Ohne die restlichen Betriebssysteme ebenfalls mit einer neuen Vorabversion zu versorgen hat Apple am heutigen Abend die inzwischen vierte Beta von macOS Monterey 12.1 für registrierte Entwickler veröffentlicht. Diese folgt zwei Wochen nach der letzten Vorabversion und könnte darauf hindeuten, dass wir mit der finalen Version noch in diesem Jahr rechnen dürfen. Verschiedene Nutzer warten bereits sehnsüchtig auf das kommende Update, da es unter anderem SharePlay auf den Mac bringen wird, mit dem man beispielsweise Apple TV+ Inhalte, Musik oder Spiele mit anderen Nutzern gemeinsam auf Distanz über FaceTime konsumieren kann. Sogar gameinsame Workouts über Apple Fitness+ sind damit möglich. Einen Veröffentlichungstermin hat Apple allerdings noch nicht bekanntgegeben.
Das neue 16" MacBook Pro ist bei den allermeisten Reviewern und Nutzern ausgesprochen gut angekommen. Aktuell mehren sich allerdings Meldungen von Nutzern, die offenbar ein Problem beim Aufladen ihrer ausgeschalteten Geräte über den MagSafe-Anschluss bei geschlossenem Display haben. Ein entsprechender Thread auf Reddit hat in den vergangenen Tagen spürbar Interesse auf sich gezigen und an Fahrt gewonnen. Ist der Mac ausgeschaltet und das Display geschlossen, blinkt der MagSafe-Stecker bei den betroffenen Geräten orange und lädt das Gerät entsprechend nicht, wie in einem Video auf Reddit zu sehen ist. Der Apple Support ist derzeit nach verschiedenen Nutzermeldungen mit dem Problem noch überfordert. Die Lösung scheint aktuell zu sein, den betroffenen Nutzern ein komplett neues MacBook inkl.ebenso neuem Netzteil anzubieten.
Das orangefarbene Blinken der LED am MagSafe-Anschluss ist ein Indikator dafür, dass irgendetwas nicht wie vorgesehen funktioniert. Die Tatsache, dass das Problem offenbar nur dann auftritt, wenn das MacBook ausgeschaltet und der Deckel geschlossen ist, deutet auf ein Firmware-Problem hin, welches Apple mit einem Update beheben könnte, wenn man ihm auf die Schliche gekommen ist. Auch scheinen nicht alle MacBook-Nutzer betroffen zu sein. Ich selbst kann das Problem an meinem 16" MacBook Pro nicht feststellen. Von Apple steht aktuell noch eine offizielle Stellungnahme aus.
Wenn man einen Nachteil an den Apple Silicon Macs finden möchte, dann ist es für verschiedene Nutzer die Tatsache, dass es nicht möglich ist, Windows darauf auszuführen - weder virtuell noch nativ per Boot Camp. Dies liegt allerdings weniger an Apple als mehr an Microsoft, wo man sich aktuell noch weigert, ein Windows für die ARM-Architektur anzubieten, auf der die Apple Silicon Chips basieren. Unklar war bislang, warum dies der Fall ist. Nun bringt ein Bericht von XDA-Developers offenbar Licht ins Dunkel und berichtet, dass es offenbar einen exklusiven Deal zwischen Microsoft und Qualcomm gibt, der den Windows-Hersteller darauf beschränkt das Betriebssystem aktuell nur vof SoCs von Qualcomm zur Verfügung zu stellen. Dieser Deal soll allerdings in Kürze enden, ohne dass klar ist, was dies für ein mögliches ARM-basiertes Windows für Apple Silicon Macs bedeutet. Möglicherweise könnte das Ende des Übereinkommens aber tatsächlich die Tür für Windows auf den M1-Chips öffnen.
