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Apple nimmt den iMac Pro endgültig aus dem Programm

Anfang des Monats hatte ich noch berichtet, dass das Ende des iMac Pro nahen würde, nun ist es endgültig erreicht. Kurzer Blick zurück: Apple hatte das Gerät im Jahr 2017 für den Übergang in der Entwicklungszeit zwischen den letzten beiden Mac Pro Modellen ins Leben gerufen. Seither ist das im stylischen Spacegrau gehaltene Gerät unverändert im Programm und hat damit auch die Einführung des aktuellen Mac Pro überdauert. Nachdem Apple das Gerät kürzlich bereits in seinem Online Store mit dem Zusatz "Solange der Vorrat reicht" versehen und bestätigt hatte, dass nur noch Restbestände abverkauft werden, wurde der iMac Pro nun endgültig aus dem Programm entfernt.

Während der iMac Pro nun also Geschichte ist, arbeitet Apple bereits an verschiedene neuen iMac-Modellen, die dann in Kürze wohl mit einem Apple Silicon Prozessor vorgestellt werden dürften. Ein weiteres Pro-Modell ist dabei Stand jetzt nicht geplant, möglich ist aber, dass Apple den neuen iMac auch in verschiedenen Farben auf den Markt bringen und damit dann auch das stylische Spacegrau erhalten wird.

Ming-Chi Kuo: iPad Air ab 2022 mit OLED-Display, MacBook Air mit mini-LED Display

Wie soeben berichtet, sollen die eigentlich schon für diesen Monat erwarteten neuen iPad Pro mit mini-LED Display nun im April auf den Markt kommen. Hinter den Kulissen gehen aber die Planungen selbstverständlich schon weiter. So berichtet aktuell der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo (via 9to5Mac), dass Apple die neue Display-Technologie später auch bei weiteren Geräten zum Einsatz bringen wird. Konkret nennt er dabei das MacBook Air, welches im kommenden Jahr ein mini-LED Display erhalten soll. Das iPad Air hingegen soll dann erstmals mit einem OLED-Display bestückt sein.

Dabei weist Kuo darauf hin, dass nur das iPad Pro mit der mini-LED Technologie ausgestattet werden soll, während die anderen iPad-Modelle auf OLED-Displays setzen werden. mini-LED Panels bieten viele der Vorteile, die auch OLED-Displays zugesprochen werden, wie beispielsweise ein tieferes Schwarz, einen besseren Kontrast und mehr Helligkeit. Allerdings sind sie weniger anfällig gegen den sogenannten "Burn-In" Effekt. Allerdings sind mini-LED Displays teurer als OLED-Displays, weswegen Apple letztere Technologie wohl eher bei den günstigeren iPads zum Einsatz bringen wird. Darüber hinaus wird Apple bei seinen Pro-Geräten laut Kuo auch wegen des angesprochenen "Burn-In" Effekts auf OLED-Displays verzichten.

iMac mit Apple Silicon Prozessor lässt sich in Crash-Logs blicken

Auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC hatte Apple im vergangenen Jahr die Katze aus dem Sack gelassen und angekündigt, binnen zwei Jahren die komplette Familie von den bislang zum Einsatz kommenden Intel-Prozessoren auf selbstdesigntes Apple SIlicon umzustellen. Mit dem 13" MacBook Pro, dem MacBook Air und dem Mac mini präsentierte man im Herbst des vergangenen Jahres bereits die ersten Geräte auf Basis dieser ARM-Prozessoren mit dem Namen M1. Für das laufende Jahr werden entsprechend die nächsten umgestellten Modelle erwartet, unter denen sich aller Wahrscheinlichkeit auch ein neuer iMac befinden wird. Nun hat sich ein solches Gerät mit Apple Silicon erstmals in der freien Wildbahn blicken lassen.

Wie der Entwickler Dennis Oberhoff auf Twitter berichtet, tauchte in den Crash-Logs seiner Mac-App "DaftCloud" ein bislang unveröffentlichter iMac auf, der statt mit einem Intel-Prozessor mit einem ARM-Chip bestückt ist. Die Kollegen von 9to5Mac haben sich die Logs einmal genauer angeschaut und sind der Meinung, dass diese echt sind. Offenbar hat ein Apple-Ingenieur die App auf einem Testgerät genutzt, wodurch ein Crash-Log beim Entwickler landete.

Außer dass der Mac unter macOS Big Sur 11.2.1 läuft, ist allerdings wenig aus dem Log herauszulesen. Dennoch ist die Sichtung interessant, zeigt sie doch, dass man aller Wahrscheinlichkeit nach noch in diesem Jahr mit ersten iMac-Modellen mit Apple Silicon rechnen kann. Dies deckt sich auch mit den Informationen des Bloomberg-Kollegen Mark Gurman, der bereits vermeldet hatte, dass ein iMac mit neuem Design und Apple Silicon Prozessor für dieses Jahr zu erwarten sei.

