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Apple veröffentlicht neue Release Candidates von macOS Monterey und iPadOS 15.1 für das iPad mini 6

Auf dem Mac-Event am Montagabend hatte Apple die Verfügbarkeit von macOS Monterey, iOS/iPadOS 15.1, watchOS 8.1 und tvOS 15.1 für den 25. Oktober angekündigt und direkt im Anschluss an die Veranstaltung auch die jeweiligen Release Candidates der neuen Betriebssysteme für Entwickler und Teilnehmer am Public Beta Programm zum Download bereitgestellt. Grundsätzlich handelt es sich bei solchen RC-Builds um die Version, die Apple auch als finale Version veröffentlicht, sollten darin keine nennenswerten Fehler mehr entdeckt werden. Letzteres scheint jedoch zumindest im Release Candidate von macOS Monterey der Fall gewesen zu sein, weswegen man am heutigen Abend eine neue Version veröffentlicht hat. Die Buildnummer steigt dabei nur marginal von 21A558 auf 21A559. Die vorgenommenen Korrekturen dürften allerdings für Apple so wichtig gewesen zu sein, dass man sich für die Aktualisierung entschieden hat.

Der neue Release Candidate trägt übrigens die Versionsnummer 12.0.1, was darauf hindeuten dürfte, dass Apple die neuen MacBooks mit Version 12.0 von macoS Monterey ausliefert und die RC-Version als Day-One-Update zur Verfügung stellen wird.

Ebenfalls zur Verfügung steht eine neue Version des Release Candidates von iPadOS 15.1, hier allerdings ausschließlich für das iPad mini 6, welches Apple im vergangenen Monat präsentiert hatte.

Metal-Benchmarks für den M1 Max Prozessor im neuen MacBook Pro zeigen großen Leistungssprung

Bereits kurz nach der Vorstellung der neuen MacBook Pro waren erste Benchmarkergebnisse zu den neuen M1 Pro/Max Prozessoren aufgetaucht, zu denen sich nun weitere hinzugesellt haben. Diese beziehen sich hauptsächlich auf die Grafikleistung der neuen Apple Silicon Chips und zeigen einen dramatischen Leistungszugewinn gegenüber dem M1 Chip. Dies war allerdings auch zu erwarten, schließlich ist beispielsweise der M1 Max mit bis zu 32 GPU-Kernen bestückt, während der M1 Chip auf 8 GPU-Kerne kommt. In einem ersten Metal-Benchmark kommt der ?M1? Max auf einen Wert von 68.870 Punkten. Zum Vergleich: Der M1 Chip im 13" MacBook Pro aus dem vergangenen Herbst kommt auf einen Metal-Score von 20.581 Punkten, die Radeon Pro 5600M Grafikkarte im 16" MacBook Pro mit Intel-Chip auf 42.510 Punkte. Somit ist die Grafikleistung des M1? Max im direkten Vergleich mit dem 16" Intel-Vorgänger also um 62% schneller, im Vergleich mit dem M1 Chip sogar dreimal so schnell.

Nach dem MacBook Pro ist vor dem MacBook Air

Anfang der Woche hat Apple mit der Vorstellung der neuen MacBook Pro nicht nur für jede Menge Aufsehen gesorgt, sondern gleichzeitig auch die Weichen für die Zukunft gestellt. Diese wird dann im kommenden Jahr auch für das MacBook Air beginnen, welches nach aktueller Gerüchtelage diverse Anleihen beim MacBook Pro nehmen wird. So kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass Apple beispielsweise auch den Notch, den man nun auch am Mac eingeführt hat, auch auf das MacBook Air übertragen und so ein nahezu rahmenloses Display realisieren wird. Auch dort sollte man dann aber nicht mit Face ID rechnen. Stattdessen dürfte Apple auch in seinem ultraleichten MacBook die FaceTime-Kamera, den True Tone Sensor und ein Mikrofon im Notch unterbringen.

