Das 9,7" iPad ist inzwischen seit März auf dem Markt. Da muss man schon einsehen, dass es wohl einigermaßen bezeichnend ist, dass in dieser Zeit bis heute offenbar niemandem wirklich aufgefallen ist, dass das Gerät nicht über die "Hey Siri" Funktion verfügt, die Apple gemeinsam mit dem A9- und M9-Chip eingeführt hatte. Dieselben Chips finden sich auch im neuen iPad wieder, die damit im iPhone 6s und iPhone SE verbundene Funktion hingegen nicht. Zumindest dann nicht, wenn das iPad ohne externe Stromversorgung betrieben wird. Apple selbst bestätigt dies dann auch mit dem entsprechenden Text in den Einstellungen des Geräts.
Die Tatsache, dass das Fehlen der Funktion im Akkubetrieb bislang nicht weiter aufgefallen ist, ist natürlich Wasser auf die Mühlen von Leuten wie mir, die Siri eh deaktiviert haben, weil mir die Funktion auch nicht wirklich im Alltag weiterhilft. Auf der anderen Seite ist natürlich anzumerken, dass Siri und auch "Hey Siri" auf dem iPhone deutlich mehr Sinn machen als auf dem iPad.
Nachdem Amazon gestern nun auch offiziell seinen "Echo Show", also einen smarten Lautsprecher mit 7" Touchdisplay vorgestellt und Apple gerüchtehalber eine Siri-Hardware für die WWDC in der Vorbereitung hat, stellt sich natürlich die Frage, ob auch Apple dabei auf ein Display setzen wird. Marketing-Chef Phil Schiller hatte zudem erst kürzlich betont, dass aus seiner Sicht eine solche Hardware im Heimbereich nur Sinn in Kombination mit einem Display ergibt. Die Kollegen von Bloomberg haben sich des Themas einmal angenommen, können aber auch keine konkreten Informationen hierzu bieten. Dies wäre umso erstaunlicher, sollte Apple das Gerät tatsächlich auf der WWDC aus der Tasche zaubern. In der Regel purzeln im Vorfeld eigentlich immer irgendwelche Details oder Bauteile ins Internet. Bislang ist hiervon aber weit und breit nichts in Sicht.
Einen interessanten Ansatz bietet der Bloomberg-Bericht dann aber doch. So soll Apple einen entscheidenden Vorteil gegenüber Amazon Echo und Google Home besitzen: Apple Music. Selbstverständlich bieten beide Konkurrenten selber ähnliche Angebote. Diese sind jedoch längst nicht so verbreitet und ausgebaut wie der Dienst aus Cupertino. Amazon hat bereits durchblicken lassen, dass man eine Integration von Apple Music gerne auf dem Echo sehen würde, Apple soll dies bislang allerdings ablehnen - vermutlich aufgrund der erwarteten eigenen Hardware. Hier wäre Apple Music vermutlich ein echtes Kaufargument, erst recht, wenn man es in Kombination mit der wohl in dem Lautsprecher steckenden Beats-Technologie vermarktet.
Vor einigen Wochen hat Apple den sogenannten "Movie Mittwoch" ins Leben gerufen. Dabei wird jeden Mittwoch ein ausgewählter Film aus dem iTunes-Sortiment für 24 Stunden zum Sonderpreis von nur € 1,99 in HD-Qualität zum Leihen angeboten. Heute erhält man dabei den Polit-Thriller Snowden, in dem es um die Geschichte des bekannten Whistleblowers geht. Nachdem man den Leih-Film geladen hat, kann er innerhalb von 30 Tagen angeschauen werden. Wie immer bei geliehenen Filmen aus dem iTunes Store gilt: Hat man hiermit einmal begonnen, muss man ihn innerhalb von 48 Stunden beenden.

Bereits seit einigen Jahren schon veranstaltet Apple jeden September das Apple Music Festival (früher iTunes Festival) im Londoner Round House. Seit letztem Jahr steht der Streaming-Zugriff hierauf leider nur noch Apple Music Abonnenten zur Verfügung. Ein ähnliches Angebot hat nun auch Amazon ins Leben gerufen und präsentiert über das Jahr verteilt verschiedene sogenannte Prime Live Events, bei denen unterschiedliche Künstler an berühmten Plätze in London Konzerte im kleinen Kreis geben werden. Die für den Eintritt benötigtetn Tickets lassen sich ausschließlich von Kunden mit einer aktiven Prime-Mitgliedschaft über Amazons hauseigenen Ticketdienst Amazon Tickets erwerben. Selbstverständlich werden die Auftritte aber auch mitgeschnitten und über das hauseigene Prime Video Angebot ins Internet gestreamt. (via Engadget)
Den Anfang macht dabei die Kult Band Blondie am 23. Mai in der Round Chapel in Hackney. Im Juni folgen dann noch Konzerte unter anderem mit Alison Moyet,Texas und Katie Melua, die ihr Konzert im Stadtteil Chelsea geben wird. Je nachdem wie erfolgreich das Angebot wird, könnte dieses auch international ausgeweitet werden, wie Amazon bereits durchblicken ließ.
