Skip to content

Disney+ nun mit über 60 Millionen Nutzern; "Mulan" ab dem 04. September exklusiv zum Streamen

Disneys Videostreaming-Dienst Disney+ ist eingeschlagen wie eine Bombe, soviel kann man jetzt schon sagen. Wie der Konzern bei der Bekanntgabe seiner Quartalszahlen bekanntgab, standen die Nutzerzahlen Ende Juni bei über 57,5 Millionen zahlenden Abonnenten. Im anschließenden Conference Call gab Disney-Chef Bob Chapek gegenüber Journalisten dann an, dass man am Montag bereits 60,5 Millionen Nutzer zählte. Der Dienst war erst im November vergangenen Jahres gestartet und Disney hatte sich als Ziel gesetzt, bis Ende 2024 auf 60 bis 90 Millionen Nutzer kommen zu wollen. Das untere Ende wurde nun also bereits innerhalb eines Jahres erreicht. Der größte Vorteil von Disney+ gegenüber dem fast zeitgleich gestarteten Apple TV+ besteht darin, dass man von Beginn an einen riesigen Pool an Inhalten anbieten konnte, den Apple für seinen Dienst erst noch aufbauen (oder zukaufen) muss.

Übrigens hat Disney bekanntgegeben, dass man die eigentlich für die Kinoleinwand geplante Premiere der Realverfilmung des Klassikers "Mulan" nun auf Disney+ durchführen wird. Ab dem 04. September können Abonnenten von Disney+ gegen eine zusätzliche Gebühr von 29,99 US-Dollar den Film exklusiv anschauen. So lange man bestehender Disney+ Abonnent bleibt, kann man "Mulan" im Anschluss so oft schauen wie man möchte. Wer bislang noch nicht bei Disney+ eingestiegen ist, kann dies über den folgenden Link tun: Disney+



YouTube Direktlink

Apple Pay in Deutschland: MLP ab sofort mit an Bord

Auch wenn der jüngste Neuzugang für Apple Pay in Deutschland nicht ganz so hochkarätig ist, wie die im Frühjahr hinzugestoßenen Volks- und Raiffeisenbanken, werden sich deutsche Kunden des Finanzdienstleisters MLP sicherlich freuen, dass auch sie inzwischen kontaktlos mit ihrem iPhone oder ihrer Apple Watch bezahlen können. Die zugehörigen Kredit- und Debitkarten lassen sich inzwischen in Apples Wallet-App hinterlegen und damit für Apple Pay nutzen. Apple hatte MLP übrigens nicht auf seinen Webseiten angekündigt, weswegen der Start durchaus ein wenig überraschend kommt.

Und wer sich fragt, wann denn nun endlich die Unterstützung der girocard bei der Sparkasse kommen wird: Aktuell deutet vieles noch auf den laufenden Monat hin. Ich werde dann natürlich entsprechend berichten.

Apple und die UCLA kooperieren bei neuer Studie zur mentalen Gesundheit

Apple und CEO Tim Cook bezeichnen die Apple Watch und ihre Gesundheitsfunktionen gerne als den wichtigsten Beitrag, den das Unternehmen bislang für die Gesellschaft geleistet hat. Im Fahrwasser der Smartwatch aus Cupertino führt Apple dann auch immer wieder Gesundheitsstudien durch. Aktuell kooperiert man für eine solche Studie mit der UCLA, wie die Universität nun bekanntgab. In der in dieser Woche beginnenden, dreijährigen Studie soll erforscht werden, wie sich Faktoren wie Schlaf, der Herzschlag, physische Betätigungen und tägliche Routinen auf die mentale Gesundheit und mögliche Depressionen auswirken. Das federführende Team der UCLA wird dabei auf Daten zurückgreifen, die über das iPhone, die Apple Watch und den Beddit Schlaaftracker gesammelt werden.

