Wenn man einen negativen Aspekt an der Erfolgsgeschichte des AppStore suchen möchte, dann wird dies vermutlich das "Race to the bottom" sein. So bezeichnet man die Entwicklung, dass Nutzer immer weniger dazu bereit sind, für Apps Geld zu bezahlen. Dies hatte zuletzt unter anderem auch dazu geführt, dass die bekannte Filemanagement App Transmit demnächst aus dem AppStore verschwinden wird, weil sich die Weiterentwicklung einfach nicht mehr rechnet. Andere Entwickler gehen inzwischen verstärkt den Weg über kostenlose Apps und versuchen dann per In-App Purchase damit Geld zu verdienen. Ein Trend, dem ich persönlich nicht wirklich etwas abgewinnen kann.
Apple hingegen ermuntert seine Entwickler sogar verstärkt zu diesem Konzept und hat nun im US-amerikanischen AppStore extra eine Sektion eingerichtet, auf der Apps vorgestellt werden, die auf ein Abo-Konzept setzen und eine kostenlose Testphase anbieten. Über kurz oder lang wird sich diese Sektion sicherlich auch im AppStore hierzulande finden. Während die Idee eine Testphase durchaus begrüßenswert ist, sollte sich Apple dennoch Gedanken machen, wie man auch künftig sicherstellt, dass Entwickler für ihre Produkte gerecht entlohnt werden. Und damit nun viel Spaß mit den ersten AppStore Perlen dieses Jahres!
Gestern veröffentlichten mit Jana Partners LLC und dem California State Teachers' Retirement System zwei größere Apple-Investoren einen offenen Brief, in dem der iPhone-Hersteller dazu aufgerufen wird, verstärkt Maßnahmen gegen die Smartphone-Sucht unter Kindern und Jugendlichen zu ergreifen, sowie eine Studie durchzuführen, wie diese beiden Nutzergruppen das Smartphone nutzen. Nun hat sich Apple in einem Statment zu den Forderungen geäußert, wie unter anderem das Wall Street Journal berichtet.
Darin weist Apple darauf hin, dass Eltern bereits jetzt über den Menüpunkt "Einschränkungen" in den iOS-Einstellungen die Möglichkeit haben, zu ziemlich alles zu blockieren, auf was Kinder online zugreifen können. Gleichzeitig betont man jedoch, dass man weitere Maßnahmen und Verbesserungen für künftige iOS-Versionen geplant habe. Konkret wird Apple dabei zu aktuellen Zeitpunkt jedoch noch nicht.
We think deeply about how our products are used and the impact they have on users and the people around them. We take this responsibility very seriously and we are committed to meeting and exceeding our customers’ expectations, especially when it comes to protecting kids. We are constantly looking for ways to improve our devices and plan to introduce new features that will make the tools we provide for parents even more robust.
Apple ist immer wieder Vorreiter wenn es um die Umsetzung von neuen technischen Entwicklungen oder auch die Umsetzung von bestimmten Regeln und Vorgehensweisen geht. Wohl nicht zuletzt aus diesem Grund haben mit Jana Partners LLC und dem California State Teachers' Retirement System zwei größere Investoren den iPhone-Hersteller nun in einem offenen Brief dazu aufgerufen, verstärkt Maßnahmen gegen die Smartphone-Sucht unter Kindern und Jugendlichen zu ergreifen, sowie eine Studie durchzuführen, wie diese beiden Nutzergruppen das Smartphone nutzen.
In dem Brief wird bereits auf verschiedene Studien verwiesen, die eine negative Auswirkung auf die geistige und physische Gesundheit von Jugendlichen durch die Nutzung von Smartphones und sozialen Medien nahelegen. So glauben beispielsweise 67% von über 2.300 befragten Lehrern, dass Schüler zunehmend durch Smartphones und andere Gadgets im Unterricht abgelenkt werden. 75% glauben gar, dass die Fähigkeit der Schüler, sich auf Unterrichtsinhalte zu konzentrieren durch die Smartphone-Nutzung nachlasse. Eine weitere Studie sieht durch die exzessive Nutzung von sozialen Medien ein um 27% erhöhtes Risiko an Depressionen zu erkranken gegenüber Kindern, die ihre Zeit eher mit Sport, Hausarbeit oder dem Treffen von Freunden verbringen.
