Die Art und Weise wie wir Software (oder neuerdings Apps) konsumieren, hat sich in den vergangenen Jahren drastisch verändert. Apple hat dabei mit dem iOS AppStore mal wieder die Vorreiterrolle eingenommen. Allerdings gibt es Aspekte, mit denen nicht alle Nutzer und noch weniger Entwickler glücklich sind. Die Rede ist von sogenannten Upgrades, also großen Versionssprüngen bei einer App, die hierdurch neue Funktionen, eine neue Oberfläche und mehr erhält. Dies über den AppStore kostenpflichtig abzuwickeln, sieht Apple bislang schlicht nicht vor. Für den Entwickler gibt es daher nur zwei Möglichkeiten. Entweder wird das Upgrade kostenlos angeboten oder es wird eine komplett neue Version der App im AppStore veröffentlicht, wodurch jedoch Bestandskunden und Neukunden denselben Preis zahlen müssen. Das gewohnte Modell ist jedoch, dass Bestandskunden Upgrades außerhalb des AppStore oftmals zu vergünstigten Konditionen angeboten bekommen. Tragischerweise wird sich hieran auch so schnell nichts ändern.
So gab Apples Marketing-Chef Phil Schiller in einem Interview mit den Kollegen von Gadget 360 zu Protokoll, dass das herkömmliche Modell nicht mehr in die heutige Zeit passe. Darüber hinaus sei die Umsetzung im AppStore sehr kompliziert. Zwar würde sich Apple vor solchen Dingen nicht scheuen, man sehe hierin aber keine Zukunft. Ein Problem, welches Schiller nennt, ist das verschiedene Nutzergruppen für dasselbe Produkt unterschiedliche Preise angezeigt bekommen müssten. Dies wäre kaum transparent für alle Nutzer darstellbar. Als Alternative schlägt Schiller daher Abonnements vor. Dabei könnten die Entwickler für die Nutzung ihrer App einen regelmäßigen Betrag einfordern und auf diese Weise den Aufwand für große Updates gegenfinanzieren. Allerdings ist das Abo-Modell beispielsweise bei Microsoft Office oder der Adobe Creative Suite unter den Nutzern stark umstritten. Viele möchten eine Software lieber kaufen als mieten.
Immerhin kündigt Schiller in dem Interview auch an, weiter ein Ohr für die Wünsche der Entwickler zu haben und offen für das Konzept des kostenpflichtigen Upgrades zu bleiben. Die Umsetzung bleibe aber weiter ein Problem. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche!
"[iOS] AppStore Perlen 19/17" vollständig lesen

Apple wollte ursprünglich auf dem iPhone ganz auf Apps verzichten. Als sie dann doch da waren, hatten einige Beobachter es eilig, bereits wieder ihr sich anbahnendes Ende vorherzusehen. Dieses ist derzeit aber trotz aller Unkenrufe nicht in Sicht - der AppStore brummt nach wie vor gewaltig. Die Analysten von
App Annie haben hierzu nun eine passende aktuell Studie zur App-Nutzung in Deutschland vorgelegt, die interessante Details zu Tage fördert. So liegt die durchschnittliche Nutzung von Apps pro Nutzer bei satten 730 Stunden. Das sind über 30 Tage (oder ein ganzer Monat) des gesamten Jahres! Insgesamt verbrachten die Nutzer weltweit im Zeitraum zwischen Januar und März 2017 ca. 175 Milliarden Stunden mit ihren Apps, wobei hier vor allem Brasilien, Indien und China führend sind. Beeindruckende Zahlen, bei denen man allerdings nicht die erst kürzlich in einer Studie belegten
negativen Auswirkungen auf das menschliche Auge vergessen sollte. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche!
"[iOS] AppStore Perlen 18/17" vollständig lesen
Mit dem nordischen Adevnture-Spiel Burly Men at Sea (€ 4,99 im AppStore) hat inzwischen ein weiterer beliebter Titel von iPhone und iPad den Sprung auf das Apple TV der vierten Generation und damit den heimischen Fernseher geschafft. Die Story des liebevoll gezeichneten und animierten Spiels basiert auf einer skandinavischen Volkssage über drei Fischer, die auf See verschiedene Abenteuer erleben. Innerhalb des Spiels ist dies in verschiedene Abschnitte aufgeteilt, in denen diese Abenteuer nachgezeichnet werden. Dabei punktet Burly Men at Sea nicht nur mit seinen minimalistischen, aber umso treffenderen Grafiken (die sich natürlich auf dem großen Fernseher noch einmal deutlich besser machen) und einer tiefen Hintergrund-Story, sondern auch mit einer eingängigen und intuitiven Steuerung und tollen Dialogen.
