Es ist mal wieder Freitag und das bedeutet, dass wir mal wieder einen genaueren Blick in den AppStore werfen. Bevor wir dabei später noch zu der regulären Folge der AppStore Perlen dieser Woche kommen, lenkt Apple unseren Blick mal wieder auf eine Auswahl von Apps, die sich in dieser
Woche speziell auf eine bestimmte Kategorie von Spielen bezieht. Unter dem Titel "10 mysteriöse Spiele" stellt Apple auf einer Sonderseite im AppStore dabei aktuell zehn Titel vor, die sich speziell durch ihre düstere Athmosphäre und ein geheimnisvolles Gameplay auszeichnen und von denen auch eine ganze Reihe bereits Gast in meinen AppStore Perlen waren. Wer also noch ein wenig Unterhaltung für das sich andeutende verschneite Winterwochenende sucht, wird eventuell in der folgenden Liste fündig.
Vor ziemlich genau zwei Monaten hatte Videolan die öffentliche Betaphase für seinen VLC Player für das Apple TV gestartet., seit heute Abend steht nun die finale Version zum Download bereit. Der auch auf anderen Plattformen bereits äußerst beliebte Medienplayer erweitert die Vielfalt der in verschiedenen Formaten verfügbaren Videos auf dem Apple TV erheblich. Clever ist dabei auch umgesetzt worden, wie die Videos in VLC auf der Set-Top Box landen. So erkennt die App automatisch Speichermedien und Freigaben im lokalen Netzwerk (SMB, UPnP Media Server, FTP und PLEX) und lädt die entsprechenden Medieninhalte von dort. Die Anbindung an Cloud-Dienste wie Dropbox, Google Drive oder OneDrive soll in Kürze per Update nachgereicht werden.
Wie gewohnt kann der VLC Player für das Apple TV über die Suche im integrierten AppStore finden und laden.
War es bislang so, dass häufig erfolgreiche Spiele von anderen Plattformen irgendwann auch ihren Weg auf das iPhone oder das iPad und damit in den iOS AppStore fanden, mehren sich inzwischen die Titel, die den umgekehrten Weg gehen. Dies verwundert nur bedingt, läuft das Geschäft mit Apps und Spielen auf der mobilen Plattform inzwischen besser, als auf den klassischen Computern und Konsolen. Und sobald ein Titel unter iOS erfolgreich ist, ist der Weg auf den Mac natürlich nicht mehr weit. So aktuell auch wieder zu beobachten bei dem iOS-Klassiker Unmechanical (€ 4,99 im iOS AppStore). Seit gut zwei Jahren auf dem iPhone und dem iPad verfügbar, lässt sich der Adventure-Puzzler nun also auch auf dem Mac spielen. Im Zentrum steht ein kleiner Helikopter, der in einer merkwürdigen Welt gefangen ist und nun die dortigen Geheimnisse lüften muss. In einer liebevoll gestalteten Umgebung gilt es hierzu, verschiedene, teils äußerst herausfordernden Puzzles zu lösen und die Umgebung zu erkunden. Wie immer gilt bei Titeln aus dem Mac AppStore, dass ihr euch vor dem Download die Systemvoraussetzungen anschauen solltet.
Unmechanical für den Mac kann zum Preis von € 9,99 über den folgenden Link aus dem Mac AppStore geladen werden: Unmechanical
Das AppStore-Jahr 2015 ist Geschichte. Und ebensolche hat es auch mal wieder geschrieben. Das Meinungsforschungs-Institut Nielsen ermittelte passend dazu, welche Apps im vergangenen Jahr am häufigsten genutzt wurden. Wenig überraschend konnte dabei Facebook mit 127 Millionen aktiven App-Nutzern den ersten Platz abräumen. Es folgen YouTube mit 97.627.000 Nutzern auf Platz zwei und der Facebook Messenger mit 96.444.000 Nutzern auf Platz drei. Auf den weiteren Plätzen folgen die Google-Armada bestehend aus Google Search, Google Play, Google Maps und Gmail, sowie Instagram, Apple Music und Apple Maps. Und noch eine interessante Zahl gibt es zu vermelden. An und für sich einigermaßen stiefmütterlich behandelt, kommt das Game Center inzwischen auf über 400 Millionen Nutzer, wie Kirk Burgess festgestellt hat. Wieviele davon tatsächlich aktiv sind, lässt sich aber natürlich nicht sagen. Und damit nun viel Spaß mit der ersten Folge der AppStore Perlen in 2016!
