Mitte vergangenen Monats kamen Berichte auf, wonach Nintendos erstes iOS-Spiel namens Miitomo (kostenlos im AppStore), eine etwas merkwürdig anmutende Mischung aus Spiel und Messenger-App, deren näherer Sinn sich mir auch nach zwei Wochen noch nicht erschlossen hat, pro Tag immerhin satte 35.000 US-Dollar erwirtschaftet. Nicht schlecht für einen "kostenlosen" Titel. Inzwischen scheint der Stern allerdings zu sinken, was man allein schon daran erkennt, dass kaum noch jemand über Miitomo spricht. Die Marktbeobachter von SurveyMonkey versuchen dem nun auf den Grund zu gehen und vergleichen Nintendos Ansatz dabei mit ähnlich konzipierten Hits wie Candy Crush Saga oder Clash of Clans. Beide Titel waren in der Lage, auch lange nach ihrer Veröffentlichung noch die Nutzer zur täglichen oder zumindest wöchentlichen Interaktion zu animieren. Während Candy Crush Saga beispielsweise an durchschnittlich 3,3 Tagen pro Woche genutzt wird, sind es bei Miitomo nur 2,3 Tage pro Woche. SurveyMonkey führt dies darauf zurück, dass die Spieler das Spiel nicht verstanden hätten. Ich stehe also anscheinend nicht alleine da. Problematisch ist dies bei Miitomo aber vor allem deswegen, weil das Spiel darauf ausgelegt ist, möglichst oft genutzt zu werden.
Dem anfangs steilen Aufstieg von Miitomo, wohl mehr aus Neugier auf Nintendos ersten Titel als aufgrund des tollen Konzepts der App, folgt also offenbar ein ebenso rasanter Abstieg. Man darf daher gespannt sein, wie Nintendo hierauf reagiert. Immerhin haben die Japaner bereits angekündigt, demnächst die von den eigenen Plattformen bereits beliebten Titel Animal Crossing und Fire Emblem in den AppStore zu bringen. Hoffentlich dann mit einer guten Umsetzung und entsprechendem Erfolg. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche!
"[iOS] AppStore Perlen 21/16" vollständig lesen
Wenn man über die ganz großen Spiele-Titel aller Zeiten auf der iOS-Plattform spricht, kommt man um Oceanhorn nicht herum. Das mittlerweile 2013 erschienene Adventure punktet sowohl mit dem Gameplay, als auch mit der optischen Umsetzung. Nun ist dieser Klassiker auch endlich auf dem Mac erschienen (€ 14,99 im Mac AppStore). Die Story beginnt mit einem von seinem Vater verlassenen Kind, welches als Spur lediglich dessen altes Notizbuch und eine Halskette findet. Auf der Suche nach dem Vater (und dem Weg zur Legende) erkundet man die wunderschön gestaltete Landschaft. Und das sowohl über, als auch unter Wasser. Hinzu kommen natürlich bekannte Adventure-Elemente, wie das Lösen von Rätseln, Finden von Schätzen, der Kampf gegen diverse Monster und das Erlernen von Zauberei. Die Umsetzung kann dabei auch auf dem Mac als durchweg gelungen bezeichnet werden. Insgesamt zehn Stunden Spielspaß versprechen die Entwickler. Das glaubt man gern, kann man doch mit dem einführenden Tutorial bereits über eine Stunde verbringen.
