Mit dem neuen 24" M1 iMac hat Apple mal wieder den Blinker links und damit zum Überholen angesetzt. Dies dürfte sich auch nachhaltig auf dem PC-Markt niederschlagen, wie die DigiTimes mit Verweis auf Quellen aus der Industrie vermeldet. so wird erwartet, dass Apple im Laufe des Jahres HP als weltgrößter Hersteller von sogenannten "All-in-One" (AIO) Computern nachhaltig überholt. Neben dem beeindruckenden Design, gepaart mit der hohen Leistungsfähigkeit des M1-Prozessors, sollen auch weitere Faktoren dabei eine Rolle spielen. So sollen die eher preisgünstigen AIO-Computer deutlich stärker von der weltweiten Chip-Krise betroffen sein als die Premium-Modelle, die von der Zuliefererkette in dieser Zeit bevorzugt beliefert werden.
Laut Digitimes Research war HP der größteAIO PC-Hersteller im vierten Quartal 2020 mit ca. 925.000 verkauften Geräten, gefolgt von Apple mit ca. 860.000 Geräten und Lenovo mit 731.000. Schon im ersten Quartal 2021 könnte Apple HP bereits überholt haben, spätestens soll dies aber im zweiten Quartal der Fall sein.
Anfang der Woche hat Apple unter anderem iOS 14.5.1 und macOS Big Sur 11.3.1 mit darin enthaltenen Sicherheitsverbesserungen veröffentlicht. Diese betreffen vor allem eine schwere Lücke in WebKit die es ermöglichte, beliebigen Code ohne die Zustimmung des Nutzers auf einem iPhone oder Mac auszuführen. Apple legte das durch die Updates behobene Problem in einem Support-Dokument dar. Da dieses Problem auch ältere Geräte und Systeme betrifft, legte das Unternehmen nun noch einmal mit einem Update für seinen Browser Safari auf Version 14.1 nach, welches sich an Nutzer von macOS Catalina und macOS Mojave richtet. Für ältere iPhones und iPads hatte Apple am Montag bereits iOS 12.5.1 mit denselben Korrekturen veröffentlicht.
Knapp zwei Wochen nach der Freigabe der ersten Beta und etwas mehr als eine Woche nach der Veröffentlichung von macOS Big Sur 11.3 hat Apple am heutigen Abend für alle registrierten Entwickler die inzwischen zweite Beta von macOS Big Sur 11.4 zum Download bereitgestellt. Noch ist unklar, welche Neuerungen und Verbesserungen Apple mit dem Update ausrollen und wann dieses veröffentlicht wird. Registrierte Entwickler können die neue Vorabversion auf ihren Geräten installieren, wenn sie darauf ein entsprechendes Beta-Konfigurationsprofil installiert haben.

Neben den Updates auf iOS/iPadOS 14.5.1, iOS 12.5.3 und watchOS 7.4.1 hält Apple nun auch noch eine Aktualisierung für alle Mac-Nutzer bereit. macOS Big Sur 11.3.1 kann ab sofort auf allen unterstützten Macs geladen werden und bringt laut Apple, wie auch die anderen am heutigen Abend veröffentlichten Updates Sicherheitsverbesserungen mit. Aus den Releasenotes geht nicht hervor, um was für eine Sicherheitslücke es sich handelt, die Apple mit den Updates gestopft hat, sie scheint jedoch schwerwiegender gewesen zu sein, weswegen eine Aktualisierung allen Nutzern empfohlen wird. Auf dem Mac kann das bereitstehende Update wie gewohnt über den entsprechenden Bereich in den Systemeinstellungen geladen werden.
Wie heute Morgen bereits angekündigt, können inzwischen die restlichen von Apple am vergangenen Dienstag vorgestellten neuen Produkte im Apple Online Store vorbestellt werden. Hier bei handelt es sich um das neue iPad Pro mit M1-Chip, den ersten iMac mit Apple Silicon und in vollkommen neuem Design und das neue Apple TV 4K samt neuer Siri Remote. In den offiziellen Verkauf gehen diese dann laut Apple "in der zweiten Maihälfte", konkret wohl ab dem 21. Mai. Lediglich für die neue Siri Remote gibt Apple noch kein konkretes Datum an. Ab Mitte Mai dürften dann die ersten Exemplare der heute bestellten Produkte dann auch an die Early Birds ausgeliefert werden. Ab sofort können die folgenden Produkte im Apple Online Store vorbestellt werden:

