Während Apple beim iPhone schon seit einiger Zeit auf OLED-Displays setzt, ist dies beim iPad oder am Mac noch nicht der Fall. Der Grund ist schlicht und einfach, dass es für die größeren Bildschirme bislang noch keine OLED-Panels in der von Apple geforderten Qualität gab. Dies soll sich allerdings künftig ändern. So berichtet die DigiTimes, dass Apple derzeit plant, ab dem Jahr 2022 diese Display-Technologie auch beim iPad und beim Mac zum Einsatz zu bringen. Konkret sollen dann neue iPads und MacBooks mit OLED-Displays auf den Markt kommen. OLED-Displays bieten verschiedene Vorteile gegenüber herkömmlichen LCD-Displays, wie beispielsweise eine größere Helligkeit, einen verbesserten Kontrast mit tieferen Schwarztönen, weitere Betrachtungswinkel und einen geringeren Stromverbrauch.
Ähnliche Vorteile bieten auch mini-LED Displays, zu denen es in letzter Zeit ebenfalls verschiedene Gerüchte hab. So werden möglicherweise noch in diesem Monat neue iPads und MacBooks mit mini-LED Displays erwartet, die allerdings nach wie vor auf der LCD-Technologie basieren. Denkbar ist durchaus auch, dass Apple künftig beide Technologien kombinieren und damit die Vorteile zusammenführen wird. Der März könnte also noch spannend werden.
Am gestrigen Abend hat Apple die inzwischen dritte Beta von macOS Big Sur 11.3 veröffentlicht. Während darin bislang keine Neuerungen gegenüber den vorherigen Betas entdeckt wurden, könnte mit dem Update auf manche Nutzer von M1-Macs ein Problem zukommen. So wurden im Code der neuen Version Hinweise darauf gefunden, dass Apple mit dem Update seine Emulations-Software Rosetta 2 in manchen Regionen der Welt deaktivieren könnte. Einer der gefundenen Strings besagt dann auch ganz deutlich "Rosetta will be removed upon installing this update.". Ein weiterer Fund lautet "Rosetta is no longer available in this region. Applications requiring Rosetta will no longer run.". Hinweise auf die Hintergründe gint es aktuell allerdings nicht. Möglicherweise gibt es in bestimmten Ländern und Regionen allerdings Copyright-Probleme im Zusammenhang mit Rosetta 2.
Dank Rosetta 2 sind Apple Silicon Macs in der Lage, x86 Apps auszuführen, die eigentlich für Intel-basierte Macs entwickelt wurden. Der Benutzer bekommt hiervon nichts mit, so dass der Übergang von Intel zu Apple Silicon für ihn so geräuschlos wie möglich ablaufen soll.
Apple hat am heutigen Abend die inzwischen dritte Beta von macOS Big Sur 11.3 für alle registrierten Entwickler zum Download bereitgestellt. Wie auch schon im Falle von iOS/iPadOS 14.5, sind auch in macOS 11.3 verschiedene durchaus interessante Neuerungen enthalten. Vor allem Safari erhält dabei neue Funktionen. So wird es künftig möglich sein, den Apple-Browser mit Erwiterungennoch weiter zu personalisieren. Von iOS/iPadOS 14.5 übernimmt macOS mit dem nächsten Update die neue Sortierfunktion in der Erinnerungen-App, UI-Änderungen in der Apple News-App, die Einstellungen für Alternativen zu Touch-Eingaben und die Unterstützung der neuesten Xbox- und Playstation-Controller. Für die Musik-App gibt es nun einen neuen Shortcut für den Zugriff auf den "Für dich" Bereich.
Die Kollegen von 9to5Mac entdeckten zudem bereits Codehinweise zu einem Menü, aus dem man künftig Informationen zur Garantie des Macs entnehmen kann und auf die Anti-Tracking-Abfragen, die bereits unter iOS/iPadOS 14.5 für Diskussionen sorgten.

