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Apple übernimmt französischen Entwickler für künstliche Intelligenz

Als seien mutmaßliche 2,5 Jahre Vorsprung vor der Konkurrenz dank der TrueDepth Kamera hinter der Face ID Gesichtserkennung noch nicht genug, kauft sich Apple auch weiterhin fleißig Talent für die Technologie ein. Wie die Kollegen von TechCrunch berichten hat Apple dabei aktuell das französische Unternehmen Regaind übernommen, welches auf künstliche Intelligenz, sowie Foto- und Gesichtserkennung spezialisiert ist. Apple hat die Übernahme inzwischen auch selbst mit der Standardaussage "Apple buys smaller technology companies from time to time, and we generally do not discuss our purpose or plans." bestätigt.

Nach eigenen Angaben hat Regaind eine API entwickelt, mit dem sich weitreichende Informationen aus Fotos extrahieren lassen, die dann an anderer Stelle wieder- und weiterverarbeitet werden können. Dabei werden Informationen wie Ästhetik, Schärfe, Belichtung, Farben und weitere Daten ausgelesen und analysiert. Auf diese Weise kann auch aus Fotos auf das Geschlecht, das Alter oder Emotionen der darauf zu sehenden Personen geschlossen werden. Apple könnte diese Technologie an verschiedenen Stellen nutzen, so beispielsweise für Face ID, für die Animoji im iPhone X oder auch für die Memories-Funktion in der Fotos-App.

[iOS] AppStore Perlen 39/17

Um die eigenen Produkte auf einem aktuellen Stand zu halten ist für App-Entwickler die sogenannte "Adoption Rate" ein spannender Wert. Diese gibt an, wie groß die Verbreitung der verschiedenen Versionen eines Betriebssystems ist. Während Android von Beginn an damit zu kämpfen hatte, dass es eine große Fragmentierung bei den unterschiedlichen Betriebssystemversionen gibt, gelten Apple-Nutzer dort als pflegeleichter, da sie in der Regel recht schnell auf die neuste verfügbare Version ihres Systems umsteigen. Während sich Apple offiziell noch nicht zur aktuellen Verbreitung von iOS 11 geäußert hat, haben die Marktbeobachter von mixpanel ihre eigenen Zahlen veröffentlicht und kommen dabei auf einen Wert von knapp 25% nach einer Woche Verfügbarkeit des neuen Systems. Damit verbreitet sich iOS 11 zwar nach wie vor nicht ganz so schnell wie iOS 10 im vergangenen Jahr, liegt aber dennoch im Soll. Zum Vergleich: iOS 10 kam nach einer Woche bereits auf 30%. Laut mixpanel sind nur noch 5% der iOS-Geräte mit einer Version unterwegs, die älter ist als iOS 10, was es den Entwicklern deutlich einfacher macht, ihre Apps zu pflegen und aktuell zu halten. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche!

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Apple nimmt an Programm für schnellere Zertifizierung von Gesundheitsprodukten teil

Bereits vor einigen Wochen, nach dem iPhone-Event hatte Tim Cook angekündigt, dass Apple künftig noch mehr Dinge im Gesundheits- und Fitnessbereich angehen werde, die teilweise in Produkten münden und teilweise der Forschung zugute kommen werden. Hierzu passt, dass die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) nun verkündet hat, dass man neun Unternehmen in das sogenannte "Pre-Cert Pilot Program" aufnehmen werde, mit dem man Entwicklungen und Innivationen fördern möchte, indem die regulatorischen Anforderungen an die Zertifizierungen niedriger als gewöhnlich sind. Zu diesen neun Unternehmen gehört neben Fitbit, Johnson & Johnson, Pear Therapeutics, Phosphorus, Roche, Samsung, Tidepool und Verily auch Apple. Diese Unternehmen werden von der FDA weniger hinsichtlich ihrer Produkte auf ihre Tauglichkeit im Gesundheitssektor geprüft, als mehr hinsichlich ihrer Entwicklungen im Software-Bereich, in dem auch Apple ja verstärkt mit verschiedenen Frameworks vertreten ist. Auf der anderen Seite dürfte hiervon allerdings auch die Weiterentwicklung der Apple Watch und der darin verbauten Sensoren profitieren. Apple CEO Tim Cook hatte in der Vergangenheit immer wieder betont, dass man die Apple Watch nicht durch den Zertifizierungsprozess der FDA schicken wolle. (via MacRumors)

