Skip to content

Apple Watch offenbar demnächst mit "Time to Walk" Erinnerungen

Wenn man dieser Tage versucht, Apples diesjährige Neujahrs-Challenge auf der Apple Watch zu meistern, muss man dabei neben dem Bewegungs- und dem Trainingsring auch den blauen Stehring schließen. Trägt man die Apple Watch dauerhaft am Handgelenk, erinnert sie einen einmal pro Stunde daran, kurz aufzustehen. Auf Englisch nennt Apple diese Funktion "Time to Stand". Mit iOS 14.4 bzw. watchOS 7.3 könnte sie nun um ein "Time to Walk" ergänzt werden, wie der Twitter-User Khaos Tian zuerst entdeckte. So taucht in der Workout-App für die Apple Watch inzwischen eine entsprechende Einstellung auf, zu der beschrieben wird, dass Walking-Workouts auf die Watch geladen werden, sobald sie mit dem Stromnetz verbunden ist und sich ein iPhone in der Nähe befindet.

Die Kollegen von 9to5Mac haben hierzu inzwischen auch entsprechende Code-Bausteine in den Tiefen der aktuellen Betas von iOS 14.4 und watchOS 7.3 entdeckt. Derzeit lässt sich die Funktion allerdings noch nicht nutzen, was darauf hindeutet, dass Apple offenbar serverseitig den Schalter umlegen muss. Mit "Time to Walk" könnte Apple den Nutzer ähnlich wie bei "Time to Stand" einmal pro Stunde dazu auffordern, kurz aufzustehen und ein paar Schritte zu gehen.

Offenbar wird die Funktion zudem von einem zugehörigen Audio-Track begleitet. Möglicherweise gibt es zudem auch weitere gesprochene Hinweise. So finden sich um Code beispielsweise Codeschnipsel, die mit ‘WORKOUT_GUIDED_WALK’ beschrieben sind. Unklar ist allerdings zur Zeit noch, ob die neue Funktion ein Apple Fitness+ Abonnement erfordert oder ob sie allgemein für alle Nutzer zur Verfügung stehen wird.

iTunes Movie Mittwoch: Heute "Der wunderbare Mr. Rogers" für nur € 1,99 leihen

Auch heute hat Apple wieder den sogenannten "Movie Mittwoch" ausgerufen. Dabei wird jeden Mittwoch ein ausgewählter Film aus dem iTunes-Sortiment für 24 Stunden zum Sonderpreis von nur € 1,99 in HD-Qualität zum Leihen angeboten. In dieser Woche handelt es sich um das charmante Drama Der wunderbare Mr. Rogers mit Tom Hanks den man zum Sonderpreis von € 1,99 erhält. Nachdem man den Leih-Film geladen hat, kann er innerhalb von 30 Tagen angeschaut werden. Wie immer bei geliehenen Filmen aus dem iTunes Store gilt: Hat man hiermit einmal begonnen, muss man ihn innerhalb von 48 Stunden beenden.

Tile könnte mit neuen Gegenstands-Trackern eher auf dem Markt sein als Apple mit den AirTags

Seit mehreren Monaten wird inzwischen über die sagenumwobenen "AirTags" spekuliert. Dabei soll es sich um Gegenstads-Tracker auf Bluetooth-Basis handeln, die sich an verschiedenen Dingen befestigen lassen, um diese beispielsweise über die "Find My" App auffinden lassen, sollte man sie einmal verlegt haben. Dank der Integration von Apples U1 Ultrabreitband-Chip soll dies auch innerhalb von Räumen schnell und zuverlässig funktionieren und dabei in der "Find My" App auch auf Augmented Reality Funktionen setzen. In ihrer Funktionalität sollen die AirTags dabei den Trackern von Tile ähneln, die es bereits seit einiger Zeit am Markt gibt (z.B. hier für € 34,99 bei Amazon). Wie TechCrunch berichtet, plant nun offenbar auch der bisherige Platzhirsch einen neuen Tracker mit einem Ultrabreitband-Chip und könnte damit schneller als Apple auf dem Markt sein.

