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Test bestätigt: Display des iPhone X unanfällig gegen OLED-Einbrennproblematik

Das iPhone X ist bekanntermaßen das erste Smartphone aus Cupertino, welches mit einem OLED-Display ausgestattet ist. Diese Technologie bietet verschiedene Vorteile gegenüber der herkömmlichen LCD-Technologie, ist allerdings auch anfälliger gegen das sogenannte Einbrennen von Displayinhalten. Hiervon sind so ziemlich alle Displays der anderen Hersteller betroffen und auch Apple hat bereits zum Verkaufsstart des iPhone X darauf hingewiesen, dass dieses Phänomen auftreten kann. Wie aber genau verhält es sich hiermit denn nun eigentlich in der Praxis? Dieser Frage sind die Experten von Cetizen nachgegangen und haben erfreuliche Nachrichten für alle iPhone-Nutzer zu vermelden.

In einem Displaytest, welches neben dem iPhone X auch das Samsung Galaxy S7 Edge und das Samsung Galaxy Note 8 umfasste, schnitt das iPhone hinsichtlich der eingebrannten Bilder deutlich besser ab als die beiden Samsung-Geräte. Dieses Einbrennen tritt auf, wenn dasselbe, unveränderte Bild längere Zeit auf dem Display angezeigt wird. Cetizen fand dabei heraus, dass sich diese Zeit beim iPhone X auf satte 510 Stunden beläuft - ein in der Realität wohl eher nicht auftretender Wert.

Bei den beiden Samsung-Geräten trat der Effekt hingegen schon früher auf. Bei Erreichen der 510 Stunden Marke des iPhone X sind die Auswirkungen dann schon deutlich sichtbarer als beim Apple-Gerät, wie das nachfolgende Bild verdeutlicht. Allerdings sollte man sich auch hier keine allzugroßen Sorgen machen. Die Testwerte zum Erzwingen des Einbrenneffektes sind in der Praxis ebenfalls nicht zu erreichen, so dass ein Einbrennen des Bildes bei keinem der Geräte unter normaler Nutzung auftreten sollte.

iFixit zerlegt den iMac Pro

Nachdem der  Mac-Komponentenanbieter OWC bereits Ende Dezember ein Teardown-Video des iMac Pro veröffentlicht hatte, liegt nun auch der "offizielle" Blick ins Innere des Power-Macs von den Reparatur-Spezialisten von iFixit vor. Die Kollegen haben sich dabei das Basis-Modell des iMac Pro mit einem 8-Core Prozessor, 32 GB RAM und einer 1 TB SSD vorgenommen. Wie auch schon in dem OWC-Teardown wird deutlich, dass RAM, CPU und SSDs modular auf das Mainboard aufgebracht und domit theoretisch austausch- und erweiterbar sind. Allerdings muss hierfür das Gerät mehr oder weniger komplett auseinandergenommen werden. Dies erfordert in der Regel den Eingriff in einem Apple Store oder bei einem zertifizierten Fachhändler.

In Sachen Arbeitsspeicher setzt Apple auf einen Standard 288-pin DDR4 ECC RAM mit darauf aufgebrachten Standard-Chips. Auch ein CPU-Upgrade ist vorstellbar, allerdings verwendet Apple speziell angepasste Intel Chips, weswegen nicht klar ist, ob ein Standard-Chip irgendwelche Auswirkungen hätte. Ähnliches gilt auch für die SSDs. Im Gegendatz zur CPU ist die GPU fest mit dem Mainboard verlötet und kann nicht getauscht werden.

Generell präsentieren sich die internen Komponenten des iMac Pro komplett unterschiedlich verglichen mit einem normalen iMac, was unter anderem auch an dem neuen Wärmemanagment für die Xeon-W Prozessoren und die Radeon Pro Vega GPUs liegt. In Sachen Display scheint Apple auf dasselbe LG-Bauteil zu setzen, welches auch im 27"5K iMac zum Einsatz kommt. Neue Kabelführungen und eine veränderte Kamera verhindern jedoch ein direktes Tauschen der Displays untereinander.

Insgesamt vergibt iFixit für den iMac Pro einen Reparierbarkeits-Score von 3 von maximal 10 Punkten. Zwar lassen sich RAM und CPU theoretisch austauschen, allerdings ist es extrem schwierig das Gerät zu öffnen und sich durch die verschiedenen Komponenten zu kämpfen.