Inzwischen ein absoluter Klassiker auf dem iPhone, dem iPad und dem Apple TV, lässt sich Oceanhorn nun also auch auf dem Mac spielen. Gesteuert werden kann das Spiel hier auf wunsch auch mit diversen Gamecontrollern. Wie immer gilt aber auch hier natürlich, die Systemvoraussetzungen für euren Mac im Auge zu behalten. Oceanhorn für den Mac kann ab sofort über den folgenden Link zum Preis von € 14,99 aus dem Mac AppStore geladen werden: Oceanhorn
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Ich hatte vor einigen Wochen in den AppStore Perlen auf ein Kooperationsprojekt zwischen der Telekom und verschiedenen wissenschafltichen Einrichtungen aufmerksam gemacht, bei dem das iOS-Spiel
Sea Hero Quest (kostenlos im AppStore) herausgekommen ist. Hiermit möchte man im Hintergrund anonymisierte Daten zur Demenzforschung sammeln, um hiermit die Forschung zu dem bislang noch unerforschten Gebiet und vor allem dessen Früherkennung zu unterstützen. Wie groß der Erfolg bei solchen Aktionen sein kann, belegt das Projekt nun auch mit Zahlen. Gerade einmal zwei Wochen im AppStore verfügbar, kann man bereits über eine Million Downloads verzeichnen und damit einen ganzen Berg an Daten sammeln. Daten, für deren Erhebung man auf dem klassischen Weg vermutlich Jahre gebraucht hätte. Noch dazu ausgestattet mit einem tollen, unterhaltsamen Gameplay, lohnt sich der kostenlose Download dabei auch für den Spieler. Eine tolle Geschichte also, die auch nochmal die Wichtigkeit von Apples CareKit- und ResearchKit-Frameworks unterstreicht. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche!
"[iOS] AppStore Perlen 20/16" vollständig lesen
Es ist mal wieder Freitag und das bedeutet, dass wir mal wieder einen genaueren Blick in den AppStore werfen. Bevor wir dabei später noch zu der regulären Folge der AppStore Perlen dieser Woche kommen, lenkt Apple unseren Blick mal wieder auf eine Auswahl von Apps, die sich in dieser
Woche speziell auf das Thema "Kochen" bezieht. Unter dem Titel "Spaß in der Küche" stellt Apple auf einer Sonderseite im AppStore dabei aktuell diverse Titel vor, mit denen man sich neue Inspiration für das kulinarische Wohlergehen holen und sich das Kochen leichter machen kann. Wer also noch ein paar Anregungen genau hierfür sucht, wird eventuell in der folgenden Liste fündig.
Eigenes Kochbuch erstellen:
Leckere Gerichte selbst gemacht:
Feine Spiele zum Dessert:
Und wem diese Auswahl immer noch nicht reicht, findet derzeit im AppStore zudem auch noch eine Sammlung zum Thema Essen und Trinken.


Ist der AppStore noch immer eine Möglichkeit, möglichst schnell möglichst viel Geld zu verdienen? Die Antwort lautet vermutlich Jein. Während sich mit einer guten Idee und/oder einer tollen Umsetzung nach wie vor gut vom AppStore leben lässt, geht die Masse der Entwickler eher am Stock. Dies legen zumindest die aktuellen Zahlen des Analyse-Unternehmens
Sensortower nahe. Demnach gehen nämlich satte 94% der im vergangenen Quartal über den iOS-AppStore erzielten 1,43 Milliarden US-Dollar an Umsätzen (inkl. In-App Purchases) an nur 1% der aktiven Entwickler. Damit wird wieder einmal deutlich, dass vor allem die Big Player nach wie vor gutes Geld verdienen. Hier und da tut sich aber auch immer wieder eine Lücke für unabhängige Entwickler auf. Und dass es auch für die Großen nicht immer glatt läuft, zeigt auch die
Ankündigung von Disney, seine Infinity-Spielreihe einzustellen. Die Entwicklung sei schlicht und ergreifend ein Verlustgeschäft. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche!
"[iOS] AppStore Perlen 19/16" vollständig lesen
Es ist mal wieder Freitag und das bedeutet, dass wir mal wieder einen genaueren Blick in den AppStore werfen. Bevor wir dabei später noch zu der regulären Folge der AppStore Perlen dieser Woche kommen, lenkt Apple unseren Blick mal wieder auf eine Auswahl von Apps, die sich in dieser Woche speziell auf das anstehende Wochenende bezieht. Unter dem Titel "Apps fürs Wochenende" stellt Apple auf einer Sonderseite im AppStore dabei aktuell diverse Titel vor, mit denen man das Wochenende auf die eine oder andere Weise begehen kann und von denen auch einige bereits Gast in meinen AppStore Perlen waren. Wer also noch ein paar Anregungen für das anstehende Wochenende sucht, wird eventuell in der folgenden Liste fündig.
