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Der erste Leaker gibt seine Informationen zum kommenden iPhone-Event bekannt

Die Katze ist aus dem Sack: Apple wird am Dienstag kommender Woche seine neueste iPhone-Generation und wohl auch noch das eine oder andere mehr präsentieren. Nun hat sich der Leaker Max Weinbach mit seinen Informationen zu den Inhalten auf dem anstehenden Event zu Wort gemeldet. In einer Reihe von Tweets teilte er unter anderem mit, dass die auf dem Event erwartete dritte Generation der AirPods über ein Ladecase mit einem um 20% größeren Akku verfügen wird. Auch für die Apple Watch Series 7 sagt der Leaker einen großen Sprung bei der Akkulaufzeit voraus. In Sachen iPhone 13 gibt er zudem die folgenden Informationen zum Besten:

  • Keine Preisänderungen gegenüber dem iPhone 12
  • Das iPhone 13 mini soll über ca. 1 Stunde mehr Akkulaufzeit verfügen
  • Das iPhone 13 Pro Max enthält einen bis zu 20% größeren Akku als das iPhone 12 Pro Max
  • Sowohl das ?iPhone 13 als auch das iPhone 13 Pro erhaten einen ca. 10% größeren Akku
  • Die Akkulaufzeit des iPhone 13 Pro könnte wegen des 120Hz ProMotion-Display geringer sein als beim iPhone 13
  • Das ProMotion-Display im ?iPhone 13? Pro und iPhone 13 Pro Max werden im Stromsparmodus auf 60Hz gedrosselt
  • Das iPhone 13 Pro Max wird erneut exklusive Features enthalten, die das iPhone 13 Pro nicht erhält
  • Alle Kamera Sensorchips sind in der Lage, mehr Licht einzufangen als bisher
  • Der Nachtmodus ist künftig in der Lage, Sterne zu erkennen und die Einstellungen automatisch anzupassen
Anzumerken ist, dass Weinbach in der Vergangenheit nicht immer treffsicher bei seinen Vorhersagen war, weswegen sie auch dieses Mal mit einer gewissen Skepsis gesehen werden sollten. Allerdings sind die meisten der Aussagen auch in der Vergangenheit bereits von anderen Experten und Analysten gefallen.

Bericht: Auch das BKA setzt die Pegasus-Spyware auf iPhones ein

Seit Jahren wehrt sich Apple dagegen, dass die eigenen Geräte und Software mit einer Hintertür für Strafverfolgungsbehörden ausgestattet werden, damit auf diese Weise Verbrecher und Terroristen gejagt werden und deren Handys ausspioniert werden können. Grund ist vor allem der, das man befürchtet, diese Hintertüren könnten auch für andere als die angegebenen Zwecke ausgenutzt werden. Dass diese Befürchtung nicht unbegründet ist, zeigte zuletzt der Fall einer Spionagesoftware namens "Pegasus" der israelischen Sicherheitsfirma NSO Group, mit der zahlreiche Journalisten, Aktivisten und Regierungskritiker ausspioniert wurden.

Nun stellt sich heraus, dass auch das Bundeskriminalamt (BKA) die Pegasus-Software von NSO gekauft hat, wie die Regierung in einer Sitzung des Innenausschusses bestätigte (via DIE ZEIT). Demnach wurde die Pegasus-Software angeschafft, nachdem eigene Bemühungen, ein Tool zum Überwachen und Ausspähen von iOS- und Android-Geräten fehlgeschlagen waren. Unklar ist, ab wann die Software eingesetzt wurde. Wie die Süddeutsche Zeitung parallel berichtet (via Deutsche Welle), sollte Pegasus als Ergänzung zum offenbar wenig erfolgreichen Staatstrojaner eingesetzt werden. BKA Vizepräsidentin Martina Link hat offenbar bestätigt, dass man die Software Ende 2020 angeschafft habe und sie im März auch gegen Terroristen und das organisierte Verbrechen eingesetzt habe.

