Der eine oder andere könnte Never Alone (€ 17,99 im Mac AppStore) bereits von anderen Plattformen kennen, nun steht das visuelle Meisterwerk auch auf dem Mac zur Verfügung. Wunderschön gezeichnet schlüpft man in dieser Mischung aus Puzzle und Jump-and-Run in die Rolle des Eskimo-Mädchens Nuna oder dessen treuen Freundes, dem Polarfuchs Fox. Die
beiden begeben sich entweder jeweils alleine oder im Co-Op-Modus auf die Suche nach der Ursache eines schweren Schneesturms, der ihre Heimat bedroht. Dabei beruht die Geschichte auf einer Sage der Iñupiat, einem Volk aus Alaska, welches auch an der Entwicklung des Spiels beteiligt war.
Und so läuft, kämpft, springt und schwimmt man mit den Charakteren durch die lebensfeindliche Umgebung und muss zwischendurch verschiedene Rätsel lösen, um letztlich die Heimat vor dem Schneesturm zu bewahren. Spielt man als einer der beiden Charaktere, kann man per einfachem Button-Tap zum jeweils anderen wechseln. Dies ist immer dann nötig, wenn man die jeweiligen Fähigkeiten von Nuna oder Fox benötigt.
Wie angedeutet, präsentiert sich all dies in traumhaft gezeichneten Grafiken und wird von einem Muttersprachler der Iñupiat erzählt. Allein das ziellose Herumlaufen macht da schon eine Menge Spaß und dank der deutschen Lokalisierung wird man auch schnell von der Story gefesselt. Wie immer gilt aber, dass man sich vor dem Download die Systemvoraussetzungen im AppStore durchlesen sollte!
Never Alone kann zum Preis von € 17,99 über den folgenden Link aus dem Mac AppStore geladen werden: Never Alone
Seit der AppStore Mitte 2008 ans Netz gegangen ist, hat der Erfolg alles übertroffen, was sich Analysten und auch Apple-Manager in ihren kühnsten Träumen von ihm erwartet hatten. Seit der ersten Woche habe ich mit meinen AppStore Perlen versucht, ein wenig Licht ins Dickicht der unglaublichen Anzahl an Apps zu bringen. Genau genommen sind es bislang satte 382 Folgen der AppStore Perlen. Und wie in den vergangenen Jahren soll auch die letzte Folge im Jahr 2015 wieder eine ganz besondere sein: Der Jahresrückblick 2015. In den regulären Folgen der AppStore Perlen dieses Jahres habe ich unzählige Apps unter die Lupe genommen. Von Spielen über nützliche kleine Helfer bis hin zur Produktivsoftware war alles dabei, was ich aus dem AppStore als empfehlenswert erachtet habe. Mit dabei waren überraschend tolle Ideen und Umsetzungen, aber auch die eine oder andere Enttäuschung bei groß angekündigten Apps. Heute gilt es nun Bilanz zu ziehen und einmal zu schauen, welches aus meiner Sicht die Highlights des Jahres 2015 gewesen sind und somit meiner Meinung nach auf keinem iPhone, iPod touch oder iPad fehlen sollten. Die einleitenden TOP 5 stellen dabei meine absolut subjektive Meinung dar. Also immer daran danken, über Geschmack lässt sich streiten... Ab Freitag geht es natürlich dann wieder mit einer frischen Folge im Jahr 2016 weiter!
Hinweis: Aufgrund der größeren Anzahl an Apps gebe ich außerhalb der Top 5 (falls verfügbar) lediglich den Link zu einem verfügbaren YouTube-Video an, da ansonsten die Performance zu sehr leiden würde.
Kurz vor Weihnachten noch ein paar kleine AppStore-Tipps für das neue Apple TV. Die meisten dieser Titel kennen Viele eventuell schon vom iPhone oder iPad und aus meinen AppStore Perlen für diese Plattformen. Entsprechende Updates haben sie nun auch auf das Apple TV gebracht, auf dem sie nicht minder empfehlenswert sind. Den Anfang macht PAC-MAN 256, quasi eine Endlos-Variante des Klassikers. Während die Grundversion auch auf dem Apple TV kostenlos ist, muss man sich innerhalb des Spiels entweder Münzen erspielen, um weiter zu kommen, auf In-App Käufe zurückgreifen oder eben Geduld haben und warten, bis ein Timer abgelaufen ist.
