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[Apple TV] AppStore Perlen: radio.de

Nach längerer Zeit gibt es mal wieder einen interessanten Neuzugang im AppStore für die aktuelle Generation des Apple TV zu vermelden. Dort hat sich inzwischen eine der beliebtesten Radio-Apps von iPhone und iPad eingefunden. Die Rede ist von radio.de (kostenlos im AppStore). Diese App vereinigt über 30.000 Streams von Radiosenden unter einem Dach. Hierdurch wird nun auch das Apple TV zur universellen Radiostation. Selbstverständlich kann man auch hier nach bestimmten Sendern suchen oder die verfügbaren Streams nach Genres und weiteren Filtern durchstöbern. Hat man einen Sender gefunden, der einem besonders gut gefällt, lässt sich dieser auch als Favorit speichern. Wer die App auf dem iPhone oder iPad bereits besitzt, finden sie im AppStore auf dem Apple TV im Bereich der bereits erworbenen Artikel, alle anderen bemühen die Suchfunktion oder klicken auf den folgenden Link: radio.de

[iOS] AppStore Perlen 32/17

War es eine gewisse Zeit schon beinahe ein Trend, einzelne Funktionen einer App in eigenständige Apps auszugliedern, ist aktuell genau der umgekrhte Weg zu beobachten. Paradebeispiel hierfür ist Facebook, wo man unter der Woche ein wenig überraschend und ohne große Vorankündigung die Apps Facebook Groups und Lifestage aus dem App Store entfernt hat. Die Funktionen könnten auch weiterhin in der Facebook Haupt-App genutzt werden, heißt es von Seiten des sozialen Netzwerks. Groups wurde vor drei Jahren als eigenständige App veröffentlicht und sollte es vereinfachen, verschiedene Interessensgruppen, beispielsweise in Unternehmen, Schulen, Vereinen oder der Familie zu verwalten und ihre Inhalte zu verfolgen. Freilich ist das Entfernen von eigenständigen Facebooks-Apps kein Einzelfall. Bereits in der Vergangenheit wurden Projekte wie die Facebook Camera, Notify, Paper, Places, Poke, Riff, Rooms und Slingshot teilweise bereits nach kurzer Zeit wieder eingestellt und aus dem AppStore entfernt. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche! "[iOS] AppStore Perlen 32/17" vollständig lesen

[iOS] AppStore Perlen 31/17

Lange, lange Zeit war der Ruf nach alternativen Tastaturen unter iOS einer der lautesten unter den Wünschen nach neuen Funktionen. Als Apple mit iOS 8 diese Option dann endlich anbot, war die Begeisterung zunächst groß. Doch sind wir mal ehrlich, inzwischen nutzen die allerwenigsten iPhone- und iPad-Nutzer die Möglichkeit einer alternativen Tastatur. Dies stellen inzwischen auch immer mehr Entwickler fest und entfernen ihre Produkte wieder aus dem AppStore. Nächstes prominentes Beispiel ist Word Flow von Microsoft. Als Experiment gestartet und ausschließlich in den USA angeboten, hat Microsoft inzwischen seine Schlüsse gezogen - und die Tastatur aus dem AppStore entfernt. Das zugehörige Experiment ist damit abgeschlossen und wird nicht weiter verfolgt. Stattdessen empfiehlt Microsoft nun SwiftKey (kostenlos im AppStore) als Alternative.

Es geht allerdings auch anders herum. Bei Google hält man nicht nur an der eigenen Gboard-Tastatur (kostenlos im AppStore) fest, sondern baut deren Funktionsumfang in Version 1.8 auch weiter aus. So wurde unter anderem der direkte Zugriff auf Google Maps und YouTube aus der Tastatur heraus integriert. Zudem sorgt ein neues Feature namens "Ink" für die Möglichkeit zur Erstellung von schnellen Zeichnungen. Wessen Strategie nun die richtige ist, darüber lässt sich wie immer streiten. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche!