Die Unterstützung für das Apple TV wurde mit dem letzten Update in die bereits länger erhältliche iOS-Version integriert. Nutzer, die diese bereits erworben haben, finden das Spiel nun auch im Bereich der bereits erworbenen Titel im AppStore ihres Apple TV. Ebenfalls mit an Bord ist ab sofort übrigens auch ein Sticker-Paket für iMessage. All diejenigen, die das Spiel noch nicht besitzen, können es zum Preis von € 4,99 über den folgenden Link aus dem AppStore laden: Burly Men at Sea
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Unter der Woche wurden die diesjährigen Gewinner des wichtigsten deutschen Förderpreises für Computerspiele gekürt. Dabei gibt es inzwischen auch eine eigene Kategorie für Mobilgeräte, in der sich inzwischen vornehmlich Titel für Smartphones und Tablets tummeln. Den
Deutschen Computerspielpreis 2017 in der Kategorie "Bestes Mobiles Spiel" und damit auch die ausgelobten € 40.000,- Preisgeld erhielt dabei in diesem Jahr der erst kürzlich in meinen AppStore Perlen präsentierte Arcade-Shooter
Glitchskier (€ 0,99 im AppStore) des Hamburger Entwicklers Shelly Alon. Die Jury begründet ihre Entscheidung damit, dass das Spiel über ein brillantes Zusammenspiel von Metapher, Gameplay und Ausführung verfügt und sich von anderen Spielen in diesem Genre vor allem durch die Grafik und den Sound abhebt. Eine Entscheidung, wie auch eine Begründung, die ich voll und ganz teile. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche!
"[iOS] AppStore Perlen 17/17" vollständig lesen
Ich habe Apples Karten-App in den vergangenen Tagen auffällig oft auf meinem Blog thematisiert. So zum Einen am gestrigen Donnerstag, als es um die Integration von Ladestationen für Elektro-Autos ging, als auch vorhin im Einleitungstext der AppStore Perlen. Dabei merke ich auch immer wieder an, dass für mich nach wie vor Google Maps (kostenlos im AppStore) die bessere Karten-App ist. Dies liegt nicht zuletzt auch an den weltweit verfügbaren Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Zwar besitzt auch Apples Karten-App bereits seit iOS 9 eine solche Funktion, die aber inhaltlich einigermaßen erschütternd bestückt ist. Als einzige deutsche Stadt wird beispielsweise lediglich Berlin unterstützt. Nun gibt es jedoch Anzeichen, dass sich dies in Kürze ändern könnte. So hat der MacRumors-Leser Bernd Keuning herausgefunden, dass sich die angezeigten Haltestellen innerhalb der App in verschiedenen Regionen auf der ganzen Welt in der letzten Zeit spürbar vermehrt haben. In Deutschland betrifft dies beispielsweise die Bundesländer Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, aber auch Paris, Rom und Madrid sollen aus Europa mit dabei sein.
In der Vergangenheit hat Apple Haltestellen in seiner Karten-App stets erst kurz vor der Integration des öffentlichen Nahverkehrs ergänzt, was durchaus ein Anzeichen dafür sein kann, dass Apple demnächst einen größeren Rollout für die Funktion plant. Keine Frage, Apple holt weiter auf. Für mich bleibt aber nach wie vor... Na, ihr wisst schon was ich meine.

Eine der am häufigsten in meinen AppStore Perlen gelisteten Apps ist zweifelsohne Google Maps (siehe unten). Allein die bloße Anzahl der Erwähnungen zeigt natürlich auch, dass ich die Google-App auch weiter deutlich Apples vorinstallierte Karten-App vorziehe. Sie zeigt aber auch noch etwas anderes. Nämlich die Flexibilität, die eine AppStore-App gegenüber einer vorinstallierten App besitzt. Während Google beinahe im Zweiwochenrhythmus neue, und vor allem äußerst sinnvolle Funktionen nachlegt, wartet man bei Apple in der Regel ein ganzes Jahr, ehe bei einem komplett neuen iOS-Release neue Funktionen für die Karten-App implementiert werden. Zwar könnte auch Apple dies beschleunigen, indem man beispielsweise auch die Zwischenupdates nutzt, dies geschieht jedoch äußerst selten. Unter anderem wurden unter der Woche serverseitig neue Inhalte implementiert. Aus meiner Sicht bleibt dennoch (auch wegen der wirklich guten Pflege) Google Maps nach wie vor mit großem Abstand die bessere Wahl zwischen den beiden Apps. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche!