SharePlay war eine der großen neuen Funktionen, die Apple Anfang Juni auf der WWDC für iOS/iPadOS 15, tvOS 15 und macOS Monterey angekündigt hatte. Zum Start der neuen Betriebssysteme fehlte von der neuen Funktion, mit der sich beispielsweise Inhalte von Apple TV+ gemeinsam mit anderen Nutzern, auch über Entfernungen hinweg via FaceTime schauen lassen. Mit der Veröffentlichung von iOS/iPadOS 15.1 und tvOS 15.1 steht SharePlay inzwischen auf dem iPhone, dem iPad und dem Apple TV, nicht jedoch auf dem Mac inzwischen zur Verfügung. In einer aktuellen Pressemitteilung bewirbt Apple die neue Funktion nun noch einmal und weist auf die stetig wachsende Zahl von Apps hin, die SharePlay bereits unterstützen.
Unter anderem weist Apple auch noch einmal auf die Möglichkeit hin, gemeinsam Inhalte von Apple TV+ zu schauen, Musik über Apple Music zu hören oder auch gemeinsame Workouts über Apple Fitness+ zu absolvieren. All dies dürfte demnächst dann aber auch auf dem Mac möglich sein. Hierauf deuteten nicht nur bereits Codefunde in den Betas von macOS Monterey 12.1 hin, auch aus der oben verlinkten Pressemitteilung geht hervor, dass Apple SharePlay noch im laufenden Jahr auch auf den Mac bringen wird. Zwar ist noch offen, wann das Update erscheinen wird, Anfang der Woche ist jedoch bereits die dritte Beta erschienen. Dabei hat Apple das Intervall der Betatests von zwei auf nur noch eine Woche reduziert. Lange dürfte es bis zur finalen Version also vermutlich nicht mehr dauern.
Wenn es um die Überprüfung der Internetgeschwindigkeit am heimischen Mac geht, setzen viele Nutzer auf die Speedtest-App von Ookla, die sich kostenlos aus dem Mac AppStore laden lässt. Ist man jedoch bereits mit macOS Monterey unterwegs, kann man sich dies eigentlich sparen. Wie der Entwickler Dan Petrov (via SixColors) herausgefunden hat, versteckt sich darin nämlich ein Kommandozeilen-Tool, welches nicht nur ebenfalls für den Speedtest genutzt werden kann, sondern das auch gleich noch deutlich realistischere Werte ausspuckt als beispielsweise die o.g. App. Diese misst nämlich beispielsweise die Download- und die Upload-Geschwindigkeit nacheinander, während Apples macOS-Tool dies gleichzeitig tut. Ganz so also, wie es sich auch bei der normalen Arbeit am Rechner darstellt. Um den Speedtest zu starten, öffnet man einfach das Terminal auf seinem Mac und tippt dort den Befehl networkQuality ein, gefolgt von einem Druck auf die Enter-Taste. Wer sich für die Details und die Interpretation der Ergebnisse interessiert, findet weitere Informationen dazu in einem zugehörogen Support Dokument von Apple.
Übrigens kann man eine Auswertung der WLAN-Qualität auch auf dem iPhone durchführen. Hierzu muss man allerdings ein Konfigurationsprofil herunterladen und auf dem Gerät installieren. Wie dies geschieht, steht ebenfalls in dem angesprochenen Support Dokument.

Frei nach dem Motto nach dem Update ist vor dem Update, läuft inzwischen schon wieder die nächste Betaphase für Apples Betriebssysteme. Nur eine Woche nach der Veröffentlichung der letzten Vorabversionen von iOS/iPadOS 15.2, macOS Monterey 12.1, watchOS 8.3 und tvOS 15.2 können ab sofort die dritten Betas von allen registrierten Entwicklern geladen werden. Ein wenig unklar ist nach wie vor, warum Apple watchOS 8.2 ausgelassen hat und direkt auf Version 8.3 springt aber vermutlich wird es dafür Gründe geben.
