Skip to content

Aufschub der Kinderporno-Scans ist nicht genug: EFF fordert gänzliche Abkehr von den geplanten Funktionen

Keine Frage, Apples Ankündigung am vergangenen Freitag, vorerst von der Einführung der für den Herbst geplanten Schutzmaßnahmen für Kinder unter iOS und macOS abzusehen, wurde wohlwollend zur Kenntnis genommen. Die neuen Funktionen hatte man vor einigen Wochen angekündigt und sah sich seitdem einem Sturm der Kritik und Ablehnung gegenüber, den man so in Cupertino definitiv nicht erwartet hatte. Sie sollte sich vor allem im geplanten Scannen der Foto-Mediatheken der Nutzer auf kinderpornografische Inhalte und die Überwachung von per Nachrichten-App versendeten und empfangenen Medien niederschlagen. Am Freitag folgte dann als Reaktion auf das negative Feedback die Rolle rückwärts.

Allerdings muss man wohl vermuten, dass hier gilt: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. So erklärte Apple selbst:

Based on feedback from customers, advocacy groups, researchers and others, we have decided to take additional time over the coming months to collect input and make improvements before releasing these critically important child safety features.

Der Electronic Frontier Foundation (EFF) geht dies nicht weit genug. Zwar begrüßt man auch dort Apples Entscheidung, fordert aber zugleich, die Einführung nicht nur zu verschieben, sondern gänzlich zu kippen. Auch wenn man sich das Feedback der verschiedenen Stakeholder nun erst anhören und sie in die geplanten Funktionen einfließen lassen möchte, ändere dies nichts an der grundsätzlichen Gefahr, dass man auf diese Weise eine Hintertür in die eigentlich gute Veschlüsselung der Apple-Systeme einbauen würde.

Amazon startet die September Angebote: Smart Home, Fitnesstracker, Audio-Produkte und mehr

Der Internet-Versandhändler Amazon ist aktuell mal wieder mit einer neuen Verkaufsaktion am Start. Wohl um die Wartezeit bis zur großen Schnäppchenjagd rund um den Black Friday (in diesem Jahr am 26. November) zu überbrücken, hat Amazon heute die September-Angebote gestartet, bei denen man bis zum Dienstag kommender Woche nach dem gewohnten Muster jeden Tag ab 06:00 Uhr Rabatte in Form von zeitlich begrenzetn Blitzangeboten auf Produkte aus allen Produktkategorien anbietet. Solltet ihr Interesse an einem Artikel haben, freue ich mich natürlich über einen Kauf über meinen Affiliate-Link. Unter den dauerhaft geltenden Tagesangeboten befinden sich unter anderem die folgenden Produkte:

Digitale Angebote:

Heutige Highlights:

Heimkino:

Tagesangebote - Technik

Tagesangebote - Haushalt:

Spielwaren, Hobby und Sport:

Verschiedenes:

Amazon-Produkte:

Hinzu gesellen sich wie gewohnt jede Menge Blitzangebote, die jeweils im 5-Minuten-Takt starten. Stöbert einfach mal durch.

Kein Amazon Blitzangebot mehr verpassen mit der Blitzangebote Reminder App (kostenlos im AppStore) inkl. Suchfunktion und Kategorieauswahl!

Notfall-Nachrichten über Satellit sollen tatsächlich mit dem iPhone 13 kommen

In der vergangenen Woche sorgte der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo für Aufsehen als er berichtete, dass das iPhone 13 über Fähigkeiten verfügen würde, mit denen es auch über sogenannte "Low-Earth-Orbit" (LEO) Satelliten Nachrichten versenden und Telefonieren kann. Der in der Regel gut in Sachen Apple informierte Kollege Mark Gurman von Bloomberg greift dieses Thema in der aktuellen Ausgabe seines Power-On Newsletters auf und wirft seine Informationen dazu in den Ring. Dabei bestätigt er quasi teilwerise die Meldung von Kuo, schränkt aber ein, dass die Funktion nur in Gegenden ohne jegliche Mobilfunk-Netzabdeckung und nur in ausgewählten Ländern zur Verfügung stehen wird. Er spricht dabei von einer "Notfall-Funktion", die ausschließlich Nachrichten beinhaltet, nicht jedoch Satelliten-Telefonie. Zu letzterer schreibt er gar:

"That’s not happening now, next year, or anytime in the near future."

