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Apple veröffentlicht HomePod-Software 15.1.1

Nachdem Apple bereits vorgestern ein kleines Update für tvOS auf Version 15.1.1 veröffentlicht hatte, in dem sich nicht näher spezifizierte Fehlerkorrekturen befunden haben, steht am heutigen Abend auch eine kleine Softwareaktualisierung für den HomePod und den HomePod mini auf dieselbe Versionsnummer zur Verfügung. Hier gibt Apple an, dass damit ein Problem behoben wird, bei dem die Wiedergabe von Podcasts fehlschlagen konnte. Es ist durchaus denkbar, dass sich das Update für das Apple TV HD und das Apple TV 4K um denselben Fehler gekümmert hat,

Wie gewohnt kann das Update für den HomePod und den HomePod mini über die Home-App auf dem iPhone geladen und installiert werden.

"Hooked" ist Apples erster eigenständiger Originals-Podcast

Waren Apple und der iTunes Music Store einst mit Abstand die größte Plattform für Podcasts, haben andere Anbieter wie vor allem Spotify ihnen inzwischen den Rang abgelaufen. Zwar versucht man in Cupertino zaghaft mithilfe von kostenpflichtigen Premium-Inhalten gegenzusteuern, dies allerdings bislang nur mit mäßigem Erfolg. Zudem wurden verschiedene Apple TV+ Inhalte mit Begleit-Podcasts versehen. Nun hat Apple darüber hinaus aber auch seinen ersten eigenständigen Originals-Podcast namens "Hooked" an den Start gebracht. Hierbei handelt es sich um einen True-Crime-Podcast, in dem es um die wahre Geschichte von Tony Hathaway, dessen Schmerzmittelsucht ihn in eine Bankräuber-Karriere trieb. Der Podcast kann ab sofort über die Apple Podcast App abonniert werden. Zum Start stehen bereits drei Episoden zur Verfügung, weitere werden jeweils mittwochs ergänzt.

Große Diskussion um Abo-Modell für die Notizen-App "Notability "

Wenn es um Produktiv-Apps geht, ist Notability eine meiner absoluten Lieblings-Apps. Die Notiz-App funktioniert auf iPhone, iPad und Mac, wobei ich sie vor allem in Kombination mit dem Apple Pencil auf meinem iPad Pro nutze. In den vergangenen Tagen nun gab es eine Menge Aufregung rund um Notability. Der Auslöser hierfür war ein neues Monetarisierungs-Konzept der Entwickler, die ihre App auf ein Abo-Modell umstellen werden. Ein Trend, dem inzwischen immer mehr Apps folgen, den Apple forciert hat, der aber vor allem bei den Nutzern oftmals auf Ablehnung stößt. Im Falle von Notability war es nun so, dass die ehemals für einen einmaligen Kaufpreis zur Verfügung stehende App künftig für € 12,49 Nutzungsgebühr pro Jahr angeboten werden sollte, möchte man den vollen Funktionsumfang auch weiterhin nutzen. Bestandskunden sollten in diesem Zusammenhang noch ein Jahr lang sämtliche Funktionen der App wie gehabt nutzen können, ehe auch sie in das Abo-Modell wechseln müssten.

Eben jene Bestandskunden liefen hiergegen schon kurz nach der Ankündigung in den sozialen Medien Sturm und verwiesen unter anderem darauf, dass ein solcher Schritt sogar gegen die AppStore-Richtlinien verstoßen würde, die besagen, dass einmal erworbene Funktionalitäten nicht durch die Umstellung auf ein Abo-Modell wieder entfernt werden dürfen. Inzwischen sind die Notability-Macher aufgrund dieser Entwicklung bereits zurückgerudert und erklären in einem Blogpost, dass Bestandsnutzer ihrer App auch weiterhin Zugriff auf ihre erworbenen Funktionen haben werden:

Yesterday, we made a big announcement regarding our transition to a free app with an optional subscription. We heard the disappointment from our existing customers, and we want to correct our course.

Today, we are making some changes (coming soon in Notability version 11.0.2). Everyone who purchased Notability prior to our switch to subscription on November 1st, 2021 will have lifetime access to all existing features and any content previously purchased in the app.

