Nicht nur mir, auch vielen anderen Nutzern wird bereits aufgefallen sein, dass der Mac hin und wieder ein "Lädt nicht" in der Menüleiste vermeldet, obwohl man ihn gerade an eine Stromquelle angeschlossen hat. In einem neuen Support-Dokument erklärt Apple nun, woran dies liegt. Mit macOS 10.15.5 hat Apple eine neue Funktion zur Überwachung der Akku-Gesundheit eingeführt, die zudem auch zu einer längeren Lebensdauer des Akkus führen soll. Diese Funktion kann, wenn aktivier, den Ladeprozess des Macs kurzzeitig unterbrechen, um Optimierungen und Kalibirerungen durchzuführen. In diesem Fall vermeldet der Mac dann folgerichtig, dass er aktuell nicht lädt. Mit der Zeit "lernt" der Mac das Benutzerverhalten kennen und passt den Ladeprozess hieran an - ähnlich wie dies übrigens auch das iPhone aus densselben Gründen schon seit einiger Zeit macht. Apple schreibt dazu:
When battery health management is turned on, you might occasionally see "Not Charging" in the battery status menu of your Mac, and your battery's maximum charge level might be lowered temporarily. This is normal, and it's how battery health management optimizes charging. Your Mac resumes charging to 100 percent depending on your usage.
Am Wochenende hatte es sich bereits angekündigt, nun wird Nägel mit Köpfen gemacht. Wie das Weiße Haus in der vergangenen Nacht bekanntgab, wird US-Präsident Donald Trump die vor allem bei jungen Nutzern beliebte Video-App TikTok zum 15. September in den USA verbieten, sollte sich bis dahin nicht ein Verkauf der US-Sparte an ein in den USA ansässiges Unternehmen anbahnen. Erst heute wurde bekannt, dass sich Microsoft bereits in fortgeschrittenen Gesprächen zu einer entsprechenden Übernahme befindet und Microsoft CEO Satya Nadella und US-Präsident Donald Trump kürzlich persönlich zusammentrafen, um über die Pläne zu sprechen.
Nach ursprünglicher Ablehnung eines entsprechenden Übernahmeplans hat der US-Präsident inzwischen sein OK dafür gegeben, dass Microsoft oder eine andere "very American company" das US-Geschäft von TikTok übernimmt. Laut
Bloomberg strebt der US-Präsident allerdings an, dass auch Staatskasse hiervon deutlich profitieren wird.
"I don’t mind whether it’s Microsoft or someone else, a big company, a secure company, a very American company buys it. It’ll close down on Sept. 15 unless Microsoft or somebody else is able to buy it and work out a deal, an appropriate deal, so the Treasury of the United States gets a lot of money."
Sollte Microsoft wirklich den Zuschlag bekommen, würde dies neben den USA auch die TikTok-Geschäfte in Kanada, Australien und Neuseeland betreffen. Donald Trump deutete aber auch bereits an, dass es eventuell für Microsoft sogar einfacher sein könnte, TikTok komplett zu übernehmen und nicht nur die Geschäfte in den genannten Ländern.
Bereits aus den vergangene Woche bekanntgegebenen Quartalszahlen ließ sich ablesen, dass Apple trotz der Corona-Pandemie bislang ein äußerst erfolgreiches Jahr hingelegt hat - und zwar in allen Produktkategorien. Hierzu zählt natürlich auch das iPad, welches durch Homeoffice und Home-Schooling einer der Gewinner der vergangenen Monate war. Wenngleich dies für den gesamten Tablet-Markt gesagt werden kann, thront das iPad weiter unangefochten an der Spitze. Den Zahlen von Canalys zufolge hat Apple im zweiten Quartal ca. 14,3 Millionen iPads an den Mann gebracht. Im Vergleich zu den 11,9 Millionen Geräten aus dem Vorjahr bedeutet dies einen Zuwachs von knapp 20%. Apple selbst gibt schon länger keine Stückzahlen zu seinen Geräten mehr bekannt.

Mit nunmehr 38% Anteil beherrscht Apple den Tablet-Markt weiterhin deutlich und verweist Samsung mit 7 Millionen Geräten und einem Marktanteil von 18,7% deutlich auf den zweiten Platz. Dahinter folgen Huawei, Amazon und Lenovo mit 4,7 Millionen, 3,2 Millionen und 2,8 Millionen verkauften Geräten. Zählt man die Tablet-Verkäufe mit zum PC-Markt, stünde Apple inzwischen knapp hinter Lenovo auf dem zweiten Platz der weltweiten PC-Hersteller. Man würde dann HP und Dell hinter sich lassen, die bei den reinen PC-Zahlen noch vor Apple stehen.

Auch am heutigen Abend gibt es noch einen schnellen News-Flash zum Thema Apple TV+. Genau genommen haben sich im Laufe des Tages zwei interessante Nachrichten zu Apples Video-Streamingdienst ergeben. So berichten die Kollegen von Deadline, dass Apple einen mehrjährigen Deal mit Appian Way Productions geschlossen habe, der Film- und Serienproduktionsirma von Hollywood-Star Leonardo DiCaprio. Entsprechend enthalten ist darin die Produktion von exklusiven Serien und Filmen für Apple TV+, auf die Apple sich ein Erstzugriffsrecht gesichert hat. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Apple bereits mit Appian Way an dem Thriller "Shining Girls" arbeitet. Diese Kooperation wird nun also weiter ausgebaut.
Zum anderen hat Apple heute erste Informationen zu "Long Way Up", veröffentlicht, einer Motorrad-Roadtrip-Serie von und mit Ewan McGregor und Charley Boorman. Die ersten drei Folgen sollen ab dem 18. September auf Apple TV+ zu sehen sein, weitere Folgen im Wochenrhtythmus folgen. Die Serie folgt den beiden Hauptdarstellern auf ihrem Weg durch verschiedene südamerikanische Länder, wie Argentinien, Chile, Bolivien, Peru, Ecuador, Kolumbien und Mexiko.

