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Apple nennt "M1X MacBook Pro" in den Tags des WWDC-Keynote-Videos auf YouTube

Die neuen MacBook Pro dürften zwar erst im Herbst zu erwarten sein, bereits in dem vorhin thematisierten Bericht der DigiTimes wurde aber schon gemunkelt, dass Apple die Vorstellung ursprünglich bereits zur WWDC geplant hatte. Einen weitere Beleg hierfür liefert Apple nun offenbar versehentlich selbst und verrät bei dieser Gelegenheit auch noch, dass der Apple Silicon Chip im kommenden MacBook Pro offenbar auf den Namen "M1X" hören wird. Entdeckt haben den Leak findige YouTube-Nutzer, die den Tag "m1x macbook pro" in der Tagliste zur von Apple auf YouTube veröffentlichten WWDC Keynote entdeckt.

Fehlende mini-LED Komponenten offenbar der Grund für Verzögerung der neuen MacBook Pro

Gab es längere Zeit durchaus berechtigte Hoffnungen auf eine Vorstellung neuer MacBook Pro Modelle auf der Keynote zur Eröffnung der WWDC, haben sich diese Hoffnungen bekanntermaßen nicht erfüllt. Wie es aussieht, hätte Apple allerdings offenbar gerne den Anlass seiner Entwicklerkonferenz genutzt, um die neuen Modelle zu präsentieren. Einen Strich durch die Rechnung hat aber offenbar eine mangelnde Verfügbarkeit von Komponenten für das im neuen MacBook Pro verbaute mini-LED Display gemacht. Dies berichten zumindest die Kollegen der DigiTimes auf Basis von Informationen aus der Zuliefererkette. Aus diesem Grunde soll Apple nun eine Vorstellung samt Verkaufsstart im Herbst anstreben, vorausgesetzt, dass bis dahin die benötigten Komponenten in ausreichender Stückzahl und der geforderten Qualität zur Verfügung stehen.

Xcode-Beta deutet auf neuen Mac Pro mit Intel-Prozessor hin

Während die WWDC-Keynote am vergangenen Montag komplett ohne Hardware-Neuvorstellungen über die Bühne ging, könnte immerhin die kurz danach veröffentlichte Beta von Xcode 13 einen Hinweis auf ein anstehendes Update für den Mac Pro enthalten. Interessanterweise ist dieser aber offenbar noch nicht bereit für einen Apple Silicon Prozessor und dürfte daher noch mit einem Intel-Chip ausgestattet sein, wie auch der Bloomberg-Kollege Mark Gurman bestätigt. So enthält die Xcode-Beta eine Referenz auf einen Intel Xeon Scalable Prozessor der dritten Generation aus der Ice Lake SP Reihe, den Intel im April vorgestellt hatte.

Im Januar hatte Bloomberg berichtet, dass Apple derzeit zwei neue Mac Pro in der Planung habe, von denen einer der direkte Nachfolger des 2019er Modells sein soll und einer eine kleinere Variante, vermutlich mit Apple Silicon Chip. Der nun gesichtete Prozessor dürfte hingegen für erstgenanntes Modell gedacht sein. Apple hatte bereits bei der Ankündigung, künftig auf eigene Prozessoren setzen zu wollen angemerkt, dass bis zur vollständigen Umstellung durchaus auch noch der eine oder andere Intel-Mac auf den Markt kommen wird.

Neue MacBook Pro: Die Zeichen deuten nun auf den Herbst

Okay, nach einer anfänglich durchaus guten Trefferquote muss man die Ankündigungen des Apple-Leakers Jon Prosser wohl inzwischen eher in Richtung 50/50 schieben. So hatte er im Vorfeld selbstsicher angekündigt, dass Apple auf der Keynote zur Eröffnung der WWDC neue MacBook Pro Modelle präsentieren würde, was bekanntermaßen nicht eingetroffen ist. Allerdings stand er mit der Ankündigung zugegebenermaßen auch nicht alleine da. Inzwischen sucht sich die Gerüchteküche bereits einen neuen Zeitraum und blickt dabei in Richtung des dritten oder vierten Quartal des Jahres. So auch die Kollegen der DigiTimes.

Dort heißt es, dass sich Apples Fertigungspartner darauf einrichten, die neuen Modelle im dritten Quartal, also irgendwann zwischen Juli und September auszuliefern. Trotz der nach wie vor herrschenden weltweiten Chip-Krise dürfte Apple daran gelegen sein, die neuen MacBook Pro im Herbst auf den Markt zu bringen, um sie so rechtzeitig für das lukrative Weihnachtsgeschäft auf dem Markt zu haben.

