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Jetzt auch in Deutschland: Nutzer können in Apple Karten Bewertungen und Fotos hinterlegen

Eines kann man Apple definitiv nicht vorwerfen: Nämlich dass man seine hauseigene Karten-App nicht auch hierzulande weiterentwickeln würde. So wurden im laufenden Jahr nicht nur aktualisierte Kartendaten für Deutschland ausgespielt, auch die sogenannte "Umsehen"-Funktion (bei Google Maps "Streetview" genannt) kam überraschend nach Deutschland, nachdem man hier lange Zeit dem deutschen Datenschutzwahn nachgeben musste. Neueste Erweiterung für die deutsche Version von Apples Karten ist nun das hauseigene Bewertungssystem für Hotels, Geschäfte, Restaurants und sonstige POIs, welches in Nordamerika bereits seit dem vergangenen Jahr online ist (via iPhone-Ticker). Bislang setzte Apple hier auf die Inhalte von Tripadvisor, Yelp und Foursquare.

Zu erreichen ist Apples Bewertungssystem über die Detailansicht eines zu bewertenden Ortes und den dortigen Button "Diesen Ort bewerten". Nach einer kleinen Einführung inkl. Datenschutzhinweisen hat man die Möglichkeit, seine Bewertung mit einem einfachen Daumen hoch oder Daumen runter in verschiedenen Kategorien zu hinterlassen. Wer mag, kann auch gleich noch ein eigenes Foto hinterlegen.

Apples Ziel dürfte klar sein. Durch das Sammeln der Bewertungen und Bilder soll nach dem Vorbild von Google Maps eine eigene Datenbank aufgebaut werden, die früher oder später dann gänzlich unabhängig von den oben genannten dedizierten Bewertungsplattformen ist. Wie so oft ist dabei der Faktor Zeit entscheidend. Und Apple hat in diesem Bereich in jedem Fall einiges aufzuholen.

 

OLED-Displays für das iPad Pro und das MacBook Pro rücken näher

Der nächste große Schritt in Sachen Display-Technologie auf dem iPad und dem MacBook dürfte der in Richtung OLED-Panels sein. Apples wichtigster Partner auf dem Weg dorthin dürfte Samsung Display sein, wo man laut The Elec nun eine neue Produktionsstraße in Südkorea baut, die auf die Fertigung genau dieser Bauteile spezialisiert sein soll. Vieles deutet daraufhin, dass Apple die treibende Kraft hinter der neuen Anlage gewesen ist. Angeblich sieht der Plan Cupertinos derzeit vor, spätestens im Jahr 2024 das erste iPad Pro mit OLED-Display auf den Markt zu bringen. Ein erstes MacBook Pr mit OLED-Display soll dann ein Jahr später folgen. Samsung scheint bislang der einzige Zulieferer zu sein, der die benötigten Panels in ausreichender Stückzahl und der von Apple geforderten Qualität liefern kann.

Apple verliert hochrangigen Spiele-Manager an Disney

Wohl selten ist Apple so häufig mit dem Thema Spiele in Verbindung gebracht worden, wie in den vergangenen Wochen. Da waren zunächst die Gerüchte, dass Apple einer der Kandidaten sei, um den Spiele-Entwickler Electronic Arts zu übernehmen, dann sorgte eine Statistik für Aufsehen, aus der hervorging, dass Apple ein wenig überraschend weltweit auf dem dritten Rang in Sachen Umsatz mit Videospielen liegt. Nun steht das Thema wieder im Mittelpunkt, denn mit Mark Bozon hat einer von Apples wichtigsten Spiele-Managern das Unternehmen nach 12 Jahren in Cupertino verlassen. Dies teilte er selbst auf Twitter mit.

Wie die Kollegen von Variety ergänzen, schließt er sich künftig dem Disney-Konzern an, um an der Entwicklung des dortigen "Metaverse", bestehend aus Filmen, Spielen, Spielsachen, Fernsehserien und Themenparks mitzuarbeiten.

Verbreitung von iOS 15 nähert sich den 90% [UPDATE]

Am kommenden Montag wird Apple im Rahmen der Keynote zur Eröffnung der diesjährigen WWDC einen ersten Blick auf das im Herbst erscheinende iOS 16 gewähren. Kurz vorher werfen die AppStore-Analysten von Mixpanel jedoch noch einmal einen Blick auf den aktuellen Stand der Verbreitung von iOS 15 und stellen dabei fest, dass diese 250 Tage nach seinem Start bei inzwischen knapp 90% auf den in den vergangenen vier Jahren veröffentlichten Geräten liegt. In den letzten zehn Wochen hat die Adaption damit noch einmal um knapp 10% zugelegt. Verglichen mit iOS 14 hatte die Verbreitung von iOS 15 einen eher schleppenden Start hingelegt. Zurückgeführt wurde dies allgemein auf vergleichsweise wenige neue Funktionen und einige ärgerliche Bugs mit denen das System zu Beginn zu kämpfen hatte. Inzwischen stecken wir bereits in der Betaphase von iOS 15.6, so dass zumindest letztere so gut wie ausgemerzt sind.

Man darf ab sofort dann auch gespannt sein auf das, was Apple am Monatg an neuen Funktionen in iOS 16 präsentieren wird, um den Nutzern den Umstieg möglichst rasch nach der Veröffentlichung im September schmackhaft zu machen. Unter anderem wird erwartet, dass das System einen neuen Sperrbildschirm spendiert bekommt, auf dem künftig weitere Informationen als nur die Uhrzeit und das Datum zu sehen sein sollen.

