Das diesjährige iPhone-Event ist seit heute angekündigt, mindestens ein weiteres dürfte diesen Herbst noch ausstehen. Dabei dürfte Apple dann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die neueste, komplett neu designte Generation des MacBook Pro präsentieren, welches zudem mit den neuesten Apple Silicon Prozessoren, einem MagSafe-Anschluss, einem SD-Kartenslot, einem HDMI-Anschluss, eine 1080p Webcam und den zurückkehrenden Funktionstasten ausgestattet sein dürfte. Auch ein mini-LED Display wird nach Einschätzung diverser Experten mit an Bord sein, auch wenn dieses Bauteil derzeit am Markt äußerst knapp ist.
Aktuell berichten die Kollegen von DigiTimes Asia jedoch, dass Apple von dieser Knappheit nicht betroffen ist und die neuen MacBook Pro voll in Apples Zeitplan liegen. Die Präsentation und der Verkaufsstart dürften damit im Oktober oder November erfolgen. Als Prozessor soll dann erstmals der bereits länger gehandelte M1X-Chip zum Einsatz kommen, zu dem es allerdings noch keine konkreten Informationen hinsichtlich der Spezifikationen gibt.

Vergangene Woche hatte Apple bereits die jeweils fünften Vorabversionen von iOS/iPadOS 15, watchOS 8 und tvOS 15 veröffentlicht. Gefehlt hat dabei ganz offensichtlich die zugehörige neue Beta von macOS Monterey. Dieses Versäumnis hat Apple in der vergangenen Nacht ausgemerzt und nun auch die siebte Vorabversion dieses Betriebssystems für registrierte Entwickler veröffentlicht. Wie auch bei iOS/iPadOS und tvOS gilt natürlich auch bei macOS Monterey, dass die finalen Versionen für alle Besitzer eines unterstützten Geräts im Herbst veröffentlicht wird.
Auf der WWDC Anfang Juni hatte Apple angekündigt, dass es künftig auch eine Version seiner Test-Plattform TestFlight für den Mac geben wird. Seit der vergangenen Nacht steht die erste Beta-Version von TestFlight für den Mac nun für registrierte Entwickler zum Download zur Verfügung. Für den Moment lassen sich damit allerdings ausschließlich eigene Apps und die von anderen Entwicklern unter der fünften Beta von macOS Monterey testen. Das Vorgehen ist dabei dasselbe wie auch bei der schon länger erhältlichen TestFlight-Version für iOS. Die App stellt also einen einfachen Weg zur Verfügung, Apps vor ihrer Veröffentlichung im Mac AppStore von einer gewissen Menge an ausgewählten Nutzern testen zu lassen.
In diesem Herbst steht neben dem neuen iPhone auch ein größeres Update des MacBook Pro auf der Agenda. Konkret soll es dabei komplett neue 14" und 16" Modelle geben, die neben einem Apple Silicon Prozessor auch ein neues Design erhalten und verschiedene Features zurückbringen sollen, die Apple in den vergangenen Jahren gestrichen hatte. Bezüglich des Prozessors hat sich nun der in der Vergangenheit des Öfteren treffsichere Leaker Dylan zu Wort gemeldet und berichtet, dass beide neuen Geräte über denselben M1X-Chip verfügen werden. Dies stellt ein absolutes Novum dar, hatte man bei den Intel-Macs doch stets die leistungsfähigeren Prozessoren dem größeren Modell vorbehalten. Vor allem für Nutzer, die gerne die volle Leistung, allerdings in einem kompakteren Format haben, ist dies eine gute Nachricht. Offenbar wird Apple den M1X also nicht in unterschiedlichen Konfigurationen auflegen. Unterschiede könnten sich allerdings nach wie vor bei der GPU und den Speicherkonfigurationen auftun. Diese Angleichung wird aber wohl auch ihren Preis haben. So dürfte das neue 14" MacBook Pro hierdurch wohl deutlich teurer werden als das aktuelle 13"-Modell mit M1-Prozessor.