Doch auch weitere Gerüchte machen bereits die Runde. So wird nach dem MacBook Pro wohl auch das Air ein neues Design erhalten, welches erstmals auf die sich nach vorne hin verjüngende Form verzichten soll. Stattdessen wird das Gerät wohl an allen Stellen gleich dick sein und damit optisch eher an ein ultradünnes MacBook Pro erinnern. Bei dieser Gelegenheit soll es dann auch gleich noch abermals leichter werden, wie unter anderem der Bloomberg-Kollege Mark Gurman Anfang des Jahres bereits berichtete.

Als weitere Neuerungen vom MacBook Pro erben wird das kommende MacBook Air wohl auch die komplett schwarze Tastatur inkl. Funktionstasten in voller Größe, das mini-LED Display und den MagSafe 3 Ladeanschluss. Denkbar ist zudem, dass Apple das MacBook Air als Consumer-Produkt, ähnlich wie den iMac in verschiedenen Farben auf den Markt bringt. Dies wäre dann auch eine späte Hommage an das legendäre iBook G3, welches einst ebenfalls in mehreren bunten Farben erhältlich war. In diesem Zusammenhang wären dann möglicherweise ein weißer Notch oder auch eine weiße Tastatur denkbar.

Den Pro-Modellen vorbehalten bleiben dürften hingegen die M1 Pro und M1 Max Chips. Stattdessen könnte das MacBook Air eines der ersten Geräte sein, welches Apple mit dem "M2"-Chip, also der nächsten Generation seiner selbstdesignten Prozessoren ausstattet. Hiermit wäre abermals ein Leistungssprung, vor allem im Grafikbereich zu erwarten.

Während die Vorstellung des aktuellen MacBook Air ziemlich genau ein Jahr her ist, dürfte die nächste, komplett überarbeitete Version vermutlich in der ersten Hälfte des kommenden Jahres erscheinen, womit das Modell dann auch in der neuen Apple-Zeit angekommen ist.

Neuer 27" Apple Silicon iMac soll im ersten Quartal 2022 erscheinen

Im Frühjahr dieses Jahres brachte Apple einen komplett neugestalteten 24" iMac mit Apple Silicon Prozessor auf den Markt, verzichtete dabei aber auf die gleichzeitige Vorstellung eines Nachfolgers des nach wie vor mit einem Intel-Chip bestückten 27"-Modells. Auch das zurückliegende "Unleashed"-Event verging, ohne das Apple einen neuen großen iMac präsentierte. Nun berichtet der bekannte Display Supply Chain Consultants CEO Ross Young, dass es wohl im ersten Quartal, also vermutlich ziemlich genau ein Jahr nach der Einführung des 24"-Modells soweit sein soll.

Während der aktuelle 24" M1 iMac über ein 4,5K Retina Display verfügt, soll Apple beim neuen 27" laut Young auf mini-LED setzen und auch seine ProMotion-Technologie für variable Bildwiederholfrequenzen zum Einsatz bringen. Hierdurch wird es wohl unter Apples XDR-Branding laufen. Keine Informationen liefert Young hingegen zur Auflösung des neuen Modells. Das ebenfalls auf der mini-LED Technologie basierende32" große externe Pro Display XDR verfügt über eine 6K-Auflösung, der aktuelle 27" iMac über eine 5K-Auflösung.

Neue MacBook Pro laden per MagSafe oder USB-C; 140W Netzteil basiert auf GaN-Technologie

Eines der Highlights bei den neuen MacBook Pro ist für mich die Rückkehr des MagSafe-Ladeanschlusses. Die magnetische Verbindung zum Aufladen eines MacBook ist ein echter Klassiker in der Firmengeschichte Apples und die Idee einfach genial. Bleibt man einmal mit dem Fuß am Kabel hängen, räumt man nicht gleich den kompletten Rechner vom Tisch, sondern löst im schlimmsten Fall einfach nur die magnetische Verbindung ohne weiteren Schaden anzurichten. Mit den neuen MacBook Pro wird dies nun wieder möglich. Ein wenig untergegangen ist dabei allerdings, dass es dennoch auch weiterhin möglich ist, die neuen MacBook Pro über einen der USB-C Thunderbolt-Anschlüsse zu laden. Dies sorgt noch einmal für zusätzliche Flexibilität, sollte einmal kein MagSafe-Kabel zur Hand sein.

