Skip to content

[iOS] AppStore Perlen 23/19

Mit dem heutigen Tag endet die diesjährige Apple-Entwicklerkonferenz WWDC im kalifornischen San Jose. Wider erwarten wenig Neues gab es dabei in diesem Jahr in Sachen AppStore. Sieht man einmal von einigen wenigen optischen Veränderungen ab, hat Apple sein virtuelles Software-Kaufhaus in diesem Jahr weitestgehend unangetatstet gelassen und auch keinerlei neue Möglichkeiten für die Entwickler eingeführt. Seit Jahren auf dem Wunschzettel stehende Neuerungen, wie beispielsweise die Option, für größere Upgrades von Apps eine Zahlung einzufordern, bleiben damit weiterhin ungehört. Da aber auch die Konkurrenz in diesem Bereich nichts Neues vorzuweisen hat, werden sich die Auswirkungen für Apple wohl im Rahmen halten. Schade ist es aus Entwicklersicht dennoch, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser WWDC-Woche! "[iOS] AppStore Perlen 23/19" vollständig lesen

[iOS] AppStore Perlen 22/19

Seit Anbeginn des AppStore hat der Freigabeprozess für neu eingereichte Apps und Updates immer wieder für Diskussionen gesorgt. Während naturgemäß die Ablehnungen von Einreichungen für mehr Aufsehen sorgen als die Freigaben, ist das bloße Vorhandensein der Zugangsregelung für den Nutzer ein echter Vorteil gegenüber beispielsweise der Android-Plattform. In einem Interview mit Bloomberg liefert nun Phillip Shoemaker, Apples Chef dieser Abteilung in der Zeit zwsciehn 2009 und 2016 interessante Einblicke in die Arbeit des Teams und weitere Themen rund um den AppStore.

So berichtet Shoemaker, dass innerhalb des Teams zunächst drei Personen jede App ansahen, bevor sie freigegeben oder abgelehnt wurde. Hieraus resultierten natürlich lange Wartezeiten, die Apple jedoch nicht davon abhielten, auch weiterhin auf einen menschlichen Freigabeprozess zu setzen, anstatt auf automatisierte Tools. Mit der Zeit wurde die Zahl der über Wohl und Wehe der eingereichten Apps entscheidenden Personen jedoch von drei auf nur eine reduziert. Zuvor gab es allerdings für diese Personen ausführliche Trainings und Gespräche, damit der Prozess auch weiterhin nicht willkürlich wird.

Selbstverständlich gab es auch immer wieder Lücken im System, die in den frühen Tagen beispielsweise dazu führten, dass Apps wie der "Baby Shaker" oder auch "I am Rich" in den AppStore gelangten. Shoemaker gibt dabei zu bedenken, dass das Freigabe-Team eine große Verantwortung dafür trägt, ob der jeweilige Entwickler mit seiner Arbeit Geld verdient oder nicht und dass dies hier und da auch mal zu falschen Entscheidungen führen kann. Immerhin betont er, dass vor dem Team sämtliche Entwickler gleich gehandelt werden, was vor allem auch auf ein Bestreben von Steve Jobs zurückging.

Auch andere Bereiche des AppStore werden in dem Interview angesprochen, so sieht es Shoemaker kritisch, dass Apple immer mehr in Bereiche vorstößt, die in der Vergangenheit von Drittentwicklern abgedeckt wurden. Dies hätte einen negativen Einfluss auf den Wettbewerb im AppStore. Interessant ist auch, was Shoemaker über Apps für die Apple Watch zu berichten weiß. Diese seien für Apple zu einer leicht peinlichen Geschichte verkommen, weil viele Entwickler nach anfänglicher Euphorie schnell das Interesse an der Plattform verloren. Vor diesem Hintergrund könnte auch die anstehende WWDC interessant werden. Gerüchtehalber soll watchOS 6 einen vom iPhone unabhängigen AppStore auf die Apple Watch bringen. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche!

"[iOS] AppStore Perlen 22/19" vollständig lesen

[iOS] AppStore Perlen 21/19

Lange hatte sich Nintendo gewehrt, Smartphones als den neuen Standard für mobile Videospiele anzuerkennen und sich dementsprechend auch geweigert, die eigenen Titel unter anderem für iOS zu veröffentlichen. Diese Strategie hat sich inzwischen geändert, so dass man inzwischen beispielsweise auch Super Mario auf dem iPhone spielen kann. Inzwischen nähern wir uns auch der Veröffentlichung von Mario Kart Tour, welches auf Android bereits ersten Beta-Testern in den USA und Japan zur Verfügung gestellt wurde. Selbstverständlich haben inzwischen auch erste Gameplay-Videos ihren Weg ins Internet gefunden, auch wenn Nintendo einige davon bereits wieder entfernen ließ.