Apple veröffentlicht neue Betas von iOS/iPadOS 14.5, macOS Big Sur 11.3, tvOS 14.5 und watchOS 7.4

Frei nach dem Motto nach dem Update ist vor dem Update, läuft inzwischen schon wieder die nächste Betaphase für Apples Betriebssysteme, die heute Abend in eine neue Runde geht. So stehen für registrierte Entwickler seit heute Abend neue Vorabversionen von iOS und iPadOS 14.5 bereit. Die neuen Vorabversionen können OTA geladen, sofern sich ein Beta-Konfigurationsprofil auf dem jeweiligen Gerät befindet. Highlight in iOS/iPadOS 14.5 dürfte die neue Entsperrmöglichkeit des iPhone mit einer Apple Watch sein. Hierfür benötigt Face ID dann nur noch einen teilweisen Scan des Gesichts, beispielsweise wenn man eine Maske trägt. Ist dies geschehen, gibt die Watch ein haptisches Feedback und zeigt eine kurze Benachrichtigung an. Ganz ähnlich also wie dies auch beim Entsperren eines Macs mit der Apple Watch geschieht. Damit man die Funktion nutzen kann, muss sie zunächst in den Einstellungen aktiviert werden. Während Authorisierungen für Einkäufe im AppStore oder für Apple Pay auf diese Weise nicht vorgenommen werden können, besteht aber immerhin die Möglichkeit, das iPhone von der Apple Watch aus auch wieder zu sperren.

Neben diesem Highlight bringt iOS/iPadOS 14.5 noch die folgenden, ebenfalls willkommenen Neuerungen mit:

  • 5G im Dual-SIM Betrieb beim iPhone 12
  • Unterstützung für die neuesten Xbox- und Playstation-Controller
  • Scribble auf Deutsch auf dem iPad
  • AirPlay 2 Unterstützung für Apple Fitness+
  • Option, Siri zu bitten, einen Notruf abzusetzen
  • Familien-Option für die Apple Card
  • UI-Änderungen in der Podcasts-App
  • UI-Änderungen in der Apple-News-App
  • kleinere UI-Änderungen in den Einstellungen
  • Erinnerungen können sortiert und gedruckt werden
  • Zustimmung oder Ablehnung des Nutzer-Trackings
  • Horizontaler Bootscreen auf dem iPad

Noch ist unklar, wann Apple die finale Version der Updates für alle Nutzer veröffentlichen wird. Möglich ist durchaus, dass sich die Betaphase bis zum März hinziehen wird, wenn die nächsten neuen Apple-Produkte, wie unter anderem die schon länger gemunkelten AirTags, aber auch neue iPad Pros erwartet werden.

Neben den neuen Betas für iOS/iPadOS 14.5 stehen auch die zugehörigen neuen Vorabversionen von macOS Big Sur 11.3, tvOS 14.5 und watchOS 7.4 zum Download bereit.

Updates verfügbar: Photoshop und 1Password für Apple Silicon Prozessoren optimiert

In den vergangenen Stunden sind zwei äußerst beliebte Anwendungen für den Mac an die neuen Apple Silicon Prozessoren angepasst worden. Während Photoshop und 1Password auch zuletzt bereits dank Apples Rosetta 2 Technologie auf M1-Macs lauffähig waren, laufen sie nach dem Update nun nativ auf der neuen Plattform, die in den kommenden 1,5 Jahren die Intel-Chips in Apples Rechnern ablösen sollen. Wie Adobe in einer begleitenden Meldung zum Photoshop-Update bekanntgibt, soll durch die Optimierung für die M1-Prozessoren eine 1,5-facher Geschwindigkeitszugewinn im Vergleich zur Nutzung unter Rosetta erzielt werden. Die neue Photoshop-Version 22.3 kann ab sofort heruntergeladen werden. Allerdings gibt Adobe zu bedenken, dass es aktuell noch die eine oder andere Einschränkung für die native Nutzung von Photoshop unter Apple Silicon gibt. Unter anderem sind der Import, Export und die Wiedergabe von eingebetteten Videoplayern unter Apple Silicon? aktuell nicht verfügbar. Zudem funktionieren derzeit auch nicht die Synchronisation von Presets, der Filter zur Verminderung von Verwackelungen und der "Bild teilen" Button nicht.