Besitzer von mehreren HomePods dürfen sich mit macOS 11.3 darauf freuen, ihre smarten Apple-Speaker künftig auch als Stereo-Paare für die Soundausgabe zu konfigurieren. Bisher war es zwar schon möglich, zwei oder mehr HomePods in der Musik-App oder per AirPlay im Stereomodus zu nutzen, dies geschah allerdings manuell über die AirPlay-Einstellungen. Mit dem kommenden macOS-Update lässt sich die Stereokonfiguration hingegen dauerhaft hinterlegen, wie die Kollegen von 9to5Mac entdeckten. Allerdings gibt es hier und da offenbar noch Arbeit für Apple zu erledigen, da die Einstellung noch nicht konsequent im ganzen System greift.

Schon seit einiger Zeit werden für dieses Jahr ein neues 14" und 16" MacBook Pro erwartet, die beide unter anderem im neuen, eher kantigen Design erscheinen und über mini-LED Displays verfügen sollen. Wie die DigiTimes aktuell berichtet, soll sich Apple dabei im selbstgesteckten Zeitplan befinden und die Geräte wie geplant in der zweiten Jahreshäöfte erscheinen. Selbsterständlich sollen dann auch bei diesen beiden Geräten Apple Silicon Prozessoren mit an Bord sein. Die Kollegen beziehen sich bei ihrem Bericht auf Informationen aus Apples Zuliefererkette, laut denen Radiant Opto-Electronics der alleinige Zulieferer der mini-LED Panels sein soll, während Quanta Computer die Endmontage übernimmt.
Ebenso wie das 16" MacBook Pro einst im Jahr 2019 das 15"-Modell ersetzt hatte, soll in diesem Jahr nun ein 14"-Modell das bisherige 13" Intel MacBook Pro ersetzen, welches Apple nach wie vor im Programm hat. Das Ende vergangenen Jahres vorgestellte 13" M1 MacBook Pro könnte hingegen als günstigere Alternative vorerst im Programm bleiben. Eine Ankündigung der neuen Modelle könnte bereits auf der WWDC im Sommer stattfinden.
Alle Mac-Besitzer, die bereits mit macOS Big Sur unterwegs sind, sollten am heutigen Abend noch einmal einen Blick in die Softwareaktualisierung ihres Geräts werfen. Apple hat dort nämlich ein Update auf macOS Big Sur 11.2.2 zum Download bereitgestellt, welches ein dringendes Bugfix enthält. Den Releasenotes zufolge schützt das Update den Mac vor Beschädigungen, wenn daran bestimmtes USB-C Zubehör angeschlossen wird, welches sich nicht an die Industrienormen hält. So gab es in den vergangenen Wochen diverse Berichte auf Reddit, dass in einem solchen Fall der Mac nicht mehr reagiert und nur noch einen schwarzen Bildschirm anzeigt. Die meisten der betroffenen Nutzer berichteten, dass es sich bei dem angeschlossenen USB-Zubehör um Billigprodukte von No-Name-Anbietern handelte. Das heute veröffentlichte Update soll die beschriebenen Probleme in Zukunft nun verhinden.
Puh, schwierig. Der mal mehr, mal weniger treffsichere Leaker Jon Prosser hat heute ein neues Gerücht in den Ring geworfen, laut dem die diesjährigen neuen iMac-Modelle nicht nur in einem, an das iPad Pro angelehnten und damit kantigerem Design daherkommen würden, sondern auch in den fünf Farben, in denen Apple auch die vierte Generation des iPad Air anbietet. Während das angesprochene neue Design auch von diversen, deutlich treffsichereren Experten erwartet wird, erscheinen die farbigen Varianten in Silber, Space Grau, Grün, Sky Blau und Roségold, speziell mit Blick auf das Rendering unten zumindest in meinen Augen eher schwierig. Immerhin betont Prosser, dass ihm diese Informationen auch nur zu Ohren gekommen sind, er selbst aber noch kein Bauteil in den neuen Farben gesehen habe.

Auch wenn ich mich mit den farbigen Varianten nicht wirklich anfreunden kann, gibt es dennoch ein kleines Indiz, welches in der Tat in diese Richtung deuten könnte. So scheint das Jahr 2021 das Jahr der Comebacks beim Mac zu werden. Unter anderem werden bei den kommenden MacBook Pro Modellen unter anderem wieder ein SD-Kartenleser, ein MagSafe-Anschluss oder physische F-Tasten statt der viel kritisierten Touch Bar erwartet. Mit den farbigen Optionen beim neuen iMac könnte Apple auch eine nostalgische Anspielung an den originalen iMac machen, der sich seinerzeit vor allem durch seine Transparenz samt farbiger Akzente von den zur damaligen Zeit vor allem grauen PC-Gehäusen abheben und auch hierdurch eine große Fangemeinde finden konnte.