[iOS] AppStore Perlen 38/17

Seit dem vergangenen Dienstag steht iOS 11 nun auch für alle Besitzer eines unterstützten Geräts zum Download bereit. Darin enthalten ist ein komplett neuer AppStore, in dem man sich natürlich erst einmal zurecht finden muss. Neben der neuen Optik und einer neuen Aufteilung (unter anderem unterscheidet Apple nun zwischen Apps und Speilen) gibt es aber auch verschiedene neue Möglichkeiten für Entwickler. Diese können ab sofort beispielsweise In-App Purchases aus ihren Apps auch unabhängig vom Download der Haupt-App anbieten. In welchen Szenarien dies Sinn macht, hat sich auch mir als Entwickler noch nicht abschließend erschlossen, entsprechend angepasste Apps mit dieser neuen Funktion sind allerdings bereits ebenso im AppStore verfügbar, wie auch schon diverse Apps mit Unterstützung für ARKit oder auch das neue Drag and Drop auf dem iPad. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche! "[iOS] AppStore Perlen 38/17" vollständig lesen

[iOS] AppStore Perlen Spezial: Apps mit Unterstützung für Drag and Drop

Eine der großen neuen Funktionen in iOS 11 ist ein verbessetres Drag and Drop auf dem iPad. Hiermit lassen sich schnell und einfach Inhalte und Objekte wie Texte, Bilder, Dateien, usw. von einer App in eine andere verschieben. Vorausgesetzt natürlich, dass die jeweiligen Apps diese Funktion auch unterstützen. Seit dem iPhone-Event gestattet Apple den Entwicklern bereits die Einreichung ihrer neuen Apps bzw. von Updates ihrer bestehenden Apps, um rechtzeitig zum Start der Verfügbarkeit von iOS 11 gerüstet zu sein. Und so sind in den vergangenen Tagen auch bereits die ersten Apps aufgetaucht, die die Unterstützung der neuen Funktion integriert haben. Im Anschluss ein kleiner Überblick:

  • Todoist (kostenlos im AppStore)
    Die Aufgabenverwaltung Todoist versteht sich nun auf das Entgegennehmen von Textnachrichten, URLs, E-Mails, Bildern, PDFs, Dateien, und mehr via Drag and Drop aus anderen Apps.
     
  • Zipped (€ 1,09 im AppStore)
    Wie man vom Namen schon ableiten kann, handelt es sich bei Zipped um eine App zum Archivieren und Komprimieren von Inhalten. Hierfür reicht es aus, die zu verpackenden Inhalte einfach per Drag and Drop auf das Karton-Icon innerhalb der App zu ziehen, woraufhin sie dort direkt verarbeitet werden. Unterstützt werden dabei so ziemlich alle denkbaren Dateiformate.
     
  • 1Password (kostenlos im AppStore)
    Ab sofort lassen sich in 1Password hinterlegte Zugangsdaten einfach per Drag and Drop aus der App heraus in das jeweilige Login-Feld einer Webseite oder einer anderen App ziehen, während man sich im "Split View"-Modus befindet. Gleiches gilt auch für Kreditkarten- oder Kontaktinformationen, die in dem Passwortmanager hinterlegt sind.

Auch die nachfolgenden Apps haben inzwischen Drag and Drop Support integriert. Weitere Apps werden sicherlich in den kommenden Wochen folgen:

[iOS] AppStore Perlen Spezial: Apps mit Unterstützung für ARKit

Mit den neuen iPhones geht Apple "All-In" in Sachen Augmented Reality. Die Basis dafür wurde bereits am Dienstagabend mit der Veröffentlichung von iOS 11 gelegt, welches das neue Framework für App-Entwickler mitbrachte. Inzwischen sind schon eine ganze Reihe mal mehr, mal weniger bekannte Apps und Updates in den AppStore geschwappt. Dabei ist es schon mehr als beeindruckend, mit welcher Kreativität sich manche Entwickler dem Thema nähern und AR-Funktionen in Spiele, aber auch in Produktiv-, Kreativ- und sogar Fitness-Apps integrieren. Zeit, sich einmal einen kurzen Überblick über das aktuelle Angebot zu verschaffen.