Schwerer Sicherheits-Bug in Intel-Prozessoren erfordert macOS-Update

Nachdem Ende des vergangenen Jahres verschiedene Bugs in den Apple-Bertriebssystemen auftauchten, beginnt 2018 mit schlechten Nachrichten für Intel, aber auch für alle Besitzer eines Computers, in denen Intel-Prozessoren verbaut sind. So wurde ein schwerer Sicherheitsfehler in den Prozessoren des größten Chip-Herstellers der Welt entdeckt (via The Register), der immerhin mit einem Betriebssystem-Update behoben werden kann. Hierunter allerdings könnte die Leistung des jeweiligen Rechners leiden. Bei Linux- und Windows-Maschinen könnte dies Leistungseinbußen in Höhe von 5% bis 30% bedeuten. Auf dem Mac sind die Auswirkungen noch nicht bekannt, da noch keine weitreichenden Details zu dem Bug bekannt sind.

Noch sind genau diese Details unter Verschluss und sollen Ende des Monats veröffentlicht werden. Bis dahin sollten die Anbieter dann also ihre Updates zur Behebung des Problems veröffentlicht haben. Laut The Register soll der Fehler jedoch dazu führen können, dass ein normaler Nutzer Zugriff auf den eigentlich geschützten Bereich des Kernels erhalten kann. Hierdurch könnte auch Malware diese Inhalte auslesen, die unter anderem Passwörter, Kreditkartendaten und mehr umfassen können. Weitere Details können dem detaillierten Bericht von The Register entnommen werden. Betroffen sind sämtliche Intel-Prozessoren der vergangenen 10 Jahre, unter denen Rechner mit Windows-, Linux- und macOS-Betriebssystemen laufen.

Apple übernimmt das kanadische App-Entwicklungs-Startup Buddybuild

Während in Taiwan über eine mögliche Übernahme von Netflix durch Apple spekuliert wird, hat man sich in Cupertino inzwischen einen kleineren Fisch einverleibt. Wie aus einem Blogeintrag auf der Webseite des App-Entwicklungsunternehmens Buddybuild hervorgeht (via iMore), hat Apple das im kanadischen Vancouver beheimatete Startup übernommen. Buddybuild war darauf spezialisiert, App-Entwicklern Werkzeuge an die Hand zu geben, die sie dabei unterstützen, schnell und einfach Apps über Versionisierungs-Plattformen wie GitHub, BitBucket oder GitLab zu erstellen.

Das gesamte Buddybuild-Team wird bei Apple das Xcode-Team verstärken, um dort die Developer-Tools für das iOS- und macOS-Universum weiterzuentwickeln und auszubauen. Das Kernprodukt von Buddybuild word dabei direkt in Xcode integriert. Das Team wird dabei auch weiter von Vancouver aus arbeiten und bestehende Kunden werden auch weiter in der Lage sein, den Buddybuild-Dienst zu nutzen. Neue Kunden können sich jedoch nicht mehr bei Buddybuild selbst registrieren. Die ersten Auswirkungen dürften sich auf der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni dieses Jahres zeigen.

Erneut Berichte über eine Neuauflage des iPhone SE in 2018

Für den kommenden Herbst werden nun schon bereits seit einiger Zeit erneut drei neue iPhone-Modelle erwartet. Möglicherweise steht uns im Frühjahr jedoch bereits ein weiteres neues iPhone ins Haus. Dies legen zumindest die Erwartungen der taiwanesischen Analysten von TrendForce nahe (via MacRumors). Hier erwartet man nämlich eine Neuauflage des iPhone SE, mit dem Apple das mittlere Preissegment des Smartphone-Markts ins Visier nehmen möchte. Während das erste iPhone SE im Jahr 2016 auf den Markt kam und im vergangenen Jahr kein Update erhielt, ist unklar, inwieweit Apple tatsächlich mit dem Gerät in Zukunft plant. Den Informationen von TrendForce zufolge soll jedoch mit Wistron bereits der Fertigungspartner und mit Indien auch der entsprechende Ort feststehen.

Auch in Sachen Herbst-iPhones hat TrendForce seine Erwartungen vermeldet. Hier soll sich Apple angeblich vor allem auf eine verbesserte Gesichtserkennung via Face ID und mehr Speicher konzentrieren. Zudem soll ein weiteres Modell mit AMOLED-Displays hinzukommen. Face ID soll dabei auch weiterhin im Fokus der Vermarktung stehen. Nach wie vor sollen die anderen Hersteller arge Schwierigkeiten damit haben, an die Qualität von Apples Face ID heranzureichen, weswegen hier weiterhin vor allem Fingerabdrucksensoren (auch in das Display integriert) zum Einsatz kommen sollen.

