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Apples günstiges Akkutausch-Programm könnte zu geringeren iPhone-Verkäufen in 2018 führen

Apples Schritt, im Zuge der Diskussion um die Drosselung von iPhones bei schwachem Akku, das offizielle Austauschen dieses Bauteils das gesamte Jahr 2018 über zum vergünstigten Preis von nur € 29,- anzubieten, wird überall wohlwollend zur Kenntnis genommen. Für Apple selbst allerdings könnte dieser Schritt durchaus heftige Auswirkungen in Bezug auf die Absatzzahlen des iPhone im aktuellen Jahr haben, wie der Barclays Analyst Mark Moskowitz zu bedenken gibt (via CNBC).

Demnach könnten sich mehr Nutzer zu einem Austausch des Akkus entscheiden, statt auf ein komplett neues iPhone umzusteigen. Laut Moskowitz sind bis zu 77% (oder 519 Millionen) aller iPhone-Besitzer zu einem günstigen Akkutausch berechtigt. Weiter rechnet er, dass davon rund 10% auch tatsächlich hiervon Gebrauch machen werden und davon wiederum würden dann 30% auf ein komplett neues iPhone in diesem Jahr verzichten. Im Endeffekt könnte Apple der Rechnung des Analysten zufolge in 2018 bis zu 16 Millionen (oder 4%) iPhones weniger verkaufen als zunächst erwartet.

Letzten Endes muss natürlich abgewartet werden, ob diese Vorhersage auch wirklich eintritt. Sicherlich ist der Akku ein Aspekt für den Kauf eines neuen iPhones, für die meisten Nutzer dürften jedoch die neuen Features der neuen Modelle mehr Gewicht haben.

Prozessor-Sicherheitslücke in macOS bereits gestopft; Intel, ARM und AMD äußern sich

Nachdem gestern bekannt wurde, dass Prozessoren von Intel von einer schweren Sicherheitslücke betroffen sind, die den Zugriff auf geschützte Kernel-Bereiche ermöglicht, haben sich inzwischen sowohl Intel, als auch AMD und ARM zu der Thematik geäußert. In einer Pressemitteilung gewährt Intel dabei auch weitere Einblicke in die Problematik und kündigt eine tiefere Erklärung für die kommende Woche an, nachdem die Lücke durch verschiedene Software-Patches geschlossen sein sollte. Im gleichen Atemzug werden die kursierenden Medienberichte allerdings auch teilweise als falsch zurückgewiesen.

Unter anderem sei das Problem nicht ausschließlich auf Chips von Intel begrenzt, was den Schluss nahelegt, dass auch Prozessoren anderer Hersteller von einem ähnlichen problem betroffen sind. So arbeite man mit diversen anderen Unternehmen, darunter auch AMD, ARM und verschiedene Anbieter von Betriebssystemen zusammen, um das Problem schnell und konatruktiv einzudämmen. Im Hinblick auf die befürchteten Performanceeinbußen durch die Behebung der Sicherheitslücke geht Intel davon aus, dass sich dies für den normalen Benutzer nicht spürbar auswirken wird. Man fordert alle Benutzer auf, die Updates zu installieren, sobald diese zur Verfügung stehen.

Die gute Nachricht für Mac-User: Apple hat das Problem bereits mit dem Update auf macOS High Sierra 10.13.2 behoben, welches am 06. Dezember vergangenen Jahres erschienen war. Unklar ist derzeit, ob Apple auch noch Updates für ältere Betriebssystem-Versionen veröffentlichen wird. Mit dem aktuell im Betastadium befindlichen macOS High Sierra 10.13.3 werden dann weitere Korrekturen implementiert.

Unterdessen haben Sicherheitsforscher inzwischen weitere Informationen veröffentlicht, welche Anfälligkeiten für das Sicherheitsrisiko bei den Intel- und manchen ARM-Prozessoren verantwortlich sind. Die beiden auf die Namen Meltdown und Spectre hörenden Methoden ermöglichen es Angreifern, auf Daten aus dem Speicher von laufenden Apps zuzugreifen, zu denen auch Passwörter, E-Mails, Fotos, Dokumente und weitere Dateien gehören. Davon soll so ziemlich jedes System seit 1995 betroffen sein. Unklar ist allerdings, ob jemals ein erfolgreicher Angriff mittels Meltdown und Spectre durchgeführt wurde.

