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WhatsApp könnte künftig einen einfachen Transfer von Chatverläufen zwischen iOS und Android bieten

Auch wenn WhatsApp aufgrund der anstehenden Änderungen an den eigenen Datenschutzbestimmungen momentan nicht unbedingt ganz oben in der Beliebtheitsskala vieler Nutzer steht, arbeitet man natürlich im Hintergrund auch weiter an neuen willkommenen Funktionen. Auch wenn iPhone-Nutzer eher weniger dafür bekannt sind, auf die Android-Plattform zu wechseln, kommt der Weg in der umgekehrten Richtung durchaus häufiger vor. Und genau für diese Nutzer arbeitet man bei WhatsApp nun offenbar an einer Möglichkeit, die Chatverläufe zwischen den beiden Plattformen auszutauschem, was einen Wechsel vereinfachen würde.

Derzeit soll sich die Entwicklung noch in der Testphase befinden und wurde von WABetaInfo bekanntgemacht. Einzige Voraussetzung soll es dabei sein, dass auf beiden Geräten, zwischen denen der Austausch stattfinden soll, die aktuellste WhatsApp-Version nutzen.

Massenproduktion des A15-Chip für das iPhone 13 beginnt wohl deutlich vor dem Plan

Im diesjährigen iPhone dürfte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der neue Apple A15-Chip zum Einsatz kommen. Wie die DigiTimes aktuell berichtet, wird Apples Chip-Produzent TSMC mit der Massenproduktion des SoC bereits im Mai beginnen. Neben verschiedenen Leistungsverbesserungen wird der Chip wie auch schon der A14-Chip im 5nm-Verfahren gefertigt werden. Der Beginn der Massenproduktion wäre im Mai deutlich früher als Apple dies in den vergangenen Jahren eingetaktet hatte. Grund hierfür könnte einerseits die aktuelle weltweite Chip-Krise sein, andererseits aber auch eine Vorsichtsmaßnahme, um auf mögliche weitere Auswirkungen der Corona-Pandemie vorbereitet zu sein. So konnte Apple aus diesem Grund im vergangenen Jahr das iPhone erst später als gewohnt auf den Markt bringen. Für dieses Jahr wird jedoch allgemein erwartet, dass die neuen iPhones erneut um gewohnten September vorgestellt werden und in den Verkauf gehen. (via MacRumors)

Die Verbreitung von iOS/iPadOS 14 dürfte inzwischen bei um die 90% liegen

Die letzten offiziellen Zahlen von Apple zur Verbreitung von iOS/iPadOS 14 stammen aus dem Februar. Seinerzeit lag diese bei 86% über sämtliche Geräte aus den vergangenen vier Jahren gesehen. Aktuellen Zahlen der AppStore-Analysten von Mixpanel zufolge, wurde inzwischen die Marke von 90% überschritten. Die Zahlen sind natürlich nicht mit Apples offiziellen Zahlen vergleichbar, da sie auf der Nutzung eines Frameworks von Mixpanel basieren, dennoch dürften sie einen guten Anhaltspunkt geben, wie die tatsächliche Verbreitung von iOS 14 aktuell aussieht. Damit erweist sich das aktuellste Betriebssystem für iPhone und iPad auch weiterhin als durchaus beliebt. In Kürze steht die Veröffentlichung von iOS 14.5 an, das noch einmal einen ganzen Schwung neuer Funktionen mitbringen wird.

Apple startet Begleit-Podcast zur kommenden Apple TV+ Serie "The Line"

Bereits den Start der zweiten Staffel der Apple TV+ Originals Serie "For All Mankind" hatte Apple mit einem zugehörigen Podcast flankiert. Etwas ähnliches wiederholt sich nun auch bei der kommenden Serie "The Line" (via Variety). Diese besteht im Wesentlichen sogar aus der vierteiligen Apple TV+ Doku-Serie und einem sechteiligen Podcast. Übergeordnetes Thema sind dabei bislang unerzählte Details der Geschichte des ehemaligen Navy SEALs Eddie Gallagher, der  2018 für Verbrechen im Irak verurteilt, anschließend jedoch wieder entlastet und freigesprochen wurde und eine präsidiale Entschuldigung erhielt. Der Podcast wird von Dan Taberski gehostet und enthält sowohl Interviews mit Gallagher, als auch mit über 50 aktuellen und ehemaligen US-Militärs.

Die ersten beiden Folgen des "The Line" Podcasts stehen inzwischen zum Abruf bereit, die zugehörige ?Apple TV+? Serie wird ab dem Herbst zu sehen sein. Die noch ausstehenden vier Podcast-Folgen werden ab sofort jeden Dienstag ergänzt.