Der Mac mini war vor ziemlich genau einem Jahr einer der ersten Macs, die mit einem Apple Silicon Prozessor, genau genommen mit dem M1 ausgestattet auf den Markt kamen. Inzwischen arbeitet Apple aber natürlich auch schon an einer neuen Version, die dann mit einnem schnelleren "M1X" Apple silicon Chip ausgestattet sein soll, wie der Bloomberg-Kollege Mark Gurman berichtet. Dieser soll dann "in the next several months" vorgestellt werden und auf den Markt kommen. Denkbar ist damit unter anderem, dass das Gerät gemeinsam mit den erwarteten neuen MacBook Pro erscheint, die ebenfalls auf dem M1X-Chip basieren sollen.
Neben dem neuen Innenleben sind auch ein leicht verändertes Design und weitere Anschlüsse in der Verlosung, wie nicht nur Gurman vermeldet, sondern auch der bekannte Apple-Leaker Job Prosser bereits im Mai berichtete. Unter anderem wird auch am Mac mini künftig ein MagSafe-Stromanschluss erwartet.
Solltet ihr an eurem Mac einen Scanner betreiben und mit diesem Probleme haben, dass beim Öffnen der gescannten Bilder in den Apps Digitale Bilder oder Vorschau bzw. im Abschnitt "Drucker und Scanner" in den Systemeinstellungen eine Fehlermeldung angezeigt wird, die aussagt, dass ihr nicht die benötigen Rechte besitzt, diese Apps zu nutzen, ist Abhilfe auf dem Weg. Wie Apple in einem neuen (aktuell nur in englischer Sprache vorliegenden) Support-Dokument bestätigt, ist dies ein systemseitiger Fehler, der in Kürze durch ein korrigierendes Softwareupdate behoben werden soll. Zuvor hatte es diverse Meldungen zu dem Problem unter anderem in den Apple Support Communities, auf Reddit und in der HP Support Community gegeben, aus denen auch hervorgeht, dass offenbar Nutzer von verschiedenen Versionen von macOS Big Sur betroffen sind. Bis zur Veröffentlichung des angekündigten Updates empfiehlt Apple die folgenden Schritt als temporären Workaround:
- Alle geöffneten Apps beenden.
- In der Menüleiste "Gehe zu > Gehe zum Ordner..." auswählen.
- Den Pfad /Library/Image Capture/Devices eingeben und mit Enter bestätigen.
- In dem sich öffnenden Fenster die in der Fehlermeldung genannte App doppelklicken. Hier sollte nun nichts weiter passieren.
- Das Fenster wieder schließen und anschließend die App zum Scannen öffnen. Der Scan sollte nun funktionieren, allerdings müssen die genannten Schritte aktuell bei jedem Scan erneut durchgeführt werden.
Wenn Apple in diesem Herbst macOS Monterey für alle Nutzer veröffentlichen wird, dürfte auch ein Update für die iWork-Apps Pages, Numbers und Keynote auf der Agenda stehen. So haben die Kollegen von MacRumors in den Tiefen der aktuellen Beta von Monterey neue Icons für die drei Apps entdeckt. Diese stellen quasi eine Verschmelzung der flachen Icons, die erstmals mit iOS 7 bei Apple eingeführt wurden und den Icons, die Apple seit dem vergangenen Jahr unter macOS Big Sur verwendet. Insgesamt erinnern sie dabei allerdings deutlich mehr an die iOS-Versionen der Icons als die der aktuellen Mac-Versionen.

Spannender als die veränderten Icons dpürften allerdings die Neuerungen sein, die Apple für die iWork-Apps in der Schublade hat. Grundsätzlich sind die Entwicklungmöglichkeiten bei derlei Produktiv-Apps inzwischen recht gering, so dass es vermutlich verstärkt um die Cloud-Anbindung und das Zusammenspiel der Apps, sowie die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit ihnen gehen dürfte.
Gestern Abend hatte Apple bereits die jeweils fünften Vorabversionen von iOS/iPadOS 15 und tvOS 15 veröffentlicht. Gefehlt haben dabei ganz offensichtlich die zugehörigen neuen Betas von macOS Monterey und watchOS 8. Dieses Versäumnis hat Apple am heutigen späten Abend ausgemerzt und nun auch die jeweils fünften Vorabversionen dieser beiden Betriebssysteme für registrierte Entwickler veröffentlicht. Wie auch bei iOS/iPadOS und tvOS gilt natürlich auch bei macOS Monterey und watchOS 8, dass die finalen Versionen für alle Besitzer eines unterstützten Geräts im Herbst veröffentlicht werden.