Inzwischen haben sich mit ARM und AMD auch zwei weitere Chip-Hersteller zu Wort gemeldet. Während AMD in seiner Pressemitteilung betont, dass die Gefahr bei den eigenen Prozessoren gegen Null tendiert, gibt ARM zu Protokoll, dass die eigenen Chips durch Meltdown und Spectre angreifbar sind und man an einer entsprechenden Korrektur arbeite.

Apple sichert sich das Drama "Are You Sleeping" mit Octavia Spencer als weiteren Serien-Inhalt

In 2018 dürften uns aller Wahrscheinlichkeit nach die ersten Werke aus Apples angestrebter Produktion eigener TV-Serien ins Haus stehen. Nachdem bereits klar ist, dass Apple an einer Neuauflage der Steven Spielberg Serie "Amazing Stories", einem Morning-Show-Drama mit Reese Witherspoon und Jennifer Aniston und einer weiteren Sci-Fi Serie aus der Feder von Ronald D. Moore arbeitet, berichtet Variety nun von einer weiteren Serie, an der sich Apple die Rechte gesichert habe. Dabei soll es sich um ein Drama namens "Are You Sleeping" handeln, welches auf dem gleichnamigen Buch von Kathleen Barber bssiert.

Auch die Hauptrolle ist offenbar bereits besetzt und soll von Octavia Spencer übernommen werden, die zuletzt mit dem Film "Hidden Figures" für Aufsehen sorgte. Inhaltlich geht es in der Novelle um einen Podcast, der einen alten Mordfall neu aufrollt, was sich natürlich auch auf das Leben der Tochter des Opfers auswirkt.

Apple veröffentlicht neue Public Betas von iOS 11.2.5 und tvOS 11.2.5

Nachdem am gestrigen Abend bereits neue Developer Previews von iOS 11.2.5 und tvOS 11.2.5 von Apple für registrierte Entwickler zum Download bereitgestellt wurden, stehen diese Versionen inzwischen auch für alle Teilnehmer an Apples öffentlichem Beta-Testprogramm zur Verfügung. Die Teilnahme an diesem Programm ist kostenlos, allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es zu diversen Problemen kommen kann, wenn man eine Beta-Version auf seinem täglich im Einsatz befindlichen Apple TV, Mac, iPhone oder iPad installiert. Die Installation der Beta erfolgt über die Intsallation einer Profil-Datei auf dem iOS-Gerät bzw. über den Mac AppStore auf dem Mac. Anschließend werden einem die Betaversionen als reguläre Updates angeboten.

Apple Watch Series 3 tendiert zu Reboots auf Intensivstationen von Krankenhäusern

Während die Apple Watch gemeinhin als nützliches und hilfreiches Gadget für die Gesundheits- und Fitnessüberwachung angesehen wird, kann die Smartwatch jedoch offenbar Probleme bekommen, wenn sie in Krankenhäusern eingesetzt wird. So berichten die Kollegen von 9to5Mac, dass sie von verschiedenen Lesern Meldungen erhalten haben, wonach die Apple Watch Series 3 unerwartet neustarten würde. Nach ein paar weiteren Recherchen ließ sich die Ursache weiter eingrenzen - und zwar auf den Einsatz auf Intensivstationen in Krankenhäusern.

Offenbar können bestimmte in dieser Umgebung eingesetzte Geräte mit der Apple Watch Series 3 interferieren, was dann zu einem Neustart des Geräts führen kann. Während ein Nutzer zunächst von einem Hardwaredefekt ausging, bestand das Problem auch bei dem erhaltenen Austauschgerät. Als Workaround stellte sich inzwischen heraus, die Apple Watch Series 3 im Flugmodus zu benutzen, was sie allerdings natürlich ihres Haupt-Features berauben würde. Interessanterweise sind sowohl Modelle mit, als auch ohne Mobilfunkanbindung von dem Problem betroffen, wie unter anderem auch aus einem Thread in den Apple Support Foren hervorgeht.