Ein weiterer Apple TV Neuzugang aus der Retro-Ecke, den man auch schon auf iPhone und iPad gesehen hat, steht auch mit Golden House zum kostenlosen Download bereit. Im Stile eines klassischen Jump-and-Run, oder wie man heute sagt Plattformers, rennt, springt und kämpft man sich hier durch 48 Level, indem man über die Touchoberfläche streicht und mit dem Play-Button springt.
Ein bekanntes Sprichwort lautet: "Tue Gutes und sprich darüber." Dies lässt sich auch im AppStore anwenden. Eine der gewichtigsten Möglichkeiten, auf die Wertigkeit einer eigenen App hinzuweisen, ist für Entwickler die Präsentation von positiven Reviews im AppStore. Dies war in der Vergangenheit allerdings immer nur durch das Zitieren von solchen Reviews oder über Screenshots möglich. Nun bieten die App-Analysten von AppFigures eine weitere interessante Möglichkeit für Entwickler. Dort hat man nach der Registrierung und dem damit verbundenen Anlegen eines Benutzerkontos die Möglichkeit, sogenannte "Sharable Review Cards" zu erstellen. Auf diesen lassen sich dann das hinterlassene Review, der Benutzername des Erstellers, sowie dessen Herkunftsland und das Verfassungsdatum einsehen. Eine tolle Möglichkeit, die eigene App über positive Reviews zu bewerben. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche!
"[iOS] AppStore Perlen 51/15" vollständig lesen
Auch wenn der Mac inzwischen spürbar aufgeholt hat, dauert es auch heutzutage zumeist einganzes Stück, ehe für den PC veröffentlichte Spiele auch auf die Apple-Plattform kommen. So zugetragen hat es sich dann auch bei The Sims 2 Castaway Stories (€ 19,99 im Mac AppStore), welches bereits vor acht Jahren unter Windows erschienen ist und erst jetzt seinen Weg in den Mac AppStore gefunden hat. Selbstverständlich handelt es sich dabei um ein klassisches Sims-Spiel, welches sich in dieser Variante mit dem beliebten Gedankenspiel beschäftigt, was man denn tun würde, wenn man einmal auf einer einsamen tropischen Insel strandet. In "Castaway Stories" ist diese Frage aber eher theoretischer Natur, denn ganz so einsam ist man auf seiner Insel gar nicht. Und damit kommt dann auch das klassische Gameplay einer Aufbausimulation ins Spiel, in der man sich natürlich unter anderem auch mit verschiedenen Widrigkeiten auseinandersetzen muss.
Für das Spiel hat man die Wahl zwischen dem einer Storyline folgenden Story-Modus oder dem freien Spiel. Ein einführendes Tutorial liefert zudem einen Überblick über die zu erledigenden Aufgaben und die Navigation innerhalb des Spiels. Positiv hervorzuheben ist zudem, dass die 3D-Grafik bereits für aktuelle Macs mit 4K-Retina-Displays optimiert ist. Darüber hinaus gilt natürlich, sich vor dem Download mit den Systemvoraussetzungen auseinanderzusetzen.