Um diesen Risiken vorzubeugen fordern die Investoren, die insgesamt Apple-Aktien im Wert von über 2 Milliarden US-Dollar halten, den iPhone-Hersteller auf, ein Kommitee zu gründen, in dem auch Spezialisten in der Kindesentwicklung vertreten sein sollen, um darin entsprechende Gegenmaßnahmen zu erforschen und umzusetzen. Von Apple war dazu bislang noch kein Kommentar zu vernehmen.
Auch im neuen Jahr gibt es natürlich wieder jede Woche die AppStore Perlen, um euch eine kleine Orientierungshilfe im AppStore-Dschungel an die Hand zu geben. Das dieser immer noch brummt, ist kein großes Geheimnis und nach wie vor bietet sich für Entwickler hier eine tolle Möglichkeit, jede Menge Geld zu scheffeln. Dies zeigen nicht nur aktuelle Zahlen der Marktbeobachter von Sensor-Tower, sondern auch die offiziellen Daten von Apple.
Beeindruckend ist dabei allein schon die Zahl von 300 Millionen US-Dollar, die der AppStore allein am Neujahrstag umgesetzt hat. In der Woche zwischen Weihnachten und Neujahr waren es sogar satte 890 Millionen Dollar. Beide Werte bedeuten neue Rekorde für den AppStore, was ein deutliches Zeichen dafür ist, dass dieser Bereich auch weiterhin boomt. Entsprechend erfreut zeigt sich dann auch Phil Schiller in der zugehörigen Pressemitteilung:
"Wir sind begeistert über die Resonanz auf den neuen App Store und davon, dass so viele Kunden neue Apps und Spiele entdecken und genießen. Wir möchten uns bei allen kreativen App-Entwicklern bedanken, die diese großartigen Apps entwickelt und dazu beigetragen haben, das Leben der Menschen zu verändern. Allein im Jahr 2017 haben iOS-Entwickler 26,5 Milliarden US-Dollar verdient — über 30 Prozent mehr als 2016."
Der AppStore bleibt also auch weiterhin interessant und auch in 2018 dürften wieder einige Neuzugänge dabei sein, die einen Download absolut rechtfertigen Und damit nun viel Spaß mit den ersten AppStore Perlen dieses Jahres!
"[iOS] AppStore Perlen 01/18" vollständig lesen
Seit der AppStore Mitte 2008 ans Netz gegangen ist, hat der Erfolg alles übertroffen, was sich Analysten und auch Apple-Manager in ihren kühnsten Träumen von ihm erwartet hatten. Seit der ersten Woche habe ich mit meinen AppStore Perlen versucht, ein wenig Licht ins Dickicht der unglaublichen Anzahl an Apps zu bringen. Genau genommen sind es bislang satte 483 reguläre Folgen der AppStore Perlen. Und wie in den vergangenen Jahren soll auch die letzte Folge im laufenden Jahr wieder eine ganz besondere sein: Der Jahresrückblick 2017.
In den regulären Folgen der AppStore Perlen dieses Jahres habe ich unzählige Apps unter die Lupe genommen. Von Spielen über nützliche kleine Helfer bis hin zur Produktivsoftware war alles dabei, was ich aus dem AppStore als empfehlenswert erachtet habe. Heute gilt es nun Bilanz zu ziehen und einmal zu schauen, welches aus meiner Sicht die Highlights des Jahres 2017 gewesen sind und somit meiner Meinung nach auf keinem iPhone oder iPad fehlen sollten. Die einleitenden TOP 5 stellen dabei meine absolut subjektive Meinung dar. Also immer daran danken, über Geschmack lässt sich streiten... Ab nächstem Freitag geht es natürlich dann wieder mit einer frischen Folge im Jahr 2018 weiter!
Hinweis: Aufgrund der größeren Anzahl an Apps gebe ich außerhalb der Top 5 (falls verfügbar) lediglich den Link zu einem verfügbaren YouTube-Video an, da ansonsten die Performance innerhalb der App zu sehr leiden würde.
