Skip to content

Zweite Beta von iOS/iPadOS 13.6 enthält neue Update-Einstellungen und Health-Funktion

Am heutigen Abend hat Apple die zweite Betaversion seines nächsten Updates für das iPhone und das iPad veröffentlicht und dabei eine Umbennung vom bisheringen iOS/iPadOS 13.5.5 auf iOS/iPadOS 13.6 vorgenommen. Damit einhergehende dramatische Veränderungen sind bislang nicht zu Tage gefördert worden, dafür aber zwei kleinere Neuerungen, die den einen oder anderen Nutzer sicherlich freuen werden. So lässt sich in den Einstellungen der Umgang mir iOS/iPadOS-Updates nun feiner konfigurieren lassen. War es bislang lediglich möglich, das automatische Aktualisieren der Geräte zu aktivieren oder zu deaktivieren, hat Apple nun einen zweiten Schalter eingeführt. Hierdurch ist es nun möglich, dass Updates automatisch geladen, jedoch nicht sofort installiert werden. Dies kann man zwar auch konfigurieren, allerdings lassen sich so Updates nun automatisch laden und anschließend manuell installieren.

Die zweite Neuerung betrifft die Health-App und dürfte auch im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und der damit wohl gewachsenen Gesundheitssensibilität der Nutzer liegen. Hier können fortan in einer neuen Sektion Krankheitssymptome eingetragen werden, was bei einer möglichen Erkrankung ein besseres Nachvollziehen des Verlaufs ermöglichen soll. Die Bereiche sind durchaus breit aufgestellt und umfassen unter anderem Bauchkrämpfe und Brustschmerzen aber auch Husten oder Akne. Dabei hat man als Nutzer die Abstufungen stark, mittel, mild, vorhanden und nicht vorhanden zur Verfügung. Die deutsche Lokalisierung ist allerdings noch nicht vollständig umgesetzt.

Apple soll auf der WWDC einen neuen iMac im iPad Pro Design vorstellen

Wenn man sich den aktuellen iMac anschaut, kann man beinahe nicht glauben, dass sein Design inzwischen schon acht Jahre alt ist, so topmodern sieht er aus. Nach dieser Zeit soll in Kürze aber tatsächlich mal wieder eine Designänderung anstehen. So berichtet der in der Vergangenheit bereits mehrfach treffsichere Leaker Sonny Dickson, dass Apple auf der diesjährigen Entwicklerkonferenz WWDC einen neudesignten iMac vorstellen wird, dessen Ansatz auf dem iPad Pro basieren soll. Unter anderem soll der neue iMac einen abermals schmaleren Rahmen um das Display aufweisen, der noch dünner sein soll als der von Apples Pro Display XDR.

Zudem soll das neue Gerät über Apples hauseigenen T2-Chip verfügen, der unter anderem verschiedene Sicherheitsfunktionen ermöglicht. Die Grafikprozessoren sollen laut Dickson aus der AMD Navi Familie stammen und der Massenspeicher komplett auf Flash basieren. Damit würde dann auch das Ende des hybriden Fusion Drive einhergehen, bei dem Apple im iMac bislang eine SSD mit einer klassischen Festplatte kombiniert hatte.

Während Apple auf der WWDC angeblich auch die ersten Schritte auf dem Wechsel von Intel-Prozessoren hin zu selbstdesignten ARM-Chips verkünden wird, dürften im neuen iMac Intel-Chips der "Comet Lake"-Reihe zum Einsatz kommen. Möglicherweise wird es auch beim iMac neue Größen geben. So gab es im April Gerüchte, wonach Apple einen neuen 23"-iMac als Einsteigsmodell vorstellen könnte. Aktuell hat man beim iMac die Wahl zwischen einem 27"- und einem 21,5"-Modell.

