Langsam aber sicher sickern immer mehr technische Spezifikationen zur für den Herbst erwarteten iPhone 14 Familie durch. Während bereits mehrfach gemunkelt wurde, dass Apple wohl nur die beiden Pro-Modelle mit dem neuen, gegenüber dem A15 Bionic Chip jedoch wohl nur geringfügig leistungsstärkeren A16 Chip bestücken wird, liefern die Analysten von TrendForce nun ihre Erwartungen an den verbauten Arbeitsspeicher. Hier soll Apple dem Bericht zufolge allen Geräten nun 6 GB Arbeitsspeicher spendieren. Während dies auch schon beim iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max der Fall war, arbeiten die beiden Standard-Modelle des iPhone 13 mit 4 GB RAM.
Einen Unterschied wird es aber dennoch geben, sollte sich der Bericht bewahrheiten. So sollen die Pro-Modelle des iPhone 14 über den schnelleren und effizienteren RAM-Standard LPDDR5 verfügen, während bei den beiden Standard-Modellen auch weiterhin LPDDR4X verbaut wird. Die Auswirkungen in der täglichen Nutzung dürften für den Otto-Normal-Nutzer aber wohl eher nicht zu spüren sein.
Auch der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hatte bereits seine Erwartung geäußert, dass alle iPhone 14 Modelle mit 6 GB Arbeitsspeicher bestückt sein werden. Insofern scheint sich das Bild hier, ähnlich wie bei der Chip-Frage, langsam zu verdichten.
Hinsichtlich der Speicherkapazität berichtet TrendForce übrigens, dass die iPhone 14 Pro Modelle künftig bei 256 GB beginnen könnten, während es beim iPhone 13 Pro noch 128 GB waren. Allerdings ist man sich in diesem Punkt noch nicht abschließend sicher.

Aktuell macht es zugegebenermaßen nur bedingt Sinn, Zubehörprodukte zum regulären Preis zu kaufen oder Abonnements für digitale Dienste zu eben diesen abzuschließen. Dies gilt aktuell auch mal wieder für die Einzellizenz von
Microsoft Office 365, die man derzeit in den aktuellen Cyberdeals beim Onlinehändler Cyberport für nur € 39,90 statt der regulär geforderten € 69,- ergattern kann. Enthalten sind darin die Office-Programme Word, Excel, PowerPoint und Outlook sowie auf einem Windows-PC auch noch Publisher und Access. Obendrein erhält man 1 TB Cloud-Speicher bei OneDrive. Die Einzellizenz kann auf verschiedenen Geräten, darunter Windows-PCs, Macs, iPads und iPhones genutzt werden. Der folgende Link führt direkt zum aktuellen Angebot beiCyberport:
Microsoft 365 Einzellizenz
Anfang Mai kamen Meldungen auf, wonach Apple angeblich seine Machtposition ausnutzen würde, indem man die Musik-App nach einer Neuinstallation aus dem AppStore im Dock positioniert und bei dieser Gelegenheit Spotify (und auch jede andere App) aus diesem entfernen würde. Das Verhalten wurde recht schnell als normal identifiziert, da Apple die App schlichtweg dort platziert, wo sie sich auch im Auslieferungszustand eines iPhone befindet. Dennoch war man sich in Cupertino des unglücklichen Signals, welches man dadurch sendet bewusst und kündigte eine Korrektur an. Diese wird nun mit dem aktuell im Betastadium befindlichen iOS 15.6 kommen, wie der YouTuber Aaron Zollo anmerkt. Fortan landet die App bei einer Neuinstallation aus dem AppStore ganz auf dem ersten freien Platz auf dem Homescreen, nicht mehr jedoch im Dock.
Auch wenn sie bekanntermaßen nicht meine erste Wahl ist, dominiert Apple auch weiterhin mit seiner Apple Watch den weltweiten Smartwatch-Markt. Während der Markt im ersten Quartal 2022 um 13% wuchs, beansprucht die Apple Watch auch weiterhin den größten Marktanteil für sich. Aktuellen Zahlen von Counterpoint Research zufolge kommt Apple im genannten Zeitraum auf einen Marktanteil von 36,1% und liegt damit weiterhin deutlich vor Samsung mit einem Anteil von 10,1%. Zudem ist damit mehr als jede dritte verkaufte Smartwatch eine Apple Watch. Laut Counterpoint spielt dabei vor allem auch die Markentreue der Apple-Nutzer eine große Rolle. Zudem sei die Marke auch weiterhin vor allem bei jüngeren Nutzern sehr beliebt.

Apples PR-Maschinerie gegen die in verschiedenen Regionen der Welt laufenden Ermittlungen gegen eine vermeintliche Monopolbildung im AppStore läuft weiter auf Hochtouren. Aktuell hat das Unternehmen Daten veröffentlicht die belegen, dass man im Jahr 2021 Betrugsversuche von 1,6 Millionen Apps verhindert habe und somit betrügerische Transaktionen mit einem Volumen von knapp 1,5 Milliarden US-Dollar unterband. Der Zulassungsprozess verwährte mehr als 34.000 Apps den Zugang zum AppStore aufgrund von versteckten Funktionen. Weitere über 157.000 Apps wurden entfernt, weil sie Spam- oder Copycat-Apps waren und 343.000 weitere wegen Verstößen gegen Datenschutzbestimmungen. Zudem wurden über 800.000 betrügerische Entwickler-Accounts und über 170 Millionen betrügerische Nutzer-Accounts geschlossen und die Erstellung von 118 Millionen betrügerischen Accounts verhindert. Diese und weitere Zahlen sollen ohne Zweifel belegen, dass der von Apple betriebene AppStore dem Nutzer maximale Sicherheit gewährleistet, was durch ein mögliches Sideloading nicht gewährleistet wäre.

