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Apple veröffentlicht macOS Big Sur 11.5.2

Ein wenig überraschend hat Apple vor wenigen Minuten ein Update vor macOS Big Sur veröffentlicht, welches ab sofort von allen Besitzern eines unterstützten Macs geladen und installiert werden kann. macOS Big Sur 11.5.2 enthält bislang unbekannte Sicherheitsverbesserungen, die eventuell noch einmal im Zusammenhang mit der Pegasus-Software stehen, über die in den vergangenen Wochen mehrfach berichtet wurde und zu der Apple auch vor knapp zwei Wochen bereits macOS Big Sur 11.5.1 veröffentlicht hatte. Speziell bei derlei Sicherheits-Updates ist allen Nutzern eine Installation natürlich wärmstens ans Herz gelegt. Die Aktualisierung kann wie gewohnt über den Bereich "Softwareupdate" in den Systemeinstellungen geladen werden.

Firefox 91 bringt weitere Verbesserungen für die "Cookie Protection" im Mozilla-Browser

Ich gebe es zu, die neuen Funktionen von Safari animieren mich eher dazu, bei meinem geliebten Firefox zu bleiben als zu Apples hauseigenem Browser zu wechseln. Man mag mich als "Old-School" bezeichnen aber ich mag den Browser, die Bedienung und die Synchronisation. Das können andere Browser auch und sind dabei vielleicht sogar schneller und ressourcenschonender aber ich bin eben ein Gewohnheitstier. Seit heute steht nun Firefox in Version 91 zur Verfügung und bringt dabei sowohl auf dem Mac, als auch unter Windows und Linux weitere Sicherheitsfunktionen mit. Im Vordergrund steht dabei erneut die sogenannte "Cookie Protection", bei der nicht mehr nur ein großer Topf an Cookies vorgehalten wird, sondern jeweils ein Topf mit Cookies für jede besuchte Webseite. Der hierdurch entstehende Vorteil: Eine bessere Verhinderung des sogenannten Cross-Site-Tracking. Der eine oder andere mag sich dabei an Apples neue Tracking-Abfragen seit iOS 14.5 erinnert fühlen, die prinzipiell dasselbe Ziel verfolgen.

Mozilla erklärt die abermals verbesserte Funktion in seinem Security-Blog folgendermaßen:

Total Cookie Protection, built into Firefox, makes sure that facebook.com can’t use cookies to track you across websites. It does this by partitioning data storage into one cookie jar per website, rather than using one big jar for all of facebook.com’s storage. With Enhanced Cookie Clearing, if you clear site data for comfypants.com, the entire cookie jar is emptied, including any data facebook.com set while embedded in comfypants.com.

Prinzipiell bedeutet dies, dass wenn man den Cookie-Topf für eine bestimmte Webseite ausleert, auch alle darin befindlichen Cross-Site Cookies entfernt werden. Das Tracking wird somit ein weiteres Stück erschwert. Und bei Facebook dürfte man alles andere als glücklich darüber sein, dabei auch noch namentlich von Mozilla erwähnt zu werden.

Parallels Desktop in Version 17 mit Unterstützung von macOS Monterey und Windows 11 erschienen

Wenn es um das Thema Virtualisierung auf dem Mac geht, ist Parallels Desktop bereits seit Jahren eines der absoluten Mittel der Wahl. Seit dieser Woche nun steht die Umgebung in der neuen Version 17 zur Verfügung und bringt damit erstmals auch die Möglichkeit mit, virtuelle Windows-Maschinen nicht nur auf Macs mit Intel-Prozessoren, sondern auch mit Apple Silicon Chips auszuführen. Dies gilt momentan allerdings lediglich für die Insider Previews für Windows 10 und Windows 11. Sobald letztes veröffentlicht wurde, wird die Unterstützung jedoch unmittelbar gegeben sein, wie Parallels ankündigt. Darüber hinaus ist Parallels Desktop für Mac 17 auch die erste Virtualisierungsumgebung, die macOS Monterey in einer virtuellen Maschine ausführen kann. Voraussetzung hier ist allerdings ein Mac mit Apple Silicon Prozessor. Hinzu gesellen sich selbstverständlich wie bei jedem Versionssprung deutliche Leistungsverbesserungen.

Bei der Lizenzierung hat man bei Parallels Desktop 17 die Wahl zwischen den drei Varianten "Parallels Desktop 17 für Mac", "Parallels Desktop für Mac Pro Edition" und "Parallels Desktop für Mac Business Edition". Diese lassen sich sowohl im Abonnement oder auch als Kaufversion erwerben.