Bloomberg: Apple verkündet anstehenden Wechsel von Intel zu ARM-Prozessoren auf der WWDC

Schon länger wird inzwischen spekuliert, dass Apple über kurz oder lang auch in seinen Macs auf selbstdesignte Prozessoren auf Basis der ASRM-Architektur setzen möchte, ähnlich wie man dies bereits mit den A-Serien Chips im iPhone und iPad tut. Die Vorteile hierfür liegen auf der Hand. Zum einen kann Apple auf diese Weise noch besser seine perfekte Integration von Hard- und Software vorantreiben, zum anderen löst man sich auf diese Weise vom aktuellen Zulieferer Intel und dessen Zeitplänen. Unklar war bislang allerdings, wann Apple diesen Schritt vollziehen wird.

Geht es nach den Informationen des in der Regel gut informierten Kollegen Mark Gurman von Bloomberg, geschieht dies offenbar früher als erwartet. So soll Apple Gurman zufolge bereits auf der am 22. Juni startenden und in diesem Jahr rein virtuell stattfindenden Entwicklerkonferenz WWDC seinen Wechsel auf die ARM-Plattform ankündigen wird. Auf diese Weise möchte man den Entwicklern offenbar genügend Zeit geben, um den Schritt für ihre Apps vorzubereiten. Ähnlich war man auch seinerzeit beim Wechsel von den PowerPC-Prozessoren auf Intel-Chips vorgegangen. Die ersten Macs mit ARM-Prozessoren sollen dann im kommenden Jahr erscheinen.

Neben den eingangs genannten Vorteilen durch die Umstellung für Apple würden auch die Nutzer profitieren. So bieten die ARM-Prozessoren unter anderem eine stärkere Leistung bei weniger Energieverbrauch. Laut Gurman werden die ersten ARM-Prozessoren für den Mac auf dem kommenden A14-Chip basieren, der auch im iPhone 12 zum Einsatz kommt und von TSMC im 5nm Verfahren produziert werden soll. Die ersten Mac-Prozessoren von Apple sollen dann über insgesamt 12 Kerne verfügen, von denen 8 Kerne sogenannten "High-Performance" Kerne und die restlichen 4 sogenannte "Energy-Efficient" Kerne sein sollen. Apple soll allerdings auch bereits an Prozessoren mit mehr als 12 Kernen arbeiten.

Ob Gurmans Informationen stimmen und Apple tatsächlich bereit für den Wechsel von Intel zu eigenen Prozessoren ist, werden wir in nicht einmal zwei Wochen auf der Keynote zur Eröffnung der WWDC erfahren.

Apple veröffentlicht neue Betas von iOS/iPadOS 13.6, tvOS 13.4.8 und macOS 10.15.6

Der fröhliche Update-Reigen in Sachen iOS 13 geht unvermindert weiter. Nachdem Apple in der vergangenen Woche die Betaphasen für die nächsten Aktualisierungen seiner Betriebssysteme begonnen hatte, liegen heute bereits die zweiten Vorabversionen vor und können von registrierten Entwicklern heruntergeladen und getestet werden. Im Gegensatz zur ersten Version hat Apple dabei erneut eine Umbenennung der iOS/iPadOS-Version vorgenommen. Hörte sie in der vergangenen Woche noch auf die Versionsnummer 13.5.5, lautet sie seit heute offiziell 13.6. Unklar ist aktuell der Grund für die Umbenennung und ob damit auch größere Neuerungen in der kommenden Version einhergehen. Aus den Releasenotes lassen sich bislang keine spannenden Neuerungen herauslesen, sollten die Entwickler auf der ganzen Welt irgendetwas spannendes entdecken, werde ich natürlich entsprechend berichten. Bereits in der ersten Beta hatte Apple unter anderem Vorbereitungen für "Apple News+ Audio" und neue Tastaturkürzel für das iPad eingeführt. Zudem versteckten sich zarte Hinweise auf ein Medien-Bundle von Apple in der ersten Beta von (damals noch) 13.5.5.

Neben der neuen Beta von iOS/iPadOS 13.6 stehen auch die zugehörigen neuen Versionen von macOS Catalina 10.15.6 und tvOS 13.4.8 für registrierte Entwickler zum Download bereit. Auch die Teilnehmer am Public Beta Programm dürften in Kürze Zugriff auf die neuen Previews erhalten.