Insofern könnte die Notfall-Funktion in der Tat so funktionieren, wie mit dem kürzlich bereits von mir ins Spiel gebrachte SOS-Funktion inkl. Textnachrichten beim Garmin InReach mini (€ 299,- bei Amazon), welches mich bei meinen Outdoor-Aktivitäten stets begleitet. Darüber hinaus könnte die Funktion auch in Krisen- oder Katastrophen-Situationen zum Einsatz kommen, bei denen Mobilfunknetze recht schnell schlapp machen. Zuletzt war dies leider auch hierzulande bei der Flutkatastrophe im Westen der Republik zu beobachten gewesen.

Mittel- bis langfristig könnte Apple laut Gurman sogar planen, eigene Satelliten in den näheren Orbit zu schicken und hierüber eventuell auch Datenverbindungen zu realisieren. Es könnte allerdings noch Jahre dauern, bis dieses System einsatzbereit ist.

Ob das iPhone 13 tatsächlich über die gemunkelten Funktionen verfügen wird, dürften wir innerhalb der kommenden zwei Wochen erfahren. Das diesjährige Event könnte nun jeden Moment angeündigt werden.

Apple Watch Series 7 zu Beginn wohl mit größeren Einschränkungen bei der Verfügbarkeit

Auch an diesem Wochenende war der Bloomberg-Kollege Mark Gurman wieder mit seinem Power-On Newsletter aktiv und nahm sich dabei unter anderem die anstehende Vorstellung der Apple Watch Series 7 vor. Hierzu gab es in den vergangenen Tagen verschiedene Meldungen, wonach es durch das neue Design zu Problemen bei der Produktion gekommen sei, die eine Verzögerung der neuesten Generation von Apples Smartwatch zur folge haben könnten. Gurmans Informationen zufolge plant Apple auch weiterhin die Vorstellung auf dem nahenden iPhone-Event, allerdings wird es gerade zu Beginn wohl größere Einschränkungen bei der Verfügbarkeit geben.

Demnach gebe es laut Gurman momentan drei mögliche Szenarien:

  1. Apple verschiebt die Vorstellung bis die Produktionsprobleme gelöst sind.
  2. Apple zieht die Vorstellung durch, allerdings ist die Verfügbarkeit stark eingeschränkt.
  3. Apple stellt die Series 7 vor, legt der Verkaufsstart jedoch auf einen späteren Zeitpunkt.

Zudem wiederholt der Bloomberg-Kollege auch noch einmal, dass die Apple Watch Series 7 nicht über einen Blutdruckmesser verfügen wird, wie dies ein Bericht aus Asien vor einigen Tagen nahegelegt hatte.

Kleine Aufmerksamkeiten erhalten die Freundschaft: Apple beschenkt seine Mitarbeiter

Apple beschenkt auch dieses Jahr wieder eine Mitarbeiter. Während die kleinen Belohnungen für das Schließen der Aktivitätsringe auf der Apple Watch anlässlich einer internen, jährlich stattfindenden Apple Watch Challenge schon Tradition hat, dürfen sich auch die Designer der AirTags über eine kleine Aufmerksamkeit freuen (via 9to5Mac). Doch der Reihe nach. Jahr für Jahr veranstaltet Apple eine spezielle Apple Watch Challenge für seine Mitarbeiter und belohnt sie bei erfolgreichem Absolvieren mit einem kleinen Geschenk. Während es sich hierbei in den vergangenen Jahren oftmals um spezielle Armbänder für die Apple Watch handelte, erhielten die Mitarbeiter in diesem Jahr drei Sport-Handtücher im Stil der Aktivitätsringe, wie inzwischen diverse Posts auf LinkedIn belegen. Auf der zugehörigen Karte ist zu lesen:

"Congratulations on completing the fifth anniversary Close Your Rings challenge. Throw your towels in the air, and wave them around — because you absolutely care about your body, your health, and your teammates. Plus, those healthier habits and human connections you absorbed during the challenge will benefit you long after it’s over. So unroll the possibilities. You earned it."

Darüber hinaus hat das Team, welches die AirTags designt hat, ebenfalls eine kleine Erinnerung von Apple erhalten. In einem Rahmen mit Glasscheibe befinden sich sechs AirTags auf denen jeweils die Unterschriften der Teammitglieder zu lesen sind. In der Mitte der im Kreis angeordneten AirTags befindet sich zudem die Edelstahl-Bodenplatte der Tags. Nice.