In der ersten Phase der Studie werden die Daten von 150 Teilnehmern, die aktuell als Patienten an der UCLA behandelt werden untersucht. Die nächste Phase wird dann 3.000 Teilnehmer umfassen, inkl. interessierter Studierenden der UCLA. Für die Erfassung der Daten sollen die Teilnehmer eine spezielle App herunterladen. Zudem erhalten sie einen Beddit-Tracker und eine Apple Watch für die Datenerfassung. Die Forscher erhalten erst Zugriff auf die auf diese weise gesammelten Daten, nachdem diese komplett anonymisiert wurden. Die Ergebnisse der Studie sollen 2023 vorliegen.

Apples langjähriger Marketing-Chef Phil Schiller tritt aus der ersten Reihe zurück

Apples langjähriger Marketing-Chef Phil Schiller gehört noch in eine Riege mit Apple-Gründer Steve Jobs und dem langjährigen Design-Guru Jony Ive. Steve Jobs ist bekanntermaßen leider bereits im Jahr 2011 viel zu früh verstorben, Jony Ive verabschiedete sich im vergangenen Jahr von Apple um sein eigenes (nach wie vor eng mit Apple verbundenes) Design-Studio zu gründen und nun tritt auch Phil Schiller aus der ersten Reihe zurück. Wie Apple heute in einer Pressemitteilung bekanntgab, wird der seit 1987 für das Unternehmen tätige Schiller künftig in die Rolle eines "Apple Fellow", quasi eines speziellen Beraters des Unternehmens wechseln. Damit kann man durchaus mit Fug und Recht vom Ende einer Ära sprechen.

In der Pressemitteilung sind dann auch einige persönliche Worte von Phil Schiller zu lesen. Er blickt auf eine 33-jährige Karriere bei einem der bekanntesten Unternehmen der Welt zurück und hat dabei jede Menge Höhen aber auch sehr harte Zeiten erlebt. Dementsprechend verwundert es wenig wenn er mit Bezug auf den Apple-Regenbogen sagt "I bleed six colors". Nun wolle er sich jedoch mehr um seine Familie kümmern und das eine oder andere private Projekt angehen.

"It has been a dream come true for me to work at Apple, on so many products I love, with all of these great friends — Steve, Tim, and so many more. I first started at Apple when I was 27, this year I turned 60 and it is time for some planned changes in my life. I’ll keep working here as long as they will have me, I bleed six colors, but I also want to make some time in the years ahead for my family, friends, and a few personal projects I care deeply about."

Künftig wird bei Apple Greg Joswiak in die Rolle des "Senior Vice President of Worldwide Marketing" schlüpfen. Joswiak ist bereits vor vier Jahren zum "Vice President of Worldwide Product Marketing" aufgestiegen und ist somit die logische Wahl. Dennoch könnten die auszufüllenden Fußstapfen kaum größer sein.

Apple veröffentlicht neue Betas von iOS/iPadOS 14, tvOS 14 und watchOS 7 [UPDATE: macOS Big Sur]

Wie gewohnt hat Apple gut zwei Wochen nach der Veröffentlichung der letzten Betaversionen der nächsten großen Betriebssystem-Updates heute die nächste Runde eingeläutet. So können registrierte Entwickler seit wenigen Minuten die jeweils vierten Vorabversionen von iOS/iPadOS 14, tvOS 14 und watchOS 7 herunterladen und ausführlich testen. Die zugehörige vierte Beta von macOS Big Sur dürfte in Kürze folgen. Wie üblich bei frühen Betaversionen, stecken in ihnen noch diverse Bugs und Stabilitätsprobleme, die während der Betaphase gefunden und ausgemerzt werden sollen.

Nachdem Apple gemeinsam mit der zweiten Developer Preview auch die Teilnehmer am Public Beta Programm mit ins Boot geholt hatte, dürften auch diese in Kürze mit neuen Vorabversionen versorgt werden. Wichtigste Info zu den neuen Betas: Seit dieser Version steht nun auch die Unterstützung für das COVID-19 Kontaktprotokoll bereit. Mit anderen Worten: Die Corona-Warn-App funktioniert nun auch unter iOS 14.

UPDATE: In der Nacht hat Apple wie erwartet auch noch die vierte Beta von macOS Big Sur für registrierte Entwickler veröffentlicht.