Auch wenn die veröffentlichten Zahlen vor dem Hintergrund der aktuell laufenden Ermittlungen ein wenig plump wirken, bin ich diesbezüglich klar auf Apples Seite. Für die breite Masse an Nutzern bietet der AppStore in der Tat die maximale Sicherheit und damit auch Schutz vor Betrug. Bei einer Öffnung hinsichtlich des Sideloading würde nach kurzer Zeit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Arglosigkeit vieler Nutzer zu jeder Menge Probleme führen.
Bislang war man eigentlich fest davon ausgegangen, dass die für Herbst erwartete zweite Generation der AirPods Pro über ein neues Design verfügen würden, welches auf den Stiel verzichten und damit dann ähnlich wie die Beats Studio Buds aussehen würden. Nun werfen die Kollegen von MacRumors jedoch einen neuen Bericht in den Raum, laut dem sich das Design der neuen Generation nur marginal vom aktuellen unterscheiden wird. Ihre Annahme basiert auf geleakten Bildern der neuen AirPods Pro aus dem vergangenen Jahr und auf der dritten Generartion der Standard-AirPods und den darin verbauten Hauterkennungs-Sensoren. Diese Sensoren werden ganz offensichtlich auch in der zweiten Generation der AirPods Pro stecken um zu erkennen, wann sich die Stecker im Ohr des Benutzers befinden. Aktuell wird dies über optische Sensoren gewährleistet.
Neue, auf Basis der Leaks erstellte und vor allem hochauflösende Renderings der kommenden AirPods Pro zeigen, dass darin wohl dieselben Hauterkennungs-Sensoren stecken werden, wie auch in der dritten Generation der AirPods. Zudem wird es wohl auch Veränderungen am Infrarot-Sensor geben. Steckt dieser bei der aktuellen Generation noch in einem langgezogenen Ausschnitt in dem schwarzen Streifen auf den AirPods Pro, wird sich dieser bei der Nachfolge-Generation wohl eher rund präsentieren. Dieses kleine aber durchaus wichtige Detail wird als Hinweis darauf gesehen, dass die im vergangenen Jahr geleakten Bilder echt gewesen sind. Die Kollegen kommen daher zu dem Schluss, dass die zweite Generation der AirPods Pro wohl doch kein größeres Designupdate erhalten wird.

Allerdings stehen sie damit aktuell noch einigermaßen allein auf weiter Flur. Unter anderem hatten die beiden ausgewiesenen Apple-Experten Ming-Chi Kuo und Mark Gurman berichtet, dass Apple ein neues, kompakteres Design ohne den bislang für die AirPods charakteristischen Stiel anstreben würde.
Hatte ich nicht kürzlich im Zusammenhang mit der gemunkelten Übernahme von Electronic Arts durch Apple geschrieben, dass Apples Bestrebungen in Sachen Spiele nicht so wirklich zünden mögen? Nun, da habe ich mich offenbar geirrt. Zumindest wenn es nach den blanken Zahlen geht, die die Analsten von NewZoo nun veröffentlicht haben. Demnach hat Apple weltweit den drittmeisten Umsatz mit Spielen überhaupt gemacht. Dabei musste man sich lediglich dem chinesischen Anbieter Tencent und Sony geschlagen geben, liegt aber immer noch vor Microsoft, das erst kürzlich Activision/Blizzard übernommen hatte.
Insgesamt lag der Umsatz bei 15,3 Milliarden Dollar im Jahr 2021, was einem Zuwachs von 17,7% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Unangefochten an der Spitze liegt nach wie vor Tencent ("League of Legends" oder auch "PUBG Mobile"), wo man mit Spielen 32,2 Milliarden Dollar Umsatz (plus 9,9%) generieren konnte. Knapp vor Apple lag im vergangenen Jahr Sony mit 18,2 Milliarden Dollar (minus 2,3%).

Ein Großteil von Apples Umsatz dürfte aus dem Spieldienst "Apple Arcade" stammen, da die allermeisten Inhalte des AppStore von Drittanbietern generiert werden. Auch hiervon profitiert der iPhone-Hersteller allerdings, da man (ebenso wie auch Google auf Rang 5) eine Abgabe zwischen 15% und 30% der Drittanbieter-Umsätze für sich beansprucht. Ein Umstand, der zuletzt immer heftiger diskutiert wurde. Die neue Statistik dürfte von daher auch eher Wasser auf die Mühlen derjenigen sein, die diese Abgabe kritisieren, da Apple ganz offensichtlich mehr Umsatz generiert als die einzelnen dedizierten Spieleentwickler.