In Sachen iPhone-Verkäufe ist Apple bislang einigermaßen glimpflich durch die Corona-Krise gekommen, wie erst kürzlich Zahlen belegten. Nun haben sich die Marktbeobachter von Canalys einmal den PC- und Tablet-Markt vorgenommen und sehen auch hier, wenig überraschend, einen Rückgang im Jahresvergleich. So sind die PC-Verkäufe im ersten Quartal 2020 um ca. 9% rückläufig gewesen. Für das zweite und dritte Quartal werden nur leichte Erholungen erwartet. Dabei befindet sich der Markt in einem durchaus interessanten Spannungsfeld, da auf der einen Seite PCs und Tablets benötigt werden, um der sich verändernden Arbeits- und Bildungswelt daheim Rechnung zu tragen, auf der anderen Seite dürften die Menschen auf nicht unbedingt benötigte Käufe von teuren Geräten verzichten. Dies könnte dann auch insbesondere Apple treffen, wo man sich traditionell im eher hochpreisigen Segment bewegt.

Die Multiroom-Soundspezialisten von Sonos haben heute ein wahres Produktfeuerwerk gezündet und direkt verschiedene neue Produkte in ihr Sortiment aufgenommen. Der neue Sonos Five ist dabei der direkte Nachfolger des PLAY:5 und damit weiterhin der leistungsstärkste Sonos Speaker am Markt. Er bietet auch weiterhin denselben Sound und dieselbe akustische Architektur wie sein Vorgänger. Allerdings hat Sonos dem Five einen neuen Chipsatz mit schnelleren Prozessoren und ein verbessertes WLAN-Modul spendiert. Dabei ist man merkwürdigerweise allerdings weiterhin auch weiterhin ausschließlich auf 2,4 GHz Netzwerke beschränkt. Auch farblich gibt es eine Neuerung. Der Sonos Five ist in komplett schwarz und erstmals auch in komplett weiß erhältlich. Er kann ab sofort zu einem Preis von € 579,- über den folgenden Link bei Amazon bestellt werden: Sonos Five

Ebenfalls einen Nachfolger hat der Tieftöner Sonos Sub erhalten. Mit 16 kg bei Maßen von 389 x 158 x 402 mm ist der neue Sub ein echtes Schwergewicht und sorgt für einen kräftigen Bass. Der neue sonos Sub ist in den Farben schwarz und weiß erhältlich und kann ab sofort über den folgenden Link zum Preis von € 799,- bei Amazon bestellt werden: Sonos Sub (3. Generation)
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Auch die bereits schon seit einiger Zeit gehandelte neue Soundbar ist nun unter dem Namen Sonos Arc Realität geworden und ersetzt ab sofort sowohl die Playbar als auch die Playbase. Dem Hersteller zufolge erzielt man mit der Arc durch verschiedene Softwarealgorithmen einen "unglaublich detaillierten Sound, kristallklare Dialoge und beeindruckenden Bass". Zudem unterstützt die Arc auch komplett Dolby Atmos. Der kräftige Sound wird durch 11 Treiber, darunter zwei nach oben gerichtete Treiber für 3D Sound erzielt.