Erwartet werden für die neuen Modelle neben einem neuen Design und einem Apple Silicon Chip auch die Rückkehr des MagSafe-Anschlusses, des SD-Kartenslots und eines HDMI-Anschlusses sowie der klassischen Funktionstasten, die dann wieder die ungeliebte Touch Bar ersetzen würden.

Ein paar interessante Splitter zu iOS/iPadOS 15, macOS Monterey, watchOS8 und iCloud

Die WWDC-Keynote war mal wieder ein echtes Gehetze von einem Thema zum nächsten, so dass Apple sich bei der Präsentation vor allem auf die großen Neuerungen in iOS/iPadOS 15, macOS Monterey und watchOS 8 konzentriert hat. Inzwischen stehen aber auch die englischsprachigen Preview-Webseiten zu den im Herbst kommenden Beriebssystemupdates zur Verfügung, auf denen auch weitere kleine Neuerungen offenbart werden, so dass ein kleiner Abstecher zu den angesprochenen Seiten durchaus empfohlen ist. Nachfolgend die Direktlinks dorthin, ich gehe weiter unten aber auch auf ein paar interessante Splitter ein:

Unter anderem werden iOS/iPadOS 15 und macOS Monterey einen Codegenerator für die Zwei-Faktor-Authentifizierung enthalten, der Drittanbieter-Apps wie Authy oder den Google Authenticator künftig überlüssig machen könnten. Die Codes kann man im Bereich "Passwörter" in den Einstellungen generieren lassen und sie werden anschließend genau wie die Passwörter im Schlüsselbund automatisch an die anfragenden Webseiten übergeben.

Wer in der Vergangenheit viel geflogen, ins Kino gegangen ist oder auf anderen Veranstaltungen war, die eine digitale Eintrittskarte anboten, wird mit der Zeit eine stattliche Anzahl an Inhalten in der Wallet-App angesammelt haben. Diese kann man zwar einzeln löschen, allerdings ist dies dann doch ein sehr müßiger Vorgang. Beginnend mit iOS 15 lassen sich abgelaufene Tickets in der Wallet-App nun ausblenden. Ein entsprechender Schalter findet sich in den Einstellungen zur App. Besonders schön dabei: Die Tickets werden nicht gelöscht, sondern eben nur ausgeblendet, so dass man sie aus Nostalgiegründen auch jederzeit wieder einblenden kann.

In macOS Monterey wird Apple eine weitere aus iOS bekannte und liebgewonnene Funktion auf den Mac bringen: den Stromsparmodus. Laut Apple sorgt das Aktivieren bei einer sich dem Ende entgegenneigenden Akkulaufzeit dafür, dass beispielsweise der Prozessortakt zurückgefahren oder auch die Helligkeit des Displays reduziert wird, um auf diese Weise Akku zu sparen. Verfügbar ist die neue Funktion allerdings nur auf dem MacBook (Early 2016 und neuer) und dem MacBook Pro (Early 2016 und neuer).

Auch wenn Apple auch in diesem Jahr nicht von seinen sehr dürftigen 5 GB Onlinespeicher in der kostenlosen Variante von iCloud abrückt, gibt es immerhin ein kleines Entgegenkommen im Zusammenhang mit größeren Systemupdates. So wird Apple seinen Nutzern vorübergehend mehr Cloud-Speicher zur Verfügung stellen, um ihre Daten via iCloud-Backup auf ein neues Gerät zu übertragen. Dies gilt für einen Zeitraum von drei Wochen, wie Apple schreibt.

In iCloud wird es ab dem Herbst offenbar zudem möglich sein, eigene Domainnamen für die E-Mail Funktion zu nutzen. Dies geht zumindest aus den Preview-Seiten zu iOS 15 hervor. Demnach wird Apple dies unterstützen und es auch Familienmitgliedern erlauben, diese Domainnamen zu nutzen. Ähnliches ist auch schon seit längerer Zeit beispielsweise bei Google oder Microsoft möglich. Wie genau Apple dies in iCloud umsetzen wird und ob beispielsweise eine Familienfreigabe voraussetzt, wird man aber vermutlich noch abwarten müssen.

Das "Wo ist" Netzwerk wird von Apple weiter aufgerüstet. So wird es ab iOS 15 laut Apple möglich sein, Geräte auch dann aufzufinden, wenn diese ausgeschaltet oder zurückgesetzt wurden. Dies ist vor allem dann nützlich, wenn sie gestohlen wurden oder der Akku leer ist. Apple geht nicht weiter darauf ein, wie genau man dies bewerkstelligt, aber vermutlich werden  hier verschiedene Informationen aggregiert und daraus auf den Standort des Geräts geschlossen. Um ein Zurücksetzen eines Geräts zu verhinden, wird das "Wo ist" Netzwerk und sein "Verloren"-Modus zudem an die Aktivierungssperre gekoppelt.