Zu dem angesprochenen "Lifetime Access" gehören unter anderem das unbegrenzte Editieren von Dokumenten, die iCloud-Synchronisation und sämtliche Funktionen, die per In-App Kauf erworben wurden. Ob auch künftige Weiterentwicklungen kostenlos sein werden, vermögen die Entwickler noch nicht zu sagen und verweisen darauf, dass sie dies von der Komplexität und dem Aufwand der neuen Funktionen abhängig machen werden.

Movie Mittwoch: Heute "Buddy Games" für nur € 1,99 leihen, "Dune" für € 21,99 kaufen

Auch heute hat Apple wieder den sogenannten "Movie Mittwoch" ausgerufen. Dabei wird jeden Mittwoch ein ausgewählter Film aus dem iTunes-Sortiment für 24 Stunden zum Sonderpreis von nur € 1,99 in HD-Qualität zum Leihen angeboten. In dieser Woche handelt es sich dabei um die Komödie Buddy Games, die man zum Sonderpreis von € 1,99 erhält. Nachdem man den Leih-Film geladen hat, kann er innerhalb von 30 Tagen angeschaut werden. Wie immer bei geliehenen Filmen aus dem iTunes Store gilt: Hat man hiermit einmal begonnen, muss man ihn innerhalb von 48 Stunden beenden.

Darüber hinaus lässt sich in einer vorgezogenen Premiere der Fantasy-Streifen Dune mit Javier Bardem und Dave Bautista nur für kurze Zeit zum Preis von € 21,99 käuflich im iTunes Store erwerben. Einmal gekaufte Filme lassen sich jederzeit erneut aus dem iTunes Store herunterladen und sind auf allen verbundenen Geräten uneingeschränkt nutzbar.

Dank des MacBook Air: Apple hat im dritten Quartal 6,5 Millionen Notebooks verkauft

Apple selbst gibt schon länger keine konkreten Verkaufszahlen zu seinen Produkten mehr bekannt, sondern lediglich den damit genereierten Umsatz. Insofern müssen wir uns darauf verlassen was die verschiedenen Analysten an Zahlen ermitteln, so wie es aktuell Strategy Analytics für die MacBooks getan hat. Demnach hat Apple im dritten Quartal des Jahres 6,5 Millionen Laptops verkauft, vor allem angetrieben durch das vor ziemlich genau einem Jahr vorgestellte M1 MacBook Air. Damit würde Apple in der Rangliste der Hersteller mit den meisten Verkäufen auf dem vierten Rang liegen und einen Marktanteil von 10% für sich reklamieren. Vor Apple können sich Lenovo mit 15,3 Millionen verkauften Geräten und 24% Marktanteil, sowie HP und Dell platzieren. Insgesamt wechselten im dritten Quartal 66,8 Millionen Notebooks den Besitzer. Die Zahl hätte sogar noch höher liegen können, hätte nicht die weltweite Chipkrise für Lieferprobleme gesorgt.

Apple TV+: "Mariah Carey's Magical Christmas Special" mit Neuauflage in diesem Jahr

Nach dem Erfolg des Apple TV+ Weihnachts-Specials mit Mariah Carey im vergangenen Jahr wird es in diesem Jahr eine Neuauflage geben, wie Apple inzwischen bekanntgab. Der diesjährige Nachfolger von "Mariah Carey's Magical Christmas Special" wird dabei auf den passenden Namen "Mariah's Christmas: The Magic Continues" hören und ab Dezember auf Apple TV+ zu sehen sein. Selbstverständlich steht dabei auch wieder die diesjährige Weihnachtssingle von Mariah Carey mit dem Titel"Fall in Love at Christmas" eine größere Rolle spielen.

Das Weihnachtsspecial im vergangenen Jahr brach gleich mehrere Apple TV+ Rekorde für ungescriptete Inhalte und führte die Streaming-Charts auf dem Apple-Dienst in mehr als 100 Ländern an. Als Gäste begrüßte Mariah Carey unter anderem Ariana Grande, Jennifer Hudson, Snoop Dogg, Tiffany Haddish und viele mehr. Etwas ähnliches darf wohl auch in diesem Jahr wieder erwartet werden. Zur Einstimmung gibt es nachfolgend eingebettet noch einmal den Trailer aus dem vergangenen Jahr.



