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Apple korrigiert Fehler in macOS Monterey der zu unbrauchbaren Macs führen konnte

In den vergangenen Tagen machten Meldungen die Runde, wonach die Installation von macOS Monterey bei einigen Mac-Modellen mit T2-Chip dazu führte, dass diese nur noch einen schwarzen Bildschirm anzeigten und sich anschließend auch nicht mehr zum Leben erwecken ließen. Wie nun klar ist, hat sich Apple hinter den Kulissen mit dem Thema befasst und den auslösenden Fehler gefunden. In der Tat steckte offenbar ein Bug in der in macOS Monterey steckenden aktualisierten Firmware für den T2-Chip, der das Problem auslöste. In aktuellen Versionen von macOS Monterey ist dieses Problem mit der BridgeOS Firmware laut Apple nun behoben. Ist man bereits betroffen, solle man sich an den Support wenden, wo einem bei der Wiederbelebung des Macs geholfen wird.

Macs with M-Serien Chips waren von dem Problem nicht betroffen, da diese nicht über einen separaten T2-Chip verfügen, weil dieser in den Prozessor integriert ist. Zu den möglicherweise betroffenen Macs mit T2-Chip gehören all diejenigen, die zwischen 2017 und 2020 hergestellt wurden. Aktualisiert man jedoch nun seinen Mac, erhält man das von Apple korrigierte Monterey-Update und sollte nicht in das Problem laufen.

Kommende Apple Silicon Prozessoren könnten über bis zu 40 CPU-Kerne verfügen

Dass Apple mit den selbstdesignten Apple Silicon Prozessoren in völlig neue Dimensionen bei Prozessoren für seine Geräte vorgestoßen ist, dürfte inzwischen hinlänglich bekannt sein. Und das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. So wollen die Kollegen von The Information eine Roadmap in die Finger bekommen haben, aus der hervorgeht, welche Pläne Apple mit seinen Chips in den kommenden Jahren so hat. Konkret geht es dabei um Nachfolger der ersten Generation der M-Serien Chips M1, M1 Pro und M1 Max, die aktuell von TSMC im 5nm Verfahren gefertigt werden.

Dem Bericht zufolge soll auch die zweite Generation der Apple Silicon Chips noch nach diesem Verfahren, allerdings in einer verbesserten Variation gefertigt werden. Diese neuen Prozessoren sollen dann über zwei sogenannte Dies verfügen, auf denen dann auch entsprechend mehr Prozessorkerne Platz finden würden.

Der nächste ganz große Wurf soll dann aber mit der dritten Generation der M-Serien Chips folgen, von denen einige Varianten bereits im 3nm Verfahren von TSMC gefertigt werden und dann sogar über drei Dies verfügen sollen. Es wird momentan davon ausgegangen, dass TSMC bis 2023 in der Lage sein wird, zuverlässig Chips im 3nm Verfahren für Apple zu fertigen, die dann sowohl im Mac als auch im iPhone zum Einsatz kommen sollen. Dies könnte dann dazu führen, dass bis zu 40 Prozessorkerne auf den M-Serien Chips der dritten Generation Platz finden. Zum Vergleich: Der M1 Chip verfügt aktuell über eine 8-Kern CPU, der M1 Pro/Max über 10-Kern CPUs, während der aktuelle High-End Mac Pro mit einem Intel Xeon W Prozessor mit bis zu 28 Kernen bestückt werden kann. A propos Mac Pro. Hierzu erklärt der Bericht, dass ein erstes Apple Silicon Modell dieses Rechners eine Variation des M1 Max Chips enthalten soll, der über mindestens zwei Dies verfügt.

Künftige iPads und MacBooks sollen über doppellagige OLED-Displays verfügen

Die mini-LED Displays in den neuen MacBook Pro oder auch im M1 iMac sind definitv ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung und eine deutliche Verbesserung gegenüber der vorher verwendeten LCD-Technologie. In Cupertino arbeitet man aber selbstverständlich schon an der nächsten Entwicklung in Sachen Display. Hier sollen auf kurz oder lang dann OLED-Panels zum Einsatz kommen und einem aktuellen Bericht von The Elec zufolge verhandelt Apple auch bereits mit den beiden Zulieferern Samsung und LG über die Produktion entsprechender Bauteile. Bislang war es nicht möglich, OLED-Panels in der von Apple geforderten Qualität in der Größe für ein iPad oder das MacBook zu einem verträglichen Preis zu produzieren. Dieses Ziel besteht jedoch nach wie vor, auch wenn entsprechend ausgestattete Produkte wohl noch mehrere Jahre in der Zukunft liegen.

Bei den neuen Displays soll dann zudem eine doppellagige OLED-Struktur zum Einsatz kommen, bei der zwei Schichten der LEDs übereinander liegen, was zu deutlich helleren Displays führen würde. Die aktuell beispielsweise im iPhone zum Einsatz kommenden OLED-Panels sind lediglich einlagig. Darüber hinaus soll es sich bei den geplanten Displays auch um sogenannte LTPO-Panels handeln, die dann auch Apples ProMotion-Technologie für variable Bildwiederholraten unterstützen würden. 