Apple veröffentlicht neue Betas von iOS 11.2.5, macOS 10.13.3, tvOS 11.2.5 und watchOS 4.2.2

Auch im neuen Jahr geht der aktuelle Beta-Zyklus für die Apple-Betriebssysteme weiter. So hat Apple am heutigen Abend die inzwischen dritten Betaversionen von iOS 11.2.5, macOS High Sierra 10.13.3, watchOS 4.2.2 und tvOS 11.2.5 veröffentlicht. Funktionstechnisch dürfte sich bei den eher kleineren Beta-Updates nicht viel gegenüber dem aktuell für alle Nutzer verfügbaren Stand tun. Es kann also davon ausgegangen werden, dass sich Apple mit den anstehenden Updates erneut vor allem um Fehlerkorrekturen und Stabilitätsverbesserungen kümmert. Registrierte Entwickler können die neuen Beta-Versionen ab sofort laden, die Public Beta Versionen dürften in Kürze folgen.

Apple Store Chicago: Softwareproblem war schuld an Absperrungen wegen Dachlawinen

Ein kleiner Nachtrag zu einer Meldung von Ende Dezember, in der es darum ging, dass das Dach des neuen Apple Store in Chicago offenbar nicht für winterliches Wetter ausgelegt ist, da Bereiche um den Store herum wegen herabfallenden Schnees gesperrt werden mussten. Wir erinnern uns: Das Dach des Stores besitzt die Form und die Optik eines MacBooks, was bei seiner Installation für einiges Aufsehen gesorgt hatte. Allerdings fehlten dem Dach die in Chicago durchaus häufiger zu sehenden Fänge gegen herabfallenden Schnee und Eis. Schnell kamen Vorwürfe auf, Apple hätte hier das Design über die Funktion des Daches gestellt.

Nun hat Apple auf diese Vorwürfe reagiert und einen Softwarefehler für das Problem verantwortlich gemacht. Was zunächst einmal mehr Fragen aufwirft, als sie zu beantworten, hat einen recht banalen Hintergrund. So hat man die Schnee-Thematik sehr wohl im Hinterkopf gehabt, wie ein Apple-Sprecher gegenüber der Chicago Tribune (via Business Insider) zu Protokoll gibt. Das Dach verfügt über eine Wärmevorrichtung, die den darauf fallenden Schnee schmilzt und das dabei entstehende Wasser ableitet. Hier gab es jedoch eine Fehlfunktion, weswegen man sich zu der Absperrung entschieden habe, um die Kunden und Passanten nicht zu gefährden. Inzwischen habe man entsprechend nachjustiert, so dass man hoffe, dass es sich lediglich um ein temporäres Problem gehandelt habe.

"The roof has a warming system that’s built into it. It needed some fine-tuning and it got re-programmed today. It’s hopefully a temporary problem."

LG Display soll bereits in diesem Jahr erste OLED-Displays für das iPhone X Plus liefern

Vorhin hatten wir das Thema OLED-Display in den News, weil die Kombination aus Samsung-Hardware und dem von Apple hinzugefügten Know-How zu dem momentan wohl besten Smartphone-Display überhaupt geführt hat, welches auch gegen das Einbrennen von Bildern immun ist. Aktuell ist Samsung der einzige Zulieferer Apples für dieses Bauteil. Dies soll sich allerdings bereits in diesem Jahr ändern, wie die Financial Times berichtet. Demnach hat LG Display offenbar schon früher als erwartet die entsprechenden Kapazitäten aufgebaut, um bereits an der Produktion der 2018er iPhones beteiligt zu sein.

Ursprünglich hatte die Electronic Times hierzu berichtet, dass die Südkoreaner mehr als 15 Millionen OLED-Displays für die diesjährige iPhone-Produktion beisteuern soll, was den Aktienkurs des Unternehmens auf einen Höhenflug geschickt hat. Dabei sollen die LG-Panels offenbar im erwarteten "iPhone X Plus" mit seinem 6,5"-Display zum Einsatz kommen, während Samsung auch weiterhin die 5,8"-Displays liefert.

Apple selbst hatte sich finanziell am Aufbau von OLED-Produktionslinien bei LG beteiligt. Bislang war man allerdings davon ausgegangen, dass nicht vor 2019 mit Displays aus dieser Investition zu rechnen sei. Die aktuellen Berichte legen nun jedoch nahe, dass LG bereits in diesem Jahr die ersten Panels wird liefern können.