The Sims 2 Castaway Stories kann über den folgenden Link zum Preis von € 19,99 aus dem Mac AppStore geladen werden: The Sims 2 Castaway Stories
Die Übernahme von herausragenden Apps aus der Feder von Independent-Entwicklern durch große Unternehmen ist oftmals ein schlechtes Zeichen. Entweder werden die Produkte anschließend in eine negative Richtung entwickelt, in eigene Anwendungen integriert oder komplett aufs Abstellgleis befördert. Letzteres lässt sich nun leider auch bei der von Dropbox übernommenen Mail-App namens Mailbox beobachten. Hochgelobt bei ihrer Veröffentlichung und kurz darauf von Dropbox übernommen, wird die App nun zwei Jahre später komplett eingestampft. Dropbox begründet den Schritt, in dem auch die Foto-App Carousel aus dem Portfolio fliegt damit, dass man künftig lieber die Integration von Dropbox-Funktionen in Drittanbieter-Apps vorantreiben und auf eigene Apps verzichten möchte. Doch nicht nur bei Dropbox wird derzeit ausgekehrt, auch Facebook trennt sich im Zuge der Schließung seiner "Creative Labs" von drei bislang im AppStore vertretenen Apps. Dabei handelt es sich um die ohnehin eher weniger beachteten Apps Slingshot, Riff und Rooms. Begründet wird der Schritt hier damit, dass die meisten Funktionen dieser Apps inzwischen in die Facebook-App und den Messenger eingeflossen seien und somit Standalone-Apps überflüssig geworden sind. Der Kehraus zum Jahresende hat im AppStore also offenbar bereits begonnen. Gut, dass aber der Zustrom neuer Apps nach wie vor nicht ansatzweise abreisst. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche!
"[iOS] AppStore Perlen 50/15" vollständig lesen
Der Erfolg einer App ist unter anderem auch davon abhängig, wie schnell es die Entwickler schaffen, sie an die neueste Version des Betriebssystems anzupassen. Wie wichtig dies ist, lässt sich in der Regel an der Verbreitung dieser neuesten Versionen ablesen. In Sachen iOS sieht es derzeit so aus, dass rund zweieinhalb Monate nach der Freigabe von iOS 9 inzwischen 70% der iPhones, iPods und iPads unter diesem Betriebssystem laufen. Diese Zahlen hat Apple aktuell über sein Entwicklerportal veröffentlicht. Der Vorgänger iOS 8 ist derzeit noch auf 22% der aktiven Geräte zu finden, iOS 7 befeuert noch 8% der Geräte. Apple ermittelt diese Zahlen auf Basis von Anfragen im AppStore - ein weiteres Indiz auf die Wichtigkeit von Updates mit neuen Funktionen. Nach wie vor ist zu beobachten, dass der Wechsel von iOS 8 auf iOS 9 deutlich schneller voranschreitet, als der Wechsel von iOS 7 auf iOS 8 im Jahr zuvor. Den oft zitierten Vergleich mit den extrem stark fragmentierten Versionen von Android spare ich mir an dieser Stelle. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche!
"[iOS] AppStore Perlen 49/15" vollständig lesen
And the winner is: Infuse! Zumindest wenn es darum geht, welche der beiden "großen" alternativen Video-Apps Infuse und VLC als erstes den Sprung auf das Apple TV schafft. Angekündigt wurden beide Versionen bereits kurz nach dem Verkaufsstart der neuen Set-Top Box, nun ist Infuse über den AppStore des Apple TV verfügbar. Anders als die vorinstallierte Filme-App, die sich ausschließlich mit den von iTunes unterstützten Video-Formaten versteht, unterstützt Infuse satte 14 unterschiedliche Videoformate mit bis zu 1080p: MP4, M4V, MOV, MKV, AVI, WMV, MTS, FLV, OGM, OGV, ASF, 3GP, DVR-MS, WebM und WTV. Auf der Audioseite versteht Infuse Dolby AC3/E-AC3, DTS und DTS-HD. Auch Fotos und Musik können wiedergegeben werden. Dabei können die Inhalte von NAS-Systemen, dem heimischen Computer oder UPnP/DLNA-Serner wie Plex, Xbmc oder WMC gestreamt werden. In Sachen Optik hat man sich eng am Apple TV User Interface orientiert, was ein schnelles Zurechtfinden ermöglicht. Platziert man Infuse in der obersten Reihe der installierten Apps, werden die zuletzt gesehenen Filme sogar in der darüberliegenden Übersicht dargestellt - sehr gelungen!
Ist man bereits im Besitz der der Pro-Version von Infuse 3 unter iOS (€ 9,99 im AppStore) bekommt man die Apple TV Version kostenlos. Zum Ausprobieren lohnt eventuell zunächst ein Blick auf die kostenlose Version mit eingeschränktem Leistungsumfang, die sich für € 9,99 per In-App Purchase zur Pro-Version upgraden lässt.