Und selbstverständlich ist auch OLED noch längst nicht das Ende der Fahnenstange. Während Apple aktuell verstärkt auf mini-LED Displays setzt, steht die nächste Ausbaustufe, sprich micro-LED bereits in den Startlöchern. Und wie Nikkei Asia ergänzend zu dem oben erwähnten Bericht vermeldet, forscht Apple bereits intensiv am möglichen Einsatz dieser Technologie. Hierzu wurden in den vergangenen Monaten bereits verschiedene Spezialisten verpflichtet und kleinere Unternehmen übernommen, um diese Forschungen voranzutreiben, so die Kollegen.

Dank des MacBook Air: Apple hat im dritten Quartal 6,5 Millionen Notebooks verkauft

Apple selbst gibt schon länger keine konkreten Verkaufszahlen zu seinen Produkten mehr bekannt, sondern lediglich den damit genereierten Umsatz. Insofern müssen wir uns darauf verlassen was die verschiedenen Analysten an Zahlen ermitteln, so wie es aktuell Strategy Analytics für die MacBooks getan hat. Demnach hat Apple im dritten Quartal des Jahres 6,5 Millionen Laptops verkauft, vor allem angetrieben durch das vor ziemlich genau einem Jahr vorgestellte M1 MacBook Air. Damit würde Apple in der Rangliste der Hersteller mit den meisten Verkäufen auf dem vierten Rang liegen und einen Marktanteil von 10% für sich reklamieren. Vor Apple können sich Lenovo mit 15,3 Millionen verkauften Geräten und 24% Marktanteil, sowie HP und Dell platzieren. Insgesamt wechselten im dritten Quartal 66,8 Millionen Notebooks den Besitzer. Die Zahl hätte sogar noch höher liegen können, hätte nicht die weltweite Chipkrise für Lieferprobleme gesorgt.

macOS Monterey kann manche MacBook Pro unbrauchbar machen; Apple nennt Weg zur Behebung

Bereits heute Morgen hatte ich auf Probleme mit einem "Memory Leak" unter macOS Monterey hingewiesen, von dem verschiedene Nutzer im Netz berichten. Ein weitaus schwerwigenderes Problem betrifft offenbar auch einige Nutzer, deren MacBook Pros nach dem Update auf das neue System nicht mehr starten wollten. Auch wenn die Hintergründe noch unklar sind, wird davon ausgegangen, dass vermutlich die in jedem großen Update enthaltenen Firmware-Aktualisierungen für die verschiedenen Chips, beispielsweise die GPU, die SSD aber auch die T1- oder T2 Security-Chips in Einzelfällen zu dem Problem führen können. Sollte bei dem Update irgendein Fehler oder eine Unterbrechung auftreten, kann dies den Rechner in einem unbrauchbaren Status hinterlassen. Prinzipiell kommt dies jedes Jahr aufs Neue vor, auch wenn dies natürlich mehr als ärgerlich ist, wenn man selbst betroffen ist.

In diesem Jahr sieht es sogar so aus, als sei die Zahl der Fehlermeldungen geringe als in den vergangenen Jahren. Zudem scheinen mit einem T1-Chip bestückte Macs häufiger betroffen zu sein als solche mit einem T2-Chip. Ist man betroffen, hilft im Zweifelsfall natürlich immer der Weg in einen nahegelegenen Apple Store oder über den Apple Support.

Vor diesem Schritt kann man allerdings auch selbst versuchen das Problem in den Griff zu bekommen. Apple hat hierfür entsprechende Support-Dokumente, einerseits für Intel-basierte Macs und andererseits auch für Macs mit Apple Silicon Prozessor veröffentlicht.

Systemtool OnyX in neuer Version speziell für macOS Monterey

Heute nun ist also endlich mein neues 16" MacBook Pro mit M1 Pro Chip bei mir angekommen und damit auch macOS Monterey bei mir eingezogen. Wie nach jedem Upgrade auf ein komplett neues System ist eine der ersten Tätigkeiten, die ich anschließend durchführe, die Installation des Systemtools OnyX, mit dem sich auf einfache Art und Weise und ohne das Eintippen komplizierter Terminal-Befehle diverse Optimierungen und Einstellungen am neuen Betriebssystem durchführen lassen. Inzwischen steht OnyX auch in Version 4.1 und damit in einer eigenen Version speziell für macOS Monterey zur Verfügung.

 

Die Möglichkeiten, die man mit OnyX an die Hand bekommt, sind durchaus vielfältig und reichen von Einstellungen, wo beispielsweise gemachte Screenshots abgelegt werden können über das Ein- und Ausblenden von mit einem Punkt beginnenden versteckten Dateien bis hin zum Verhalten des Docks und verschiedenen grafischen Effekten des Betriebssystems.

Vor allem interessant ist aus meiner Sicht allerdings die Möglichkeit, verschiedene Optimierungen am System vorzunehmen, was vor allem immer dann sinnvoll ist, wenn man bei einem Rechnerumstieg das System nicht komplett neu aufgesetzt, sondern beispielsweise ber Migrations-Assistent vom alten auf den neuen Rechner übertragen hat. Hier lassen sich anschließend dann beispielsweise die Indizierung für Spotlight neu anstoßen oder auch der Cache des Systems bereinigen.