Ebenfalls im "Wo ist" Netzwerk wird man ab iOS 15 festlegen können, dass man sofort informiert wird, wenn sich ein Gerät oder ein mit einem AirTag versehenes Objekt von einem entfernt. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass man beispielsweise seine Schlüssel oder seine AirPods irgendwo liegen lässt. Anderseits wird man auf diese Weise auch umgehend darauf hingewiesen, sollte einem ein solches Objekt entwendet worden sein. Eingestellt werden kann dies für jedes Gerät bzw. jeden AirTag separat. Damit der Alarm nicht ständig losgeht, kann man Ausnahmen für bestimmte Orte, beispielsweise die eigene Wohnung setzen.

Nutzer einer Apple Watch können sich ab watchOS 8 über die Möglichkeit freuen, mehrere Timer in der Timers-App zu setzen. Dies hatte Apple zwar in der Keynote auch kurz angerissen, es sei an dieser Stelle aber auch noch einmal erwähnt. Sämtliche Timer können wie vom iPhone gewohnt mit einer eigenen Bezeichnung versehen werden.



YouTube Direktlink

Apple veröffentlicht Kompatibilitätsliste für macOS Monterey

Ebenso wie bei iOS stellt sich natürlich auch bei macOS jedes Jahr die Frage, welche Geräte denn wohl von dem jüngsten Betriebssystem-Update noch unterstützt werden. Auch hier hat Apple inzwischen für Aufklärung gesorgt und wird weitestgehend die Unterstützung für dieselben Macs aufrecht erhalten, die auch schon von macOS Big Sur unterstützt wurden. Die ältesten unterstützten Macs stammen aus dem Jahr 2013. Die jeweils unterstützten Geräte-Generationen können der folgenden Grafik entnommen werden.

Apple veröffentlicht Betas zu den auf der WWDC-Keynote vorgestellten Updates

Wie nach einer WWDC-Keynote gewohnt, hat Apple vor wenigen Minuten die ersten Betaversionen von iOS 15, iPadOS 15 macOS Monterey, tvOS 15 und watchOS 8 für registrierte Entwickler veröffentlicht. Die sogenannten Developer Previews können ab sofort aus Apples Developer Center geladen werden. Ebenfalls zum Download bereits stehen die erste Betas von Xcode 13 und des Metal Developer Tools for Windows. Die finalen Versionen der aktuell im Betastadium befindlichen Software stehen dann als kostenlose Updates im Herbst für alle Nutzer von unterstützten Geräten zur Verfügung. Teilnehmer am Public Beta Programm erhalten kommenden Monat Zugriff auf die Previews. Dies gilt dann erstmals auch für watchOS.

Apple präsentiert macOS Monterey

Nachdem Apple im vergangenen Jahr mit der Veröffentlichung von macOS Big Sur sein komplettes Mac-Betriebssystem einen neuen Anstrich verpasst hat, wurde am heutigen Abend mit macOS Monterey nun der direkte Nachfolger präsentiert. Wie zu erwarten steht dabei nach den großen Änderungen im vergangenen Jahr dieses Mal vor allem die Systempflege im Vordergrund. Die neuen Funktionen umfassen natürlich unter anderem die aus den anderen Systemen bekannten Neuerungen, wie iMessage-Verbesserungen, ShareView und Fokus. macOS Monterey wird zudem Kurzbefehle auf den Mac bringen, wo sie sich auch mit dem bisherigen Automator verstehen.

Sämtliche Geräte im eigenen Apple-Ökosystem werden durch neue Continuity-Funktionen noch enger verknüpft. Unter anderem lässt sich ein iPad einfach neben einen Mac stellen und schon kann man den Mauszeiger vom Mac direkt auf das Display des iPad bewegen. Auch Dateien lassen sich auf diese Weise per Drag&Drop von einem Mac auf ein iPad bewegen und umgekehrt. Apple nennt dies "Universal Control". Per AirPlay kann man künftig auch Inhalte von einem iPhone oder iPad auf einen Mac streamen.

Safari bekommt mit macOS Monterey ein großes Update mit vielen neuen Funktionen, mehr Power und verbessertem Datenschutz. Der Apple-Browser räumt den geöffneten Seiten deutlich mehr Platz ein und reduziert Bedienelemente auf das Wesentliche. Zudem passt sich auch der Fensterrahmen automatisch der Optik der jeweils aktuellen Webseite an. Alle Safari-Neuerungen vom Mac landen auch in der mobilen Version des Browsers und Erweiterungen stehen künftig auch auf dem iPad und dem iPhone zur Verfügung.