Über die Sonos Controller App lassen sich zudem benutzerspezifische Feinjustierungen beim Sound vornehmen. Dank intelligenter Umgebungs-Presets erzielt die Sonos Arc beispielsweise eine noch deutlichere Stimmwiedergabe oder eine Reduzierung von besonders lauten Geräuschen, wie beispielsweise Explosionen im Nachtmodus. Die neue Soundbar kann entweder vor oder unter dem Fernseher platziert oder mit einer separat erhältlichen Halterung an der Wand montieren. Die Sonos Arc ist in mattem Schwarz und mattem Weiß erhältlich und kann ab sofort über den folgenden Link zum Preis von € 899,- bei Amazon bestellt werden: Sonos Arc
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Bereits vor einiger Zeit kamen zarte Gerüchte auf, wonach Apple an einem Bundle aus verschiedenen seiner Service-Angebote arbeitet, in dem Nutzer dann zu einem monatlichen Kombipreis Zugriff auf Apple TV+, Apple News+, Apple Music und Co. erhalten. Zuletzt wurde es wieder ruhiger in diese Richtung. Codeschnipsel aus der ersten Beta von iOS 13.5.5 legen nun allerdings nahe, dass Apple auch weiterhin an einem solchen Bundle arbeitet, wie die Kollegen von 9to5Mac berichten. So ist dort unter anderem an verschiedenen Stellen von "bundle offer" oder "bundle subscription" die Rede. Entsprechende Zeilen waren in früheren Versionen von iOS/iPadOS nicht vorhanden.
Unklar ist natürlich auch weiterhin, wie weit Apples Pläne in diese Richtung fortgeschritten sind und zu welchem Preis ein solches Bundle angeboten werden könnte. Aktuell verlangt Apple monatlich € 9,99 für Apple Music und € 4,99 ?Apple TV?+. In den USA werden zudem 9,99 US-Dollar für Apple News?+ fällig. Von einem Bundle-Angebot könnte vor allem Apple News+ profitieren, da dieser der wohl zahlenmäßig schwächste der drei großen Dienste ist.
Ursprünglich war es wohl Apples Plan, noch Ende dieses Jahres erste iPad-Modelle mit Mini-LED Display auf den Markt zu bringen. Dies soll sich nun jedoch auf Anfang 2021 verschoben haben. Neben der neuen Displaytechnologie erwarten die Nutzer dann aber auch noch deutlich mehr spannende Features. So sollen die neuen iPad Pro Modelle auch über einen neuen A14X-Chip und 5G-Konnektivität verfügen, wie der zuverlässige Leaker L0vetodream auf Twitter schreibt. Für die 5G-Verbindungen soll Qualcomm Snapdragon X55 Modemchip zum Einsatz kommen, der sowohl mmWave als auch sub-6GHz Netzwerke unterstützt. Derselbe Chip soll auch im iPhone 12 zum Einsatz kommen.
Nachdem Apple bereits Anfang der Woche die ersten Betaversionen von iOS/iPadOS 13.5.5 und macOS Catalina 10.15.6 für registrierte Entwickler und Teilnehmer am Public Beta Programm zum Download bereitgestellt hatte, stehen nun auch die beiden noch ausstehenden Vorabversionen von tvOS 13.4.8 und watchOS 6.2.8 zur Verfügung. Ähnlich wie auch bei den beiden anderen Betriebssystemen kann davon ausgegangen werden, dass sich auch die neuen Versionen von tvOS und watchOS ausschließlich um Fehlerkorrekturen und Stabilitäts- sowie Performanceverbesserungen kümmern werden.
Auch heute hat Apple wieder den sogenannten "Movie Mittwoch" ausgerufen. Dabei wird jeden Mittwoch ein ausgewählter Film aus dem iTunes-Sortiment für 24 Stunden zum Sonderpreis von nur € 1,99 in HD-Qualität zum Leihen angeboten. Heute erhält man dabei den Disney-Animationsfm Die Eiskönigin 2 aus dem vergangenen Jahr. Nachdem man den Leih-Film geladen hat, kann er innerhalb von 30 Tagen angeschaut werden. Wie immer bei geliehenen Filmen aus dem iTunes Store gilt: Hat man hiermit einmal begonnen, muss man ihn innerhalb von 48 Stunden beenden.

Erneut sind zwei interessante Entdeckungen aus iOS/iPadOS 14 ans Licht gekommen. Wie die Kollegen von 9to5Mac berichten, soll der Safari-Browser über eine eingebaute Übersetzungsfunktion verfügen. Hierdurch wäre es möglich, eine geöffnete Webseite in eine beliebige Sprache übersetzen zu lassen, ohne hierfür eine Drittanbieter-App bemühen zu müssen. Dies kann auf Basis des gesichteten Codes sowohl manuell als auch automatisch. Anscheinend prüft Apple über Safari hinaus auch die Ausweitung der Übersetzungsfunktion auf andere Apps, wie etwa den Beschreibungstext im AppStore. Basieren wird die Funktion auf der Neural Engine. Offen ist aktuell, ob sie ausschließlich mit Onlineverbindung oder auch offline funktioniert. Sollte eine solche Funktion tatsächlich in iOS/iPadOS 14 integriert werden, kann man wohl davon ausgehen, dass sie auch für macOS kommen wird.
Darüber hinaus soll Apple mit iPadOS 14 auch eine nahezu vollständige Unterstützung des Apple Pencil für seinen Safari-Browser planen. Hierdurch soll es unter anderem möglich sein, Eingabefelder auszufüllen oder Anmerkungen in Webseiten zu schreiben.
Offiziell dürften die neuen Funktionen von ?iOS/iPadOS 14? auf der virtuellen Keynote zur Eröffnung der WWDC am 22. Juni präsentiert werden. Im Anschluss daran dürfte dann auch eine erste Betaversion für Entwickler zur Verfügung stehen.
Für den Herbst werden von Apple noch eine vierte Generation des iPad Air und ein neues iPad mini erwartet und zumindest am neuen iPad Air Modell könnte sich eine weitreichende Veränderung befinden. So berichten die Kollegen von MacOtakara, dass dieses erstmals über einen USB-C Anschluss verfügen und damit dem Vorbild des iPad Pro folgen soll. Bislang war das Modell mit Apples proprietären Lightning-Anschluss ausgestattet, welcher auch weiterhin beim iPad mini zum Einsatz kommen soll. Das neue iPad Air soll aber nicht nur in Sachen USB-C näher an das iPad Pro heranrücken, es soll auch in weiten Teilen auf dem 11" iPad Pro basieren.