Offenbar wurde die Pegasus-Software unter größter Geheimhaltung beschafft. Wohl auch, weil man intern Bedenken hinsichtlich der Legalität der Spyware hatte. Das deutsche Recht sieht vor, dass Smartphones, Computer und ähnliche Geräte von Verdächtigen nur unter bestimmten Voraussetzungen und nach eingängiger Prüfung infiltriert werden dürfen. Nach Aussage des BKA wurden daher auch nur ausgewählte Funktionen von Pegasus aktiviert und genutzt, um die Software gemäß des deutschen Rechts einsetzen zu können. Unklar bleibt allerdings, gegen wen konkret man die Spyware eingesetzt hat.

Wie DIE ZEIT berichtet, war das BKA bereits 2017 an die NSO Group wegen einer Lizenzvereinbarung herangetreten. Damals seien die Gespräche allerdings gescheitert, weil man von den Möglichkeiten von Pegasus nicht überzeugt war. Nachdem die Bestrebungen, ein eigenes Tool zu entwickeln fehlgeschlagen waren, wurden die Gespräche aber wieder aufgenommen. Der Einsatz von Pegasus durch deutsche Behörden kontakariert natürlich ein wenig die kürzliche Aufforderung des Vorsitzenden des Digitalisierungsausschusses, Manuel Höferlin, der Apple eindringlich dazu aufforderte, die geplanten Kinderschutzmaßnahmen in seinen Systemen nicht einzuführen, da hierdurch Hintertüren geschaffen würden, die Angreifer auch für andere Zwecke nutzen könnten. Apple hat die Einführung inzwischen bekanntermaßen verschoben.

Während man sich bislang mit einem iPhone aufgrund der dort geltenden Sicherheitsmaßnahmen in diese Richtung für recht unangreifbar hielt, kam inzwischen heraus, dass Pegasus auch auf den Apple-Geräten großflächig zum Einsatz kam. So hat das Amnesty International Security Lab insgesamt 37 iPhones ausfindig gemacht, auf denen die Software zum Einsatz kam. Diese nutzte dabei unter iOS 14.6 Sicherheitslücken in iMessage und Apple Music aus, um sich über einen sogenannten "Zero-Click-Angriff" unbemerkt auf den Geräten der betroffenen Nutzern zu installieren. Neben dem Ausspionieren der auf den Smartphones lagernden Informationen war Pegasus im vergangenen Jahr durch die angesprochenen Sicherheitslücken sogar in der Lage, sich Zugriff auf Mikrofon und Kamera der angegriffenen iPhones zu verschaffen.

Genau derartige Sicherheitslücken, wie sie von Pegasus ausgenutzt wurden sind übrigens auch der Grund, warum man nicht allzu lange mit dem Installieren von Updates auf seinen Geräten warten sollte. Hierin stecken nicht nur neue Funktionen, sondern vor allem auch Sicherheitsaktualisierungen, die derartige Lücken stopfen.

Movie Mittwoch: Heute "Mortal Kombat" für nur € 1,99 leihen, "Daniel Craig Collection" für € 19,99 kaufen

Auch heute hat Apple wieder den sogenannten "Movie Mittwoch" ausgerufen. Dabei wird jeden Mittwoch ein ausgewählter Film aus dem iTunes-Sortiment für 24 Stunden zum Sonderpreis von nur € 1,99 in HD-Qualität zum Leihen angeboten. In dieser Woche handelt es sich dabei um das Action-Spektakel Mortal Kombat (2021), das man zum Sonderpreis von € 1,99 erhält. Nachdem man den Leih-Film geladen hat, kann er innerhalb von 30 Tagen angeschaut werden. Wie immer bei geliehenen Filmen aus dem iTunes Store gilt: Hat man hiermit einmal begonnen, muss man ihn innerhalb von 48 Stunden beenden.

Darüber hinaus lässt sich anlässlich des demnächst startenden neuen James-Bond-Streifens "Keine Zeit zu sterben" die Daniel Craig Collection, bestehend aus den vier bislang erschienenen Bond-Filmen mit Craig, nur für kurze Zeit zum Preis von € 19,99 käuflich im iTunes Store erwerben. Einmal gekaufte Filme lassen sich jederzeit erneut aus dem iTunes Store herunterladen und sind auf allen verbundenen Geräten uneingeschränkt nutzbar.