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Kaum zu glauben: Der Startschuss für Apple Silicon fiel mit einer kleinen Übernahme vor 13 Jahren

Apples Unternehmensgeschichte ist zweifelsohne reich an den verschiedensten Meilensteinen und Anekdoten. Eine dabei eher wenig beachtete bringt aktuell der geschätzte (wenn auch Yankees-Fan...) Blogger-Kollege John Gruber auf die Tagesordnung. Er blickt dabei zurück auf einen Artikel aus der Macworld vom 25. April 2008. Dieser erschien kurz nach dem Bekanntwerden der Übernahme des Chipherstellers P.A. Semi durch Apple und spekulierte seinerzeit über die Auswirkungen dieses Deals auf künftige Apple-Produkte. Unter anderem schrieb der damalige Verfasser des Artikels, Rik Myslewski:

Apple’s purchase of a microprocessor design firm has triggered a wave of speculation over what the computer maker plans to do with its newly acquired assets. Perhaps, the thinking goes, the purchase means a new chip to power future iPhone models. Or maybe it will push Apple into new areas of portable computing. It might even mean a return of sorts to the company’s PowerPC days.

But after a closer look at the deal, the answer could be?—?and probably is?—?none of the above.

Auch Gruber stimmt in diesen Tenor mit ein. Vor inzwischen 13 Jahren war es schlicht nicht abzusehen, was Apple mit der Übernahme im Auge haben würde. Heute wissen wir, dass daraus zunächst die A-Serien Chips für das iPhone und das iPad hervorgehen sollten. Beinahe noch beeindruckender ist jedoch der inzwischen zur Hälfte abgeschlossene Umstieg des Macs von Intel-Prozessoren auf selbstdesigntes Apple Silicon auf ARM-Basis, welche ebenfalls ihre Wurzeln in der damaligen Übernahme hat. Vor einem Jahrzehnt wäre wohl jeder der behauptet hätte, dass Apple im Jahr 2020 Intel-Prozessoren in Sachen Leistungsfähigkeit und Energieeffizienz deutlich in den Schatten stellen würde, für komplett verrückt bezeichnet worden.

macOS Monterey kann manche MacBook Pro unbrauchbar machen; Apple nennt Weg zur Behebung

Bereits heute Morgen hatte ich auf Probleme mit einem "Memory Leak" unter macOS Monterey hingewiesen, von dem verschiedene Nutzer im Netz berichten. Ein weitaus schwerwigenderes Problem betrifft offenbar auch einige Nutzer, deren MacBook Pros nach dem Update auf das neue System nicht mehr starten wollten. Auch wenn die Hintergründe noch unklar sind, wird davon ausgegangen, dass vermutlich die in jedem großen Update enthaltenen Firmware-Aktualisierungen für die verschiedenen Chips, beispielsweise die GPU, die SSD aber auch die T1- oder T2 Security-Chips in Einzelfällen zu dem Problem führen können. Sollte bei dem Update irgendein Fehler oder eine Unterbrechung auftreten, kann dies den Rechner in einem unbrauchbaren Status hinterlassen. Prinzipiell kommt dies jedes Jahr aufs Neue vor, auch wenn dies natürlich mehr als ärgerlich ist, wenn man selbst betroffen ist.

In diesem Jahr sieht es sogar so aus, als sei die Zahl der Fehlermeldungen geringe als in den vergangenen Jahren. Zudem scheinen mit einem T1-Chip bestückte Macs häufiger betroffen zu sein als solche mit einem T2-Chip. Ist man betroffen, hilft im Zweifelsfall natürlich immer der Weg in einen nahegelegenen Apple Store oder über den Apple Support.

Vor diesem Schritt kann man allerdings auch selbst versuchen das Problem in den Griff zu bekommen. Apple hat hierfür entsprechende Support-Dokumente, einerseits für Intel-basierte Macs und andererseits auch für Macs mit Apple Silicon Prozessor veröffentlicht.