Kommendes Apple TV könnte HDMI 2.1 mit Wiedergaben in 4K 120Hz unterstützen

Nach wie vor wird darüber spekuliert, dass Apple demnächst (oder zumindest noch in diesem Jahr) auch ein neues Apple TV auf den Markt bringen wird. Neuestes Detail in diese Richtung ist nun ein spannender Fund, den die Kollegen von 9to5Mac in den Tiefen der aktuellen Beta von tvOS 14.5 gemacht haben. So deuten Codezeilen darauf hin, dass die neue Set-Top Box Wiedergaben in 4K 120Hz unterstützen wird. In den Tiefen des Betriebssystems wurden an mehreren Stellen Strings wie "120Hz" oder "supports120Hz" gefunden. Demnach könnte das neue Apple TV HDMI 2.1 unterstützen. Das im aktuellen Apple TV 4K zum Einsatz kommende HDMI 2.0 ist auf lediglich 60Hz begrenzt.

Die Unterstützung einer Bildwiederholrate von 120Hz hätte dabei nicht nur positive Auswirkungen auf die Videowiedergabe, sondern vor allem auch auf die Nutzung von Spielen über das Apple TV. Nichts desto trotz wird hierfür natürlich auch ein passendes Fernsehgerät benötigt.

iOS 14.5 voraus: Apple erinnert Entwickler an die Umsetzung der "App Tracking Transparency"

Satte sechs Betaversionen hat Apple dem kommenden Update auf iOS/iPadOS bereits spendiert und man benötigt keine wahrsagerischen Fähigkeiten um vorherzusagen, dass die finale Version wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen wird. Dies bekräftigt auch noch einmal eine Erinnerung, die Apple in der vergangenen Nacht an seine Entwickler gerichtet hat. Darin wird nun noch einmal eindringlich darauf hingewiesen, dass Apple mit iOS 14.5, iPadOS 14.5 und tvOS 14.5 nun endgültig seine "App Tracking Transparency", also die zwingend erforderliche Abfrage der Trackingerlaubnis umsetzen wird. Apple schreibt dazu:

Make sure your apps are ready for iOS 14.5, iPadOS 14.5, and tvOS 14.5. With the upcoming public release, all apps must use the AppTrackingTransparency framework to request the user's permission to track them or to access their device's advertising identifier. Unless you receive permission from the user to enable tracking, the device's advertising identifier value will be all zeros and you may not track them.

When submitting your app for review, any other form of tracking -- for example, by name or email address -- must be declared in the product page's App Store Privacy Information section and be performed only if permission is granted through AppTrackingTransparency. You'll also need to include a purpose string in the system prompt to explain why you'd like to track the user, per ?App Store? Review Guideline 5.1.2(i). These requirements apply to all apps starting with the public release of iOS 14.5, iPadOS 14.5, and tvOS 14.5.

As a reminder, collecting device and usage data with the intent of deriving a unique representation of a user, or fingerprinting, continues to be a violation of the Apple Developer Program License Agreement.

Vor allem der letzte Absatz darf dabei durchaus als Warnung verstanden werden, dass Apple sämtliche Versuche, die ATT zu umgehen wohl streng sanktioniert werden. Die Veröffentlichung der finalen Version der kommenden Updates dürfte nun nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Jason Sudeikis gewinnt den SAG Award als bester Hauptdarsteller für die Apple TV+ Serie "Ted Lasso"

Die vielleicht beste Serie auf Apple TV+ räumt bei den aktuellen Preisverleihungen in den USA weiter fleißig ab. Die Rede ist natürlich von "Ted Lasso". Der Erfinder des liebenswürdigen Football-Coaches und dessen Hauptdarsteller Jason Sudeikis hat nun auch bei der 27. Verleihung der Screen Actors Guild Awards in Los Angeles die Auszeichnung in der Kategorie "Outstanding Performance by a Male Actor in a Comedy Series" gewonnen. Zuvor konnte die Serie bereits den Critics Choice Award in den Kategorien "Best Comedy Series", "Best Actor in a Comedy Series" für Sudeikis und "Best Supporting Actress in a Comedy Series" für Hannah Waddingham gewinnen. Sudeikis räumte zudem einen Golden Globe in der Kategorie "Best Actor in a Comedy Series" ab.



YouTube Direktlink

Apple hat inzwischen bereits die zweite und dritte Staffel von "Ted Lasso" in Auftrag gegeben. Weitere Staffeln sind nach aktuellem Stand nicht geplant, da die Serie von Anfang an so ausgelegt war, dass sie nach drei Staffeln zu Ende erzählt ist. Schade eigentlich.

