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Neuer Teardown wirft einen Blick in das Innere des 140 Watt Netzteils des 16" MacBook Pro

Während iFixit, die als DIE Institution schlechthin für Teardowns von verschiedensten Produkten gelten, bereits ihre Reise in das Innere der neuen MacBook Pro veröffentlicht haben, haben die Kollegen von ChargerLab einmal das neue 140 Watt Netzteil auseinandergenommen, welches Apple gemeinsam mit dem neuen 16" MacBook Pro ausliefert. Dies ist vor allem deswegen interessant, da Apple hier verschiedene Technologien zum Einsatz bringt, die man zuvor nicht angewendet hatte. So handelt es sich bei dem Netzteil um das erste aus dem Hause Apple, welches auf der Galliumnitrid-Technologie, kurz "GaN" basiert und deutlich kompaktere Bauformen bei hoher Energieleistung und weniger Hitzeentwicklung ermöglicht. Zudem kommt bei dem neuen Netzteil auch erstmals bei Apple der USB-C Power Delivery 3.1 Standard zum Einsatz.

Das Video des Teardowns geht auf verschiedene technische Aspekte ein und misst und testet auch die verschiedenen Technologien und ist durchaus spannend anzuschauen, wenn man sich für diese Aspekte interessiert.



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iMac Pro mit 27"-Display und Apple M1 Pro/Max Prozessoren soll in der ersten Jahreshälfte 2022 erscheinen

Die einschlägigen Leaker mussten in diesem Herbst durchaus den einen oder anderen Rückschlag einstecken, was die Korrektheit ihrer Vorhersagen betrifft. Dennoch gibt es unter ihnen solche, die profilierter sind als andere und dazu zählt zweifelsohne auch @Dylandkt. Dieser sagt nun voraus, dass Apple das 27" Modell seines iMac künftig als "iMac Pro" vertreiben wird. Dabei soll es sich wohlgemerkt nicht um einen Nachfolger des bereits bekannten iMac Pro handeln, sondern um das erste 27"-Modell des iMac, welches mit denselben M1 Pro/Max Prozessoren ausgestattet sein soll wie die aktuellen MacBook Pro, plus möglicherweise einer weiteren Chip-Variation. Angeblich möchte Apple damit auch eine Unterscheidung zwischen Consumer- und Pro-iMac lancieren.

In Sachen Display soll Apple dann auch beim "iMac Pro" auf ein 27" großes mini-LED Panel mit ProMotion-Technologie setzen. Im Gegensatz zu den bunten 24" iMacs, die dadurch teilweise auch helle Displayrahmen aufweisen, soll das 27" einen dunklen Rahmen rund um das Display besitzen und die Rahmenbreite könnte laut Dylandkt weiter reduziert werden. Ansonsten soll das Design aber weitestgehend dem des 24"-Modells und des Pro Display XDR entsprechen.

Im Inneren könnte Apple als Basisausstattung 16 GB Arbeitsspeicher und eine 512 GB SSD verbauen. Zudem sollen ein HDMI-Port, ein SD-Kartenslot und diverse USB-C/Thunderbolt-Anschlüsse mit an Bord sein. Hinzu gesellt sich wohl wie auch schon beim aktuellen 24" iMac ein Ethernet-Anschluss, der in das externe Netzteil integriert ist. Offenbar hat Apple auch mit Face ID für das Gerät experimentiert, wozu es aber keine weiteren Informationen gibt.

Preislich soll das Basismodell bei ca. 2.000,- US-Dollar beginnen, in der ersten Hälfte des kommenden Jahres auf den Markt kommen und dann entsprechend das aktuelle 27"-Modell mit Intel-Prozessor ersetzen.

iFixit zerlegt das neue MacBook Pro

Bereits der erste Eindruck aus dem Inneren der neuen MacBook Pro brachte eine interessante Erkenntnis. So lassen sich die Akkus der neuen Geräte offenbar nun wieder deutlich leichter austauschen, da sie nicht mehr direkt mit dem Topcase der Geräte verklebt sind. Inzwischen haben die Reparaturexperten von iFixit den Teardown der neuen Geräte komplöett abgeschlossen, so dass nun sämtliche Änderungen im Inneren des aktuellen MacBook Pro bekannt sind. Und davon gibt es naturgemäß einige, bedenkt man das große Redesign.

Wie bereits aus dem ersten Eindruck bekannt, ist es in der neuen Generation wieder deutlich einfacher, in das Innere der Geräte vorzudringen, was die Kollegen natürlich löblich hervorheben. Wurde vorher deutlich mehr Klebstoff verwendet, kommen nun Klebestreifen zum Einsatz, die man mit den Tesa Powerstrips vergleichen und vergleichsweise einfach entfernen kann. Dennoch mach das kompakte Design eine Reparatur nach wie vor äußerst kompliziert. 