Während es klar ist, dass Tile versucht, seine Marktposition zu verteidigen, wird man sich in Cupertino wohl eher nicht unter Druck gesetzt fühlen. Deutlich entscheidender als der Zeitpunkt dürfte für Apple das eigene Ökosystem sein, in das sich die AirTags integrieren werden. So besitzen beispielsweise auch das iPhone 11? und das ?iPhone 12? den von Apple selbst designten U1-Chip, während Ultrabreitband-Chips unter Android-Smartphones weniger weit verbreitet sind. Dennoch dürften die AirTags irgendwann in diesem Jahr auf den Markt kommen. Eine erste gute Gelegenheit böte sich auf dem auch in diesem Jahr wieder erwarteten März-Event. Erst kürzlich tauchte eine 3D-Animation auf, die möglicherweise bei der Einrichtung der AirTags auf einem iPhone angezeigt wird.

Verkäufe des iPhone 12 mini wohl schlechter als erwartet

Als Apple im vergangenen Jahr das iPhone 12 mini mit seinem 5,4" Display vorstellte, war dies das kleinste iPhone seit dem iPhone SE im Jahr 2016. Vermutlich wollte man damit all diejenigen bedienen, die nicht müde werden, sich ein kleineres iPhone zu wünschen. Allerdings scheint sich der Wind in der Zwischenzeit gedreht zu haben. Aktuellen Zahlen der Analysten von Consumer Intelligence Research Partners (CIRP) zufolge verkauft sich das iPhone 12 mini nämlich von allen iPhone 12 Modellen am schlechtesten. Insgesamt war das aktuelle iPhone-Modell in den Monaten Oktober und November in den USA für 76% aller iPhone-Umsätze verantwortlich. Dabei war das iPhone 12 mit 27% dieser Verkäufe das erfolgreichste Modell. Während die beiden Pro-Modelle auf jeweils ca. 21% kommen, erzielte das iPhone 12 mini nur 6% der iPhone 12 Verkäufe.

Die Analysten von CIRP vermuten, dass verschiedene Faktoren hierfür verantwortlich sind. So liegt der preisliche Unterschied zwischen dem iPhone 12 mini und dem iPhone12 bei lediglich 100,- Dollar. Zudem gebe es weitere günstige Modelle, wie beispielsweise das iPhone SE mit 399,- Dollar, dem iPhone XR mit 499,- dollar und dem iPhone 11. In den USA bietet Apple das iPhone 12 mini für 699,- Dollar an.

Apple stellt Monica Lozano als Neuzugang für seinen Aufsichtsrat vor

Apple hat heute per Pressemitteilung mit Monica Lozano einen Neuzugang für seinen Aufsichtsrat präsentiert. Lozano ist ihres Zeichens Präsidentin und CEO der College Futures Foundation. Vor dieser Tätigkeit war sie über 30 Jahre lang im Bereich der Medien als Redakteurin und Verlegerin von La Opinión, der größten spanischsprachigen Zeitung in den USA tätig. Außer bei Apple ist Monica Lozano auch im Aufsichtsrat von Target und der Bank of America vertreten und war dies vor einiger Zeit auch bei der Walt Disney Company. Nun zeigt sie sich erfreut, diese Tätigkeit auch bei Apple auszuführen:

"I've always admired Apple's commitment to the notion that technology, at its best, should empower all people to improve their lives and build a better world. I look forward to working with Tim, Art, and the other board members to help Apple carry those values forward and build on a rich and productive history."

Auch Apple CEO Tim Cook freut sich auf den Neuzugang im Aufsichtsrat:

"Monica has been a true leader and trailblazer in business, media, and an ever-widening circle of philanthropic efforts to realize a more equitable future — in our schools and in the lives of all people. Her values and breadth of experience will help Apple continue to grow, to innovate, and to be a force for good in the lives of our teams, customers, and communities."

