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[iOS] AppStore Perlen 32/17
[iOS] AppStore Perlen 31/17
Lange, lange Zeit war der Ruf nach alternativen Tastaturen unter iOS einer der lautesten unter den Wünschen nach neuen Funktionen. Als Apple mit iOS 8 diese Option dann endlich anbot, war die Begeisterung zunächst groß. Doch sind wir mal ehrlich, inzwischen nutzen die allerwenigsten iPhone- und iPad-Nutzer die Möglichkeit einer alternativen Tastatur. Dies stellen inzwischen auch immer mehr Entwickler fest und entfernen ihre Produkte wieder aus dem AppStore. Nächstes prominentes Beispiel ist Word Flow von Microsoft. Als Experiment gestartet und ausschließlich in den USA angeboten, hat Microsoft inzwischen seine Schlüsse gezogen - und die Tastatur aus dem AppStore entfernt. Das zugehörige Experiment ist damit abgeschlossen und wird nicht weiter verfolgt. Stattdessen empfiehlt Microsoft nun SwiftKey (kostenlos im AppStore) als Alternative.
Es geht allerdings auch anders herum. Bei Google hält man nicht nur an der eigenen Gboard-Tastatur (kostenlos im AppStore) fest, sondern baut deren Funktionsumfang in Version 1.8 auch weiter aus. So wurde unter anderem der direkte Zugriff auf Google Maps und YouTube aus der Tastatur heraus integriert. Zudem sorgt ein neues Feature namens "Ink" für die Möglichkeit zur Erstellung von schnellen Zeichnungen. Wessen Strategie nun die richtige ist, darüber lässt sich wie immer streiten. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche!
"[iOS] AppStore Perlen 31/17" vollständig lesenNach China nun auch Russland: Nutzung von VPN soll verboten werden
Nachdem am Wochenende bereits bekannt wurde, dass Apple damit begonnen hat, sämtliche VPN-Clients aus dem AppStore in China zu entfernen, um auf diese Weise den dort geltenden Gesetzen gerecht zu werden, dürfte sich in Kürze ein ähnliches Spiel auch in Russland wiederholen. Wie CNN berichtet, bringt die russische Regierung derzeit ein Gesetz auf den Weg, welches die Nutzung von VPN generell verbieten soll. Das Gesetz soll am 01. November in Kraft treten und sämtliche Dienste verbieten, die die Zensurbestrebungen der russischen Regierung unterwandern könnten.
Vergessen wird dabei offenbar, dass dies gar nicht die primäre Aufgabe von VPN ist. Vielmehr dient die verschlüsselte Verbindung vielen Unternehmen dazu, sichere Datenverbindungen zu Außenstellen zu betreiben oder Außendienstmitarbeiter sicher mit dem Firmennetz zu verbinden. In letzter Zeit wurden VPN-Vernindungen allerdings verstärkt dafür genutzt, um Geoblocking oder Inhaltszensuren zu umgehen. Der russischen Regierung zufolge sollen mit dem neuen Gesetz keine weiteren Zensuren vorgenommen werden. Stattdessen soll sichergestellt werden, dass es keinen Zugriff auf Inhalte gibt, die bereits jetzt per Gesetz verboten sind.
[iOS] AppStore Perlen 30/17
Variante der Fruitfly-Malware greift auf Tastatur und iSight-Kamera von Macs zu
Anfang des Jahres machte eine Mac-Malware mit dem Namen "Fruitfly" von sich Reden, die angeblich Rechner in medizinischen Einrichtungen als Ziel hatte und hier Daten ausspioniert haben soll, ehe sie von dem Sicherheitsunternehmen Malwarebytes entdeckt wurde. Apple hat sein macOS-Betriebssystem daraufhin aktualisiert, so dass die Malware automatisch erkannt und unschädlich gemacht wird. Der Sicherheitsforscher Patrick Wardle will nun eine Variante dieser Malware ausfindig gemacht haben, die angeblich bereits seit mindestens fünf Jahren ihr Unwesen auf Macs treibt und dabei mindestens, wahrscheinlich aber mehr als 400 Systeme befallen haben soll, wie Ars Technica berichtet.
Angeblich soll die neue Malware in der Lage sein, Screenshots auf dem befallenen Mac anzufertigen, Tastatureingaben mitzuschneiten und die integrierte iSight-Kamera des Macs anzuzapfen. Zudem soll die Fruitfly-Variante auch Information über andere Geräte im selben Netzwerk wie der befallene Mac sammeln können. Laut Wardle ist die Verbreitung der Software noch nicht geklärt, wahrscheinlich sei aber der Klick auf einen infizierten Link. Inzwischen soll das Backend der Malware vom Netz gegangen sein. Genauere Informationen zu seinem Fund will Wardle auf der morgen beginnenden Black Hat Sicherheitskonferenz in Las Vegas bekanntgeben.
Da die Infektionsmethode bislang nicht bekannt und der Backend-Server vom Netz gegangen ist, gibt es wenig Methoden, sich vor der Malware zu schützen. In Anbetracht der geringen Verbreitung besteht ohnehin kein Grund zur Panik, so lange man sich an die gängigen Sicherheitstipps hält. Wardle selbst geht ebenfalls davon aus, dass inzwischen keine ernsthafte Gefahr mehr besteht. Beruhigt werden kann auch jeder, der Angst hat, über die Webcam des Macs ausspioniert zu werden. Deren Stromversorgung ist hardwareseitig mit der grünen Status-LED verbunden, so dass diese in jedem Fall anspringen würde, sollte die Kamera aktiviert werden. Wer komplett auf Nummer sicher gehen möchte, kann zudem auf kostenlose Tools wie OverSight oder Micro Snitch zurückgreifen, die sich melden, sobald die Kamera oder das Mikrofon des Macs aktiviert werden.
Zweck unklar: Apple kooperiert mit chinesischem Hersteller von Autobatterien
Nach wie vor ist es immer wieder überraschend, welche Blüten Apples Bemühungen in Sachen Automobilindustrie treiben. Hieß es zu Beginn, Apple würde an einem eigenen selbstfahrenden Elektroauto arbeiten, verlagerte sich das sogenannte "Project Titan" später eher in Richtung Software für autonome Fahrzeuge. Dennoch (oder gerade deswegen) testet Apple inzwischen aber auch ganz offiziell selbstfahrende Autos auf kalifornischen Straßen. Ein Bericht der in Shanghai beheimateten Publikation Yicai Global bringt nun abermals eine neue Wendung ins Spiel. Demnach arbeitet Apple offenbar inzwischen mit einem chinesischen Hersteller von Autobatterien namens Contemporary Amperex Technology Limited zusammen, um dahinterliegende Technologien zu erforschen.
Beide Unternehmen sollen sich auf Stillschweigen über die Zusammenarbeit geeinigt haben. Interessanterweise wurde CATL im Jahre 2011 als Spinoff von Amperex Technology Limited gegründet, zufällig ein großer Apple-Lieferant für Akkus von iPhones und anderen Produkten. CATL soll inzwischen 3.700 Mitarbeiter von renommierten Universitäten allein in seinem Forschungsbereich beschäftigen.
Die Hintergründe oder das Ziel der Zusammenarbeit ist unklar. Möglich ist aber, dass es Apple um das Zusammenspiel der eigenen Software aus dem "Project Titan" mit der Akkutechnologie geht. Doch auch eine ganz andere Forschung, nämlich in Richtung besserer Akkus und Ladetechnologien für iPhone und iPad ist denkbar.