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Zu den größeren Neuerungen im Inneren zählen unter anderem neue Lüfter, die zwar laut Apple nur selten im Alltagseinsatz anspringen sollten, aber dennoch deutlich größer sind als beispielsweise bei der Vorgängergeneration. Diese neuen Lüfter aber auch das verbesserte Lautsprechersystem haben unter anderem auch dazu beigetragen, dass die Gerät wieder leicht dicker und schwerer geworden sind. Der verbaute Akku ist mit seinen 99,6 Wh zwar leicht schwächer als im Vorgängermodell, dennoch konnte Apple durch Effizienzsteigerungen beim M1 Pro/Max Chip die Akkulaufzeit deutlich erhöhen.

Bei den letzten Modellen wurde vereinzelt von einem sogenannten "Flexgate" gesprochen, einem Problem, bei dem es dazu kommen konnte, dass die extrem dünnen und kurzen Flexkabel zwischen dem Display und dem Rest des Geräts brechen konnten. Dieses Kabeldesign hat Apple nun verbessert, so dass ein "Flexgate" nicht auftreten sollte. Die drei USB-C Anschlüsse, der MagSafe-Anschluss und der Kopfhörer-Anschluss sind modular, was sie leicht austauschbar macht. Der HDMI-Anschluss und der SD-Kartenslot sind hingegen auf das Logicboard gelötet. RAM und SSD sind zudem in das Logicboard integriert und können nicht separat ausgetauscht oder aufgerüstet werden.

Insgesamt vergibt iFixit eine Punktzahl für die Reparierbarkeit in Höhe von 4 von 10 möglichen Punkten. Zustande kommt dies, da Apple nach wie vor eigene Schrauben verwendet, für die man ein spezielles Werkzeug benötigt aber auch durch das Display und den Touch ID Sensor auf der Tastatur, den man nicht so ohne weiteres austauschen kann.

macOS Monterey enthält Lösung für Probleme zwischen Notch und Menüleiste bei den neuen MacBook Pro

Vor wenigen Tagen machte ein Video die Runde, auf dem zu sehen war, welche Probelem nicht angepasste Apps möglicherweise mit dem Notch an den neuen MacBook Pro haben könnten. Bis dato nicht bekannt war, dass Apple hierfür bereits eine Abhilfe in macOS Monterey integriert hat. Wie aus einem neuen, wohl als Reaktion auf das Video veröffentlichten Support Dokument hervorgeht, kann man entsprechende Einstellungen vornehmen, um zu verhindern, dass Inhalte der Menüleiste nicht hinter dem Notch (Apple spricht hierbei offiziell vom "camera housing") verschwinden. Allerdings hat man die Einstellungen namens "Größe an Sitz unter der integrierten Kamera anpassen" auch so gut versteckt, dass man ohne expliziten Hinweis wohl niemals darauf gekommen wäre, hier danach zu suchen.

Um sie zu aktivieren, öffnet man den Finder, begibt sich dort in den Ordner der Programme, klickt auf die entsprechende App und wählt den Menüpunkt "Informationen" aus. Hier kann man schließlich die Kontrollbox für "Größe an Sitz unter der integrierten Kamera anpassen" aktivieren, woraufhin macOS Monterey dafür sorgt, dass die Displayinhalte entsprechend angepasst dargestellt werden. Das Video in dem nachfolgend eingebundenen Tweet demonstriert das Vorgehen am Beispiel der Design-App Sketch.

Apple veröffentlicht erste Beta von macOS Monterey 12.1

Auch bei macOS Monterey gilt ab sofort: Nach dem Update ist vor dem Update. Und so hat Apple kurz nach der Veröffentlichung der ersten Betas von iOS/iPadOS 15.2, watchOS 8.3 und tvOS 15.2 nun auch die erste Vorabversion für die erste Aktualisierung des frisch am Montag veröffentlichten macOS Monterey für registrierte Entwickler veröffentlicht. Grundsätzlich sind hierin Fehlerkorrekturen und Stabilitätsverbesserungen zu erwarten, die die ersten kleineren Problemchen mit Monterey aus der Welt räumen. Darüber hinaus ist bereits bekanntgeworden, dass das Update auch die Unterstützung von SharePlay auf dem Mac mitbringen wird. Auf den anderen Plattformen hatte Apple dies bereits mit den jüngst veröffentlichten Updates auf iOS 15.1, iPadOS 15.1 und tvOS 15.1 aktiviert.

