Skip to content

Gemunkelte Powerbeats Pro 2 sind wohl doch keine neue Generation

In den vergangenen Wochen wurde immer mal wieder über eine neue Generation der Powerbeats Pro Kopfhörer spekuliert. Basis hierfür waren vor allem Dokumente, die Apple bei der US-amerikanischen Kommunikationsbehörde Federal Communications Commission (FCC) eingereicht hatte und auf denen die neuen Modellbezeichnungen A2453 und A2454 für den linken und den rechten Ohrhörer auftauchten. Bereits aus den FCC-Dokumenten gingen keine wesentlichen Neuerungen bei den neuen Modellen hervor und wie es nun aussieht, scheint es sich dabei auch weniger um eine komplett neue Generation, als vielmehr um leichte Veränderungen an den bestehenden Modellen zu handeln, die möglicherweise sogar bereits im Handel sind. Wie die Kollegen von MacRumors berichten, führt Apple auf seinen Webseiten eine Konformitätserklärung für die Europäische Union, auf der inzwischen für die ?Powerbeats Pro nicht nur die altbekannten, sondern auch die neuen Modellnummern (A2047/A2048 und A2453/A2454) zu finden sind. Dies deutet daraufhin, dass Apple alle genannten Modellnummern zu ein und derselben Produktgeneration zählt.

Apple sichert sich die exklusiven Dienste von preisgekrönter BBC-Produzentin

Apple hat seinen Streamingdienst Apple TV+ mit einem weiteren prominenten Neuzugang personell verstärkt. So konnte man sich die Dienste der bislang als Kreativdirektorin für die BBC tätigen Alison Kirkham sichern, wie Variety berichtet. Kirkham wird dem Bericht zufolge ab dem Sommer für Apples britische Dependance zur Entwicklung von exklusiven Inhalten tätig sein. Bei der BBC war Kirkham unter anderem für die Entwicklung von preisgekrönten Dokumentationen, wie beispielsweise Planet Earth II und Blue Planet II zuständig. Es darf davon ausgegangen werden, dass Apple nach dem Erfolg, den man mit "The Eelephant Queen" erzielen konnte, weitere Dokumentationen beauftragen wird. In diesem Zusammenhang wurde auch bekannt, dass sich Apple jüngst die Rechte an der Motorrad-Reiseserie "Long Way Up" von Ewan McGregor gesichert hat.

Zudem hat Apple auch bekanntgegeben, dass man sich auf einen langfristigen Deal mit Alena Smith geeinigt habe, die bereits für die Apple TV+ Serie "Dickinson" verantwortlich zeichnete. Künftig soll Smith weitere erfolgreiche exklusive Produktionen für Apple TV+ auf den Weg bringen. Aktuell sind allerdings sämtliche Produktionen aufgrund der Coronakrise weltweit auf Eis gelegt.

Hintergrundvideo zeigt Einblicke in die Mondbasis aus "For All Mankind"

Immer mal wieder gewährt Apple auch Einblicke hinter die Kulissen der Erstellung der beliebten "Shot on iPhone" Videos oder auch der Produktion von Apple TV+ Inhalten. So auch aktuell wieder. So hat Apple auf seinem YouTube-Kanal einen neuen Clip veröffentlicht, in dem man eine "Guided Tour" durch die Jamestown-Base präsentiert. Diese diente als Test-Basis und Kulisse für die Apple TV+ Serie "For All Mankind". Durchaus unterhaltsam und kurzweilig präsentiert wird die Tour von dem ehemaligen Astronaut und Apples technischen Berater Garrett Reisman.



YouTube Direktlink

Apple stellt 10 Millionen Dollar aus seinem "Advanced Manufacturing Fund" für Corona-Testkits zur Verfügung

Apple hat heute per Pressemitteilung bekanntgegeben, dass man aus seinem 2017 gegründeten "Advanced Manufacturing Fund" insgesamt 10 Millionen US-Dollar an das Unternehmen COPAN Diagnostics weiterleiten wird. Das Unternehmen ist der Weltmarktführer für die Herstellung von Testkits, die aktuell vor allem für die Tests auf das Coronavirus weltweit benötigt werden. Mit dewr Finanzspritze soll dafür gesorgt werden, dass künftig mehr dieser Testkits hergestellt und an Krankenhäuser und Testeinrichtungen vor allem in den USA verteilt werden können. Die Kapazität soll dabei von mehreren tausend Einheiten pro Woche zum aktuellen Zeitpunkt auf über eine Million pro Woche Mitte Juli erhöht werden.

