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Kurz vor der Veröffentlichung: Apple nimmt weiter Verfeinerungen an macOS Monterey vor

Am kommenden Montag steigt Apples diesjähriges Mac-Event. Bei dieser Gelegenheit dürfte Apple dann auch bekanntgeben, wann mit der finalen Veröffentlichung von macOS Monterey zu rechnen ist. Am gestrigen Abend wurde allerdings erstmal die zehnte Beta des kommenden Updates an die Entwickler verteilt und Apple ist nach wie vor dabei, kleinere Verfeinerungen vorzunehmen. Im Zentrum steht dabei noch immer die große Überarbeitung von Safari, dessen Neugestaltung bei den meisten Nutzern auf große Ablehnung stößt. Unter anderem hatte Apple die Lesezeichen-Symbolleiste ungewohnt unterhalb der Tableiste positioniert, was für jede Menge Kritik sorgte. In der aktuellen Beta hat Apple diesen Kurs nun revidiert und zeigt die Lesezeichen wieder oberhalb der Tabs an, wie der folgende Screenshot der Kollegen von MacRumors zeigt.

Eine weitere kleine Änderung hat Apple auch im Bereich des angekündigten "Universal Control" vorgenommen. Diese neue Funktion, mit der sich nahtlos einer oder mehrere Macs, iPads oder eine Mischung aus beidem über dieselben Eingabegeräte steuern lässt, wurde ursprünglich für macOS Monterey und iOS 15 angekündigt. Bereits früh in der Betaphase kündigte Apple aber an, dass man sie erst zu einem späteren Zeitpunkt per Update nachreichen würde. Aus diesem Grunde findet man sie auch in der zehnten Beta von Monterey nicht. Allerdings hatten findige Entwickler bereits entdeckt, dass man sie über einen Terminal-Befehl aktivieren kann. Neu ist nun, dass Apple die Funktion mit einem "Beta"-Label versieht, wenn dies geschieht. Dies könnte darauf hindeuten, dass "Universal Control" zumindest eingeschränkt zum Start von macOS Monterey und dann wohl auch einem zugehörigen iPadOS-Update zur Verfügung stehen wird. Auch hierzu liefern die Kollegen von MacRumors den passenden Screenshot.

Apple veröffentlicht neue Betas von iOS/iPadOS 15.1, macOS Monterey, tvOS 15.1 und watchOS 8.1

Frei nach dem Motto nach dem Update ist vor dem Update, läuft inzwischen schon wieder die nächste Betaphase für Apples Betriebssysteme. Nur eine Woche nach der Veröffentlichung der dritten Betaversionen von iOS/iPadOS 15.1, tvOS 15.1 und watchOS 8.1 stehen heute bereits die nunmehr vierten Versionen bereit. Die neuen Vorabversionen können ab sofort von allen registrierten Entwicklern geladen werden. Bereits aus der ersten Beta ist bekannt, dass Apple mit dem Update wohl die bereits für iOS 15 angekündigte SharePlay-Funktion aktivieren wird. Zudem bringen iOS 15.1 und HomePod-Software 15.1 Lossless Audio und Dolby Atmos auf den HomePod. Darüber hinaus darf auch damit gerechnet werden, dass die Updates diverse Kinderkrankheiten der noch jungen Betriebssysteme beheben werden.

Bereits bekannt ist, dass iOS 15.1 die ProRes Videofunktion auf dem iPhone 13 Pro aktivieren wird. Auch der von Apple angekündigte Button zum Deaktivieren der Makro-Funktion der Kamera ist bei der aktuellen Beta nun mit an Bord. Noch ist unklar, wann Apple die finale Version dieser Updates für alle Nutzer veröffentlichen wird. Auch Teilnehmer am Public Beta Programm dürften in Kürze Zugriff auf die neuen Betas erhalten.

Zudem hat Apple auch die inzwischen zehnte Beta von macOS Monterey am heutigen Abend veröffentlicht. Hier ist mit der finalen Version im laufenden Monat zu rechnen. Genaueres dürfte Apple auf dem Event am kommenden Montag verkünden.

Neue MacBook Pro erhalten angeblich endlich eine 1080p FaceTime-Kamera

Es ist das erwartete Schauspiel: Kurz nachdem Apple sein diesjähriges Mac-Event angekündigt hat, sprießen weitere Gerüchte zu den erwarteten Neuvorstellungen aus dem Boden. Star der Veranstaltung am kommenden Montag dürften neue Modelle des MacBook Pro werden. Hierzu wurden als Neuerungen bereits ein neues Design, Apple Silicon Prozessoren, ein SD-Kartenleser, HDMI-Port, MagSafe-Anschluss und physische Funktionstasten sowie seit gestern auch ein mini-LED Display mit Apples ProMotion-Technologie gehandelt. Weitere kleine Gerüchte bringt nun der bekannte und zuverlässige Leaker @dylandkt ins Spiel, der vermeldet, dass die neuen Geräte endlich eine lang ersehnte 1080p FaceTime-Kamera mitbringen werden. Schon seit Jahren gibt es Kritik an Apples Festhalten an der eigentlich schon lange nicht mehr zeitgemäßen 720p Webcam. Bereits beim neuen iMac hatte Apple eine 1080p FaceTime-Kamera verbaut. Nun sollen also offenbar die MacBook Pro diesem Beispiel folgen.

