Noch hat Apple am heutigen Abend auf dem Event nicht die neuen Betriebssystemversionen von iOS/iPadOS 15.4, macOS Monterey 12.3, watchOS 8.5 und tvOS 15.4 für alle Nutzer eines unterstützten Geräts veröffentlicht. Immerhin hat man die Verfügbarkeit aber im Rahmen seiner zugehörigen Pressemitteilungen angekündigt. So werden die Updates in der kommenden Woche bereitstsehen. Passend dazu hat Apple am heutigen Abend die jeweiligen Release Candidates für alle registrierten Entwickler veröffentlicht. Auch die Teilnehmer am Public Beta Programm dürften in den kommenden Stunden Zugriff erhalten.
Speziell bei iOS 15.4 handelt es sich um ein größeres Update, welches neben der Möglichkeit, sein iPhone (12 und neuer) auch mit getragener Maske per Face ID zu entsperren auch die Unterstützung von Universal Control und diverse weitere Neuerungen mitbringt, die bereits aus der Betaphase bekannt sind. Damit Universal Control funktionieren kann, werden natürlich iPadOS 15.4 und macOS Monterey 12.3 parallel benötigt.
In Sachen Mac haben sich auf dem heutigen Event auch die erst in der vergangenen Woche aufgekommenen Gerüchte zu einem "Mac Studio" bewahrheitet. Apple präsentierte das neue Gerät als den perfekten Mac für kreative und professionelle Nutzer. Optisch bewahrheiten sich dabei die Renderings vom Wochenende, was bedeutet, dass er wie ein höherer Mac mini aussieht. Er kommt dabei auf eine Höhe von knapp 10cm. Auf der Vorderseite befinden sich zwei USB-C Anschlüsse und ein SD-Kartenslot. Auf der Rückseite gibt es vier weitere USB-C und zwei USB-A Anschlüsse, ein HDMI-Anschluss, ein RJ45-Netzwerkanschluss sowie ein 3,5mm Klinkenanschluss.
Vor allem aber weiß der Mac Studio leistungstechnisch zu überzeugen. Die erste Generation der Apple Silicon Prozessoren bekommen dabei ein letztes neues Mitglied spendiert. Es hört auf den Namen "M1 Ultra" und ist der leistungsstärkste Prozessor der Reihe. Er basiert auf dem M1 Max, genauer gesagt werden zwei M1 Max Chips zusammengeschaltet, um einen "M1 Ultra" zu kreiren. Er unterstützt bis zu 128GB Unified Memory und besitzt 20 CPU-Kerne, von denen 16 Kerne sogenannte Performance-Kerne und 4 sogenannte Effizienz-Kerne sind. Hinzu kommt auch noch eine GPU mit 64 Kernen. Mit seinen Leistungswerten und dem vergleichsweise geringen Energiebedarf stellt der "M1 Ultra" die Prozessor-Industrie erneut auf den Kopf. Und nicht nur das. Auch der aktuelle Mac Pro sieht gegen den Mac Studio mit M1 Ultra alt aus: Das neue Gerät ist bis zu 80% schneller.
Passend zum Mac Studio hat Apple auch das erwartete "Studio Display" präsentiert. Das Design erinnert an den aktuellen 24" M1 iMac, weist jedoch eine Diagonale von 27" bei einer 5K-Auflösung auf. Bei Interesse hat man die Wahl zwischen zwei Ständervarianten und einem VESA-Mount. Das Display ist mit einer Antireflexions-Beschichtung versehen. Alternativ kann man auch eine Nanotexture-Variante bestellen. Auf der Vorderseite kommt dieselbe 12 Megapixel FaceTime-Kamera inkl. Unterstützung von Center Stage zum Einsatz. Zudem verfügt das Display über herausragende Lautsprecher mit Unterstützung von 3D Audio und ein Mikrofon für Videokonferenzen. Im Inneren arbeitet ein A13 Bionic Chip und als Anschlussmöglichkeiten bietet das Studio Display 3 USB-C und einen Thunderbolt-Anschluss
Der Mac Studio lässt sich sowohl mit einem M1 Max als auch mit einem M1 Ultra bestellen. Er kostet mit einem M1 Max ab € 2.299,- und mit einem M1 Ultra ab € 4,599,-. Das Studio Display kostet ab € 1.749,-. Beide Produkte können ab heute bei Apple vorbestellt werden.
Auf dem morgigen Event könnte Apple neben dem neuen iPhone SE und einem neuen iPad Air auch den in den vergangenen Tagen mehrfach thematisierten "Mac Studio" vorstellen. Das Gerät soll angeblich eine Mischung aus Mac Pro und Mac mini werden und demnach durchaus leistungsstark sein. Nun sind auch erste Renderings des gemunkelten Geräts aufgetaucht. Während die Grundfläche der des Mac mini ähneln dürfte, wäre das Gerät deutlich höher, wenn sich die Gerüchte denn bewahrheiten. Auf der Vorderseite würde er demnach über die bekannte LED-Anzeige verfügen, im Sockel über eine Lüftungsvorrichtung. Unklar ist aktuell allerdings, welche Anschlussmöglichkeiten Apple auf der Rückseite des Geräts anbieten könnte.