Neues kompaktes Reise-Ladegerät: Anker PowerPort III USB-C 65W bietet drei USB-Anschlüsse

Das Reisen ins Ausland steht dieser Tage sicherlich nicht im Fokus der Aktivitäten. Früher oder später wird sich jedoach auch dies wieder normalisieren und genau für diesen Moment kann man sich nun bereits mit dem neuen Anker PowerPort III USB-C 65W rüsten. Das Ladegerät ist jetzt auch in Deutschland verfügbar und bietet neben einem USB-C Port auch noch zwei USB-A Anschlüsse. Auf diese Weise lassen sich verschiedene Geräte parallel aufladen, wobei von den insgesamt 65 Watt 45 dem USB-C-Anschluss vorbehalten sind. Auf diese Weise kann man beispielsweise gleichzeitig ein MacBook und zwei iOS-Geräte mit Strom versorgen.

Für den eingangs angesprochenen Reiseeinsatz sind im Lieferumfang neben einem EU-Stecker auch noch jeweils ein austauschbarer Steckeraufsatz für Großbritannien und die USA enthalten. Dank seiner kompakten Maße von 7,5 x 3,0 x 7,1 Zentimetern passt das Ladegerät auch locker in jedes Reisegepäck

Der Anker PowerPort III USB-C 65W kann ab sofort zum Preis von € 45,99 über den folgenden Link bei Amazon erworben werden: Anker PowerPort III USB-C 65W

Sollte Apple DuckDuckGo für eine eigene Suchmaschine übernehmen?

Immer wieder melden sich Analysten mit Empfehlungen zu Wort, welche Unternehmen Apple übernehmen sollte. Erst kürzlich wurde erneut darüber spekuliert, ob Apple nicht Disney kaufen und sich somit auch dessen extrem erfolgreichen Streamingdienst Disney+ einverleiben sollte. Nun ist es der Bernstein Analyst Toni Sacconaghi, der sich mit einer Empfehlung aus der Deckung wagt und gegenüber Barron's verkündet, Apple solle sich eine eigene Internet-Suchmaschine zulegen, um auf diese Weise Druck auf Google auszuüben.

Aktuell soll Google laut Sacconaghi pro Jahr zwischen 7 und 8 Milliarden Dollar an Apple überweisen, damit man die Standard-Suchmaschine auf den Apple-Geräten ist. Dies sollen ungefähr 30% des Werbeumsatzes sein, den Google auf den Geräten erzielt. Dennoch soll der Suchmaschinen-Gigant aufgrund seiner Marktmacht die besseren Karten bei Verhandlungen gegenüber Apple haben und könnte die Zahlungen früher oder später einstellen, wenn man genügend Nutzer davon überzeugen kann, Google zu nutzen, selbst wenn man nicht die Standard-Suchmaschine ist.

Die einzige wirklich konkurrenzfähige Alternative zu Google ist derzeit der Microsoft-Dienst Bing, weswegen Sacconaghi Apple nahelegt, eine eigene Suchmaschine ins Leben zu rufen oder auf eine bestehende aufzubauen. Immer mal wieder wird hierfür DuckDuckGo ins Spiel gebracht, eine Suchmaschine, die vor allem auf den Datenschutz fokussiert ist. Laut Sacconaghi dürfte der Preis für eine Übernahme bei unter einer Milliarde Dollar liegen und Apple eine veritable Alternative zu Google oder Microsoft bieten. Allerdings denkt der Analyst nicht, dass Apple auf diese Weise die 7 und 8 Milliarden Dollar kompensieren könnte, die man derzeit von Google erhält. Allerdings wäre man somit vorbereitet, sollten sich Google und/oder Microsoft gänzlich von den Zahlungen zurückziehen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: Corona-Warn-App erscheint kommende Woche

In anderen Ländern ist eine Corona Tracing-App bereits verteilt worden, nun rückt auch der deutsche Termin hierfür näher. Während bereits seit längerer Zeit Mitte Juni als Starttermin gehandelt wurde, hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in einem Interview mit der Rheinischen Post nun weitere Details zur Veröffentlichung der deutschen Corona-Warn-App (CWA) bekanntgegeben. Die in Kooperation von Telekom und SAP und auf Basis der Bluetooth-Technologie von Apple und Google entwickelte App soll in der kommenden Woche vorgestellt werden.