YouTube Direktlink

Bei dem Spiel wird Nintendo erneut das Freemium-Modell verfolgen, die App also kostenlos in den AppStore stellen und dann auf In-App Käufe setzen. Diese dürften den Testern zufolge allerdings offenbar relativ teuer werden. Ein konkreter Starttermin für die iOS-Version von Mario Kart Tour steht noch nicht fest, Nintendo spricht hier lediglich vom Sommer. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche!

"[iOS] AppStore Perlen 21/19" vollständig lesen

Apples ehemalige Retail-Chefin Angela Ahrendts wird kritisiert und heuert bei Airbnb an

Seit Anfang Februar war bekannt, dass Apples langjährige Retail-Chefin Angela Ahrendts das Unternehmen im April verlassen würde. Dies ist inzwischen auch geschehen und Deirdre O'Brien hat ihre Position übernommen. Wie in Cupertino gemunkelt wird, plant O'Brien bereits, einige Entscheidungen von Ahrendts zurückzunehmen und die Apple Retail Stores wieder kundenfreundlicher, übersichtlicher und damit für den Kunden auch wieder effizienter zu machen. Angela Ahrendts, hingegen wurde inzwischen in den Verwaltungsrat von Airbnb berufen, wie der Nachrichtensender CNN am Wochenende vermeldete.

Unter Ahrendts Regie wurde der Retail-Bereich bei Apple mächtig umgekrempelt und weitestgehend weg vom klassischen Ladengeschäft hin zu einer "Begegnungsstätten" entwickelt. Unter anderem entfiel passend hierzu auch der Zusatz "Store" in den Bezeichnen der Geschäfte. Dafür wurde das kulturelle Programm deutlich ausgebaut und um Veranstaltungen und Workshops erweitert. Dabei sei es Ahrendts vor allem um das Branding der Marke Apple gegangen, wodurch das Einkaufserlebnis offenbar ein wenig sehr stark in den Hintergrund getreten sei.

Zuletzt hatte Bloomberg berichtet, dass die Entwicklung der Stores in den vergangenen Monaten verstärkt kritisiert wurde - und zwar sowohl von den Kunden, als auch von den dort arbeitenden Mitarbeitern. Unter anderem wird gemunkelt, dass O'Brien darüber nachdenken soll, die klassische Geniusbar zurückzubringen, Support-Termine flexibler zu gestalten und Bezahlmöglichkeiten wieder deutlicher auszuweisen.

[iOS] AppStore Perlen 20/19

Dank Apples AppStore-Zulassungskontrolleuren wird man unter iOS deutlich weniger mit Mal- und Spyware konfrontiert, als dies beispielsweise unter Android der Fall ist. Jeden einzelnen Fall kann aber auch Apple hier nicht abfangen, was unter anderem daran liegt, dass manche dieser Funktionen oftmals verschleiert sind oder auch durch Drittanbieter-Plugins und -Frameworks unbemerkt in die Apps eingeschleust werden. So berichten die Kollegen von Vox aktuell, dass auch verschiedene beliebte und hochkarätige Apps teilweise erschreckende Mengen von Daten an externe Server versenden.

Als prominentes Beispiel sei hier Angry Birds genannt, welches Daten an 43 verschiedene Unternehmen aus der Werbeindustrie verschickt. Dies geschieht aus den oben genannten Gründen teilweise sogar ohne das Wissen der (Haupt-)Entwickler der jeweiligen App. So geschehen auch im Beispiel von Angry Birds, dessen Entwickler Rovio zu Protokoll gibt, dass man bevorzugt transparente SDKs und Frameworks in seine Apps einzubauen. Allerdings sei dies nicht immer möglich. Immerhin befinden sich unter den verschickten Daten keine sensiblen Informationen. Hier hat dann doch wieder Apple den Finger drauf. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche! "[iOS] AppStore Perlen 20/19" vollständig lesen

[iOS] AppStore Perlen 19/19

Apples Richtlinien für eine App-Zulassung für den AppStore sind in der Regel recht eindeutig und werden von einem Mitarbeiter-Team auch manuell überwacht. Dennoch kommt es hin und wieder mal vor, dass Apps durch das Netz schlüpfen, die so eigentlich nicht hätten zugelassen werden dürfen. Aktuell ist dies mal wieder bei drei Dating-Apps aufgefallen, die es gestatteten, dass sich auch Nutzer unter dem hierbei in den USA zulässigen Alter von 13 Jahren registrierten, wie CNBC in dieser Woche berichtete. Alle drei Apps stammten von einem in der Ukraine ansässigen Entwicklerstudio namens Wildec. Aufgefallen war dies der Federal Trade Commission (FTC), die sich daraufhin an Wildec und an Apple und auch an wandte. Auch im Google Play Store waren die Apps nämlich verfügbar und wurden nach der Meldung entfernt. Im Endeffekt ist es natürlich schwierig, jede mögliche Form von Richtlinien-Verletzungen bei den Überprüfungen im Auge zu behalten. Grundsätzlich arbeiten die AppStore-Wächter von Apple in dieser Richtung aber schon sehr zuverlässig. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche! "[iOS] AppStore Perlen 19/19" vollständig lesen