Urlaubstrip buchen:
Zeit zum Ausgehen:
Gemütlich zu Hause bleiben:
Spaß für Eltern und Kinder:
- PlayKids (kostenlos im AppStore)
- Disney Junior Play (kostenlos im AppStore)
- Rabbids Appisodes (kostenlos im AppStore)
- Die Roboterfabrik (€ 3,99 im AppStore)
- Toca Life: City (€ 2,99 im AppStore)
- Fiete Choice (€ 0,99 im AppStore)
- Crazy Gears (€ 2,99 im AppStore)
- Meine kleine Raupe (€ 3,99 im AppStore)
- Duckie Deck Card Wars (€ 2,99 im AppStore)
- Sago Mini Babies (€ 2,99 im AppStore)
- Thinkrolls 2 (€ 3,99 im AppStore)
- Astropolo (€ 2,99 im AppStore)
- Streichel Zoo (€ 2,99 im AppStore)
- Space Adventure (€ 1,99 im AppStore)

Trotz aller Bestrebungen, immer mehr Dienste und Daten in die Cloud auszulagern, ist der lokale Speicherplatz auf dem Mac immer noch kostbar. Erst recht, seitdem sich Apple dazu entschlossen hat, diesen fest zu verbauen und ihn somit nicht mehr austausch- und erweiterbar zu machen. Da sind vor allem Duplikate von Dateien ärgerlich, die sich jedoch immer mal wieder ansammeln. Um diese aufzuspüren und zu entfernen (und somit kostbaren Speicherplatz freizuschaufeln), bietet sich seit dieser Woche der Duplikatfinder Gemini in Version 2 zum Einführungspreis von € 9,99 im Mac AppStore an. Gemini 2 durchsucht wahlweise den kompletten Mac oder auch einzelne, ausgewählte Ordner und listet anschließend alle gefundenen Duplikate auf, ehe man sie entweder per Hand löscht oder automatisiert entfernen lässt. Dabei kann man auch die iTunes-Mediathek und Apples Fotos-App auf Duplikate untersuchen lassen. In der Regel findet sich hier der meiste Datenmüll.
Gegenüber der Vorgängerversion haben die Entwickler auch Hand an die Benutzeroberfläche gelegt. Als Alternative zum direkten Löschen der Duplikate lassen sich diese nun zudem wahlweise in den Papierkorb, auf einen USB-Stick oder in einen zuvor festgelegten Ordner verschieben, so dass man die Dateien vor dem Löschen noch einmal durchgehen kann. Auf Wunsch können in den Einstellungen auch bestimmte Dateien, Ordner oder Dateiendungen von der Duplikatssuche ausgeklammert werden.
Noch für kurze Zeit kann Gemini 2 über den folgenden Link mit 50% Einführungsrabatt zum Preis von € 9,99 (später dann € 19,99) aus dem Mac AppStore geladen werden: Gemini 2
Vimeo Direktlink
Möchte man nach Möglichkeit überhaupt nichts für den Download eine App bezahlen, hat man die Wahl zwischen Pest und Cholera, a.k.a. Werbung oder In-App Purchase. Nur wenige Apps finden sich im Store, die wirklich ohne eine dieser beiden Optionen auskommen. Versteht mich nicht falsch, ich finde es überaus legitim, dass man für die Entwicklung einer App auch entlohnt werden möchte. Dennoch nerven allzu aufdringlich platzierte Werbebanner ebenso, wie der ständige Aufruf zu einem In-App Purchase. Während man über das Vorhandensein letzterer immerhin schon beim Blick in den AppStore informiert wird, muss man sich die Werbeeinblendungen selber denken. (via TechCrunch)
Hier kann sich Apple eine Scheibe vom Konkurrenten Google abschneiden, wo man damit begonnen hat, Apps in seinem Play Store mit einem Hinweis auf das Vorhandensein nicht nur von In-App Käufen, sondern auch von Werbeeinblendungen zu versehen. Ein Schritt, der auch in Apples AppStore zu begrüßen wäre. Ebenso übrigens wie eine Übersicht über die enthaltenen In-App Käufe samt der zugehörigen Preise. Hier hat Apple also noch jede Menge nachholbedarf. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen
dieser Woche!

"[iOS] AppStore Perlen 18/16" vollständig lesen