Parallels Desktop für Mac 17 kann ab sofort direkt auf der Webseite der Entwickler erworben und geladen werden. Für Bestandskunden gelten reduzierte Upgrade-Preise

iPhones und Macs könnten bereits im kommenden Jahr auf 3nm Prozessoren basieren

Die Fertigungstechnologien von Prozessoren und weiteren Chips werden immer ausgefeilter, was zu immer energiesparender und gleichzeitig leistungsfähigerer Hardware führt. Dies gilt zunehmend auch für die von Apples Fertigungspartner TSMC gefertigten Chips, was auch einer der Gründe dafür war, warum sich Apple von seinem bisherigen Prozessorlieferanten Intel trennte und künftig auf selbstdesignte Prozessoren für den Mac setzt. Während die aktuell eingesetzten Chips noch im 5nm Verfahren gefertigt werden, könnten bereits ab 2022 iPhones und Macs mit Prozessoren bestpckt sein, die im 3nm Verfahren gefertigt wurden. Die Massenproduktion dieser Chips soll bei TSMC in der zeiten Hälfte des kommenden Jahres beginnen. Damit wäre der nächste Meilenstein nur zwei Jahre nachdem man den 5nm Prozess einführte erreicht. (via MacRumors)

Ming-Chi Kuo: Neudesigntes MacBook Air erscheint Mitte kommenden Jahres

Im Herbst wird neben den neuen iPhones und der nächsten Generation der Apple Watch auch komplett neue Modelle des MacBook Pro erwartet. Dieses dürfte Apples aktuellem, eher kantigen Designansatz folgen und möglicherweise auch wie der iMac in weiteren Fragen zur Verfügung stehen. An dieses Design angelehnt sein soll dann auch die nächste Generation des MacBook Air, welches zudem mit einem mini-LED Display und einem neuen Apple Silicon Prozessor ausgestattet sein soll. Hier werden zusätzliche Farben noch deutlich wahrscheinlicher angesehen als beim MacBook Pro. Nun berichtet der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo, dass das neue MacBook Air ca. Mitte kommenden Jahres zu erwarten ist. Kuo ist sich noch unsicher, ob das aktuelle M1 MacBook Air  dann eingestellt wird oder ob es als günstigere Variante und möglicherweise unter einem anderen Namen fortgeführt wird. (via MacRumors)

Wohl dennoch kein Comeback geplant: Apple befragt Nutzer nach dem 12" MacBook

Als Apple im Jahr 2015 das 12" MacBook auf den Markt brachte, war es nicht nur das erste MacBook mit der ungeliebten und fehleranfälligen Butterfly-Tastatur, sondern auch das erste mit einem Retina-Display. Der extrem kleine und schlanke Formfaktor des Geräts fand schnell eine größere Fangemeinde, auch wenn recht schnell klar war, dass das Gerät wohl nur ein Testballon sein sollte, mit dem man verschiedene neue Technologien ausprobierte. In den Jahren 2016 und 2017 folgten kleinere Updates für das Gerät, ehe es 2019, nach der Vorstellung des ersten MacBook Air mit Retina-Display eingestellt und vom Markt genommen wurde.

Nun hat Apple offenbar damit begonnen, Umfragen an ausgewählte Nutzer des 12" MacBook zu versenden, in der diese zu ihrer Meinung zur Größe des Laptops, den Funktionen und mehr befragt werden. Vereinzelt erhielten offenbar auch Besitzer anderer MacBook-Modelle derartige Umfragen. Zu viel sollte dann dort auch nicht hineininterpretiert werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass Apple eine Neuauflage des 12" MacBook Pro plant, würde ich als relativ gering einschätzen. Stattdessen dürfte Apple an dieser Stelle das iPad Pro mit entsprechendem Zubehör in seinem Portfolio positionieren. (via MacRumors)

Die Massenproduktion der neuen 14" und 16" MacBook Pro hat angeblich begonnen

Auch bislang war man bereits fest davon ausgegangen, dass im Herbst nun endlich mit den komplett neu designten und technisch aufgewerteten MacBook Pro Modellen in Größen von 14" und 16" zu rechnen ist. Nun berichtet die DigiTimes, dass rechtzeitig hierfür nun auch die Massenproduktion der neuen Geräte bei Apples Fertigungspartnern begonnen hat. Bis Ende November plant Apple mit der Verfügbarkeit von 800.000 Geräten pro Monat. Zur Erinnerung: Erwartet werden darf bei den neuen MacBook Pro neben einem neuen Design auch ein erstmals in diesem Gerät verbautes mini-LED Display und ein Apple Silicon Prozessor. Zudem werden die Rückkehr von SD-Kartenslot, HDMI-Anschluss und MagSafe-Ladeport und der Wegfall der Touch Bar erwartet.