Am Dienstag vergangener Woche hat Apple auf seinem virtuellen Event in rasanter Geschwindigkeit einen ganzen Schwung neuer Produkte vorgestellt. Während sich die violette Farbvariante des iPhone 12, die AirTags und die zugehörigen Zubehörprodukte bereits seit vergangener Woche vorbestellen lassen und heute die ersten Frühbesteller erreichen werden, können ab heute Mittag die noch ausstehenden Produkte vorbestellt werden. In den offiziellen Verkauf gehen diese dann laut Apple "in der zweiten Maihälfte", wobei inzwischen Vieles auf den 21. Mai hindeutet. Ab dann dürften die ersten Exemplare dann auch an die heutigen Frühbesteller ausgeliefert werden. Zeit also, schon mal das nötige Kleingeld zusammenzukratzen. Ab 14:00 Uhr können die folgenden Produkte im Apple Online Store vorbestellt werden:
Für die neue, zum Apple TV gehörende Siri Remote als Einzelbestellung gibt Apple noch kein konkretes Datum an.
In der vergangenen Woche hatte Apple auf dem ersten Event des Jahres bekanntermaßen sowohl ein neues 11" als auch ein neues 12,9" Modell des iPad Pro vorgestellt. Beide neuen Modelle sind mit Apples M1-Prozessor ausgestattet, das größere der beiden Geräte zudem mit einem bahnbrechenden mini-LED-Display. Beide neuen Geräte lassen sich ab morgen vorbestellen und werden dann ab der zweiten Maihälfte ausgeliefert. Das Apple hier keine präziseren Angaben macht, liegt wohl in erster Linie an der aktuell herrschenden Chip-Krise, die genauere Vorhersagen schwierig macht. Schon Anfang der Woche hatte der bekannte Leaker Jon Prosser verkündet, dass das neue 11" iPad Pro ab dem 22. Mai ausgeliefert werden soll, das 12.9"-Modell gar schon einen Tag eher, also ab dem 21. Mai. Inzwischen hat er diese Informationen einheitlich auf den 21. Mai korrigiert.
Dieses Datum scheint sich inzwischen nicht nur weiter zu manifestieren, sondern auch auf die restlichen ab morgen vorzubestellenden Produkte zu erstrecken. So hat Prosser selbst inzwischen vermeldet, dass auch das neue Apple TV 4K ab dem 21. Mai offiziell in den Verkauf gehen wird. Weitere Hinweise in Richtung des Datums kommen zudem von der britischen Handelskette (und Apple-Händler) John Lewis, wo nicht nur die neuen iPad Pro, sondern auch der neue 24" iMac mit einem Verfügbarkeitsdatum vom 21. Mai gelistet wird.

Und dann hat Apple quasi auch noch selbst das Datum verraten. Schaut man sich den Quelltext der heute veröffentlichten Pressemitteilung zum morgigen Verkaufsstart auf den Apple-Webseiten an, steht dort in den Meta-Daten wörtlich: "Der komplett neue iMac, iPad Pro und Apple TV 4K werden weltweit ab 21. Mai in den Stores erhältlich sein oder an die Haustür geliefert." Interessant ist dabei, dass Apple das Datum in der Pressemitteilung mit keinem Wort erwähnt, die Information aber in den Metadaten ersichtlich ist.

Mit dem M1-Chip, dem ersten Apple Silicon Prozessor für den Mac hat Apple den Prozessoren-Markt erschüttert. Eine überlegene Leistungsfähigkeit paart sich hier mit beeindruckender Energieeffizient. Inzwischen findet man den M1-Prozessor nicht nur im 13" MacBook Pro, MacBook Air, Mac mini und 24" iMac, sondern auch im aktuellen iPad Pro. Selbstverständlich geht die Entwicklung hinter den Kulissen aber ungemindert weiter, so dass man wohl noch in diesem Jahr den Nachfolger des M1, vermutlich dann unter dem Namen M2 erwarten darf. Hierzu passend berichtet die Nikkei Asia, dass der kommende Chip bereits in die Massenproduktion bei Apples Fertigungspartner TSMC gegangen ist. Diese dürfte ca. drei Monate benötigen, so dass ab Juli mit den ersten Macs mit dem M2-Chip gerechnet werden darf. Möglicherweise macht Apple auch bereits erste Ankündigungen auf der nahenden WWDC Anfang Juni. Insgesamt hat sich Apple einen Zeitrahmen von zwei Jahren für die komplette Umstellung seiner Mac-Familie von Intel-Prozessoren auf das eigene Apple Silicon gesteckt.