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Systemtool OnyX in neuer Version speziell für macOS Monterey

Heute nun ist also endlich mein neues 16" MacBook Pro mit M1 Pro Chip bei mir angekommen und damit auch macOS Monterey bei mir eingezogen. Wie nach jedem Upgrade auf ein komplett neues System ist eine der ersten Tätigkeiten, die ich anschließend durchführe, die Installation des Systemtools OnyX, mit dem sich auf einfache Art und Weise und ohne das Eintippen komplizierter Terminal-Befehle diverse Optimierungen und Einstellungen am neuen Betriebssystem durchführen lassen. Inzwischen steht OnyX auch in Version 4.1 und damit in einer eigenen Version speziell für macOS Monterey zur Verfügung.

 

Die Möglichkeiten, die man mit OnyX an die Hand bekommt, sind durchaus vielfältig und reichen von Einstellungen, wo beispielsweise gemachte Screenshots abgelegt werden können über das Ein- und Ausblenden von mit einem Punkt beginnenden versteckten Dateien bis hin zum Verhalten des Docks und verschiedenen grafischen Effekten des Betriebssystems.

Vor allem interessant ist aus meiner Sicht allerdings die Möglichkeit, verschiedene Optimierungen am System vorzunehmen, was vor allem immer dann sinnvoll ist, wenn man bei einem Rechnerumstieg das System nicht komplett neu aufgesetzt, sondern beispielsweise ber Migrations-Assistent vom alten auf den neuen Rechner übertragen hat. Hier lassen sich anschließend dann beispielsweise die Indizierung für Spotlight neu anstoßen oder auch der Cache des Systems bereinigen.

Ein durch und durch hilfreiches Tool also, welches sich nach wie vor kostenlos über den folgenden Link bei den Entwicklern herunterladen lässt: Onyx 4.1

A16 Chip für das iPhone 14 wird offenbar doch noch nicht im 3nm Verfahren gefertigt

Mit dem taiwanesischen Chip-Hersteller TSMC hat Apple bereits seit Jahren einen zuverlässigen Partner an seiner Seite, der unter anderem auch für die Fertigung der Apple Silicon Prozessoren im Mac und auch im iPhone verantwortlich ist. Ein aktueller Bericht von den Kollegen von The Information wirft aktuell einen genaueren Blick auf die Partnerschaft und geht dabei auch auf Probleme bei der Umstellung auf die Fertigung im 3nm Verfahren, an dem TSMC aktuell arbeitet. Während der A15 Chip aus dem iPhone 13 noch im 5nm Verfahren gefertigt wird, wurde erwartet, dass das iPhone 14 im kommenden Jahr bereits mit einem im 3nm Verfahren gefertigten Chip ausgestattet sein wird. Dies würde dann abermals einen Leistungssprung bei gesunkenem Energieverbrauch bedeuten. Wie es aussieht, wird es dazu aber aufgrund von Problemen bei TSMC nicht kommen. Stattdessen wird wohl auch der erwartete A16 Chip erneut im 5nm Verfahren gefertigt, was der Konkurrenz ein wenig mehr Zeit einräumen würde, die Lücke zu Apple zu schließen. Nichts desto trotz wird auch weiterhin davon ausgegangen, dass TSMC der erste Chipfertiger sein wird, der auf die Fertigung im 3nm Verfahren umsteigen wird können.

Inzwischen zeichnet Apple für einen Großteil des Umsatzes von TSMC verantwortlich, was auch der Grund dafür ist, dass der iPhone-Fertiger eine "VIP"-Behandlung bei seinem Chipproduzenten genießt. Und obwohl Apple ein sehr anspruchsvoller Kunde sein, ist die Partnerschaft zwischen den beiden Schwergewichten "mostly positive", wie ehemalige und aktuelle Mitarbeiter den Kollegen von The Information bestätigen.

Ausprobiert: Ankers neue magnetische 5.000mAh MagGo-Powerbank

In der vergangenen Woche hat der bekannte Hersteller Anker neue, mit Apples MagSafe-System kompatible Produkte unter dem Namen seiner neuen "MagGo"-Linie vorgestellt, die neben dem iPhone 13 natürlich auch mit dem iPhone 12 kompatibel sind. Für mich am interessantesten war dabei eine magnetische 5.000mAh Powerbank, die ein iPhone 12 oder iPhone 13 über die MagSafe-Verbindung mit bis zu 17 Stunden zusätzlicher Akkulaufzeit versorgen kann. Zudem verfügt sie über einen ausklappbaren Ständer, durch den das iPhone hochkant oder quer aufgestellt werden kann. Trotz dieser Zusatzfunktion ist die MagGo-Powerbank schlanker als Ankers Vorgängermodell, die PowerCore Magnetic 5K Powerbank und nur marginal dicker als Apples MagSafe Batttery Pack.