Ein durch und durch hilfreiches Tool also, welches sich nach wie vor kostenlos über den folgenden Link bei den Entwicklern herunterladen lässt: Onyx 4.1

Nutzer von macOS Monterey berichten von "Memory-Leak" Problem auf diversen Macs

Seit gut einer Woche ist macOS Monterey nun verfügbar und größere Probleme sind mit dem neuen System noch nicht bekanntgeworden. Sehr wohl aber natürlich jede Menge kleine Kinderkrankheiten, denen Apple wohl irgendwann in den kommenden Wochen mit dem Update auf macOS Monterey 12.1 begegnen wird. In einem aktuellen Fall berichten diverse Nutzer von einem "Memory-Leak" Problem, bei dem eine spezielle App oder ein spezieller Prozess eine abnormal große Menge an Arbeitsspeicher frisst. Den Fehlerberichten zufolge sind verschiedenste Mac-Modelle, inkl. der aktuellen 14" und 16" MacBook Pro betroffen, so dass das Problem aller Voraussicht nach in macOS Monterey zu suchen sein dürfte. Betroffene Nutzer werden mit einem Popup konfrontiert, in dem zu lesen ist "Your system has run out of application memory", inkl. einer Auflistung der Anwendungen mit dem größten Speicherhunger.

Nutzer auf Twitter, in den MacRumors Foren und auf Reddit berichten, dass verdächtig oft das Kontrollzentrum der Übeltäter ist. Andere Nutzer berichten auch von Problemen mit Mozilla Firefox. Ein zuverlässiger Workaround ist bislang nicht bekannt. Während manche Nutzer berichten, dass ein Neustart des Mac bei ihnen geholfen habe, widersprechen andere, dass das Popup bei ihnen kurz danach erneut auftauchte. Ich selbst bin noch mit macOS Big Sur unterwegs und kann dementsprechend noch keine eigenen Erfahrungen teilen. Solltet ihr bereits ähnliche Beobachtungen gemacht haben, teilt diese gerne in den Kommentaren.

Apple-Manager erklären, warum die neuen MacBook Pro nicht über Face ID verfügen

Zwar verfügen die neuen MacBook Pro nun auch über einen Notch, in diesem befindet sich jedoch im Gegensatz zum iPhone keine TrueDepth-Kamera, über die Face ID möglich wäre. In einem Interview mit dem Wall Street Journal haben sich nun verschiedene Apple-Manager unter anderem auch zu diesem Thema zu Wort gemeldet. So erklärt beispielsweise Tom Boger, seines Zeichens Vice President of iPad and Mac Product Marketing bei Apple, dass Touch ID am Mac besser geeignet sei, da der Nutzer die Hände in der Regel ohnehin bereits an der Tastatur habe. Auch bei den neuen MacBook Pro befindet sich der Touch ID Sensor in der rechten oberen Ecke der Tastatur auf dem Netzschalter.

Kritiker entgegnen allerdings, dass Face ID mindestens genauso gut geeignet sei, da der Nutzer ja auch vor dem Display sitze und den Mac somit mit einem Blick in die Kamera entsperren könnte. Genauso also, wie dies auch am iPhone oder iPad der Fall ist. Allerdings müssten hier vermutlich in der Tat noch verschiedene weitere Dinge berücksichtigt werden, beispielsweise wie man unbeabsichtigte Entsperrungen vermeiden könnte. Auch die Authorisierung von Zahlungen per Apple Pay müsste auf diese Weise zusätzlich abgesichert werden.

Ein weiteres, immer mal wieder diskutiertes Thema betrifft mögliche Touchaingaben auf dem Mac-Display. Hier wurde in den vergangenen Jahren oftmals gemutmaßt, dass Apple davor zurückschreckt, weil man damit die Verkäufe des iPad kanibalisieren könnte. In diese Richtung deuten auch die Aussagen von John Ternus, Apples Senior Vice President of Hardware Engineering, der eklärt, dass Apple mit dem iPad bereits den weltbesten Touch-Computer produzieren würde. Der Mac hingegen sei durch und durch für indirekte Eingaben per Maus, Tastatur und Trackpad konzipiert. aktuell sehe man keinen Grund, hieran etwas zu ändern.

Last but not least gingen die beiden Apple-Manager auch noch auf die Rolle rückwärts ein, die Apple mit dem Comeback von SD-Kartenslot, HDMI-Port und MagSafe-Ladeanschluss und auch mit dem Wegfall der ungeliebten Touch Bar zugunsten von klassischen Funktionstasten vollzogen hat. Boger erklärte hierzu, dass man bei Apple immer auf die Wünsche der Nutzer höre und man hatte das Gefühl, dass es an der Zeit sei, einiger der zuletzt getroffenen Design-Entscheidungen am Mac rückgängig machen müsse, um die Nutzer glücklich zu machen. Eine Aussage, die man durchaus als ein angenehmes Eingestehen von Fehlern deuten kann.