Nach nur drei Tagen: Drake knackt Rekord von Kanye West auf Apple Music

Na das hat ja mal nicht lange gehalten. Gerade einmal drei Tage nachdem Kanye West mit seinem neuen Album "Donda" einen neuen Rekord für die meisten Streams eines neuen Albums am Veröffentlichungstag auf Apple Music in den USA aufgestellt hat, ist er diesen bereits wieder los. Neuer Inhaber ist nun der kanadische Rapper Drake mit seinem neuen Album "Certified Lover Boy", das am ersten Tag bereits auf 60 Millionen Streams kam. Wie Apple gegenüber Billboard verlauten ließ, knackte das Album den Rekord bereits in unter 12 Stunden. Innerhalb dieser Zeit wurde "Certified Lover Boy" damit zum bislang meistgestreamten Album am Veröffentlichungstag in der Geschichte von Apple Music. Man darf jetzt schon gespannt sein, wie lange dieser Rekord hält und wer ihn als nächstes knackt.

Bezeichnung "iPhone 13 Pro Max" taucht in Video mit MagSafe-Schutzhüllen auf

Wie jedes Jahr, wird auch 2021 wieder spekuliert, wie denn das diesjährige iPhone wohl heißen wird. Aktuell deutet vieles, trotz einer etwas an den Haaren herbeigezogenen Aberglaube-Diskussion, auf "iPhone 13" hin. Eine kleine Chance besteht wohl höchstens noch für "iPhone 12s" oder "iPhone (2021)". Ich persönlich würde aber dennoch auf iPhone 13 tippen. Ein weiteres Indiz in dieser Richtung könnte auch ein ein inzwischen wieder gelöschtes YouTube-Video des Leakers namens "PinkDon" geliefert haben. Hierin waren MagSafe-Hüllen zu sehen, deren Packungsaufdruck den Schriftzug "iPhone 13 Pro Max" enthält. Natürlich darf man nicht vergessen, dass sich derlei Dinge auch immer leicht fälschen lassen und es unklar ist, warum der Leaker das Video inzwischen wieder gelöscht hat. Die Kollegen von 9to5Mac haben aber den folgenden Screenshot gesichert.

Allzu lange werden wir uns aber auf die Auflösung in Sachen Namensgebung eh nicht mehr gedulden müssen. Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, dürfte Apple in der kommenden Woche das diesjährige iPhone-Event ankündigen.

Apple verpflichtet zwei Mercedes-Ingenieure für sein Apple-Car-Team

Während sich eine Delegation von Apple-Managern angeblich derzeit auf Asien-Tour befindet, um dort mit möglichen Fertigungspartnern für das Apple Car zu verhandeln, treibt Apple auch die Personalpolitik für sein daran arbeitendes Team weiter voran. So hat das Unternehmen nun offenbar zwei ehemalige Mercedes-Ingenieure verpflichtet, die sehr wahrscheinlich an dem Projekt arbeiten werden. Beide sind mit den Prozessen und dem Managen von Projekten bei der Produktion von Auto und verschiedenen Bauteilen vertraut und passen somit perfekt in Apples Anforderungsprofil. Zwar ist nach wie vor unklar, an was genau Apple in seinem "Project Titan" denn nun arbeitet, zuletzt deutete jedoch immer mehr auf ein vollwertiges, selbstfahrendes Elektroauto hin.

Kleine Randnotiz zu den beiden Neuverpflichtungen: Apple-Gründer Steve Jobs war großter Mercedes-Fan und war berüchtigt dafür, mit seinem SL 55 AMG stets auf dem vordersten Behinderten-Parkplatz des (alten) Unternehmenssitzes am Infinite Loop in Cupertino zu parken. Zudem erlaubte er sich den Spaß, dauerhaft ohne amtliches Kennzeichen zu fahren. Hierbei nutzte er eine Lücke im kalifornischen Gesetz, demzufolge Käufer eines neuen Autos bis zu sechs Monate Zeit haben, ihr Fahrzeit mit einem Kennzeichen zu versehen. Also schloss Jobs einen Leasingvertrag mit einem Autohändler, der ihm alle sechs Monate einen neuen SL 55 AMG auf den Hof stellte.