Am Wochenende wurden Meldungen laut, wonach US-Präsident Donald Trump ernsthaft in Erwägung zieht, die vor allem bei junden Leuten beliebte Video-App TikTok in seinem Land zu verbieten. Geschehen ist dies bislang nicht, wohl auch vor dem Hintergrund, dass der US-Konzern Microsoft angeblich Interesse hat, TikTok in den USA und weiteren Ländern zu übernehmen. Aus diesem angeblichen Interesse ist nun ein offizielles geworden, wie Microsoft selbst heute mitteilte. Nach eigener Aussage werde man versuchen, die Gespräche mit dem TikTok-Mutterkonzern ByteDance möglichst schnell über die Bühne zu bringen. Der Deal würde TikTok in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland betreffen. Auch in Deutschland gibt es Datenschutzbedenken gegenüber der App. Hierzulande würde der Microsoft-Deal allerdings keine Auswirkungen haben.
In Bezug auf das mögliche Verbot des Dienstes in den USA trafen Microsoft CEO Satya Nadella sund US-Präsident Donald Trump offenbar persönlich zusammen, um die Auswirkungen direkt zu besprechen. Ursprünglich hatte Trump Vorbehalte gegenüber einem Deal zwischen ByteDance und Microsoft. Inzwischen soll er seine Position jedoch geändert haben.
Da TikTok jede Menge Daten über seine Nutzer sammelt und einem chinesischen Unternehmen gehört, gibt es größere Datenschutzbedenken, da die dortigen Behörden ByteDance jederzeit anweisen können, ihnen die Nutzerdaten auszuhändigen. Donald Trump hatte dies unter anderem als Risiko für die nationale Sicherheit bezeichnet. Microsoft kündigte bereits an, TikTok im Falle einer Übernahme einer intensiven Sicherheitsüberprüfung zu unterziehen, um die Daten der Nutzer in den von dem Deal betroffenen Ländern zu schützen.
Die Entwicklung war schon beinahe vorhersehbar. Bereits direkt zur Bekanntmachung der Wirecard-Insolvenz musste der Apple-Pay-Partner Boon kurzzeitig sämtliche Transaktionen einfrieren und stand somit auch nicht für die Zahlung über Apples Bezahldienst zur Verfügung. Zwischenzeitlich wurde die Funktionalität wiederhergestellt, nun folgt jedoch das endgültige Ende von Boon. Wie das Unternehmen auf seiner Webseite mitteilt, wird der Betrieb zum 03. Oktober 2020 eingestellt. Dies dürfte nach wie vor direkt mit den Geschehnissen rund um Wirecard zusammenhängen.

Wer aktuell noch Kunde von Boon ist, erhält in diesen Stunden eine E-Mail des Unternehmens, in der über das weitere Vorgehen informiert wird. Kurz zusammengefasst sind alle Nutzer gut beraten, ihre möglicherweise noch vorhandenen Guthaben möglichst kurzfristig auszugeben oder auf das eigene Bankkonto transferieren zu lassen.
Anlässlich der Bekanntgabe seiner aktuellen Quartalszahlen hatte Apple höchst selbst in der vergangenen Woche bekanntgegeben, dass die diesjährigen iPhones mit etwas Verzögerung aufgrund der Corona-Pandemie auf den Markt kommen würden. In den vergangenen Jahren hatte man für den Verkaufsstart stets den September gewählt, in diesem Jahr wird es also eher der Oktober oder November werden. Insgesamt werden vier neue Modelle erwartet: Ein iPhone 12 mit 5,4"-Display, ein iPhone 12 Max mit 6,1"-Display, ein iPhone 12 Pro mit 6,1"-Display unf ein iPhone 12 Pro Max, mit 6,7"-Display. Neben der grundsätzlichen Verschiebung der neuen Modelle bringt die DigiTimes erneut die Möglichkeit ins Spiel, dass die vier Modelle möglicherweise nicht zeitgleich, sondern gestaffelt erscheinen werden.
Bereits bei der zeitgleichen Vorstellung von iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X hatte Apple einen gestaffelten Verkaufsstart vollzogen. Während die beiden iPhone 8 Modelle im gewohnten September erschienen, folgte das iPhone X Anfang November. Je nachdem welche von Apples Zulieferern in Fernost am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen sind, könnten die verschiedenen Modelle des iPhone 12 in diesem Jahr ebenfalls zu unterschiedlichen Zeitpunkten auf den Markt kommen.
Ein wenig Nostalgie gefällig? Der Twitter-User @DongleBookPro hat am Wochenende ein Foto eines Prototypen des allerersten iPod touch auf seinem Account veröffentlicht. Das Besondere daran: Das Gerät verfügte über eine klavierlack-schwarze, hochglänzende Rückseite, die an den 2013er Mac Pro erinnert, es allerdings nicht in das finale Produkt geschafft hat. @DongleBookPro berichtet dann auch, dass es sich um dieselbe Oberfläche wie beim angesprochenen Mac Pro handeln soll. Apple entschied sich bei seinem ersten iPod touch dann jedoch letztendlich für eine metallisch-glänzend silberne Oberfläche, die auch bei den anderen iPods der damaligen Zeit zum Einsatz kam.