Dem 16"-Modell des MacBook Pro legt Apple ein USB-C Netzteil mit satten 140 Watt Leistung bei. Dieses kann man dann entweder mit einem USB-C auf USB-C Kabel oder eben dem neuen USB-C auf MagSafe 3 Kabel verwenden. Wichtig ist dabei, dass man die neue Schnellladefunktion, mit der sich das MacBook Pro innerhalb einer halben Stunde um 50% aufladen lässt, derzeit ausschließlich mit dem MagSafe-Kabel nutzen lässt. Apple setzt hier auf einen neuen Standard namens "Extended Power Range", für den es aktuell noch keine USB-C auf USB-C Kabel gibt.

Das oben angesprochene 140 Watt Netzteil ist übrigens das erste Netzteil aus dem Hause Apple, welches auf der GaN-Technologie (Galliumnitrid) basiert. Dies hat Apple inzwischen gegenüber The Verge bestätigt. Die GaN-Technologie wird bereits seit Jahren beispielsweise von den Zubehör-Anbietern Anker und Aukey verwendet. Sie erlaubt kleinere, leichtere und energieeffizientere Netzteile als beispielsweise Silizium-Netzteile. Zudem hat Apple bestätigt, dass das Netzteil auch den USB-C Power Delivery 3.1 Standard unterstützt.

Splitter und weitere Details zum neuen MacBook Pro

Nicht mal eine Stunde hat sich Apple für das gestrige Event gegeben. In knackigen 53 Minuten warf man mit den beeindruckenden Spezifikationen der neuen MacBook Pro, vor allem des M1 Pro und M1 Max Chips nur so um sich. Ein wahres Trommelfeuer. Da wundert es nicht wirklich, dass in den vergangenen Stunden seit dem Event noch verschiedene Kleinigkeiten und Splitter zu den Neuvorstellungen bekanntwurden, die ich an dieser Stelle kurz zusammenfassen möchte. Werfen wir dabei zunächst mal einen Blick auf den Preis. Während das 14"-Modell bei € 2.249,- und das 16"-Modell bei € 2.749,- beginnt, kann sich dieser Preis natürlich noch deutlich erhöhen. Bestückt man das 16"-Modell mit einem M1 Max Prozessor, 64 GB Arbeitsspeicher und einer 8 TB SSD, landet man bei schlanken € 6.839,-. In diesem Fall muss man dann aber auch aktuell schon bis zum 07. Dezember mit der Lieferung warten. Generell haben sich die Lieferzeiten bei den neuen Modellen teils schon drastisch nach hinten verschoben. Teilweise muss man sogar schon bis Ende Dezember auf sein neues Gerät warten.

Während der Präsentation ist Apple gestern Abend auch bereits kurz auf die Maße und das Gewicht der neuen MacBook Pro eingegangen. Wie bereits im Vorfeld erwartet, ist das 16"-Modell gegenüber der Vorgängergeneration leicht dicker und schwerer geworden. Nachfolgend die Gegenüberstellung der beiden Modelle:

16" MacBook Pro (2021)

  • Gewicht: 2,1 kg
  • Höhe: 1,68 cm
  • Tiefe: 24,81 cm
  • Breite: 35,37 cm

16" MacBook Pro (2019)

  • Gewicht: 2,0 kg
  • Höhe: 1,62 cm
  • Tiefe: 24,59 cm
  • Breite: 35,79 cm

Der Vergleich des 14"-Modells mit seinem 13"-Vorgänger wäre unfair, da logisch ist, dass das neue Gerät allein schon wegen seines neuen Formats Größer und schwerer als die alte Generation mit Intel-Prozessor ist. A propos Intel, mit der neuen Generation des MacBook Pro verschwinden nun auch die letzten Modelle mit Intel-Prozessor. Stattdessen bekommt man das MacBook Pro inzwischen nur noch mit M1, M1 Pro oder M1 Max Prozessor.