In seinem Tweet kündigt der Leaker außerdem an, dass die Standardkonfiguration des neuen M1X MacBook Pro bei 16 GB RAM und 512 GB Speicherkapazität, sowohl beim 16"- als auch beim 14"- Modell beginnen soll, was identisch zum aktuellen 16" MacBook Pro wäre. Es wird aber erwartet, dass der M1X-Prozessor auch in der Lage sein wird, bis zu 32 GB RAM zu unterstützen.

Neue MacBook Pro angeblich mit mini-LED Displays inkl. ProMotion-Technologie

Die Katze ist aus dem Sack, das Mac-Event seit heute Abend angekündigt. Erwartet werden am kommenden Montag unter anderem neue MacBook Pro Modelle, bei denen wohl das größte Update der vergangenen Jahre ansteht. Unter anderem sollen die neuen Geräte ein neues Design, Apple Silicon Prozessoren, einen SD-Kartenleser, HDMI-Port, MagSafe-Anschluss und physische Funktionstasten mitbringen. Eine weitere Neuerung bringt nun der anerkannte Display-Analyst Ross Young ins Spiel. Ihm zufolge wird Apple dem neuen MacBook Pro auch ein mini-LED Display mit einer Bildwiederholrate von 120Hz spendieren. Der Analyst ist sich dabei sogar so sicher, dass er dies als "100% confirmed" bezeichnet. Damit würde Apple seine ProMotion-Technologie nach dem iPad Pro und dem iPhone erstmals auch auf den Mac bringen.

Update in Sicht: Verfügbarkeit des 16" MacBook Pro verschlechtert sich

Prinzipiell jeden Tag könnten inzwischen die Einladungen zu Apples erwarteten Oktober-Event eintrudeln. In erster Linie dürfte Apple dabei neue Modelle des MacBook Pro vorstellen. Dass die Einschläge diesbezüglich näher kommen, kann man inzwischen auch an der Verfügbarkeit des aktuellen 16"-Modells ablesen. Dieses weist in Apples Online Store inzwischen nicht nur längere Lieferzeiten auf, sie sind auch in so gut wie allen deutschen Stores derzeit nicht zur Abholung verfügbar. Der Kollege Mark Gurman hatte dies auch für die USA berichtet und dabei auch in einem Nebensatz darauf hingewiesen, dass das 16" MacBook Pro nach wie vor mit einem Intel-Chip bestückt ist und seit zwei Jahren nicht mehr aktualisiert wurde. Nun dürfte es also in Kürze soweit sein.

Während die schlechte Verfügbarkeit des Geräts im Zusammenhang mit dem nahenden Apple-Event natürlich zu entsprechenden Aktualisierungs-Spekulationen führt, kann natürlich auch die weltweite Chip-Krise aktuell der Grund für die eingeschränkten Lieferbestände sein. Allerdings gehen eigentlich alle Experten davon aus, dass uns in Kürze ein aktualisiertes M1X 16" MacBook Pro ins Haus stehen wird und die aktuelle Situation damit zusammenhängt.

Steve Jobs versuchte einst Dell zu überzeugen, macOS auf seinen PCs vorzuinstallieren

Apples macOS (früher OS X) ist eng an die eigene Hardware gekoppelt und heute ist es genau diese enge Verzahlung von Hard- und Software, die die Produkte aus Cupertino so einzigartig macht. Auf der anderen Seite hat man hierdurch natürlich längst nicht die Marktdurchdringung, die beispielsweise Windows dadurch erreicht hat, dass es von den verschiedenen OEMs auf ihren Geräten vorinstalliert werden kann. Ähnlich wie bei Android und iOS heute. Es hätte für macOS aber auch alles anders kommen können. Anlässlich des zehnten Todestages von Steve Jobs berichtet nun Dell CEO Michael Dell in einem Interview mit CNET, dass Jobs einst auf ihn zugekommen sei, um mit ihm die Möglichkeit zu diskutieren, dass Dell Mac OS lizensiert und auf seinen Intel-basierten PCs vorinstalliert. Dies hätte sicherlich nicht nur den Lauf der Geschichte für macOS sondern generell für die PC-Industrie wie wir sie heute kennen verändert.

Konkret spielte sich die Geschichte in der Zeit ab, in der Steve Jobs nicht für Apple, sondern für sein neugegründetes Unternehmen NeXT tätig war. Bei dem Betriebssystem ging es zunächst auch nicht um macOS, sondern um NeXTStep, das Betriebssystem, aus dem später Mac OS X hervorging. Jobs argumentierte, dass NeXTStep dem damaligen Windows deutlich überlegen war. Dell hielt allerdings dagegen, dass es für das Betriebssystem keine Softwareanwendungen gebe somit null Nutzerinteresse besetehen würde. Nach seiner Rückkehr zu Apple versuchte Jobs Dell dann erneut zu überzeugen und gab zu bedenken, dass man dem Nutzer die Wahlmöglichkeit zwischen Windows und macOS geben sollte.