Apple steigt offenbar in die zweite Entwicklungsphase seiner smarten Brille ein

Erst heute Morgen hatte ich vermeldet, dass der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo für das laufende Jahr ein nicht näher spezifiziertes Augmented Reality Gadget von Apple erwartet. Unklar ist dabei, ob es sich etwa um die schon länger gemunkelte smarte Brille aus Cupertino handeln würde. Immerhin geht die Entwicklung in diesem Bereich offenbar unvermindert weiter. So berichten die Kollegen von der DigiTimes, dass Apple bereits in die zweite Entwicklungsphase seiner smarten Brille eingestiegen sei. Mitte vergangenen Jahres hatte der Kollege Mark Gurman von Bloomberg berichtet, dass ein AR-Headset von Apple in 2021 angekündigt werden und in 2022 auf den Markt kommen könnte. Dabei soll es sich dann in etwa um eine schlankere Version der Oculus Quest von Facebook handeln. Die Gläser der Brille dienen dann als smarte Displays, auf denen verschiedene Informationen eingeblendet werden können.

Outlook für den Mac wird offenbar durch eine neue universelle Web-Version ersetzt

Nutzer von Microsoft Outlook auf dem Mac werden sich mittelfristig wohl auf eine größere Umstellung gefasst machen müssen. So berichten die Kollegen von Windows Central, dass Microsofts Pläne vorsehen, die native Outlook-App für den Mac durch einen web-basierte universelle Outlook-Client zu ersetzen. Unter dem Codenamen "Monarch" entwickelt Microsoft dabei offenbar einen gemeinsamen Outlook-Client für Windows, den Mac und das Web. Auf diese Weise werden nicht nur sämtliche Outlook-Versionen unter einem Dach vereint, der neue Client soll auch die Standard Mail- und Kalendar-Apps unter Windows 10 ersetzen. Basieren wird das neue Outlook auf der bereits existierenden Web-App, wodurch man vermutlich schon einen kleinen Vorgeschmack auf das was da kommen wird kennt. Ganz ohne native Elemente wird das neue web-basierte Outlook vermutlich nicht auskommen, wie beispielsweise die Möglichkeit, verschiedene Elemente auch lokal zu speichern, um nicht permanent auf eine Internetverbindung angewiesen zu sein.

Dem Bericht zufolge plant Microsoft eine erste Preview des neuen Outlook gegen Ende dieses Jahres. Für das kommende Jahr sei dann das erwähnte Ersetzen der Mail- und Kalendar-Apps unter Windows 10 geplant. In etwa zu diesem Zeitpunkt dürfte dann auch die bestehende Mac-Version ersetzt werden.

72 Milliarden Dollar: Apples AppStore mit neuem Rekord-Umsatz in 2020

Erst kürzlich hatten die AppStore-Analysten von Sensor Tower ihre Erkenntnisse aus dem zurückliegenden Weihnachtsgeschäft veröffentlicht und dabei ermittelt, dass (wohl vor allem aufgrund der Corona-Pandemie) es hier ein Wachstum von 34,5% im Jahresvergleich gegeben hat. Nun haben die Analysten ihren vollständigen Bericht zum Jahr 2020 veröffentlicht. Auch hier gab es wie zu erwarten vor dem Hintergrund von Home-Office und Home-Schooling einen großen Anstieg von 30% im Vergleich zum Vorjahr. Laut Sensor Tower gaben Nutzer von Apple-Geräten in 2020 weltweit eine neue Rekordsumme von 72 Milliarden US-Dollar aus.

Mit großem Abstand war dabei erneut die Spielekategorie der Umsatztreiber schlechthin. Hier wurden insgesamt 79,5 Millionen Dollar umgesetzt, was einem Wachstum von 26% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Aber auch andere Kategorien, wie Unterhaltung (+29,3%) oder Produktivität (+24,7%) sahen größere Zuwächse. Außerhalb der Spiele war TikTok die umsatzstärkste App im AppStore? des vergangenen Jahres. Die Videoplattform machte 1,2 Millionen Dollar Umsatz, was einer Steigerung im Jahresvergleich um 600% entspricht.