Ursprünglich war der Start schon für April vorgesehen, man wollte laut Spahn jedoch sicherstellen, dass die App die zurecht von den Nutzern geforderten hohen Ansprüche an den Datenschutz und den Energiehunger erfüllt. Bezogen auf letzteren Punkt erklärte Spahn völlig zurecht, dass niemand eine App nutzen würde, die binnen wenigen Stunden den Akku entleert. Allerdings rechnet die Bundesregierung offenbar nicht mit einer allzu großen Nachfrage nach der App. So wird Jens Spahn mit den Worten zitiert: "Wenn wir in den kommenden Wochen einige Millionen Bürger von der App überzeugen, dann bin ich schon zufrieden."

Sinnvoll eingesetzt werden kann die App jedoch nur dann, wenn möglichst viele Nutzer, sie auf ihren Geräten installieren und nutzen. Auch aus diesem Grund möchte ich an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass ich die Aktivierung dieser Option absolut befürworte und auch meine Leser zur Teilnahme auffordere, sobald die benötigte App des Robert Koch Instituts (RKI) erschienen ist. Beim Tracing werden keinerlei persönliche Daten übertragen, noch kann auf Basis des zufällig erstellten Bluetooth-Schlüssels auf eine Person rückgeschlossen werden. Alle Details dazu habe ich hier im Blog zusammengestellt. In Zeiten, in denen Milliarden von Menschen Facebook, Google, Amazon, Instagram und WhatsApp nutzen, ist es beinahe schon tragisch wenn man sich mit Verweis auf den Datenschutz auf die Installation einer App verzichtet, die der eigenen Gesundheit und dem Wohl der Gesellschaft dient.

Wer sich zum Thema Datenschutz genauer informieren möchte, kann dies inzwischen auch in der Datenschutzerklärung zur App tun, die das verantwortliche Robert Koch Instituts (RKI) inzwischen als PDF veröffentlicht hat. Darin wird auch noch einmal die Freiwilligkeit unterstrichen und dass das Mindestalter für die Nutzung bei 16 Jahren liegt. Darüber hinaus sei auch noch einmal auf die jüngst onlinegeschaltete Webseite zur App verwiesen, der sich weitere Informationen entnehmen lassen. Bereits vor einigen Tagen wurden zudem erste Informationen und auch der Quellcode der federführend von der Telekom und SAP entwickelten App auf GitHub veröffentlicht, so dass Sicherheitsexperten, Datenschützer und interessierte Entwickler gleichermaßen die geplante App unter die Lupe nehmen können. Transparenz und Kommunikation standen von Beginn an bei der Entwicklung im Fokus, um auf diese Weise das Vertrauen der Bevölkerung in die Maßnahme zu steigern.

Hinweis: Aufgrund des politischen Themas und der entsprechenden kontroversen Meinungen hierzu sind Kommentare zu diesem Artikel deaktiviert. Kommentare zu diesem Artikel unter anderen Artikeln werden gelöscht. Wer mir dazu etwas zu sagen hat, kann dies gerne per Kontaktformular tun.

Apple veröffentlicht Sommerkollektion der Silikonhülle für die iPhone 11 Familie

Passend zu den ebenfalls heute Abend neu vorgestellten Sommerfarben beim Sport-Armband für die Apple Watch hat Apple auch die Silikonhülle für das iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max in denselben Farben, sprich Meerschaum, Vitamin C und Leinenblau in seinen Online Store gebracht. in Kürze dürften die neuen Farben der Silikonhüllen auch in den Apple Retail Stores zu haben sein. Gegenüber den neuen Sport-Ambändern für die Apple Watch fehlt bei den neuen Hüllen lediglich die Farbe Küstengrau. Preislich bleibt auch hier alles beim Alten und die Hüllen kosten jeweils € 45,- im Apple Store.