Apple CEO Tim Cook äußert sich im Interview mit der NYT zu verschiedenen interessanten Themen

Wie bereits vorab bekannt, hat Apple CEO Tim Cook Kara Swisher von der New York Times ein Interview gegeben, welches heute erschienen ist und in dem Cook auf verschiedene durchaus interessante Aspekte eingeht. Unter anderem ging es dabei auch um Cooks Zeit bei Apple und wie lange er noch gedenkt, dessen Geschicke zu leiten. Auch wenn Cook betont, dass er derzeit noch keine Überlegungen hege, die Leitung von Apple abzugeben, denkt er nicht, dass er in 10 Jahren noch an der Spitze des Unternehmens stehen werde. Selbstverständlich ließ er sich aber auch nicht aus der Reserve locken, wen er sich als seinen potenziellen Nachfolger vorstellen könnte. Zuletzt gab es größere Veränderungen in Apples langjähriger Führungsspitze, aus der sich unter anderem Jony Ive, Dan Riccio und Phil Schiller in ihren gewohnten Rollen verabschiedet haben.

Tim Cook steht seit 2011 an der Spitze des Unternehmens und ist dort bereits seit 1997 tätig. Im vergangenen Jahr feierte er seinen 60. Geburtstag, so dass sich zwangsläufig langsam aber sicher die Frage nach einem Nachfolger von Cook stellt, der sicherlich die Werte von Apple ebenso verinnerlicht haben und die internen Besonderheiten aus dem Effeff kennen sollte. Intern sollen unter anderem dem aktuellen COO Jeff Williams und dem erst kürzlich zum Senior Vice President of Hardware Engineering beförderten John Ternus gute Chancen eingeräumt werden.

Aber auch um weitere Themen ging es in dem Interview natürlich. So erklärte Cook ein wenig überraschend, dass er noch nie persönlich mit Tesla CEO Elon Musk gesprochen habe. Sehrwohl habe er große Bewunderung für Tesla und Musk übrig. Die Äußerung erfolgt auf die Frage von Swisher, was an den Äußerungen von Musk dran sei, dass er versucht habe, sein Unternehmen an Apple zu verkaufen, es jedoch nie zu Verhandlungen gekommen sei. Mehr Aussagen zu einem gemunkelten Plan, Apple könnte an einem eigenen selbstfahrenden Auto arbeiten, ließ sich der Apple CEO allerdings nicht entlocken.

Bereits mehrfach hatte Cook in der Vergangenheit betont, dass er (und damit natürlich auch Apple) Augmented Reality als wichtige Zukunftstechnologie ansieht. In dieselbe Kerbe schlug er nun auch noch einmal in dem neuen Interview, in dem er erklärt, dass AR eine extrem wichtige Rolle in Apples Zukunft einnehmen wird. Damit bestätigte er quasi indirekt Apples Arbeit an einem Mixed-Reality Headset und wohl auch an einer smarten Brille, wie sie zuletzt bereits des Öfteren gehandelt wurden.

Well, I can't talk about anything that we may or may not have in the pipeline. But in terms of AR, the promise of AR is that you and I are having a great conversation right now. Arguably, it could even be better if we were able to augment our discussion with charts or other things to appear. Your audience would also benefit from this, too, I think. And so when I think about that in different fields, whether it's health, whether it's education, whether it's gaming, whether it's retail, I'm already seeing AR take off in some of these areas. And I think the promise is even greater in the future. So it's a critically important part of Apple's future.

Letztlich bezog der Apple CEO auch noch einmal Stellung zur öffentlichkeitswirksam ausgetragenen Auseinandersetzung mit den Fortnite-Entwicklern von Epic, die Apple in verschiedenen Regionen vor Gericht gezerrt haben. Erwartungsgemäß zeigt sich Cook überzeugt von Apples Position und erwartet einen Ausgang zugunsten seines Unternehmens:

It's about living up to the rules and the guidelines of the ?App Store?, and they had done that for years and then had decided, evidently, that they didn't want to follow the rules anymore and had passed something throughout the review process, and then after it had been through app review, changed it on the server-side. So it was sort of a deceitful move. And so we're going into court. We're coming to tell our story. We're going to talk about the privacy and security aspects of the store. And we're confident in our case.

Eine von Epics zentralen Forderungen besteht darin, dass Apple-Nutzer eine Möglichkeit haben sollten, Apps auch von außerhalb des offiziellen AppStore auf ihre Geräte zu laden. Cook widerspricht diesem Ansinnen vehement und betont, dass dieses "Sideloading" die Sicherheit der Geräte komplett unterwandern würde und Apple dies nicht zulassen werde.

Das gesamte Interview kann bei Interesse als Podcast bei der New York Times abgerufen werden.