Begleitet werden könnte der Mac Studio von dem ebenfalls seit vergangener Woche gemunkelten "Studio Display", welches angeblich auch auf dem morgigen Event vorgestellt werden soll. Auch hierzu sind in dem unten eingebetteten Video Renderings zu sehen. Das externe Display kommt angeblich auf eine Diagonale von 27" und soll einen leicht breiteren Rahmen als das Pro Display XDR aufweisen. Optisch erinnert es dabei ein wenig an den aktuellen 24" iMac. Das Studio Display soll offenbar gemeinsam mit dem Mac Studio vermarktet werden, sich mit einem erwarteten Preis von um die 1.000,- US-Dollar aber auch an den ambitionierten Consumer-Bereich wenden. Weitere Renderings und Informationen zu den beiden neuen Geräten können auch bei den Kollegen von AppleTrack abgerufen werde.
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Morgen steht also das erste Apple-Event des Jahres auf der Agenda. Bislang waren dort in erster Linie ein neues iPhone SE mit 5G-Konnektivität und A15-Chip und ein neues iPad Air erwartet. Bloomberg-Kollege Mark Gurman bringt nun allerdings in der aktuellen Ausgabe seines Power-On Newsletters auch das in den vergangenen Tagen bereits kräftig gehandelte neue externe Display von Apple ins Spiel. Dem Apple-Insider zufolge hat Apple die Arbeit daran bereits vor mehreren Monaten abgeschlossen, so dass es nun Zeit für Primetime wäre.
Angeblich arbeitet Apple bekanntermaßen nicht nur an einem, sondern gleich an zwei neuen Displays, von denen es sich bei einem um den direkten Nachfolger des High-End Pro Display XDR handeln soll und bei dem anderen um ein günstigeres Consumer-Modell. Zuletzt wurde spekuliert, dass Apple morgen einen neuen, auf dem Mac mini basierenden "Mac Studio" und das zugehörige "Studio Display" präsentieren könnte. Um welches der beiden Displays es sich dabei handelt, ist allerdings offen. Angeblich soll das "Studio Display" über eine 7K-Auflösung und einen A13-Chip verfügen, weswegen es sich wohl eher an den professionellen Anwender richten dürfte.
Wenn morgen Abend Apples diesjähriges Frühjahrs-Event steigt, ist die erste Generation der Apple Silicon Prozessoren ca. eineinhalb Jahre alt. Inzwischen gibt es sie nicht nur in der ursprünglichen M1-Version, sondern auch noch als M1 Pro und M1 Max. Nun dürfte es langsam soweit sein, dass Apple die zweite Generation, sprich den M2 der Weltöffentlichkeit präsentiert. Möglicherweise ist es am Dienstag soweit, denn der Bloomberg-Kollege Mark Gurman berichtet in der aktuellen Ausgabe seines Power-On Newsletters, dass ihm eine Quelle aus der Entwicklerszene gesteckt habe, dass Apple in den vergangenen Wochen einen neuen Chip getestet habe, in dem eine CPU mit acht Kernen und eine GPU mit zehn Kernen zum Einsatz kommt.
Dies ist zunächst erstmal nicht ungewöhnlich, allerdings kam eine ähnliche Geschichte kurz vor dem Mac-Event im vergangenen Oktober auf, auf dem Apple den M1 Pro und den M1 Max präsentierte. Erwartet wird, dass Apple die erste Variante des M2-Prozessors in einem neuen 13" MacBook Pro und einem neu gestalteten MacBook Air zum Einsatz bringt. Ob diese bereits auf dem morgigen Event präsentiert werden, muss abgewartet werden, auf jeden Fall rückt der Moment, in dem der M2 seinen Premiere feiert langsam aber sicher näher.
Bisher wurde erwartet, dass der 27" iMac Pro und ein neuer Mac Pro noch irgendwann in diesem Jahr erscheinen werden. Dem widerspricht nun jedoch der angesehene Apple-Analyst Ming-Chi Kuo in einem neuen Tweet. Kuo wirft einen Blick auf Apples Mac-Lineup in den Jahren 2022 und 2023 und erklärt darin, dass ein Apple Silicon ?Mac Pro? und der ?iMac? Pro nicht vor 2023 erscheinen werden. Dies würde allerdings bedeuten, dass Apple nicht sein selbstgestecktes Ziel erreichen würde, innerhalb von zwei Jahren seine komplette Mac-Familie auf Apple Silicon umzustellen. Dies müsste bis 2022 geschehen. Zudem widerspricht Kuo mit seiner Erwartung dem Display-Analysten Ross Young, der den iMac Pro möglicherweise schon im Sommer erwartet hatte.