UPDATE: Inzwischen hat auch Apple mit offiziellen Zahlen nachgelegt, die die oben beschriebene Verbreitung von iOS 15 bestätigt.

Zudem geben Apples Zahlen auch die Verbreitung von iPadOS 15 wieder. Hier ist die Verbreitung ein Stück weit weniger fortgeschritten und liegt bei knapp 80% der in den vergangenen vier Jahren vorgestellten iPads.

Apple führt weitere Verbesserungen für seine Retail-Mitarbeiter in den USA ein

Apples Retail-Mitarbeiter begehren auf. Vor allem aus den USA gibt es nun schon seit einiger Zeit Berichte über unzufriedene Mitarbeiter, schlechte Arbeitsbedingungen und erste Bestrebungen, Betriebsräte und Gewerkschaften zu gründen. Während der Arbeitnehmerschutz hierzulande viele Dinge regelt, sind es in den USA vor allem die Unternehmen, die die Spielregeln vorgeben. Nun scheint man sich in Cupertino jedoch weiter auf die eigenen Mitarbeiter zu zu bewegen. Nachdem man Anfang des Jahres bereits verschiedene Maßnahmen eingeführt hatte (unter anderem gibt es nun 12 bezahlte Krankheitstage und Verbesserungen bei Urlaubstagen und Elternzeit), berichtet Bloomberg nun von weiteren Schritten.

Demnach sollen die Arbeitszeiten der Retail-Mitarbeiter künftig flexibler gestaltet werden. Hierzu gehört, dass zwischen zwei Schichten eines Mitarbeiters künftig mindestens 12 Stunden (zuvor 10 Stunden) liegen werden und sie nur noch an maximal fünf Tagen nacheinander arbeiten müssen. Zudem müssen die Retail-Angestellten künftig nur noch an maximal drei Tagen die Woche länger als bis 20:00 Uhr arbeiten, es sei denn, sie tun dies freiwillig. Zu Feiertagen und beim Verkaufsstart neuer Produkte kann es hiervon jedoch Ausnahmen geben. Man darf gespannt sein, ob die neuen Maßnahmen die Wogen zwischen Apple und seinen Retail-Mitarbeitern in den USA ein wenig glätten werden.

iPadOS 16 soll dazu führen, dass sich das iPad mehr wie ein Laptop als wie ein Smartphone anfühlt

Es vergeht eigentlich keine große iPadOS-Version, in der Apple nicht im großen Stil am Multitasking-Interface auf seinem Tablet herumschraubt. Und so soll es dem Bloomberg-Kollegen Mark Gurman auch in diesem Jahr wieder sein. Dieses soll es künftig einfacher machen zu sehen, welche Apps gerade geöffnet sind und an welchen Aufgaben man gerade arbeitet. Auch die in den vergangenen mehrfach gehandelte Möglichkeit zur Veränderung der Fenstergröße von Apps soll laut Gurman kommen. All diese Neuerungen sollen letztlich dazu führen, dass sich die Arbeit am iPad mehr wie an einem Laptop als wie auf einem Smartphone anfühlt und werden laut Gurman eine der großen Ankündigungen auf der am Montag beginnenden Entwicklerkonferenz WWDC.

In Sachen Hardware ist vor allem das iPad Pro mit seinem M1-Chip längst auf Augenhöhe mit den allermeisten Laptops. Allerdings wird diese Leistungsfähigkeit der Hardware dann auch immer wieder durch die Limitierungen von iPadOS ausgebremst. Dies möchte Apple mit iPadOS 16 nun grundlegend ändern.

Videofutter: Neuer AirPods-Werbespot nimmt Anleihen bei den legendären iPod-Clips

Der eine oder andere, schon länger mit Apple verbundene Leser wird sich noch an die ikonischen Werbespots erinnern, die Apple einst zum iPod veröffentlichte. Ins Zentrum rückte man dabei vor allem die weißen EarPods-Kopfhörer, die dem iPod beilagen und die zum Markenzeichen einer ganzen Generation wurden. Die weißen Ohrhörer und Kabel wurden dabei in der Regel von Silhouetten zur Schau getragen, die Apple zumindest im Ansatz auch bei den aktuellen Werbespots zu den AirPods Pro hervorkramt. Darin wird vor allem das für meine Ohren oder für meinen Geschmack irgendwie nicht geeignete 3D-Audio in den Fokus gerückt. Nettes Retro-Feeling.



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Globaler Smartphone-Markt schrumpft; Apple jedoch am wenigsten betroffen

Während der globale Smartwatch-Markt weiter boomt und Apple dabei mit seiner Watch die dominierende Rolle einnimmt, erwarten die Analysten von IDC, dass der Smartphone-Markt im laufenden Jahr um 3,5% schrumpfen wird und ca. 1,31 Milliarden Geräte verkauft werden. Verantwortlich für den Rückgang sind den Analysten zufolge vor allem die nach wie vor schwierige Lage auf dem Zulieferermarkt und bei der Verfügbarkeit von Komponenten und eine nachlassende Nachfrage aufgrund der aktuellen geopolitischen und weltwirtschaftlichen Situation. Ursprünglich war man bei IDC von einem Wachstum von 1,6% ausgegangen. Eine Zahl, die man nun deutlich nach unten korrigiert hat.

Apple soll dabei noch der am wenigsten betroffene Hersteller sein, da sich das iPhone eher im hochpreisigen Marktsegment befindet, welches nicht so sehr von makroökonomischen Problemen, wie beispielsweise der Inflation betroffen sei. Für das kommende Jahr geben sich die Analysten allerdings optimistisch und erwarten ein Wachstum von 5%.