Lagerbestände lichten sich: Einstiegs-iPad der 9. Generation dürfte kurz bevorstehen

Gestern Abend kündigte Apple sein diesjähriges iPhone-Event für kommenden Dienstag an. Neben dem iPhone 13 dürfte dann auch die Apple Watch Series 7 zu erwarten sein. Ebenfalls noch für dieses Jahr steht aber wohl auch noch das eine oder andere neue iPad auf der Agenda. Ob eines hiervon, vermutlich am ehesten das Einstiegs-iPad, auch schon in der kommenden Woche aktualisiert wird, liegt immerhin im Bereich des Möglichen. So sind die Versandzeiten für das Gerät im Apple Online Store in den vergangenen Tagen stark angestiegen und liegen inzwischen je nach Land teilweise bei 3-6 Wochen. Auch in den Apple Retail Stores werden die Lagerbestände inzwischen langsam knapp und laut dem Kollegen Mark Gurman soll Apple seine Mitarbeiter darauf hingewiesen haben, gegenüber Kunden nicht zu spekulieren, warum dies so sei.

Sowohl das Einstiegs-iPad der 7., als auch das der 8. Generation wurden jeweils auf einem September-Event präsentiert, was durchaus eine gewisse Wahrscheinlichkeit mit sich bringt, dass dies auch in diesem Jahr wieder so sein könnte. Nichts desto trotz wird Apple auch in diesem Jahr noch mindestens ein weiteres Event veranstalten. Hierauf deutet auch der inzwischen live gegangene Twitter-Hashflag für den Hashtag #AppleEvent hin. Für das anstehende Event präsentiert sich dieses als Apple-Logo in den Farben der gestern verschickten "California Streaming" Ankündigung. Dem Hashflag Browser zufolge hat sich Apple die Nutzung des "AppleEvent" Hashflags bis zum 06. Dezember gesichert, was auf weitere Events in diesem Herbst hindeutet.

Apple Car Manager Doug Field verlässt das Unternehmen in Richtung Ford

Dieser Abgang tut Apple richtig weh. Doug Field, bislang als Vice President of Special Projects bei Apple tätig wird das Unternehmen verlassen und künftig für Ford tätig sein. Dies gab der US-Autobauer selbst bekannt. Field war lange Jahre bei Tesla tätig und dort unter anderem für die Entwicklung des Model 3 verantwortlich. Im Jahr 2018 schloss er sich Apple an und leitete dort seitdem die Entwicklung des Apple Car. Genau genommen war es sogar eine Rückkehr zu Apple, wo er vor seiner Zeit bei Tesla als Vice President of Mac Hardware Engineering tätig war. Insgesamt arbeitete Field achteinhalb Jahre für Apple.

Auch zu Ford ist es eine Rückkehr, hier hatte Field seine Karriere einst begonnen, ehe er weitere Stationen bei Johnson & Johnson, DEKA und Segway absolvierte. Beim US-Autobauer wird er nun als "Chief Advanced Technology and Embedded Systems Officer" in den Feldern AI, Software und Hardware tätig sein.

Für Apples Auto-Pläne bedeutet der Abgang von Field einen herben Rückschlag, zumal die Leitung des Projekts in den vergangenen Jahren ohnehin schon mehrfach wechselte. Vor Fields Rückkehr zu Apple hatte man in Cupertino die eigenen Auto-Pläne eigentlich schon auf ein reines Softwareprojekt zurückgefahren, ehe man unter dem angesehenen Experten wieder zur Entwicklung eines vollwertigen Autos zurückkehrte.

Das "Project Titan", unter dem Apple sein Auto entwickelt, wird nun von AI-Ched John Giannandrea geleitet. Auch Apple Watch Manager Kevin Lynch wird inzwischen in der Apple Car Entwicklung eingesetzt. Was genau die Personal-Rochade für Apples Zeitpläne bedeutet, ist unklar. Experten erwarteten bislang eine Ankündigung und Vorstellung des Apple Car Mitte des Jahrzehnts.

iPhone-Event: AR Easter-Egg und Countdown-Widget

Der gestrige Abend stand natürlich voll und ganz im Zeichen der Ankündigung des diesjährigen "California Streaming." iPhone-Events am 14. September. Ähnlich wie schon bei den letzten Events hat Apple auch dieses Mal wieder ein kleines Augmented Reality Easter-Egg auf seiner Event-Webseite platziert. Besucht man die Seite mit einem iPhone und tippt anschließend auf das Apple-Logo auf der Event-Grafik, startet eine interaktive Animation des Event-Logos und das Event-Datum in der englischen Schreibweise "9.14". Anschließend kann man hiermit noch ein wenig herumspielen und den Betrachtungswinkel durch swipen, pinchen und drehen verändern. Cool gemacht!