Möglich ist selbstverständlich, dass Kuo sich auf ein anderes Gerät bezieht als Young. Bei letzterem Analysten drehen sich die Erwartungen um einen neuen 27" iMac, der im selben Design erscheinen soll wie das aktuelle 24"-Modell und in der Gerüchteküche bislang unter dem Namen "iMac Pro" gehandelt wurde. Ob sich dies auch so bewahrheitet oder Apple ein anderes Modell unter dem Namen "iMac Pro" auf den Markt bringt, muss abgewartet werden.
Die Kollegen von 9to5Mac kommen heute Abend mit gleich zwei spannenden Meldungen um die Ecke. Schon länger wird erwartet, dass Apple eine aktualisierte und mit mehr Rechenpower ausgestattete Version des Mac mini präsentieren wird. Möglicherweise geschieht dies sogar bereits auf dem Event am kommenden Dienstag. Die Kollegen haben nun Informationen erhalten, wonach Apple neben dem neuen Mac mini und dem ersten auf Apple Silicon basierenden Mac Pro auch an einem sogenannten "Mac Studio" arbeitet. Dieser wird wohl auf dem Mac mini basieren, allerdings im Inneren über einen M1 Max Prozessor, den Apple bereits im aktuellen MacBook Pro zum Einsatz bringt. Zudem soll auch noch eine Version mit einem leistungsstärkeren Chip als dem M1 Max existieren.
In der Mac-Familie soll sich der "Mac Studio" zwischen dem Mac mini und dem Mac Pro positionieren. Anders als der iMac (und der erwartete iMac Pro) verfügen der Mac mini und der Mac Pro beide nicht über ein integriertes Display. Hier kommt dann auch die zweite Meldung der Kollegen ins Spiel, die von einem "Apple Studio Display" berichtet, welches wohl die perfekte Kombination mit dem "Mac Studio" ergeben und diese auch so von Apple vermarktet werden wird. Dieses neue externe Display soll mit 7K über eine noch höhere Auflösung verfügen als das aktuelle Pro Display XDR (6K), wobei unklar ist, ob es dieses ersetzen soll. Die 7K-Auflösung könnte bei 32" Displaydiagonale eine Pixeldichte von 245 ppi bieten. Alternativ könnte Apple sogar auf 36" Displaydiagonale erhöhen und die 218 ppi des Pro Display XDR beibehalten.
Bereits vor einiger Zeit gab es Meldungen, wonach Apple an einem kleineren Mac Pro arbeiten würde. Wie es nun aussieht, dürfte es sich hierbei allerdings wohl eher um den "Mac Studio" handeln, der dann die High-End Version des Mac mini ersetzen wird, die Apple nach wie vor mit einem Intel-Prozessor im Programm hat. Auf diese Weise dürfte sich Apple auch ein wenig Zeit verschaffen, einen Mac Pro mit Apple Silicon Chip zu entwickeln. Nach wie vor gibt es Gerüchte, dass es von diesem Gerät noch eine letzte auf Intel basierende Version geben wird.
Der Mac mini ist bei weitem der kompakteste Mac, den Apple auf dem Markt hat. Es geht aber auch noch kompakter, wie Quinn Nelson vom YouTube-Kanal Snazzy Labs eindrucksvoll demonstriert. Er hat sich einen aktuellen M1? ?Mac mini? vorgenommen, die internen Komponenten neu angeordnet und ein experimentelles Gehäuse gebaut, wodurch ein noch kleinerer Rechner entsteht, ohne dabei an Leistungsfähigkeit einzubüßen. Insgesamt ist der Mac mini auf diese Weise um 78% geschrumpft. Ein Großteil des Mac mini wird aktuell noch vom 150 Watt Netzteil eingenommen. Nelson ersetzte dieses durch ein 65 Watt Netzteil eines Microsoft Surface und stattete es mit einem ?MagSafe? 2 Anschluss aus, über den es mit dem Logicboard des Mac mini verbunden ist.
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Ob Apple es dem YouTuber mit einem der kommenden Modelle gleichtun wird, muss abgewartet werden. Bei der Vorstellung des ersten M1 Mac mini, einem der ersten Mac, die im November 2020 von Intel-Prozessoren auf Apple Silicon umgestellt wurden, setzte Apple noch auf das Gehäuse des Vorgängermodells. Es halten sich jedoch hartnäckig Gerüchte, wonach Apple an einem Redesign mit einem kleineren Formfaktor arbeitet.
Übrigens hat Nelson eine detaillierte Bauanleitung für seine Version des Mac mini veröffentlicht. Nur für den Fall, dass ihr nicht auf den neuen Mac mini von Apple warten und ebenfalls selbst Hand anlegen möchtet.