Dell war angetan und wollte die Lizensierung auf Basis einer Zahlung für jeden PC, der mit macOS verkauft wurd durchsetzen. Allerdings ging Steve Jobs wohl einen Schritt zu weit, da er fürchtete, dass der Deal die Mac-Verkäufe kanibalisieren könnte. So forderte er von Dell, dass macOS gemeinsam mit Windows auf jedem PC vorinstalliert sein und Dell auch hierfür zahlen sollte. Der Betrag hätte laut Michael Dell seinem Unternehmen hunderte von Millionen Dollar gekostet. Er lehnte schließlich ab.

In einem Interview in 2005 erklärte Dell, dass sein Unternehmen macOS lizensieren würde, sollte Apple sich dazu entschließen, es auch für andere Systeme zu öffnen. Stattdessen blieb macOS jedoch exklusiv dem Mac vorbehalten. Ein Schritt, der sich für Apple ausgezahlt und das inzwischen schon beinahe legendäre Ökosystem begründet hat.

Legendär ist auch die Aussage von Michael Dell, dass er den Anlegern ihr Geld zurückgeben und Apple dicht machen würde, wenn er der CEO des Unternehmens wäre. Dennoch blieben er und Steve Jobs über die Jahre Freunde. Jobs nutzte die Aussage Dells schließlich sogar, um sein eigenes Team zu motivieren, besser zu werden und langfristig Dell zu überholen.

Linux auf Apple Silicon Macs macht weiter Fortschritte

Während bei den Apple Silicon Prozessoren der ersten Generation für den Mac vor allem die Vorteile überwiegen, gibt es auch den einen oder anderen Nachteil, mit dem sich einige Nutzer herumplagen müssen. Im Speziellen war es mit den M1-Prozessoren bislang nicht möglich, eine Linux- oder Windows-Distribution nativ auf dem Mac auszuführen. Dies gilt sowohl für die einschlägigen Virtualisierungslösungen, als auch für Apples Bootcamp-Emulation. In Sachen Windows wird es dabei bis auf Weiteres wohl auch bleiben. Zumindest hat in diesem Bereich auch die Veröffentlichung von Windows 11 am vergangenen Dienstag keine Neuerungen gebracht.

Immerhin schreitet die Unterstützung von Linux aber weiter erfolgreich voran. So geht aus dem "Progress Report" für den Monat September hervor, dass Asahi Linux inzwischen besser als jemals zuvor auf den M1-Macs läuft und nach eigener Aussage in Version 5.16 "usable as a basic desktop" ist. Vor allem die Anpassungen der benötigten Treiber hat zuletzt große Fortschritte gemacht, auch wenn man nach wie vor auf eine GPU-Acceleration verzichten muss. Zudem gibt das Team zu bedenken, dass man zunächst auch noch die Veröffentlichung der nächsten Generation von Apple Silicon Prozessoren (vermutlich den M1X oder M2) abwarten muss, um zu wissen, ob die erstellten Treiber auch wirklich zukunftsfähig sind.

Für den Moment sieht Linux auf einem M1-Mac aber mehr als vielversprechend aus. Dank der neuen Treiber soll die aktuelle Version so schnell wie nie zuvor laufen.

Apple veröffentlicht neue Betas von iOS/iPadOS 15.1, macOS Monterey, tvOS 15.1 und watchOS 8.1

Frei nach dem Motto nach dem Update ist vor dem Update, läuft inzwischen schon wieder die nächste Betaphase für Apples Betriebssysteme. Nur eine Woche nach der Veröffentlichung der zweiten Betaversionen von iOS/iPadOS 15.1, tvOS 15.1 und watchOS 8.1stehen heute bereits die dritten Versionen bereit. Die neuen Vorabversionen können ab sofort von allen registrierten Entwicklern geladen werden. Bereits aus der ersten Beta ist bekannt, dass Apple mit dem Update wohl die bereits für iOS 15 angekündigte SharePlay-Funktion aktivieren wird. Zudem bringen iOS 15.1 und HomePod-Software 15.1 Lossless Audio und Dolby Atmos auf den HomePod. Darüber hinaus darf auch damit gerechnet werden, dass die Updates diverse Kinderkrankheiten der noch jungen Betriebssysteme beheben werden.

Bereits bekannt ist, dass iOS 15.1 wohl die ProRes Videofunktion auf dem iPhone 13 Pro aktivieren wird. Auch der von Apple angekündigte Button zum Deaktivieren der Makro-Funktion der Kamera ist bei der aktuellen Beta nun mit an Bord. Noch ist unklar, wann Apple die finale Version dieser Updates für alle Nutzer veröffentlichen wird. Auch Teilnehmer am Public Beta Programm dürften in Kürze Zugriff auf die neuen Betas erhalten.

Zudem hat Apple auch die inzwischen neunte Beta von macOS Monterey am heutigen Abend veröffentlicht. Hier ist mit der finalen Version im laufenden Monat zu rechnen.