Apple COO Greg Joswiak hatte das AR Easter-Egg bereits gestern Abend in seinem Tweet zur Event-Ankündigung verwendet.

Wer übrigens seine ganze Leidenschaft und Vorfreude auf das Event demonstrieren möchte, kann sich mit der App Days ein Widget auf den Homescreen zaubern, der einen Countdown bis kommenden Dienstag anzeigt.

Dokumentation "Being James Bond" ab sofort kostenlos für alle Nutzer in der Apple TV App

Wie angekündigt, hat Apple mit dem heutigen Tag die 45-minütige Dokumentation "Being James Bond" kostenlos für alle Nutzer über die Apple TV App zum Streamen bereitgestellt. Im Zentrum der Retrospektive steht der aktuelle Bond-Darsteller Daniel Craig, der auf seine 15 Jahre in der Rolle des wohl bekanntesten Geheimagenten der Welt zurückblickt. Zu sehen sein sind dabei Interviews und bislang ungezeigte Sequenzen mit Craig und den beiden Produzenten Michael G. Wilson und Barbara Broccoli. Selbstverständlich steht die Veröffentlichung der Dokumentation in direktem Zusammenhang mit dem am 30. September in den Kinos startenden James Bond Streifen "Keine Zeit zu sterben". Es wird das letzte Mal sein, dass Daniel Craig in die Rolle des legendären Geheimagenten schlüpft.

Studie belegt: Die Deutschen sind die Datenschutzkönige der Welt

Man hat hierzulande schon ein wenig das Gefühl, dass es mit dem Datenschutz gerne mal übertrieben wird. Nicht falsch verstehen, ich bin ein absoluter Befürworter für einen umfassenden Datenschutz. Wir haben uns meiner Meinung nach aber oftmals so stark in dieses Thema verbissen, dass es uns in verschiedenen Situationen auch immer wieder ausbremst. Die Kontaktverfolgung bei der aktuellen Corona-Pandemie und die damit verbundene Ablehnung von Tools wie der luca-App ist dabei ein gutes Beispiel, die stockende Digitalisierung ein anderes. Und das wir in Deutschland die Datenschutzkönige der Welt sind, belegt nun auch eine neue Studie.

Im jährlich durchgeführten National Privacy Test des VPN-Anbieters NordVPN wurden insgesamt 24.000 Kunden nach ihrem Verständnis von 10 verschiedenen Datenschutz- und Sicherheitsthemen befragt. Unter anderem ging es dabei um das Erstellen von sicheren Passwörtern, die Reaktion auf E-Mail-Benachrichtigungen, dass sich ein unbekanntes Gerät in einen Account eingeloggt hat oder die Daten, die man mit Apps und Webseiten teilt. Herauskam dabei, dass wir Deutsche mit einem Ergebnis von 70% ein gutes Verständnis vom Thema Datenschutz und den abgefragten Bereichen haben. Damit konnten wir die Position aus dem vergangenen Jahr verteidigen. Auf dem zweiten Rang folgen die US-Amerikaner mit 68%. Verbesserungspotenzial gibt es hierzulande aber (wie in so ziemlich allen Ländern) vor allem bei den digitalen Gewohnheiten im Netz und anderswo. Während man also grundsätzlich weiß, was gut und was schlecht, was richtig und was falsch ist, handelt man oft genug aus Bequemlichkeit dennoch falsch.

  • Punktzahl im National Privacy Test: 71,2/100
  • Digitale Gewohnheiten: 53,2/100
  • Bewusstsein zum Datenschutz: 78/100
  • Digitale Risikotoleranz: 90,2/100

NordVPN ist der auch von mir bevorzugte VPN-Anbieter. Die Abdeckung ist herausragend und die Leistung hat mich bislang noch nicht im Stich gelassen. Zudem werden bei NordVPN keinerlei Logs gespeichert, was man sich Jahr für Jahr durch unabhängige Audits bestätigen lässt.