"[iOS] AppStore Perlen 31/17" vollständig lesen

Nach China nun auch Russland: Nutzung von VPN soll verboten werden

Nachdem am Wochenende bereits bekannt wurde, dass Apple damit begonnen hat, sämtliche VPN-Clients aus dem AppStore in China zu entfernen, um auf diese Weise den dort geltenden Gesetzen gerecht zu werden, dürfte sich in Kürze ein ähnliches Spiel auch in Russland wiederholen. Wie CNN berichtet, bringt die russische Regierung derzeit ein Gesetz auf den Weg, welches die Nutzung von VPN generell verbieten soll. Das Gesetz soll am 01. November in Kraft treten und sämtliche Dienste verbieten, die die Zensurbestrebungen der russischen Regierung unterwandern könnten.

Vergessen wird dabei offenbar, dass dies gar nicht die primäre Aufgabe von VPN ist. Vielmehr dient die verschlüsselte Verbindung vielen Unternehmen dazu, sichere Datenverbindungen zu Außenstellen zu betreiben oder Außendienstmitarbeiter sicher mit dem Firmennetz zu verbinden. In letzter Zeit wurden VPN-Vernindungen allerdings verstärkt dafür genutzt, um Geoblocking oder Inhaltszensuren zu umgehen. Der russischen Regierung zufolge sollen mit dem neuen Gesetz keine weiteren Zensuren vorgenommen werden. Stattdessen soll sichergestellt werden, dass es keinen Zugriff auf Inhalte gibt, die bereits jetzt per Gesetz verboten sind.

[iOS] AppStore Perlen 30/17

Die AppStore-Analysten von App Annie sind bekannt für ihre Analysen und Gegenüberstellungen der verschiedenen inzwischen existierenden AppStores. Aktuell haben sie mal wieder die Umsätze in den mobilen AppStores für iOS und Android verglichen. Herausgekommen ist dabei erneut das inzwischen gewohnte Bild. Die Downloadzahlen steigen weiter an. Im Google Play Store wurden beisielsweise im Jahresvergleich 20% mehr Downloads von Apps verzeichnet, was die Spitzenposition in dieser Kategorie bedeutet. Das mit Abstand meiste Geld wird aber nach wie vor im iOS AppStore gemacht. Dort liegt der Umsatz direkt mal um 95% über dem des Google Play Store, wobei man den Wert von 90% aus dem Vorjahr sogar noch einmal steigern konnte. Der größte Teil des Zuwachses stammt dabei ein wenig überraschen aus China, wo sich Apple eigentlich traditionell eher schwer tut. Wenig überraschend ist hingegen, dass der Löwenanteil der geladenen Apps auf die Spiele-Kategorie entfällt. Ein Umstand, dem auch Apple mit der neuen Aufteilung im AppStore unter iOS 11 Rechnung tragen wird. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche! "[iOS] AppStore Perlen 30/17" vollständig lesen

Variante der Fruitfly-Malware greift auf Tastatur und iSight-Kamera von Macs zu

Anfang des Jahres machte eine Mac-Malware mit dem Namen "Fruitfly" von sich Reden, die angeblich Rechner in medizinischen Einrichtungen als Ziel hatte und hier Daten ausspioniert haben soll, ehe sie von dem Sicherheitsunternehmen Malwarebytes entdeckt wurde. Apple hat sein macOS-Betriebssystem daraufhin aktualisiert, so dass die Malware automatisch erkannt und unschädlich gemacht wird. Der Sicherheitsforscher Patrick Wardle will nun eine Variante dieser Malware ausfindig gemacht haben, die angeblich bereits seit mindestens fünf Jahren ihr Unwesen auf Macs treibt und dabei mindestens, wahrscheinlich aber mehr als 400 Systeme befallen haben soll, wie Ars Technica berichtet.

Angeblich soll die neue Malware in der Lage sein, Screenshots auf dem befallenen Mac anzufertigen, Tastatureingaben mitzuschneiten und die integrierte iSight-Kamera des Macs anzuzapfen. Zudem soll die Fruitfly-Variante auch Information über andere Geräte im selben Netzwerk wie der befallene Mac sammeln können. Laut Wardle ist die Verbreitung der Software noch nicht geklärt, wahrscheinlich sei aber der Klick auf einen infizierten Link. Inzwischen soll das Backend der Malware vom Netz gegangen sein. Genauere Informationen zu seinem Fund will Wardle auf der morgen beginnenden Black Hat Sicherheitskonferenz in Las Vegas bekanntgeben.