"[iOS] AppStore Perlen 16/17" vollständig lesen

Vor etwas mehr als einer Woche hat Apple seine im März angekündigte
Clips-App (kostenlos im AppStore) veröffentlicht, nun gibt es erste Zahlen zu den Downloads. Laut den App-Analysten von App Annie (via
TechCrunch) wurde die neue App in den ersten vier Tagen ihrer Verfügbarkeit im AppStore zwischen einer halben und 1 Million Mal heruntergeladen. Was sich im ersten Moment nach einer ziemlich gewaltigen Zahl anhört, scheint im Verhältnis jedoch gar nicht mal so überragend zu sein. So war die höchste Platzierung, die die App in den AppStore-Charts der USA seitdem erzielen konnte, der 28. Rang. In Deutschland steht die App zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels auf Platz 54 bei den kostenlosen Apps. Dies ist umso bemerkenswerter, da Apple seine App recht prominent im AppStore bewirbt und auch die einschlägigen Webseiten und Blogs natürlich über die Veröffentlichung berichteten. App Annie erwartet dennoch, dass sich die Popularität von Clips noch steigern könnte, sobald mehr Nutzer aufgrund von mit der App geteilten Videos auf den sozialen Netzwerken auf sie aufmerksam werden. Vielleicht ist der Markt für solche Apps durch die Integration ähnlicher Funktionen in Facebook und Co. aber auch einfach bereits gesättigt. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche!
"[iOS] AppStore Perlen 15/17" vollständig lesen
Werfen wir zum Beginn des Osterwochenendes einen Blick in den Mac AppStore. Dort finden wir aktuell zwei interessante Neuzugänge aus dem Spiele-Genre, welchen man durchaus seine Aufmerksamkeit schenken sollte. Den Anfang macht dabei The Detail (€ 14,99 im Mac AppStore), ein "Crime-Noir"-Adventure, welches in einer modernen amerikanischen Stadt spielt. Hier schlüpft der Spieler in die Rollen eines verbitterten, alten Detektivs, der einen brutalen Mord untersucht und eines geläuterten ehemaligen Kriminellen, der nun versucht, seine Familie zu beschützen. Dabei geht es immer wieder darum, harte und weitreichende Entscheidungen zu treffen, die den Fortgang des Spiels maßgeblich beeinflussen. Dabei mischt das Spiel immer wieder geschickt Elemente aus einem Textabenteuer mit einem interaktiven Comic und klassischem Point-and-Click und wird dabei von einem tollen Soundtrack untermalt. Kein buntes Gute-Laune-Spiel sondern ein vielschichtiges Drama, welches einen Stunden lang an den Bildschirm fesseln kann. The Detail kann ab sofort zum Preis von € 14,99 über den folgenden Link aus dem Mac AppStore geladen werden: The Detail
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Ein wenig gruseliger wird es dagegen bei Obscuritas (€ 14,99 im Mac AppStore). Im Mittelpunkt des Spiels steht dabei ein Haus, welches ein düsteres Geheimnis birgt. Die Protagonistin Sarah hat dieses alte Landhaus von ihrem Großonkel geerbt und ahnt dabei natürlich noch nicht, welch düsterem Geheimnis sie damit auf die Spur kommt, und in welch obskure Welt es sie führen wird. Selbstverständlich geht es nun darum, Sarah bei der Lösung des mysteriösen Rätsels zu helfen und den bösartigen Fängen des alten Hauses zu entfliehen. Dabei erzeugt das Spiel eine intensive Stimmung, die sich auch direkt auf den Spieler überträgt. Spannung ist dabei in jedem Fall garantiert. Obscuritas kann ab sofort zum Preis von € 14,99 über den folgenden Link aus dem Mac AppStore geladen werden: Obscuritas
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Wie immer gilt bei Titeln aus dem Mac AppStore, dass vor dem Download die Systemvoraussetzungen gescheckt werden sollten!