Für gewöhnlich fügt Apple den neuen Betaversionen Stück für Stück noch weitere Neuerungen hinzu und verändert noch das eine oder andere Detail. Sollten hierzu in den kommenden Tagen noch Informationen bekannt werden, werde ich natürlich entsprechend berichten. Für all die neuen Funktionen sei auf die offiziellen Apple-Webseiten verwiesen:

Apple dementiert angebliches Interesse an einer Übernahme von TikTok

Die Saga rund um die beliebte Video-App TikTok in den USA geht weiter. Während US-Präsident Donald Trump inzwischen angekündigt hat, die App ab dem 15. September in den USA verbieten zu wollen, sollte sich bis dahin keine "very American company" finden, die die US-Geschäfte von TikTok übernimmt, sind in den USA heute Gerüchte aufgekommen, wonach auch Apple Interesse an einer Übernahme haben soll. Dies vermeldeten zumindest die Kollegen von Axios via Twitter. In einem nachfolgenden Tweet legte der zuständige Redakteur dann noch nach, dass es sich um ein "ernsthaftes" Interesse von Apple handeln soll.

Allerdings verwies Apple das Gerücht schnell ins Reich der Fabel und teilte dies auch direkt Axios mit, wo man die Story inzwischen auch aktualisiert hat:

"An Apple spokesperson tells Axios that there are no discussions about buying TikTok and the company isn't interested."

Insofern scheint alles weiterhin auf eine Übernahme der US-Geschäfte von TikTok durch Microsoft hinauszulaufen. Allerdings hat die chinesische Regierung inzwischen verlauten lassen, dass man nicht zulassen werde, dass die USA ein chinesisches Technologie-Unternehmen "stehlen" werden, wie Reuters berichtet. Unter Umständen könnte dies sogar negative Folgen für Apple haben, wie der bekannte Apple-Blogger John Gruber anmerkt. Während die US-Konzerne Google und Facebook in China bereits verboten sind, könnte Apple das nächste Opfer der chinesischen Regierung, quasi als Vergeltung für die TikTok-Story sein.

Ohne neues Design und Apple Silicon: Apple aktualisiert den 27" iMac

Bereits zur WWDC erwartet hat Apple heute seinen iMac aktualisiert. Auch wenn dabei das gemunkelte Neudesign im Stile des iPad Pro noch nicht durchgeführt wurde, hat Apple die internen Spezifikationen seines Desktop-Macs aufgewertet. Dabei erhält das 27"-Modell neue Intel-Prozessoren der 10. Generation, eine höher auflösende 1080p Webcam, sowei einen nun komplett aus SSD-Speicher bestehenden Massenspeicher. Letzteres gilt auch für das 21,5"-Modell, bei dem sich das ältere Fusion Drive aber nach wie vor optional bestellen lässt.

Das neue Design dürfte sich Apple für die ersten iMacs mit den selbstdesignten "Apple Silicon" Prozessoren aufsparen. Die in der heutigen Aktualisierung verbauten Intel-Prozessoren der 10. Generation verfügen über 6 oder 8 Kerne und erstmals auch die Möglichkeit, auf bis zu 10 Kerne hochzurüsten. Der fest verbaute SSD-Speicher kann bis zu 8 TB aufgestockt werden. Erstmals verbaut Apple im iMac auch seinen T2 Security-Chip. Das Display versteht sich seit heute auch auf Apples True Tone Technologie. Bei Interesse können die Käufer auch eine matte Nanotexturglas-Oberfläche des Displays wählen, die Apple erstmals beim Pro Display XDR eingeführt hatte.

Tom Boger, Senior Director of Mac and iPad Product Marketing bei Apple wird in der Pressemitteilung mit den folgenden Worten zitiert:

"Heute verlassen sich unsere Kunden mehr denn je auf den Mac. Und viele von ihnen wollen den leistungsstärksten und leistungsfähigsten iMac, den wir je entwickelt haben. Mit atemberaubender Leistung, doppeltem Arbeitsspeicher, SSDs mit vierfachem Speicher über die gesamte Produktpalette hinweg, einem noch beeindruckenderen Retina 5K Display, einer besseren Kamera, Lautsprechern mit höherer Wiedergabetreue und Mikrofonen in Studioqualität, bietet der 27" iMac viele neue Funktionen zum selben Preis. Er ist der ultimative Desktop, zum Arbeiten, Kreativsein und Kommunizieren."