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Release Candidate von macOS Monterey revidiert redikales Redesign von Safari

Auf dem gestrigen Event kündigte Apple auch an, dass macOS Monterey ab dem 25. Oktober für alle Nutzer verüfgbar sein wird. Größere Neuerungen hat man darin vor allem bei seinem hauseigenen Browser Safari vorgenommen - sehr zum Unmut der Nutzer. Bereits während der Betaphase regte sich größerer Widerstand gegen die teils radikalen Designänderungen, die Apple seinem Browser verpasst hat. Vor allem die Darstellung der Tabs und die Positionierung der Favoritenleiste wurden dabei kritisiert. Teilweise ruderte Apple bereits während der Betaphase zurück, mit der gestrigen Veröffentlichung des Release Candidates von macOS Monterey folgt nun die komplette Rolle rückwärts. So werden die Tabs nun wieder so dargestellt, wie man es aus älteren Safari-Versionen gewohnt war. Die Kollegen von MacRumors haben hierzu zwei Vergleichs-Screenshots veröffentlicht. Oben das Design aus dem Release Candidate, unten das aus den vorherigen Betaversionen. Die gewohnte Ansicht ist dabei standardmäßig aktiviert. Optional kann man aber auch auf das neue Design wechseln, welches Apple in den Safari-Einstellungen als "Compact" bezeichnet. An die "Compact"-Ansicht gekoppelt ist übrigens auch die zur Webseite passende Einfärbung der Tableiste. Diese lässt sich also nicht in Kombination mit der Standard-Ansicht nutzen.

Eigentlich auf der WWDC schon für den Start von macOS Monterey angekündigt, hat Apple nun offiziell bekanntgegeben, dass sich die neue Funktion "Universal Control" verzögern wird. Auf der Webseite zu macOS Monterey ist nun zu lesen, dass die Funktion später in diesem Herbst verfügbar sein wird. Somit wird man wohl auf ein weiteres macOS-Update warten müssen, ehe man nahtlos mit seinem Mauszeiger zwischen verschiedenen Geräten wechseln und dieselbe Tastatur für Eingaben verwenden kann.

Übrigens enthält auch der Release Candidate von macOS Monterey erneut Hinweise auf einen "High Power" Modus (via MacRumors). Dieser wurde bereits mehrfach gesichtet, ohne dass Apple ihn jemals offiziell erwähnt hätte. Dieses Mal gibt der Beschreibungstext in den Tiefen des RC sogar einen kleinen Einblick, was von dem Modus zu erwarten ist:

"Your Mac will optimize performance to better support resource-intensive tasks. This may result in louder fan noise".

Interessant ist, dass der "High Power" Modus nur Erwähnung im Zusammenhang mit dem neuen M1? Pro und ?M1? Max Chip findet, nicht jedoch im Zusammenhang mit dem M1-Chip. Es sieht also so aus, als würde die Funktion, sollte sie jemals kommen, exklusiv für die Pro-Chips gedacht ist. Möglich ist auch, dass die Funktion noch nicht ganz ausgereift ist und Apple sie erst mit einem kommenden macOS-Update freischaltet.

Apple veröffentlicht Release Candidates von iOS/iPadOS 15.1, macOS Monterey, tvOS 15.1 und watchOS 8.1

Wie nach der Ankündigung der finalen Versionen für den 25. Oktober schon zu erwarten, hat Apple am heutigen Abend die Release Candidates von macOS Monterey, iOS/iPadOS 15.1, tvOS 15.1 und watchOS 8.1 für alle registrierten Entwicklern und Teilnehmer am Public Beta Programm veröffentlicht. Bereits aus den ersten Betas ist bekannt, dass Apple mit dem Update auf iOS 15.1 die bereits für iOS 15 angekündigte SharePlay-Funktion und die ProRes-Videofunktion auf dem iPhone 13 Pro aktivieren wird. Auch der von Apple angekündigte Button zum Deaktivieren der Makro-Funktion der Kamera ist bei der aktuellen Beta nun mit an Bord. Zudem bringen iOS 15.1 und HomePod-Software 15.1 Lossless Audio und Dolby Atmos auf den HomePod. Darüber hinaus darf auch damit gerechnet werden, dass die Updates diverse Kinderkrankheiten der noch jungen Betriebssysteme beheben werden. Last but not least werden die neuen Versionen von iOS, tvOS und watchOS unter anderem für das Zusammenspiel mit den neuen AirPods und auch mit macOS Monterey benötigt.