Zusätzlich zu seinen Gerüchten zum neuen iMac liefert Prosser auch noch das eine oder andere Detail zum kommenden Mac Pro mit einem Apple Silicon Chip. Dieser soll offenbar aussehen wie drei oder vier übereinandergestapelte Mac minis und nur etwa halb so groß sein wie der aktuelle Mac Pro mit Intel-Prozessor. Auch hier kommen bei der neuen Optik nostalgische Gefühle auf, erinnert der Apple Silicon Mac Pro (sollte er denn tatsächlich so kommen) an den Power Mac G4 Cube.
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Erst gestern hatte ich über ein Phänomen beim M1 Mac mini berichtet, wodurch es zur Bildung von rosafarbenen Pixeln auf einem externen, an das Gerät angeschlossenen Bildschirm kommen kann. Nun gibt es schon die nächste Hiobsbotschaft. So häuften sich in der vergangenen Woche Meldungen von Nutzern eines M1-Macs, dass diese offenbar extrem häufig Schreib- und Leseoperationen auf einer SSD ausführen (via iMore). Dies ist vor allem vor dem Hintergrund problematisch, dass die flashbasierten SSD-Speicher hierdurch schneller an Lebenszeit einbüßen als dies normalerweise der Fall wäre. So können sie nur in begrenztem Maße oft beschrieben werden, ehe sie instabil werden. Grundsätzlich sorgt Software dafür, dass die Schreib- und Leseoperationen gleichmäßig auf den kompletten Speicher verteilt werden, allerdings lassen viele dieser Operationen das Medium natürlich entsprechend schneller "altern".
Der Grund für das Verhalten ist aktuell unklar. Aufgrund der durchaus zahlreichen Fehlermeldungen und nun auch der Aufnahme des Themas auf den einschlägigen Webseiten dürfte Apple allerdings auf das Thema bereits aufmerksam geworden sein. Übrigens scheinen zwar vermehrt M1-Macs betroffen zu sein, es gibt jedoch auch Meldungen von Nutzern von Intel-Macs auf Twitter, die das Phänomen beobachtet haben. Gut möglich also, dass es sich um einen Bug handelt, den Apple mit einem Softwareupdate für macOS Big Sur aus der Welt schaffen kann.
Schon mehrfach wurde in den vergangenen Wochen und Monaten gemunkelt, dass in diesem Jahr die ersten Apple-Produkte mit mini-LED Displays auf den Markt kommen würden. Diese Gerüchte erhalten nun neue Nahrung, denn die Kollegen der DigiTimes berichten nun erneut, dass Apples taiwanesischer Zulieferer Ennostar mit der Produktion dieses Bauteils für ein 12,9" iPad Pro noch im ersten oder zweiten Quartal beginnen würde. Hierzu passen die eingangs genannten Gerüchte, wonach Apple in der ersten Jahreshälfte ein neues 12,9 iPad Pro mit mini-LED Display auf den Markt bringen würde. Nach wie vor halten sich hartnäckig Gerüchte um ein Apple-Event im März, welches sich für die Präsentation des neuen Geräts anbieten würde. Neben dem neuen Display soll das neue High-End iPad dann auch einen A14X-Chip und Unterstützung für 5G-Mobilfunknetze mitbringen.
Auch die ersten MacBook-Modelle mit mini-LED Display sollen noch in diesem Jahr, allerdings wohl erst in der zweiten Jahreshälfte erscheinen. Der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo beispielsweise erwartet neue 14"- und 16" MacBook Pro Modelle im dritten oder vierten Quartal, inkl. eines neuen Designs, der Rückkehr eines HDMI-Ports, eines SD-Karttenlesers, dem MagSafe-Anschluss und der physischen F-Tasten an Stelle der Touch Bar.