[iOS] AppStore Perlen 18/19

Am vergangenen Wochenende sorgte ein Artikel der New York Times für Aufsehen, in dem darüber berichtet wurde, dass Apple seit der Veröffentlichung von iOS 12 und der damit verbundenen Einführung der neuen Screentime-Funktion verstärkt gegen Apps mit ähnlichen Funktionen vorgeht und diese teilweise ohne Vorwarnung aus dem AppStore entfernt. Der Bericht und die zugehörige Aufmerksamkeit durch Apple-Blogs und -Webseiten führte schließlich dazu, dass sich Apple sowohl in Person von Marketing-Chef Phil Schiller, als auch in Form einer Pressemitteilung öffentlich zu dem Thema erklärte. So sollen die betroffenen Apps Möglichkeiten des Mobile Device Management (MDM) ausgenutzt haben, was zu einer Gefährdung der Privatsphäre der Nutzer dieser Apps führen könne. Das gesamte Vorgehen erfolgte laut Apple nicht aus Gründen des Wettbewerbs zwischen den betroffenen Apps und Apples Screentime, sondern rein aus Sicherheitsgründen. Zudem würde man mit den Entwicklern kommunizieren und ihnen 30 Tage Zeit geben, ihre Apps anzupassen.

Inzwischen haben sich auch einige der betroffenen Entwickler, wie Qustodio, Kidslox, OurPact oder Mobicip in offenen Briefen zu Wort gemeldet und Apples vorgehen erneut scharf kritisiert. Zudem fordern sie von Apple die Veröffentlichung von offiziellen APIs, um die Funktionalität ihrer Apps in Übereinstimmung mit Apples AppStore-Richtlinien wiederherstellen zu können. In diesem Zusammenhang werden auch Teile der Pressemitteilung Apples zurückgewiesen. So berichtet OurPact, dass niemand von Apple auf sie zugekommen sei und die App ohne Vorwarnung wenige Wochen nach der Veröffentlichung aus dem AppStore entfernt wurde. Zudem wird auch weiterhin kritisiert, dass die Kommunikation mit Apple sehr schlecht, langsam und wenig zielführend sei. Nach wie vor hinterlässt der zeitliche Zusammenhang zwischen der Veröffentlichung von Screentime und dem Entfernen der Apps ein deutliches G'schmäckle und lässt Apple nicht gerade in gutem Licht dastehen. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche!

"[iOS] AppStore Perlen 18/19" vollständig lesen

Apple Pay: Demnächst in den Niederlanden und bei drei deutschen Sparda-Banken

Unsere österreichischen Nachbarn kommen inzwischen seit einer Woche in den Genuss von Apple Pay, die etwas nördlicheren Nachbarn aus den Niederlanden dürften in Kürze folgen. So hat die dort ansässige ING bekanntgegeben, dass der kontaktlose Zahldienst in Kürze in den Niederlanden an den Start gehen werde, wie die Kollegen von iPhoned.nl und iCulture.nl einhellig berichten. Zwar wird in der knappen Pressemitteilung kein konkretes Startdatum genannt, dies ist man inzwischen aber ja bereits gewohnt. Die Bank gibt ihren Kunden aber den Tipp, ein Auge auf den sozialen Medien zu halten, um weitere Informationen zu bekommen.

Und auch in Deutschland tut sich etwas. So haben die Sparda-Bank West, die Sparda-Bank Baden-Württemberg und die Sparda-Bank München bekanntgegeben, dass man künftig mit dem Apple Pay Parttner VIMpay kooperieren und auf diesem Wege seinen Kunden auch die Nutzung von Apple Pay ermöglichen werde. Nach der Erstellung eines Accounts bei VIMpay und der zugehörigen Erzeugung einer digitale VIMpay Mastercard, lässt sich diese mit dem Konto des Kunden bei der Sparda-Bank verknüpfen und hiermit auch Apple Pay nutzen. In der zugehörigen Pressemitteilung heißt es:

Die digitale Mastercard lässt sich auch in alle aktuellen Wallet-Apps der bekannten großen Provider integrieren. Je nach Smartphone oder Smartwatch der Kunden können sie auf diese Weise mit VIMpay auch Apple Pay, Google Pay oder Garmin Pay benutzen. Da es sich bei der virtuellen Mastercard um eine reine Guthabenkarte handelt, kann das Konto beim Shopping nicht ins Minus rutschen. Das Jahreslimit ist auf 2.500 Euro begrenzt.

Als weiterer Vorteil können die Kunden der drei Sparda-Banken eine sogenannte Blitz-Aufladefunktion für die VIMpay-Mastercard nutzen, mit der sich bis zu € 100,- in Echtzeit auf die Karte laden lassen. Weitere Informationen können auf den zugehörigen Webseiten eingesehen werden (via iPhone-Ticker)