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Keine große Überrashung aber immerhin die Bestätigung dessen, was bislang zwar bereits erwartet aber noch nicht bestätigt wurde. Mit dem Versenden der offiziellen Einladungen für Pressevertreter zur WWDC Anfang Juni hat Apple nun auch die traditionelle Keynote zur Eröffnung des Events am Abend des 05. Juni angekündigt. Diese wird wie erwartet im McEnery Convention Center im kalifornischen San Jose stattfinden, wo auch der Rest der WWDC stattfindet. Während die Location ungefähr derselben Menge von Teilnehmern Platz bietet, liegt sie deutlich näher am Apple Campus in Cupertino als das Moscone Center, in dem die WWDC in den vergangenen Jahren stets stattfand. Die Keynote wird wie gewohnt um 19:00 Uhr deutscher Zeit beginnen und aller Wahrscheinlichkeit nach auch wieder ins Internet gestreamt. (via
9to5Mac)
Apple forscht weiter im Bereich der exklusiven Video-Inhalte für seinen Apple Music Dienst. Neuester Versuch ist dabei eine exklusive Dokumentation zum neuen Solo-Album des One Direction Sängers Harry Styles. Dies gab Apple heute via Twitter bekannt. Die Doku mit dem Titel "Harry Styles: Behind the Album" zeichnet dabei den Weg nach, den der Künstler bei der Entstehung des Werkes hinter sich gebracht hat und startet am 15. Mai auf Apple Music. Bereits ab kommenden Freitag, dem 12. Mai wird das Album exklusiv auf Apple Music zu hören sein. In einem 30-sekündigen Clip gewährt Apple bereits einen kleinen Einblick in die neue Dokumentation auf seinem YouTube-Kanal:
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Vergleicht man die neuen, unter der Regie von Angela Ahrendts und Jony Ive entstandenen Apples Stores einmal mit denen der letzten Generation, kommen letztere schon beinahe ein wenig altbacken daher. Angeblich soll sich dies in Kürze ändern. Wie die Kollegen von 9to5Mac berichten, plant Apple angeblich eine Nacht und Nebel Aktion am 16. Mai, um die älteren Stores weltweit mit ein paar Handgriffen ein wenig mehr an das aktuelle Konzept anzugleichen. Dabei sollen im ersten Schritt vor allem die älteren und kleineren Stores angefasst werden. Konkrete Details können die Kollegen dabei nicht bieten, die Stores sollen nach ihrer regulären Öffnung am 17. Mai aber in zumindest teilweise neuem Glanz erstrahlen. Unter anderem könnten dabei Naturmaterialien wie Granit und Holz noch verstärkter zum Einsatz kommen. Erst kürzlich hatte Angela Ahrendts über die neue Perspektive der Apple Stores als Treffpunkt der "Generation-Z" gesprochen.
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Wie sich bereits in der vergangenen Woche angedeutet hatte, hat Amazon heute ein weiteres Mitglied seiner Echo-Produktfamilie vorgestellt. Der mit einem Touchscreen ausgestattete "Echo Show" ist ein weiterer smarter Lautsprecher mit Alexa-Integration, der sämtliche Funktionen des klassischen Echo-Speakers um die Funktionalitäten eines 7"-Displays erweitert.Auf diesem lassen sich unter anderem YouTube ansehen, Songtexte zu laufenden Musikstücken einblenden, das Livebild von Smart-Home-Kameras sehen, Fotos betrachten, die Wettervorhersage abrufen und weitere Dinge erledigen. Mit acht Mikrofonen ausgestattet, reagiert der Amazon Echo Show auch auf Zurufe aus größerer Entfernung und während er etwas lauter Musik abspielt.
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Eine große Neuerung ist zudem, dass zwischen zwei Echo Show Geräten auch Anrufe möglich sind, solange man hierfür auf seinem Smartphone die Alexa Smartphone-App nutzt. Selbstverständlich verbindet sich auch das neueste Mitglied der Echo-Familie mit verschiedenen Smart-Home-Produkten, wie unter anderem auch dem beliebten Philips Hue.
In den USA lässt sich der Amazon Echo Show bereits in den Farben schwarz und weiß zum Preis von 229,99 US-Dollar vorbestellen. Ausgeliefert werden die ersten Geräte dann ab dem 28. Juni. All diejenigen, die gleich zwei Echo Show bestellen, sparen bei ihrer Bestellung 100,- Dollar. Wann das Gerät auch international angeboten wird, ist aktuell noch nicht bekannt.