Auch der Passwort-Manager 1Password läuft durch das jüngste Update nun nativ auf Apple Silicon Prozessoren. Die neue Version 7.8 kann bereits auf der Entwickler-Webseite geladen werden. Auch im Mac AppStore dürfte sie in Kürze zum Download bereitstehen. Dort kann die App für Einzelnutzer im Abonnement zum Preis von € 3,99 im Monat bzw. für € 37,99 im Jahr erworben werden.

Neue MacBook Pro in 14" und 16" weiterhin für die zweite Jahreshälfte erwartet

Schon seit einiger Zeit werden zwei neue MacBook Pro Modelle in einem aktualisierten Design erwartet. Konkret sollen die neue 14" und 16" großen Modelle Designanleihen beim aktuellen iPad Pro nehmen, also deutlich kantiger werden. Wie die Kollegen von Nikkei Asia und der Apple-Analyste Ming-Chi Kuo unisono vermelden, soll mit den neuen Geräten, die dann auch auf einem Apple Silicon Prozessor basieren in der zweiten Jahreshälfte zu rechnen sein. Allerdings ist man bei der Entwicklung offenbar noch auf das eine oder andere problem gestoßen, weswegen man den Start der Massensproduktion von Mai/Juni auf die zweite Jahreshälfte verschoben habe. Die Verzögerung sollte allerdings dennoch genügend Spielraum bieten, um die neuen MacBooks noch in diesem Jahr auf den Markt zu bringen.

Neben der Integration von Apple Silicon Prozessoren wird für die neuen Gerät auch die Rückkehr von verschiedenen in der Vergangenheit beliebten und seither durchaus vermissten Spezifikationen gerechnet. So sollen unter anderem der MagSafe-Anschluss, ein HDMI-Port und ein SD-Kartenleser ihre Comebacks feiern. Zudem sollen offenbar auch die physischen F-Tasten zurückkehren, die Apple vor einiger Zeit durch die Touch Bar ersetzt hatte. Möglicherweise werden die neuen MacBook Pro dann auch erstmals ein mini-LED Display mitbringen.

Apple veröffentlicht macOS Big Sur 11.2.3

Neben den bereits vermeldeten Sicherheitsupdates auf iOS/iPadOS 14.4.1 und watchOS 7.3.2 hält Apple heute Abend auch noch eine Aktualisierung für alle Mac-User bereit. Auch hier befindet sich das nächste größere Update auf macOS Big Sur 11.3 bereits in der Betaphase, die vermutlich Ende des Monats, zeitgleich mit dem dann erwarteten Event ihr Ende mit der Veröffentlichung der finalen Version für alle Nutzer endet. Für heute Abend steht nun aber erstmal das Update auf macOS Big Sur 11.2.3 zum Download bereit. Es folgt damit gerade einmal zwei Wochen auf die letzte Aktualisierung auf Version 11.2.2, welches ebenfalls Sicherheitsverbesserungen enthielt.

Die Releasenotes von macOS Big Sur 11.2.3 versprechen erwartungsgemäß keine neuen Funktionen, sondern weisen wichtige Sicherheitsverbesserungen aus. Hinzu kommen die gewohnten Stabilitäts- und Leistungsverbesserungen. Das Update kann wie gewohnt über den Bereich "Softwareupdate" in den Systemeinstellungen geladen werden.

Das Ende des iMac Pro rückt näher

Den iMac Pro hatte Apple einst im Jahr 2017 ins Leben gerufen für den Übergang in der Entwicklungszeit zwischen den letzten beiden Mac Pro Modellen. Seither ist das im stylischen Spacegrau gehaltene Gerät unverändert im Programm und hat damit auch die Einführung des aktuellen Mac Pro überdauert. Nun scheint dann aber doch langsam aber sicher das Ende des iMac Pro gekommen zu sein. Im Apple Online Store hat Apple das Modell mit dem Hinweis versehen "Solange der Vorrat reicht" und deutet damit an, dass wohl keine weiteren Geräte mehr produziert werden. Auch sämtliche BTO-Varianten des Geräts sind nicht mehr verfügar. Somit steht nur noch die Standard-Konfiguration mit 3,0 GHz 10?Core Intel Xeon W Prozessor, 32 GB 2666 MHz ECC Arbeitsspeicher, 1 TB SSD Speicher und Radeon Pro Vega 56 mit 8 GB HBM2 Grafikspeicher für schlanke € 5.499,- zur Verfügung. Es riecht also nach Abverkauf.

Während der iMac Pro also langsam aber sicher wieder verschwinden wird, arbeitet Apple bereits an verschiedene neuen iMac-Modellen, die dann in Kürze wohl mit einem Apple Silicon Prozessor vorgestellt werden dürften. Ein weiteres Pro-Modell ist dabei Stand jetzt nicht geplant.