handeln, allerdings ist noch nicht bekannt, wie Apple das Gerät nennen könnte. Spekuliert wird derzeit, dass es Apple schlicht auf den Namen "MacBook" taufen wird.

Mac Pro mit Apple Silicon könnte möglicherweise erst im Herbst erscheinen

Gelingt es Apple, seinen selbstgestecken Zeitplan zu erfüllen und bis Ende des Jahres den kompletten Umstieg von Intel-Prozessoren auf eigenes Apple Silicon zu vollenden, muss irgendwann in den kommenden Monaten auch noch der Mac Pro mit einem entsprechenden Chip vorgestellt werden. Nachdem zuletzt verschiedene Gerüchte auf die WWDC Anfang Juni als Termin für die Vorstellung hingedeutet haben, vermeldet der bekannte Leaker @DylanDKT nun, dass die Umstellung aller Macs auf Apple Silicon wohl erst im vierten Quartal abgeschlossen sein wird. Dann soll nämlich der genannte Mac Pro als dann letztes Gerät mit einem hauseigenen Prozessore präsentiert werden. Hierbei soll es sich um einen weiterentwickelten M1-Chip handeln, der über mehr Kerne als der im aktuellen MacBook Pro verbaute High-End M1 Max verfügen soll.

Bis zuletzt gab es zudem Gerüchte, dass Apple auch noch einen weiteren Mac Pro mit Intel-Prozessor auf den Markt bringen könnte. Vielleicht stellt Apple diesen dann ja auf der WWDC vor.

Schwerer Fehler in Safari gestattet Nutzer-Tracking über Browser-Historie

Die auf das Aufspüren von Nutzertracking in Browsern spzialisierten Kollegen von FingerprintJS (via 9to5Mac) haben einen eingermaßen schweren Bug in WebKit, der HTML-Rendering-Engine entdeckt, die Apples Safari-Browser zugrundeliegt. Konkret steckt dieser in der Implementierung einer JavaScript API namens IndexedDB. Zusammengefasst gestattet es der Bug jeder Webseite, die selbst IndexedDB nutzt, auf die Namen von IndexedDB Datenbanken zuzugreifen, die von anderen Webseiten während der Session erzeugt wurden. Hierdurch wäre es prinzipiell jeder dieser Webseiten möglich, die besuchten Webseiten des Nutzers auf dieser Basis zu tracken, da die Namen der Datenbanken in der Regel sehr eindeutig sind. Normalerweise sollte eine Webseite nur auf ihre jeweils eigenen IndexedDB Datenbanken zugreifen können.

Manche Webseiten gehen sogar soweit, dass sich aus den Namen der IndexedDB-Datenbanken auf den jeweiligen Nutzer schließen lässt. Die Namen von YouTube-Datenbanken enthalten beispielsweise die Google ID des Nutzers, über die sich über die Google APIs auch persönliche Informationen anrufen lassen.

Von dem Bug betroffen sind nicht nur Safari für den Mac, iOS und iPadOs, sondern auch Drittanbieter-Browser unter iOS, da diese zwingend ebenfalls auf WebKit aufsetzen müssen. Offenbar sind allerdings nur die WebKit-Implementierungen in den jeweils aktuellsten Versionen von macOS, iOS und iPadOS betroffen. Auch der private Browsermodus schützt hier nicht vor dem Bug. 

Am Mac hat man die Möglichkeit, einen anderen Browser ohne WebKit (z.B. Firefox) zu nutzen. Unter iOS hat man diese Möglichkeit hingegen nicht. Als Nutzer kann man darüber hinaus aktuell nichts aktiv gegen das Problem unternehmen und muss auf ein korrigierendes Update aus Cupertino warten. FingerprintJS hatte den Bug bereits Ende November über den WebKit Bug Tracker gemeldet. Weitere Details lassen sich im zugehörigen Blogpost bei den Kollegen einsehen.

Microsoft Office für Mac: Update auf Version 16.57 behebt Problem in der Outlook-Suche

Nachdem Apple Ende vergangenen Jahres macOS Monterey 12.1 veröffentlicht hatte, beklagten verschiedene Nutzer, dass die Suchfunktion innerhalb von Microsoft Outlook nicht mehr funktionierte. Die Suche spukte stets ein leeres Programmfenster aus, Fehlermeldungen wurden nicht angezeigt. Ich selbst kann dieses Verhalten bestätigen. So lassen sich E-Mails oder Termine nach dem Update nicht mehr über die in Outlook integrierte Suche auffinden, was in der täglichen Arbeit extrem unangenehm ist. Lediglich die Suche nach Kontakten funktionierte noch. Unklar war lange Zeit, ob der Fehler auf Seiten Apples oder doch eher bei Microsoft zu suchen ist. Offenbar war Letzteres der Fall, denn das in der vergangenen Nacht veröffentlichte Update auf die Outlook-Version 16.57 hat das Problem bei mir behoben. Allen betroffenen Nutzern sei daher das Update empfohlen, welches sich über den Microsoft AutoUpdater laden und installieren lässt.