Neue MacBook Pro ermöglichen wieder einfacheren Akkutausch

Noch sind die Reparaturspezialisten mit ihrem traditionellen Teardown der neuen MacBook Pro nicht ganz durch. Eine interessante Entdeckung haben sie allerdings bereits gemacht, wie aus einem ersten Teaser vom 14"-Modell hervorgeht. Demnach wird es mit den neuen Modellen deutlich einfacher, den darin verbauten Akku auszutauschen. Wie iFixit berichtet, hat Apple an den neuen Akkus nun kleine Laschen angebracht, an denen man ziehen kann um ihn vergleichsweise leicht aus dem MacBook entnehmen kann. Dies dürfte sich nicht nur positiv auf den am Ende von iFixit vergebenen Reparaturscore auswirken, sondern auch wohlwollend von den Nutzern aufgenommen werden.

Seit der Vorstellung des ersten MacBook Pro mit Retina Display im Jahr 2012 sind die Akkus mit dem Gehäuse verklebt gewesen, was dazu führte, dass bei einem Akkutausch durch Apple oder einen autorisierten Reparaturshop deutlich mehr Bauteile ausgetauscht werden mussten als nur der Akku. Ein Austausch in Eigenregie war somit faktisch nicht möglich. Dies ändert sich nun.

Bereits bei der Rückkehr des SD-Kartenslots, des HDMI-Ports, des MagSafe-Ladeanschlusses und der klassischen Funktionstasten hat Apple beim neuen MacBook Pro merklich auf die Wünsche der Nutzer gehört. Den vergleichsweise einfachen Akkutausch kann man nun in dieselbe Reihe stellen.

Video verdeutlicht mögliche Probleme von noch nicht angepassten Apps mit dem Notch am MacBook Pro

Seit gestern trudeln die neuen MacBook Pro bei ihren neuen Besitzern ein. Meines wird aufgrund verschiedener Abweichungen von der Standardkonfiguration erst Ende der Woche ankommen. Vor allem auf den Umgang mit dem Notch dürften viele Nutzer neugierig sein. Fakt ist schon jetzt, dass so gut wie alle Entwickler hier noch einmal aktiv werden müssen, ehe es komplett rund läuft. Und auch Apple wird hier und da nochmal nachbessern müssen. Das sollte allerdings nicht als harsche Kritik verstanden sein, sondern ist zu Beginn der Einführung von Neuerungen immer recht normal. Wünschenswert wäre allerdings gewesen, dass Apple die Entwickler ein bisschen eher mit ins Boot holt, damit sie ihre Apps frühzeitig anpassen hätten können. Die Auswirkungen, dass dies noch nicht überall der Fall ist, zeigt nun die unten eingebetteten Videos sehr anschaulich.

Vor allem bei Apps, die ausgiebig von der Menüleiste Gebrauch machen und auf Rechnern mit vielen Symbolen im Statusbereich auf der rechten Seite der Menüleiste kann der Notch zu Problemen führen. Beispielsweise ist in dem ersten Video zu sehen, dass die Informationen der beliebten App iStat Menus teilweise vom Notch verdeckt werden, über den Mauszeiger aber dennoch bedient werden können. In dem zweiten Video wiederum ist zu sehen, dass die Menüleisteneinträge einer älteren Version des inzwischen aktualisierten DaVinci Resolve sich um den Notch herum drapieren und der Mauszeiger auch nicht hinter den Notch wandern kann. Letzteres ist wohlgemerkt das von Apple so vorgesehene Verhalten bei nicht aktualisierten Apps, damit deren Inhalte nicht vom Notch verdeckt werden. Allerdings führt dies auch dazu, dass sich die Menüleisteneinträge so weit nach rechts erstrecken, dass dort teilweise Statussymbole verdrängt werden. Auch hier muss aber gesagt werden, dass auch dies von Apple so auf sämlichen Macs, also auch unabhängig vom Vorhandensein des Notch so vorgesehen ist. So oder so haben Apple und die Entwickler von Drittanbieter-Apps aber auf jeden Fall noch Arbeit vor sich.

Apple veröffentlicht macOS Big Sur 11.6.1

Kleiner Nachtrag zum gestrigen Update-Reigen, bei dem Apple unter anderem die finale Version von macOS Monterey für alle Besitzer eines unterstützten Macs zum Download freigegeben hatte. Parallel steht auch noch ein Update für das Vorgänger-Betriebssystem für all diejenigen Nutzer zur Verfügung, die mit dem Update auf Monterey noch warten wollen. Bei macOS Big Sur 11.6.1 handelt es sich laut Apple um ein Sicherheitsupdate, welches auf das vor zwei Wochen veröffentlichte macOS Big Sur 11.6 aufsetzt. Details zu den Sicherheitsverbesserungen gibt Apple nicht bekannt.