Günstiger Akkutausch beim iPhone gilt unabhängig von der tatsächlichen Akku-Gesundheit

Über die Feiertage hat vor allem die iPhone-Drosselung bei einem schwachen Akku für Apple-Schlagzeilen gesorgt. Nach dem ersten allgemeinen Aufschrei hat Apple inzwischen den Preis für den Austausch eines iPhone-Akkus hierzulande auf € 29,- gesenkt, womit die meisten iPhone-Nutzer wohl auch erstmal zufriedengestellt sein sollten. Der zugehörige offene Brief zu dem Thema liegt inzwischen auch auf Deutsch vor, womit wir das Thema dann nun denke ich auch zu einem Abschluss bringen sollten.

Eine letzte wichtige Information, die bis jetzt noch nicht komplett klargestellt war, haben die französischen Kollegen von iGeneration nun noch in Erfahrung gebracht. So geht aus einem internen Apple-Memo hervor, dass Apple die Akkus von sämtlichen Geräten ab dem iPhone 6 und neuer tauscht, vollkommen egal, ob diese tatsächlich schon so schwach sind, das iOS die Leistung des Geräts einbremst. Hierfür hat Apple einen eigenen Akku-Diagnosetest, der jedoch für die aktuelle Akkutausch-Aktion nicht maßgeblich ist.

Wer also der Meinung ist, sein iPhone wäre spürbar langsamer geworden oder wer einfach gerne einen neuen Akku in seinem Gerät hätte (der ja dann auch wieder eine längere Laufzeit hätte), sollte den Akkutausch in Erwägung ziehen.

Netflix-Übernahme durch Apple wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 40% beziffert

In den vergangenen Monaten hat Apple seine personellen Aktivitäten vor allem auf das neue Video-Team ausgelegt, welches sich um die Entwicklung und Produktion von eigenen TV-Inhalten kümmern soll. Verschiedene Projekte liegen dabei bereits in Apples Schubladen und warten auf ihre Umsetzung im noch jungen Jahr 2018. Einem aktuellen Bericht von BusinessInsider zufolge könnte Apple jedoch auch auf einen Schlag einen gewaltigen Schritt auf diesen Markt machen. Laut einer von den Kollegen in Auftrag gegebenen Studie von Citigroup könnte Apple nämlich in der Tat in Erwägung ziehen, Netflix zu übernehmen.

Allerdings ging es in der Videostudie nicht ausschließlich um den Videomarkt, sondern generell um die Frage, welches Unternehmen Apple mit seinen gewaltigen Barreserven übernehmen könnte. Demnach sei Netflix momentan das für Apple attraktivste Übernahmeziel und liegt damit vor anderen interessanten Unternehmen, wie Disney, Electronic Arts oder auch dem Elektroauto-Pionier Tesla. Die Wahrscheinlichkeit einer Netflix-Übernahme wird dabei mit 40% beziffert und somit als am höchsten eingestuft.

Als einer der Gründe, warum demnächst mal wieder eine größere Apple-Übernahme anstehe (zuletzt hatte man sich ja bereits den Musikernennungsdienst Shazam einverleibt), wird unter anderem die Steuerreform der Trump-Regierung genannt, die ein solches Geschäft für Apple attraktiv machen könnte. Ob diese im Fall von Netflix jedoch tatsächlich über die Bühne geht, ist anbetrachts der eingangs erwähnten Aktivitäten seitens Apples eher fraglich.

Frohes neues Jahr: Apple Watch mit animiertem Ziffernblatt-Feuerwerk um Mitternacht

Inzwischen befindet sich die ganze Welt im Jahr 2018 und dem allgemeinen Vernehmen nach ist der Jahreswechsel weitestegehend friedlich über die Bühne gegangen. Für diejenigen, die mit einer Apple Watch am Handgelenk ins neue Jahr gerutscht sind, hatte Apple zudem noch eine kleine Überraschung parat. Um Punkt Mitternacht erschien nämlich plötzlich ein kleines animiertes Feuerwerk auf dem Zifferblatt der Smartwatch, vollkommen egal, welches man gerade eingestellt hatte.



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Ähnliches lässt sich übrigens seit watchOS 4 auch stets am Geburtstag des Apple-Watch-Trägers beobachten, wenn bunte Ballons über das Ziffernblatt gelegt werden. Sollte man um Mitternacht mit anderen Dingen beschäftigt gewesen sein und das Apple-Watch-Feuerwerk verpasst haben, kann man es sich mit einem Tap auf die Neujahrs-Benachrichtigung im Notification Center noch einmal zurückholen.

Frohes neues Jahr, alle miteinander!