In den inzwischen auf der ganzen Welt untersuchten AppStore-Praktiken von Apple wird auch immer wieder das Thema "Sideloading" ins Spiel gebracht. Hiermit ist gemeint, dass Apple es den Nutzern auch erlauben soll, Apps aus anderen Quellen als ausschließlich dem AppStore auf ihren Geräten zu installieren. Apple vertritt jedoch vehement die Position, dass dies Malware und sonstigen Problemen Tür und Tor auf dem iPhone und iPad öffnen würde, weswegen man strikt dagegen ist. Wenngleich Apple sicherlich auch monetäre Interessen daran hat, den AppStore auch weiterhin als einzigen Marktplatz für iOS-Apps zu behalten, lässt sich dieser Sicherheitsaspekt definitiv nicht wegdiskutieren.
Nun hat auch Apples Software-Chef Craig Federighi diese Position nocht einmal bei seinem Auftritt auf dem derzeit in Portugal stattfindenden Web Summit deutlich gemacht und dabei vehement vor dem von der EU vorangetriebenen "Digital Markets Act" gewarnt, der das Sideloading von Apps auf dem iPhone quasi per Gesetz durchdrücken würde (via MacRumors). Zwar sei der "Digital Markets Act" eine begrüßenswerte Sache wenn es darum geht, den Wettbewerb zu fördern und den Nutzern eine Wahl zu lassen. Allerdings sei das dadurch möglich werdende Sideloading ein deutlicher Rückschritt in Sachen Sicherheit.
"As an engineer who wants iPhone to stay as secure as possible for our users, there is one part I worry about, and that's the provision that would require iPhone to allow sideloading. In the name of giving users more choice, that one provision would take away user's choice of a more secure platform."
Viele der von Federighi ins Feld geführten Argumente finden sich auch in dem von Apple im vergangenen Monat veröffentlichten
Dokument zu dem Thema wieder.
Seit dem gestrigen Abend ist Apple Fitness+ nun auch in Deutschland, Österreich, der Schweiz und 12 weiteren Ländern verfügbar. Die Einschränkung dabei ist allerdings, dass vorerst keine Inhalte in den Sprachen der jeweiligen Länder angeboten werden. Stattdessen arbeitet Apple hier mit den englischsprachigen Original-Trainings und Untertiteln in sechs Sprachen. Dass dies nicht zwangsweise so bleiben muss, hat Jay Blahnik, seines Zeichens Apples Vice President of Fitness Technology, in einem Interview mit der brasilianischen Zeitung O Globo nun noch einmal bestätigt. Konkret erklärte er dort, Apple sei offen gegenüber der Möglichkeit, gemeinsam mit brasilianischen Fitness-Partnern auch Inhalte auf Portugiesisch zu erstellen.
"I think we’re open to the possibiity to go wherever Fitness+ is. Our goal is to help people be healthy. We want to be able to attract as many users as we can and make their experience the best as possible (…) We would absolutely be open about doing all sorts of things to help make the Fitness experience more enjoyable across the world."
Selbstverständlich lässt sich diese Aussage auch auf andere Sprachen übertragen.
In der vergangenen Woche hatte Apple angekündigt, dass ab heute auch das Dienste-Bundle "Apple One Premium" in unter anderem auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz an den Start gehen wird. Dieses gesellt sich ab sofort zu den bereits länger auch hierzulande verfügbaren Bundle-Stufen Einzelmitgliedschaft (€ 14,95 im Monat) und Familienmitgliedschaft (€ 19,95 im Monat) und schlägt künftig mit € 28,95 monatlich zu Buche. Darin enthalten sind die hierzulande erhältlichen Apple-Dienste Apple Music, Apple TV+, Apple Arcade und (ebenfalls ab heute auch) Apple Fitness+, sowie 2 TB Speicherplatz bei iCloud. Zudem kann man Apple One Premium mit bis zu fünf weiteren Personen nutzen. Im Vergleich zu den USA fehlt hierzulande allerdings auch weiterhin der Dienst Apple News+, den Apple im deutschsprachigen Raum nicht anbietet. Dennoch macht man im Vergleich zur Einzelbuchung der Dienste mit dem Bundle einen deutlich besseren Schnitt.

iOS-Entwickler und ihre Betatester kennen Apples TestFlight-Plattform bereits seit Jahren. Hierüber haben die Entwickler die Möglichkeit, auf einfache Art und Weise Vorabversionen ihrer Apps einem bestimmten Nutzerkreis zum Testen zur Verfügung zu stellen, ehe diese final in den AppStore kommen. In der vergangenen Nacht nun hat Apple die Entwickler informiert, dass TestFlight nun, wie auf der WWDC angekündigt, auch für Mac-Apps zur Verfügung steht. Bereits seit August stand die Funktion selbst als Betaversion zur Verfügung, nun ist sie also endgültig in den Produktivbetrieb übergegangen.
Am Betatest einer Mac-App können bis zu 10.000 extere Tester teilnehmen, die entweder per E-Mail eingeladen werden oder sich über einen öffentlich zugänglichen Link für den Betatest anmelden können. Um anschließend Zugriff auf die Betaversionen von Apps zu erhalten, benötigen die Tester die TestFlight-App aus dem Mac AppStore.
Eugene Levy werden die meisten wohl als Vater von Jim Levenstein aus der "American Pie" Reihe kennen. Der Hollywood-Schauspieler hat aber auch darüber hinaus eine beeindruckende Filmografie aufzuweisen und war zuletzt unter anderem auch in der Hit-Serie "Schitt's Creek" zu sehen. Nun hat sich auch Apple die Dienste von Levy für eine neue Reise-Dokumentation mit dem Titel "The Reluctant Traveler" gesichert, wie das Untehmen bekanntgab. Levy präsentiert dabei verschiedene namhafte Hotels auf der ganzen Welt, sowie die Menschen, die Orte und die Kultur in ihrem Umfeld. Neben seiner Hauptrolle in der Serie wird Levy gemeinsam mit David Brindley auch als ausführender Produzent in Erscheinung treten.