"[iOS] AppStore Perlen 01/16" vollständig lesen
Beginnen wir den Tag mit einem Tipp aus dem AppStore. Der Grund für diese Spezial-Ausgabe der AppStore Perlen ist einfach: Lange dürfte die App nicht im AppStore verfügbar sein. Die Entwickler von Innovative Developers LTD haben einen cleveren Weg gefunden, wie es möglich ist, ein Video des eigenen iPhone- oder iPad-Displays direkt auf dem Gerät aufzuzeichnen. Hierzu wird laut MacStories eine AirPlay-Verbindung zur App selbst simuliert und der Inhalt dieser Verbindung dann aufgezeichnet. Hierzu aktiviert man innerhalb der App einfach "Device Screen", schließt sie anschließend ganz normal mit einem einfachen Druck auf den Homebutton und wählt im iOS-Kontrollzentrum anschließend die App als Quelle für AirPlay. Durch die Verwendung des Kontrollzentrums funktioniert dies innerhalb jeder App oder auch direkt auf dem Homescreen. Die aufgezeichneten Videos können anschließend bearbeitet oder mit Hintergrundmusik und Kommentaren versehen werden.
Vermutlich dürfte die App in Kürze von Apple wieder aus dem AppStore entfernt werden, da sie nicht öffentliche APIs verwendet. Aktuell ist sie aber noch im AppStore verfügbar und kann zum Preis von € 4,99 über den folgenden Link erworben werden: Vidyo!
Nach wie vor versuchen sich die Entwickler ein wenig zu orientieren, wie sie ihre Apps auf das Apple TV bekommen. Ein ähnlicher Trend also, wie schon bei der Apple Watch zu beobachten war. Nach und nach kommen jedoch neue Apps hinzu, die sich vor allem auch an der Tatsache orientieren, dass es sich beim Apple TV eben nicht um eine Spielekonsole handelt, sondern hauptsächlich immer noch um eine multimediale Set-Top Box. Vor allem die Mediatheken verschiedener Sender bieten sich daher als Angebot innerhalb einer App an. Aktuell haben sich aus diesem Bereich die beiden Neuzugänge "TV Pro Mediathek" und "TV Pro Mediathek Kids" hinzugesellt, die den Zugriff auf diese Mediatheken gewähren. Während man natürlich die Datenbanken nach eigenen Wünschen durchsuchen kann, liefern die Apps auch aktuelle Tipps im Bereich "Neu und beliebt", sowie weitere Kategorien, wie beispielsweise "Filme" oder "Serien". In der Kindervariante wird dies dann entsprechend der Zielgruppe angepasst, unter anderem auf "Comics und Zeichentrick", "Kinderfilme" oder "Wissensendungen". Während die App grundsätzlich kostenlos sind, lassen sie sich zunächst sieben Tage testen, ehe die Nutzung anschließend mit € 4,99 für zwei Monate oder € 17,99 im Jahr zu Buche schlägt. Die Kinderversion kostet € 4,99 für drei Monate Nutzung.
Ein weiterer interessanter Neuzugang auf dem neuen Apple TV ist die Video-App Littlstar. Manch einer mag den Dienst bereits kennen, der für seine spektakulären 360°-Videos bekannt ist. Diese stammen aus verschiedenen Quellen (darunter National Geographic, PBS, Discovery, Wall Street Journal und Fusion) und stehen nun also auch auf dem Fernseher zur Verfügung. Nachdem man sich ein solches Video ausgesucht hat, erfolgt die Steuerung desselben über den Touchbereich der neuen Fernbedienung. Alternativ kann man auch das Gyroskop in der zugehörigen, kostenlosen iOS-App verwenden.