Da die Infektionsmethode bislang nicht bekannt und der Backend-Server vom Netz gegangen ist, gibt es wenig Methoden, sich vor der Malware zu schützen. In Anbetracht der geringen Verbreitung besteht ohnehin kein Grund zur Panik, so lange man sich an die gängigen Sicherheitstipps hält. Wardle selbst geht ebenfalls davon aus, dass inzwischen keine ernsthafte Gefahr mehr besteht. Beruhigt werden kann auch jeder, der Angst hat, über die Webcam des Macs ausspioniert zu werden. Deren Stromversorgung ist hardwareseitig mit der grünen Status-LED verbunden, so dass diese in jedem Fall anspringen würde, sollte die Kamera aktiviert werden. Wer komplett auf Nummer sicher gehen möchte, kann zudem auf kostenlose Tools wie OverSight oder Micro Snitch zurückgreifen, die sich melden, sobald die Kamera oder das Mikrofon des Macs aktiviert werden.

Zweck unklar: Apple kooperiert mit chinesischem Hersteller von Autobatterien

Nach wie vor ist es immer wieder überraschend, welche Blüten Apples Bemühungen in Sachen Automobilindustrie treiben. Hieß es zu Beginn, Apple würde an einem eigenen selbstfahrenden Elektroauto arbeiten, verlagerte sich das sogenannte "Project Titan" später eher in Richtung Software für autonome Fahrzeuge. Dennoch (oder gerade deswegen) testet Apple inzwischen aber auch ganz offiziell selbstfahrende Autos auf kalifornischen Straßen. Ein Bericht der in Shanghai beheimateten Publikation Yicai Global bringt nun abermals eine neue Wendung ins Spiel. Demnach arbeitet Apple offenbar inzwischen mit einem chinesischen Hersteller von Autobatterien namens Contemporary Amperex Technology Limited zusammen, um dahinterliegende Technologien zu erforschen.

Beide Unternehmen sollen sich auf Stillschweigen über die Zusammenarbeit geeinigt haben. Interessanterweise wurde CATL im Jahre 2011 als Spinoff von Amperex Technology Limited gegründet, zufällig ein großer Apple-Lieferant für Akkus von iPhones und anderen Produkten. CATL soll inzwischen 3.700 Mitarbeiter von renommierten Universitäten allein in seinem Forschungsbereich beschäftigen.

Die Hintergründe oder das Ziel der Zusammenarbeit ist unklar. Möglich ist aber, dass es Apple um das Zusammenspiel der eigenen Software aus dem "Project Titan" mit der Akkutechnologie geht. Doch auch eine ganz andere Forschung, nämlich in Richtung besserer Akkus und Ladetechnologien für iPhone und iPad ist denkbar.

[iOS] AppStore Perlen 29/17

Bereits seit einigen Wochen ist nun auch die Public Beta von iOS 11 in Umlauf und sorgt für mal mehr, mal weniger begeisterte Reaktionen unter den Nutzern. Während sich die aktuell verfügbare Version schon bei vorinstallierten Apps oder auch in den Einstellungen teilweise noch sehr schwer tut, funktionieren auch einige Apps aus dem AppStore nicht mehr wie gewohnt oder stürzen unerwartet ab. An dieser Stelle sei nochmal erwähnt, dass dies für eine Beta absolut normal ist. Jeder sollte sich darüber im Klaren sein, dass es sich um eine unfertige Vorabversion handelt, bei der jederzeit solche Probleme auftreten können. Dies muss dann noch nicht einmal die Schuld des Entwicklers sein. Auch aus diesem Grunde ist es bereits seit einiger Zeit nicht mehr möglich, AppStore-Bewertungen aus einer iOS-Beta heraus abzugeben, da dies das Bild zu einer App ungerechtfertigt verwässern würde. Gute Entwickler werden aber in jedem Fall dafür sorgen, dass ihre Apps ab dem Herbst und damit der finalen Version von iOS 11 wieder wie gewohnt funktionieren werden. Und damit nun viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser Woche! "[iOS] AppStore Perlen 29/17" vollständig lesen