Allen Besuchern meines Blogs, sei es über die Webseite, per Twitter, iOS-App, RSS-Feed oder meine Facebook-Seite, wünsche ich ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest mit vielen schönen Stunden im Kreise von Familie und Freunden, vielen Geschenken und leckerem Essen. Lasst es euch gut gehen! Vielen Dank auch für die verschiedenen Weihnachtsgrüße, die mich von euch bereits auf unterschiedlichstem Wege erreicht haben! Ich habe mich sehr darüber gefreut! Erfahrungsgemäß gibt es zwischen den Feiertagen eher weniger über Apple-News zu berichten. Ich werde mich aber natürlich bemühen, trotzdem aktuell zu sein, sollte sich irgendetwas Interessantes ergeben. In diesem Sinne euch allen eine schöne Weihnachtszeit. Und denkt daran, während der Festtage das Handy auch mal ein paar Stunden aus der Hand zu legen und die Gesellschaft eurer Liebsten zu genießen.
Apples Aufräumen im AppStore schreitet auch im kommenden Jahr weiter voran. Jüngstes "Opfer" sollten dabei sogenannte Baukasten-Apps sein, wie sie unter anderem die deutsche Schmiede Tobit anbietet. Diese Apps sind vor allem bei kleineren Unternehmen oder auch Restaurants sehr beliebt, da sich dabei auf Basis von beispielsweise bestehender Facebook-Seiten, native und vor allem kostengünstige iPhone-Applikationen erstellen lassen.
Mit Verweis auf Paragraph 4.2.6 der Entwickler-Richtlinien verwehrt Apple jedoch seit einiger Zeit verstärkt solchen Apps den Zugang zum AppStore. Ab dem 01. Januar 2018 sollte dann ersten Erkenntnissen nach sogar endgültig Schluss sein. Allerdings hat Apple hier noch einmal ein wenig nachgebessert. So heißt es in der aktuellen Version der Richtlinien nun, dass die Template-Apps nur dann abgelehnt werden, wenn sie von dem Template-Service selbst eingestellt werden. Tut dies der Inhaltsanbieter hingegen, dürfen solche Apps auch weiterhin in den Store. Allerdings müssen diese dann auch die jährlichen € 99,- für den Entwickler-Zugang bei Apple zahlen. Ein Umstand, der sicherlich zu verschmerzen ist.
Aus Entwickler- und auch aus Anwender-Sicht ist ein Vorgehen gegen die Schwemme von Template-Apps absolut zu begrüßen. Den Unterschied zwischen einer Baukasten- und einer individuell gestalteten App merkt man zumeist direkt nach dem Start. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche!
Nachdem das preisgekrönte Episoden-Abenteuer "Life Is Strange" in der vergangenen Woche bereits in den iOS-AppStore gekommen war, werden nun auch die Mac-User versorgt (€ 12,99 im Mac AppStore). In dem Point-and-Click Abenteuer schlüpft man in die Rolle der 18-jährigen Schülerin Max, die in der fiktiven US-Kleinstadt Arcadia Bay verschiedene mysteriöse Vorfälle aufklärt. Dabei kommt ihr vor allem die Fähigkeit zugute, in der Zeit zurückreisen zu können. Dabei kann man sich komplett frei in der 3D-Welt bewegen und jeden Winkel von Arcadia Bay erkunden. Um voranschreiten zu können, sollte man sich allerdings hin und wieder der Einträge in Max' Tagebuch bedienen. Auch Interaktionen mit den Einwohnern der Stadt helfen einem immer wieder weiter.
Für den Mac hat Feral Interactive gleich alle fünf Episoden in einem Rutsch in den Mac AppStore gebracht. Dabei kann man aktuell bei einer kurzzeitigen Aktion zuschlagen. So kann man noch bis Weihnachten auf die "Complete Season", also sämtliche Episoden upgraden, wenn man bereits eine oder mehrere Episoden von Life Is Strange im Mac AppStore gekauft hat. War dies bislang noch nicht der Fall, erhält man beim Upgrade auf die Complete Season derzeit einen Weihnachts-Rabatt in Höhe von 33 %. Da kann man nur sagen: Zuschlagen!
Wie immer gilt bei Spielen aus dem Mac AppStore, dass vor dem Kauf die Systemvoraussetzungen beachtet werden sollten. Sind diese erfüllt, kann "Life Is Strange" ab sofort über den folgenden Link zum Preis von € 12,99 aus dem Mac AppStore geladen werden: Life Is Strange