Mac Pro lässt sich ab sofort mit neuen Grafikkarten-Optionen bestellen

Bevor der Mac Pro mit einem Apple Silicon Prozessor auf den Markt kommt, wird auch noch ein neues Intel-Modell von Apples (zumindest auf dem Papier) leistungsstärksten Mac erwartet. Bereits heute gibt es jedoch ein kleines Zwischen-Update, zumindest in Sachen Grafikkarten-Optionen. So lassen sich  sowohl die Tower- als auch die Rackvariante des Mac Pro ab sofort optional auch mit einer neuen AMD Radeon Pro W6800X, einer W6800X Duo oder einer W6900X Grafikkarte bestücken, wenn man das Gerät über Apples Online Store bestellt. Allerdings sollte man dafür auch das nötige Kleingeld auf der hohen Kante haben. So landet man je nach Auswahl bei Zusatzkosten zwischen € 2.760,- und € 13.340,- für die neuen Grafikkarten-Optionen.

Apple beschreibt die neu verfügbaren Grafikkarten wie folgt:

AMD Radeon Pro W6800X

Wähle für eine Grafikleistung auf Workstation-Niveau und anspruchsvolle Pro Apps die AMD Radeon Pro W6800X mit 32 GB GDDR6 Grafikspeicher und bis zu 512 GB/s Speicher­bandbreite. Diese Grafikoption kommt mit der RDNA2 Architektur von AMD und hat bis zu 16,0 TeraFLOPS einfache Präzision oder 32,0 TeraFLOPS halbgenaue Präzision. Sie unterstützt bis zu sechs 4K Displays, drei 5K Displays oder drei Pro Display XDR.

Das MPX Modul in voller Höhe belegt einen MPX Steckplatz und verbraucht zusätzliche Leistung und PCIe Bandbreite, um vier zusätzliche Thunderbolt 3 Anschlüsse und einen HDMI 2.0 Anschluss auf der Karte zu ermöglichen. Du kannst zwei W6800X MPX Module auf deinem Mac Pro installieren und sie mit Infinity Fabric Link für eine erweiterte Multi?GPU Leistung in Apps wie Final Cut Pro verbinden. Wenn du die Option mit zwei GPUs wählst, ist der Infinity Fabric Link Connector vorinstalliert.

AMD Radeon Pro W6900X

Wähle für eine Grafikleistung auf Workstation-Niveau und anspruchsvolle Pro Apps die AMD Radeon Pro W6900X mit 32 GB GDDR6 Grafikspeicher und bis zu 512 GB/s Speicher­bandbreite. Diese Grafikoption kommt mit der RDNA2 Architektur von AMD und hat bis zu 22,2 TeraFLOPS einfache Präzision oder 44,4 TeraFLOPS halbgenaue Präzision. Sie unterstützt bis zu sechs 4K Displays, drei 5K Displays oder drei Pro Display XDR.

Das MPX Modul in voller Höhe belegt einen MPX Steckplatz und verbraucht zusätzliche Leistung und PCIe Bandbreite, um vier zusätzliche Thunderbolt 3 Anschlüsse und einen HDMI 2.0 Anschluss auf der Karte zu ermöglichen. Du kannst zwei W6900X MPX Module auf deinem Mac Pro installieren und sie mit Infinity Fabric Link für eine erweiterte Multi?GPU Leistung in Apps wie Final Cut Pro verbinden. Wenn du die Option mit zwei GPUs wählst, ist der Infinity Fabric Link Connector vorinstalliert.

AMD Radeon Pro W6800X Duo MPX Modul

Wähle für eine noch höhere Grafikleistung das Radeon Pro W6800X Duo MPX Modul, das selbst für die anspruchs­vollsten Multi?GPU Pro Apps perfekt geeignet ist. Das Modul hat zwei W6800X GPUs, jeweils mit 32 GB GDDR6 Grafikspeicher und bis zu 512 GB/s Speicher­bandbreite. Die zwei GPUs sind On?Board über den Infinity Fabric Link miteinander verbunden und zwei W6800X Duo Module können für die Kommunikation von vier W6800X GPUs überbrückt werden.

Installiere zwei Module für speicher­intensive Aufgaben wie GPU Rendering oder fortschrittliche Farbkorrektur auf deinem Mac Pro. Du erhältst bis zu 30,2 TeraFLOPS einfache Präzision oder bis zu 60,4 TeraFLOPS halbgenaue Präzision. Das Radeon Pro W6800X Duo MPX Modul unterstützt bis zu acht 4K Displays, vier 5K Displays oder sechs Pro Display XDR. Und das MPX Modul in voller Höhe belegt einen MPX Steckplatz und verbraucht zusätzliche Leistung und PCIe Bandbreite, um vier zusätzliche Thunderbolt 3 Anschlüsse und einen HDMI 2.0 Anschluss auf der Karte zu ermöglichen. Wenn du die Option mit zwei GPUs wählst, ist der Infinity Fabric Link Connector vorinstalliert.