Die mini-LED Displays in den neuen MacBook Pro oder auch im M1 iMac sind definitv ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung und eine deutliche Verbesserung gegenüber der vorher verwendeten LCD-Technologie. In Cupertino arbeitet man aber selbstverständlich schon an der nächsten Entwicklung in Sachen Display. Hier sollen auf kurz oder lang dann OLED-Panels zum Einsatz kommen und einem aktuellen Bericht von The Elec zufolge verhandelt Apple auch bereits mit den beiden Zulieferern Samsung und LG über die Produktion entsprechender Bauteile. Bislang war es nicht möglich, OLED-Panels in der von Apple geforderten Qualität in der Größe für ein iPad oder das MacBook zu einem verträglichen Preis zu produzieren. Dieses Ziel besteht jedoch nach wie vor, auch wenn entsprechend ausgestattete Produkte wohl noch mehrere Jahre in der Zukunft liegen.
Bei den neuen Displays soll dann zudem eine doppellagige OLED-Struktur zum Einsatz kommen, bei der zwei Schichten der LEDs übereinander liegen, was zu deutlich helleren Displays führen würde. Die aktuell beispielsweise im iPhone zum Einsatz kommenden OLED-Panels sind lediglich einlagig. Darüber hinaus soll es sich bei den geplanten Displays auch um sogenannte LTPO-Panels handeln, die dann auch Apples ProMotion-Technologie für variable Bildwiederholraten unterstützen würden.
Und selbstverständlich ist auch OLED noch längst nicht das Ende der Fahnenstange. Während Apple aktuell verstärkt auf mini-LED Displays setzt, steht die nächste Ausbaustufe, sprich micro-LED bereits in den Startlöchern. Und wie Nikkei Asia ergänzend zu dem oben erwähnten Bericht vermeldet, forscht Apple bereits intensiv am möglichen Einsatz dieser Technologie. Hierzu wurden in den vergangenen Monaten bereits verschiedene Spezialisten verpflichtet und kleinere Unternehmen übernommen, um diese Forschungen voranzutreiben, so die Kollegen.
Neben der Veröffentlichung von macOS Monterey, iOS/iPadOS 15.1, watchOS 8.1 und tvOS 15.1 hatte Apple in der vergangenen Woche auch noch verkündet, dass Apple Fitness+ ab heute auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz nutzbar sein wird. Dies ist nun der Fall und der Dienst kann ab sofort zum Preis von € 9,99 im Monat oder auch im Rahmen des Apple One Premium Bundles für € 28,95 monatlich gebucht werden. Zum Ausprobieren steht ein kostenloser Probemonat zur Verfügung, beim Kauf einer neuen Apple Watch sind dies sogar drei. Außer im deutschsprachigen Raum startet Fitness+ heute auch noch in Brasilien, Kolumbien, Frankreich, Indonesien, Italien, Malaysia, Mexiko, Portugal, Russland, Saudi-Arabien, Spanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Allerdings werden vorerst keine Inhalte in den lokalen Sprachen angeboten. Stattdessen arbeitet Apple hier mit den englischsprachigen Original-Trainings und Untertiteln in sechs Sprachen.
Der Roll-Out erfolgt offenbar stufenweise, so dass es bei einzelnen Nutzern ein bisschen dauern kann, ehe die Option für Apple Fitness+ angezeigt wird. Hier ist also unter Umständen ein wenig Geduld gefordert. In manchen Fällen hilft ein Neustart des Geräts, damit Apple Fitness+ in der Fitness-App auftaucht.

Kurz vor der diesjährigen Entwicklerkonferenz WWDC tauchte in einer Stellenausschreibung von Apple die mysteriöse Bezeichnung "homeOS" auf, was natürlich sofort zu Spekulationen führte, Apple könnte neben macOS, iOS/iPadOS, watchOS und tvOS noch eine weitere Software-Plattform, eben homeOS vorbereiten. Dem Namen zufolge hätte es sich hierbei um ein Betriebssystem für Smart-Home-Geräte handeln können. Spekuliert wurde auch, dass Apple möglicherweise eine Zusammenführung seiner bisher schon in diesem Bereich teilweise tätigen Plattformen audioOS (HomePod) und tvOS (Apple TV) plant. Die WWDC kam und ging jedoch, ohne dass sich irgendetwas in diese Richtung manifestierte.
Nun wurde die Bezeichnung homeOS jedoch erneut in einer Stellenausschreibung aus Cupertino entdeckt, was die Spekulationen natürlich erneut anheizt. Gesucht wird ein Ingenieur, der das Apple Music? Team verstärken soll und der dem Text zufolge unter anderem auch an homeOS arbeiten soll. Ein direkte Zusammenhang mit dem HomePod ist hier natürlich schnell hergestellt. Selbstverständlich bleibt zunächst einmal alles in diese Richtung rein spekulativ. Das wiederholte Auftauchen der Bezeichnung deutet jedoch darauf hin, dass sich hier tatsächlich etwas tun könnte.