Bereits bekannt ist, dass iOS 15.2 den bereits für iOS 15 angekündigten App-Datenschutzbericht nachreichen wird. Aus diesem ist künftig ersichtlich, wie oft auf sensible Funktionen wie die Kamera, das Mikrofon oder den Standort aber auch auf Informationen wie Fotos, Kontakte, etc. innerhalb der letzten sieben Tage zugegriffen haben. Zudem wird auch aufgezeichnet, welche Apps im Hintergrund irgendwelche Server im Internet ansteuern, so dass man im Zeifel auch hier korrigierend eingreifen kann. Hinzu gesellen sich diverse kleinere kosmetische und funktionelle Anpassungen im gesamten System, unter anderem auch die Möglichkeit, nun einen Nachlasskontakt für iCloud-Daten zu konfigurieren.
Darüber hinaus aktiviert Apple in den neuen Betas nun erstmals auch die "Communications Safety" Funktion, einem Teil der neuen Kinderschutzfunktionen, für die Apple in den vergangenen Monaten eine Menge Kritik einstecken musste. Es handelt sich dabei wohlgemerkt nicht um die ebenfalls geplanten Kinderpornoscans von Nutzer-Mediatheken, sondern um Hinweise für den Fall, dass über die Nachrichten-App mutmaßlich anzügliche Texte und Bilder verschickt und empfangen werden. Zudem werden auch die kommenden Updates wieder verschiedene Fehler korrigieren und die Sicherheit und Stabilität der Systeme verbessern.
Auch Teilnehmer am Public Beta Programm dürften in Kürze Zugriff auf die neuen Betas erhalten. Ein finales Veröffentlichungsdatum für die kommenden Versionen der Betriebssysteme ist aktuell noch nicht bekannt.
Frei nach dem Motto nach dem Update ist vor dem Update, läuft inzwischen schon wieder die nächste Betaphase für Apples Betriebssysteme. Zwei Wochen nach der Veröffentlichung der ersten Vorabversionen von iOS/iPadOS 15.2, macOS Monterey 12.1, watchOS 8.3 und tvOS 15.2 können ab sofort die zweiten Betas von allen registrierten Entwicklern geladen werden. Ein wenig unklar ist nach wie vor, warum Apple watchOS 8.2 ausgelassen hat und direkt auf Version 8.3 springt aber vermutlich wird es dafür Gründe geben.
Bereits bekannt ist, dass iOS 15.2 den bereits für iOS 15 angekündigten App-Datenschutzbericht nachreichen wird. Aus diesem ist künftig ersichtlich, wie oft auf sensible Funktionen wie die Kamera, das Mikrofon oder den Standort aber auch auf Informationen wie Fotos, Kontakte, etc. innerhalb der letzten sieben Tage zugegriffen haben. Zudem wird auch aufgezeichnet, welche Apps im Hintergrund irgendwelche Server im Internet ansteuern, so dass man im Zeifel auch hier korrigierend eingreifen kann. Hinzu gesellen sich diverse kleinere kosmetische und funktionelle Anpassungen im gesamten System.
Darüber hinaus aktiviert Apple in den neuen Betas nun erstmals auch die "Communications Safety" Funktion, einem Teil der neuen Kinderschutzfunktionen, für die Apple in den vergangenen Monaten eine Menge Kritik einstecken musste. Es handelt sich dabei wohlgemerkt nicht um die ebenfalls geplanten Kinderpornoscans von Nutzer-Mediatheken, sondern um Hinweise für den Fall, dass über die Nachrichten-App mutmaßlich anzügliche Texte und Bilder verschickt und empfangen werden. Zudem werden auch die kommenden Updates wieder verschiedene Fehler korrigieren und die Sicherheit und Stabilität der Systeme verbessern.
Auch Teilnehmer am Public Beta Programm dürften in Kürze Zugriff auf die neuen Betas erhalten. Ein finales Veröffentlichungsdatum für die kommenden Versionen der Betriebssysteme ist aktuell noch nicht bekannt.