Apple gibt an, dass man zudem die Expansion von COPAN in eine größere Fertogungsstätte in Süd-Kalifornien unterstützen werde. Apple COO Jeff Williams erklärt:

"We feel a deep sense of responsibility to do everything we can to help medical workers, patients, and communities support the global response to COVID-19. COPAN is one of the world's most innovative manufacturers of sample collection kits for COVID-19 testing, and we're thrilled to partner with them so they can expand as we work to address this critical issue for our nation. I couldn't be prouder of our teams for bringing all of their energy, passion, and innovative spirit to supporting the country’s COVID-19 response."

COPAN Diagnostics CEO Norman Sharples zeigt sich selbstverständlich erfreut über die Finanzspritze aus Cupertino:

"We're excited to forge this new relationship with Apple, whose teams are already making a huge difference with our efforts to scale up the production of our sample collection and transport kits. Collection and transport kits are a critical component in the fight against COVID-19. At COPAN, we're excited and grateful for this partnership with Apple as our strong beliefs of innovation, quality, and excellence in manufacturing and design are perfectly aligned. Apple's operational expertise will help us increase delivery of important pre-analytical tools for medical professionals across the country at this critical time."

In den vergangenen Wochen hat Apple im Rahmen der Coronakrise bereits mehrere Millionen Dollar, unter anderem an Global Citizen und America's Food Fund gespendet. Darüber hinaus hat man selber knapp 10 Millionen Gesichts-Schilde gefertigt und über 30 Millionen Atemschutzmasken für medizinisches Personal bereitgestellt. Derzeit steht zudem die gemeinsam mit Google entwickelte Corona Tracing-API im Zentrum des Interesses.

Apples Pläne für Mini-LED Displays verschieben sich offenbar auf 2021

Ursprünglich war davon ausgegangen worden, dass Apple bereits Ende dieses Jahres erste Produkte mit Mini-LED Displays auf den Markt bringen würde. Vor allem ein neues High-End iPad Pro war dabei im Gespräch. Hieraus scheint nun aber wohl doch nichts zu werden. Wie der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo vermeldet, dürfte die Coronakrise dafür sorgen, dass Apple die Einführung von Mini-LED Displays auf das kommende Jahr verschieben muss. So sollen die Auswirkungen des Coronavirus auf die Zulieferer in Fernost dazu geführt haben, dass diese die ursprünglichen Planungen nicht halten können. Bis zur Fertigstellung eines kompletten Mini-LED Panels soll es nun bis ins erste Quartal 2021 dauern.

Insgesamt sollen sich vier bis sechs Produkte mit der neuen Display-Technologie in Apples Pipeline befinden. Neben einem 12,9" iPad Pro soll es sich dabei unter anderem auch um ein aktualisiertes 16" MacBook Pro und ein neues 14,1" MacBook Pro handeln (via MacRumors).

Auch ein neues Apple TV 4K könnte jederzeit von Apple vorgestellt werden

Leaker Jon Prosser hat noch einmal nachgelegt und seine Vorhersage in Sachen AirPods, iMac und AirTags von vorhin um ein weiteres Produkte ergänzt. Seinen (in der Regel verlässlichen) Informationen zufolge befindet sich auch ein neues Apple TV 4K auf dem Weg und könnte jederzeit von Apple vorgestellt werden. Im Inneren soll wie erwartet ein A12X Chip zum Einsatz kommen und die Speicherkapazitäten 64 GB und 128 GB betragen. Vor allem der neue Prozessor dürfte dabei als Kaufargument dienen, verspricht er doch einen deutlichen Leistungssprung gegenüber dem aktuell noch verbauten A10X Chip. Offensichtlich möchte Apple mit der verbesserten Leistung und dem erhöhten Speicher auch seinen Spiele-Dienst Apple Arcade pushen, der auch auf dem Apple TV zur Verfügung steht.