Ich habe mir das gute Stück mal kommen lassen, um es auf Herz und Nieren zu testen und ich muss zugeben, dass ich komplett zufrieden mit der neuen Powerbank bin. Dank der MagSafe-Magnete hält sie tatsächlich bombenfest auf der Rückseite des iPhone und lädt es, einmal dort platziert, auch zuverlässig auf. Sie verfügt über einen USB-C Anschluss, über den sie sich aufladen lässt. Wirklich praktisch ist dabei, dass man die Powerbank und das daran haftende iPhone auch parallel aufladen kann. Alternativ kann der Anschluss auch dafür genutzt werden ein bliebiges Gerät per Kabel aufzuladen.

Als äußerst praktisch erweist sich auch der ausklappbare Ständer, der das iPhone in einem angenehmen Winkel hochkant auf dem Tisch platziert, so dass auch Face ID gut funktioniert. Alternativ kann das iPhone auch im Querformat aufgestellt werden, wenn man beispielsweise im Zug einen Film im Querformat schauen und es nicht die ganze Zeit in der Hand halten möchte. Das Format würde ich zwar nicht als ultraschlank bezeichnen, es ist aus meiner Sicht jedoch immer noch ideal für eine Immer-Dabei-Powerbank, die genau hierfür auch die richtige Kapazität besitzt.

Die Powerbank hat sich durch und durch meine Empfehlung verdient und kann ab sofort in zwei verschiedenen Farben zum Preis von € 59,99 bei Amazon bestellt werden.



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Apple verlagert offenbar Hälfte der iPad-Produktion zugunsten des iPhone 13

Auch Apple wurde inzwischen von der weltweiten Chipkrise erfasst, so dass es inzwischen zu längeren Lieferzeiten bei verschiedenen Produkten kommt. Betroffen sind mit dem iPhone 13 und der Apple Watch Series 7 auch zwei für das anstehende Weihnachtsgeschäft ungemein wichtige Produkte für Apple. Angeblich hat das Unternehmen inzwischen auch hierauf reagiert und die Produktion des iPad zurückgefahren, um die dadurch freigewordenen Kapazitäten und Bauteile auf das iPhone 13 umzuleiten. Den Angaben aus der Zuliefererkette zufolge, die Nikkei Asia zusammengestellt hat, sollen diese Verlagerungen sodar durchaus signifikant sein. Die Rede ist dabei von bis zu 50%. Auch die Produktion älterer iPhone-Modelle soll in diesem Zuge verlagert worden sein. Traditionell ist die Nachfrage nach dem aktuellen iPhone im Weihnachtsgeschäft größer als nach älteren Modellen oder Apples Tablet.

Was auf der einen Seite natürlich gute Nachrichten für all diejenigen sind, die mit dem Kauf eines iPhone 13 Modells liebäugeln, sind es auf der anderen Seite schlechte Nachrichten für die Kunden, die den Kauf eines iPads planen. Die Lieferzeiten für einige Modelle des Tablets liegen bereits jetzt Mitte Dezember. Mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft blendet Apple neuerdings auf seiner Webseite sogar den Hinweis ein, besser jetzt schon die geplanten Weihnachtsgeschäfte einzukaufen, damit sie noch rechtzeitig geliefert werden können.

Den meisten Analysten zufolge wird uns die Chip-Krise noch mindestens das kommende Jahr über begleiten, weswegen man sich wohl an die längeren Lieferzeiten bei Apple und bei anderen Unternehmen wird gewöhnen müssen.

Apple gibt künftig offenbar ein iPhone XR als Leihgerät bei längeren Reparaturen aus

Bislang war es so, dass Apple seinen Kunden bei länger dauernden Reparaturen an ihren iPhones ein iPhone 8 als Leihgerät zur Verfügung stellte. Hier wird es ab Ende dieser Woche offenbar ein Upgrade geben, wie die Kollegen von MacRumors aus einem internen Dokument erfahren haben, welches ihnen in die hände gefallen ist. Demnach soll ab dem 04. November das iPhone XR das ein Jahr ältere iPhone 8 als Leihgerät ablösen. Dies gelte für die USA aber auch für andere Regionen auf der Welt. Damit einher gehen dann Features wie Face ID, der A12 Bionic Chip oder auch Unterstützung für Dual SIMs.

Für den Fall, dass ein Apple Store feststellen sollte, dass ein iPhone zur Reparatur eingeschickt werden muss und diese nicht vor Ort vorgenommen werden kann, erhält der Kunde künftig also gemäß Apples iPhone Leihvertrag ein iPhone XR, bis das eigene Gerät wieder abgeholt werden kann.

Nutzer von macOS Monterey berichten von "Memory-Leak" Problem auf diversen Macs

Seit gut einer Woche ist macOS Monterey nun verfügbar und größere Probleme sind mit dem neuen System noch nicht bekanntgeworden. Sehr wohl aber natürlich jede Menge kleine Kinderkrankheiten, denen Apple wohl irgendwann in den kommenden Wochen mit dem Update auf macOS Monterey 12.1 begegnen wird. In einem aktuellen Fall berichten diverse Nutzer von einem "Memory-Leak" Problem, bei dem eine spezielle App oder ein spezieller Prozess eine abnormal große Menge an Arbeitsspeicher frisst. Den Fehlerberichten zufolge sind verschiedenste Mac-Modelle, inkl. der aktuellen 14" und 16" MacBook Pro betroffen, so dass das Problem aller Voraussicht nach in macOS Monterey zu suchen sein dürfte. Betroffene Nutzer werden mit einem Popup konfrontiert, in dem zu lesen ist "Your system has run out of application memory", inkl. einer Auflistung der Anwendungen mit dem größten Speicherhunger.