  • AR MeasureKit (kostenlos im AppStore)
    Diese App sorgte bereits mit diversen Demovideos aus der Betaphase von iOS 11 für Aufsehen und steht nun zum kostenlosen Download bereit. Unter anderem sind in der Vermesseungs-App eine Wasserwaage und eine Funktion zum Messen der Körpergröße enthalten.



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  • Fitness AR (€ 3,49 im AppStore)
    Für den Fall, dass man seine Jogging-Einheiten oder Wanderungen mit der App Strava (kostenlos im AppStore) aufzeichnet, gibt es mit Fitness AR nun eine App, die einen diese Workouts nun auch per Augmented Reality darstellt. Hierzu wird die zurückgelegte Strecke auf eine 3D-Karte projeziert, die auf eine Oberfläche gelegt wird. Mit dem iPhone in der Hand kann man nun um diese Karte herumgehen und sie aus verschiedenen Winkeln betrachten.



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[iOS] AppStore Perlen 37/17

Seit dem vergangenen Dienstag ist klar, dass Apple das Update auf iOS 11 am kommenden Mittwoch, den 20. September Dienstag, den 19. September veröffentlichen wird. Im Vorfeld hat Apple nun noch einmal aktuelle Zahlen zur Verbreitung von iOS 10 veröffentlicht. Demnach sind inzwischen auf 89% der unterstützten Geräte die aktuellste Betriebssystemversion installiert. Damit konnte die Verbreitung gegenüber dem vergangenen Monat noch einmal um zwei Prozentpunkte zulegen. iOS 9 läuft derzeit noch auf 9% der im AppStore aktiven Geräte, weitere 2% setzen auf ein älteres Betriebssystem. Damit kann Apple weiter stolz auf die Verbreitung der neuesten Version seines mobilen Betriebssystems sein. Gerade im Android-Lager herrscht eine deutlich größere Fragmentierung, was es den Entwicklern nicht gerade leichter macht, ihre Apps für alle Nutzer anzubieten. Es darf daher auch mit Spannung erwartet werden, wie schnell sich iOS 11 verbreiten wird. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche! "[iOS] AppStore Perlen 37/17" vollständig lesen

[iOS] AppStore Perlen 36/17

Apples Zulassungsbestimmungen für den AppStore sind streng. Und aus eigener Erfahrung heraus habe ich den Eindruck, dass sie aktuell vor dem Start von iOS 11 noch einmal strenger geworden sind. Schön ist dabei allerdings, dass dieselben Regeln für alle Entwickler gleichermaßen gelten, also auch Schwergewichte sich daran halten müssen. Andernfalls fliegen sie kurzerhand aus dem Store, wie es aktuell der beliebten Alternative zur offiziellen YouTube-App "ProTube" passiert ist. Vorausgegangen waren offenbar mehrere Aufforderungen der YouTube-Mutter Google, die App freiwillig aus dem AppStore zu entfernen. ProTube enthielt diverse Funktionen, die äußerst beliebt bei der Nutzergemeinde waren und die weder von der offiziellen YouTube-App noch von anderen Drittanbietern angeboten wurden. Hierzu gehörte unter anderem die Wiedergabe in 4K bei 60 fps. Der Entwickler Jonas Gessner hat inzwischen ein Statement auf seiner Webseite veröffentlicht. ProTube war dabei nicht die einzige Drittanbieter-App, gegen die Google vorgegangen ist. Auch wenn diese Entwicklung vor allem für die zahlenden Nutzer dieser Apps natürlich schade ist, scheint Google hier im Recht zu sein, da viele der Apps gegen die Nutzungsbestimmungen von YouTube verstoßen. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche! "[iOS] AppStore Perlen 36/17" vollständig lesen