Als weiteres Kaufargument könnte Apple auch den Preis senken. Laut Prosser soll dabei ein Startpreis von 149,- US-Dollar im Bereich des Möglichen liegen. Zum Vergleich: In den USA ist das günstigste Apple TV derzeit für 179,- Dollar zu haben, in Deutschland werden mindestens € 199,- fällig. Rein optisch dürfte sich an der aktuellen Set-Top Box vermutlich nicht viel ändern. Auf meiner Wunschliste stünde mindestens eine neue Fernbedienung oder auch eine Stick-Variante des Apple TV zum einfachen Mitnehmen in den Urlaub oder zu Freunden (auch wenn beides dieser Tage eh weitestgehend flachfällt).

Corona-Tracing: Europäische Länder schmieden Allianz für kompatible Apps bei Auslandsreisen

Die von Apple und Google gemeinsam entwickelte Corona Tracing-API scheint mehr und mehr zum Defacto-Standard in Europa zu werden. Nachdem Deutschland seine zunächst ablehnende Haltung aufgegeben hat, wurde nun eine Allianz, bestehend aus sieben europäischen Ländern geschmiedet, die in ihren Tracing-Apps allesamt auf die Technologie der beiden Silicon Valley Unternehmen setzen werden. Wie Reuters berichtet, wollen Deutschland, Österreich, die Schweiz, Estland, Finnland, Italien und Portugal hiermit nicht nur eine möglichst große Reichweite bei den Nutzern erzielen, sondern auch dafür sorgen, dass die Apps auch länderübergreifend funktionieren. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund von anstehenden Grenzöffnungen und dem damit zu erwarteten Reiseverhalten innerhalb Europas relevent. Auf diese Weise soll unter anderem auch eine zweite Welle an Infektionen so gut es geht vermieden werden.

"A European coalition is forming around an approach to using smartphone technology to trace coronavirus infections that, its backers hope, could help to reopen borders without unleashing a second wave of the pandemic. […] Everything about these projects has from Day One been about how we can make it work on an international level."

Die sieben genannten Länder wollen vor diesem Hintergrund auch eine möglichst einfache Möglichkeit implementieren, das jeweilige Land, in dem man sich gerade befindet, innerhalb der App auszuwählen, um auf diese ein länderübreifendes Tracing zu ermöglichen. Angedacht ist dabei unter anderem ein entsprechender Hinweis, wenn ein Länderwechsel beispielsweise durch das Roaming zwischen den Mobilfunknetzen erkannt wird.

Speziell mit Blick auf mögliche Reisen innerhalb Europas wäre es natürlich wünschenswert, wenn sich weitere Länder der Allianz anschließen würden. Während sich Frankreich nach wie vor einigermaßen rigoros gegen den Einsatz der Apple/Google API ausspricht, scheint es in Großbritannien inzwischen ein Umdenken zu geben. Weitere klassische Reiseländer, wie Spanien oder Griechenland haben sich bislang noch nicht zu möglichen Tracing-Technologien geäußert.

Hinweis: Aufgrund des politischen Themas und der entsprechenden kontroversen Meinungen hierzu sind Kommentare zu diesem Artikel deaktiviert. Kommentare zu diesem Artikel unter anderen Artikeln werden gelöscht. Wer mir dazu etwas zu sagen hat, kann dies gerne per Kontaktformular tun.

Neue AirPods und neuer iMac angeblich in Kürze, Vorstellung der AirTags wohl auf der WWDC

Der in den vergangenen Wochen extrem aktive Leaker Jon Prosser hatte unter anderem am vergangenen Montag schon vor der eigentlichen Ankündigung durch Apple vermeldet, dass an diesem Tag das neue 13" MacBook Pro auf den Markt kommen würde. Insofern lohnt es durchaus, wenn man einmal ein wenig genauer hinhört, wenn er etwas Neues zu vermelden hat. Aktuell erinnert er beispielsweise daran, dass sich nach dem MacBook Pro auch noch ein neuer iMac und neue AirPods in der Pipeline befinden, die quasi jeden Tag von Apple präsentiert werden könnten. Bei den AirPods ist sich Prosser nicht sicher, um was für ein Modell es sich handeln soll, da er nur den Codenamen kenne, dennoch steht auch hier in Kürze offenbar eine Aktualisierung an.

Unklar ist hingegen nach wie vor, was Apple in Sachen AirTags plant. In Anbetracht der nahenden WWDC, die in diesem Jahr rein virtuell ab dem 22. Juni stattfinden wird ist es auch denkbar, dass Apple sich eine Vorstellung der Tags für die Keynote aufspart. Dies würde sich auch mit den Informationen von Prosser decken, wie er auf Nachfrage angibt.