Wie immer gilt bei den Apple TV Apps, dass diese sich leider hier nicht direkt verlinken lassen. Im Zweifel also einfach den Namen der App über die Suche auf dem Apple TV eingeben.
Der eine oder andere könnte Never Alone (€ 17,99 im Mac AppStore) bereits von anderen Plattformen kennen, nun steht das visuelle Meisterwerk auch auf dem Mac zur Verfügung. Wunderschön gezeichnet schlüpft man in dieser Mischung aus Puzzle und Jump-and-Run in die Rolle des Eskimo-Mädchens Nuna oder dessen treuen Freundes, dem Polarfuchs Fox. Die
beiden begeben sich entweder jeweils alleine oder im Co-Op-Modus auf die Suche nach der Ursache eines schweren Schneesturms, der ihre Heimat bedroht. Dabei beruht die Geschichte auf einer Sage der Iñupiat, einem Volk aus Alaska, welches auch an der Entwicklung des Spiels beteiligt war.
Und so läuft, kämpft, springt und schwimmt man mit den Charakteren durch die lebensfeindliche Umgebung und muss zwischendurch verschiedene Rätsel lösen, um letztlich die Heimat vor dem Schneesturm zu bewahren. Spielt man als einer der beiden Charaktere, kann man per einfachem Button-Tap zum jeweils anderen wechseln. Dies ist immer dann nötig, wenn man die jeweiligen Fähigkeiten von Nuna oder Fox benötigt.
Wie angedeutet, präsentiert sich all dies in traumhaft gezeichneten Grafiken und wird von einem Muttersprachler der Iñupiat erzählt. Allein das ziellose Herumlaufen macht da schon eine Menge Spaß und dank der deutschen Lokalisierung wird man auch schnell von der Story gefesselt. Wie immer gilt aber, dass man sich vor dem Download die Systemvoraussetzungen im AppStore durchlesen sollte!
Never Alone kann zum Preis von € 17,99 über den folgenden Link aus dem Mac AppStore geladen werden: Never Alone
Seit der AppStore Mitte 2008 ans Netz gegangen ist, hat der Erfolg alles übertroffen, was sich Analysten und auch Apple-Manager in ihren kühnsten Träumen von ihm erwartet hatten. Seit der ersten Woche habe ich mit meinen AppStore Perlen versucht, ein wenig Licht ins Dickicht der unglaublichen Anzahl an Apps zu bringen. Genau genommen sind es bislang satte 382 Folgen der AppStore Perlen. Und wie in den vergangenen Jahren soll auch die letzte Folge im Jahr 2015 wieder eine ganz besondere sein: Der Jahresrückblick 2015. In den regulären Folgen der AppStore Perlen dieses Jahres habe ich unzählige Apps unter die Lupe genommen. Von Spielen über nützliche kleine Helfer bis hin zur Produktivsoftware war alles dabei, was ich aus dem AppStore als empfehlenswert erachtet habe. Mit dabei waren überraschend tolle Ideen und Umsetzungen, aber auch die eine oder andere Enttäuschung bei groß angekündigten Apps. Heute gilt es nun Bilanz zu ziehen und einmal zu schauen, welches aus meiner Sicht die Highlights des Jahres 2015 gewesen sind und somit meiner Meinung nach auf keinem iPhone, iPod touch oder iPad fehlen sollten. Die einleitenden TOP 5 stellen dabei meine absolut subjektive Meinung dar. Also immer daran danken, über Geschmack lässt sich streiten... Ab Freitag geht es natürlich dann wieder mit einer frischen Folge im Jahr 2016 weiter!
Hinweis: Aufgrund der größeren Anzahl an Apps gebe ich außerhalb der Top 5 (falls verfügbar) lediglich den Link zu einem verfügbaren YouTube-Video an, da ansonsten die Performance zu sehr leiden würde.