Die Preise für den neuen 27" iMac beginnen für das Basismodell mit einem 6-Kern Prozessor, 8 GB RAM, einer Radeon Pro 5300 Grafikkarte und 256 GB SSD-Speicher bei € 2.046,05. Die neuen Modelle können ab sofort im Apple Online Store bestellt werden. Die Auslieferung soll dann in der kommenden Woche beginnen.

Corona-Warn-App: SAP-Entwickler empfiehlt täglichen manuellen Start der App

Die Probleme mit der deutschen Corona-Warn-App sind nach wie vor nicht komplett aus der Welt geschaffen. Die Entwickler arbeiten hinter den Kulissen aber bereits an den nächsten Updates, die neben einer verbesserten Hintergrundaktivität unter anderem auch die Unterstützung weiterer Sprachen und auch die Zusammenarbeit mit den Apps anderer europäischer Staaten mitbringen soll. Nach wie vor stellt die in verschiedenen Fällen ausbleibende Hintergrundaktivität allerdings für die größten Probleme bei der App. Aus diesem Grunde weist heute auch noch einmal der SAP-Entwickler Thomas Klingbeil auf einen empfohlenen Workaround hin bis das Problem app-seitig gefixt werden konnte. In einem Frage-Antwort-Spiel auf der SAP-Webseite empfiehlt er, die App mindestens einmal täglich manuell zu öffnen, um immer auf dem aktuellsten Stand zu sein:

In den vergangenen Tagen haben uns Nutzer verschiedener Smartphone-Hersteller (iOS, Android) berichtet, dass ihr Risikostatus nicht mehr aktualisiert wurde, während die App geschlossen war. Grund dafür ist die Hintergrundaktualisierung, die beispielweise bei vielen Android-Handys werksmäßig eingeschränkt ist oder im Zusammenhang mit iOS nicht immer regelmäßig durchgeführt wurde. Diese ist allerdings für Apps wichtig, wenn Aktualisierungen ohne Zutun des Nutzers empfangen werden sollen. Viele dieser Einschränkungen konnten bereits durch Updates für beide Betriebssysteme behoben werden. Um sicher zu gehen, dass alle Daten immer auf dem neuesten Stand sind, empfehlen wir den Nutzern derzeit die App einmal täglich manuell zu öffnen. 

Unterdessen vermeldet das für die App federführende Robert-Koch-Institut (RKI), dass die App inzwischen 16,6 Millionen Mal aus den AppStores (7,8 Millionen für iOS, 8,8 Millionen für Android) heruntergeladen wurde. Insgesamt wurden inzwischen über 1.000 Teletans zu einer bestätigten Corona-Infektion ausgegeben, die über die App andere Menschen vor einer möglichen Infektion warnen konnten.

Trotz aller oben geschilderter Probleme, die in den vergangenen Tagen im Zusammenhang mit der Corona Warn App bekannt geworden sind, möchte ich die Meldung gerne noch einmal zum Anlass nehmen, um ein wenig Werbung für sie zu machen. Solltet ihr noch nicht zu den 16,2 Millionen Nutzern gehören, die die App bereits geladen haben, möchte ich euch hierzu absolut ermutigen. Ihr könnt damit helfen, mögliche Infektionsketten zu unterbrechen und somit bei der Eindämmung des Virus zu helfen. Der folgende Link führt direkt zu der offiziellen App im iOS AppStore: Corona-Warn-App

Hinweis: Aufgrund des politischen Themas und der entsprechenden kontroversen Meinungen hierzu sind Kommentare zu diesem Artikel deaktiviert. Kommentare zu diesem Artikel unter anderen Artikeln werden gelöscht. Wer mir dazu etwas zu sagen hat, kann dies gerne per Kontaktformular tun.