Nutzer auf Twitter, in den MacRumors Foren und auf Reddit berichten, dass verdächtig oft das Kontrollzentrum der Übeltäter ist. Andere Nutzer berichten auch von Problemen mit Mozilla Firefox. Ein zuverlässiger Workaround ist bislang nicht bekannt. Während manche Nutzer berichten, dass ein Neustart des Mac bei ihnen geholfen habe, widersprechen andere, dass das Popup bei ihnen kurz danach erneut auftauchte. Ich selbst bin noch mit macOS Big Sur unterwegs und kann dementsprechend noch keine eigenen Erfahrungen teilen. Solltet ihr bereits ähnliche Beobachtungen gemacht haben, teilt diese gerne in den Kommentaren.

iPhones und Apple Watches könnten demnächst Autounfälle erkennen und automatisch Hilfe rufen

Bereits jetzt enthält die Apple Watch eine Sturzerkennungsfunktion, die automatisch Hilfe organisieren kann, sollte der Nutzer sich nach einem erkannten Sturz nicht mehr bewegen. Einem aktuellen Bericht des Wall Street Journal zufolge könnte Apple diese Funktion künftig auch auf Autounfälle ausweiten. So berichten die Kollegen, dass Apple an einer entsprechenden Funktion für das iPhone und die Apple Watch arbeite, die im Falle eines Unfalls direkt den Notruf wählt und die im kommenden Jahr, vermutlich dann mit iOS 16, vorgestellt werden soll. Basieren würde eine solche Funktion vermutlich auf den verschiedenen Sensoren in den beiden Geräten, darunter vor allem dem Beschleunigungssensor. Sollte sich die Geschwindigkeit abrupt stark verändern, wie dies bei einem Autounfall der Fall ist, würde die neue Funktion ausgelöst werden. Selbstverständlich kann auch hier der Nutzer noch eingreifen, sollte es sich um eine falsche Erkennung gehandelt haben.

Apples App Tracking Transparency kostete die Werbeindustrie allein im zweiten Halbjahr 10 Milliarden Dollar

Auf Apples Ankündigung, es künftig den Nutzern selbst überlassen zu wollen, ob Apps sie über andere Apps und Webseiten hinweg tracken und auf diese Weise unter anderem personalisierte Werbung anzeigen dürfen, reagierten die Werbeimndustrie und vor allem die Schwergewichte Facebook (inzwischen Meta) und Google mit großem Widerstand. Apple verzögerte zwar die Einführung der App Tracking Transparency (ATT), inzwischen ist sie jedoch eingeführt und die meisten Nutzer lehnen das Tracking wie erwartet ab. Dies führte inzwischen zu großen Einbußen bei Unternehmen wie Meta, Twitter, Snapchat und YouTube. Wie die Financial Times ermittelt hat, sollen den Unternehmen allein in der zweiten Jahreshälfte 2021 knapp 10 Milliarden Dollar durch die ATT durch die Lappen gegangen sein. Meta und Snapchat sollen davon am stärksten betroffen gewesen sein.

Im Endeffekt greift damit das, was ich schon immer gesagt habe. Die genannten Unternehmen setzen darauf, dass die Nutzer gar nicht wissen, dass sie getrackt werden. Sobald sie jedoch hierauf aufmerksam gemacht werden und die Wahl haben, entscheiden sie sich größtenteils dagegen. Im Umkehrschluss handeln die o.g. Unternehmen also ganz bewusst entgegen den Wünschen der Nutzer und laufen nun Sturm dagegen, dass sie dabei ertappt wurden. Erst bei der Bekanntgabe der Umbenennung des Facebook-Gesamtkonzerns in Meta in der vergangenen Woche wetterte CEO Mark Zuckerberg erneut gegen Apple und machte die ATT dafür (mit-)verantwortlich, dass die Unternhmenszahlen zuletzt hinter den Erwartungen zurückblieben. Angeblich wurde der Umsatz von Meta zu 13,1% von der ATT beeinflusst.

Durch die ATT ist Werbung unter iOS zwar auch dann noch vorhanden, wenn die Nutzer dem Tracking nicht zustimmen, allerdings ist diese dann deutlich weniger personalisiert, da die Werbeanbieter keine aggregierten Informationen mehr über die Vorlieben des individuellen Nutzers erhalten. Genau diese fehlenden Informationen führen dazu, dass die Werbung weniger effektiv ist und somit nicht mehr die bisherigen Preise rechtfertigt.