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Apple bringt dedizierten Store-Bereich zurück auf seine Webseite

Immer häufiger habe ich in letzter Zeit das Gefühl, ich werde alt. Dies liegt meistens daran, dass ich mich frage, warum bestimmte Dinge, die sich über Jahre bewährt haben, auf einmal geändert werden müssen. Diese Frage habe ich mir allerdings auch schon gestellt, als einst der dedizierte Store-Bereich von der Apple-Webseite verschwand und man stattdessen die Kauf-Funktion direkt in die Produktseiten integrierte. Initiiert wurde der Schritt von der ehemaligen zuständigen Managerin Angela Ahrendts. Ihre Nachfolgering Deirdre O'Brien macht diesen aus meiner Sicht komplett sinnfreien Schritt nun offensichtlich rückgängig, denn seit der vergangenen Nacht prangt wieder ein dedizierter "Store"-Button in der Hauptnavigation (ganz links) auf der Apple-Webseite und führt auch wieder in einen entsprechenden Bereich. Dies dürfte es für die Nutzer der Webseite nun wieder einfacher machen, Produkte über den Online Store zu kaufen und sich nicht erst umständlich über die Produktseiten auf der Suche nach dem "Kaufen"-Button hangeln zu müssen. Und irgendwie stellt man sich zwangsweise die Frage: "Sollte es so nicht ohnehin sein?"

Das Design präsentiert sich angelehnt an die Apple Store App vom iPhone oder iPad und präsentiert neben den verschiedenen Produktbereichen auch Verkaufsaktionen und den direkten Kontakt zum Support. Die horizontal scrollende Navigation macht allerdings eher den Eindruck, als lasse sie sich auf einem Mobilgerät sinnvoller nutzen als am Rechner. Sei es drum, der Schritt zurück zum dedizierten Store-Bereich auf der Apple-Webseite ist meiner Meinung nach mehr als willkommen!

Erste "AppStore Events" lassen sich unter iOS 15 blicken

Eine der neuen Funktionen, die Apple mit iOS 15 für den AppStore einführen wird, sind sogenannte "App Store Events" über die das AppStore-Team dann prominent über Aktionen von Apps zu bestimmten Zeitpunkten an prominenter Stelle auf dem Heute-Tab hinweisen wird. Auch wenn ich persönlich mir darunter aktuell herzlich wenig vorstellen und damit zugegebenermaßen auch nichts anfangen kann, tauchen die ersten dieser Events nun unter der aktuellen Beta von iOS/iPadOS 15 im AppStore auf.

So berichten die Kollegen von 9to5Mac vom sogenannten "TikTok Summer Camp", welches gestern stattgefunden hat. Auf dem Heute-Tab wird das Event auf einer eigenen Kachel mit einem Zeitpunkt wann das Event stattfindet und einer Downloadmöglichkeit der TikTik-App präsentiert. Tippt man die Kachel an, erhält man weitere Informationen zu der virtuellen In-App-Veranstaltung. Genau so hatte Apple die neue Funktion auch auf der WWDC Anfang Juni vorgestellt, nämlich als Möglichkeit, Nutzer auf Dinge wie Spieleturniere, Filmpremieren, Konzertstreams, etc. hinzuweisen. Vielleicht fehlt mir im Moment dafür ein passender Anwendungsfall. Ich lasse mich nach dem allgemeinen Start von iOS 15 gerne vom Gegenteil überzeugen, wenn die Anzahl der AppStore Events sicherlich zunehmen wird.

Kurz vor der neuen Generation: Apple fragt iPad mini Nutzer nach ihrer Meinung zur Displaygröße

Mit ziemlicher Sicherheit ist für den Herbst eine neue Generation des iPad mini zu erwarten, bei dem das Display wohl von aktuell 7,9" auf dann 8,7" anwachsen wird. Möglich soll dies vor allem durch einen schmaleren Rahmen rund um das Displays werden, wobei der generelle Formfaktor des iPad mini nahezu gleich bleiben soll. Während die Spezifikationen zum jetzigen Zeitpunkt bereits in trockenen Tüchern sein dürften, hat Apple dennoch damit begonnen, eine Umfrage an seine Kunden zu verschicken, in der man diese nach ihrer Meinung zur Displaygröße des iPad mini befragt, wie ITHome berichtet.

So kommt gleich die erste Frage des bogens unumwunden auf den Punkt und fragt den Nutzer:

"Was denkst du über die Displaygröße des iPad mini 4? Ist es zu klein, genau richtig oder zu groß?"

Bei den Antworten kann der Teilnehmer dann aus den folgenden fünf Optionen wählen:

  • zu klein
  • ein wenig zu klein
  • genau richtig
  • ein wenig zu groß
  • zu groß

In den weiteren Fragen möchte Apple von den Umfrageteilnehmern unter anderem wissen, was sie mit ihrem iPad mini denn alles so machen und bei welchen Aktivitäten sie es im Hoch- bzw. im Querformat verwenden.

Während die Umfrageergebnisse wie gesagt keine Relevanz mehr für das anstehende Update des iPad mini haben werden, könnte Apple sie einerseits zu Marketingzwecken einsetzen, sie andererseits aber auch für die künftige Entwicklung des Geräts verwenden. Zuletzt gaben beispielsweise auch Umfragen zum iPhone einen kleinen Hinweis darauf, was Apple so für Pläne hat. Beispielsweise ließ sich aus einer etwas länger zurückliegenden Umfrage ableiten, dass man künftig auf die Dreingabe eines USB-Netzteils und von Kopfhörern verzichten würde, was dann letzten Endes auch mit dem iPhone 12 Realität wurde.

Apple entscheidet sich gegen Übernahme von Produktionsfirma "Hello Sunshine"

Man kann auf Basis der zuletzt gehandelten Gerüchte durchaus davon ausgehen, dass Apple daran interessiert ist, sich früher oder später ein Filmstudio einzuverleiben, über das man dann eigene Inhalte für seinen Streamingdienst Apple TV+ produziert. Ein Kandidat für eine solche Übernahme war zuletzt auch "Hello Sunshine", das Medienunternehmen von Hollywood-Star Reese Witherspoon. Zustande gekommen ist sie letzten Endes allerdigns nicht. Zuletzt wurde "Hello Sunshine" mit einem Wert von um die 900 Millionen US-Dollar bewertet, was nicht zuletzt auch an der Beteiligung an den Hit-Serien "The Morning Show", "Big Little Lies" oder "Little Fires Everywhere" liegt.

An Stelle von Apple wurde "Hello Sunshine" nun jedoch von einem neuen Konsortium übernommen, welches von zwei ehemaligen Disney-Managern gegründet und das von der Blackstone Group unterstützt wurde. Dies berichtet aktuell das Wall Street Journal. Noch ist unbekannt, wie viel Geld für die Übernahme geflossen ist. Sicher ist hingegen, dass Reese Witherspoon und die aktuelle CEO Sarah Harden weiter an Bord bleiben werden.

Obwohl eine Übernahme durch Apple letzten Endes nicht zustandegekommen ist, werden die beiden Unternehmen auch künftig kooperieren. So unter anderem für weitere Staffeln des Erfolgsformats "The Morning Show" und bei weiteren Apple TV Projekten, wie beispielsweise die bereits angekündigten Inhalte "Surface", "The Last Thing He Told Me" und "My Kind of Country".

Neben "Hello Sunshine" soll auch das Filmstudio A24 ein Kandidat für eine Übernahme durch Apple sein. Auch hier bestehen bereits verschiedene Kooperationen, so dass eine Übernahme nicht großartig überraschend wäre. An dieser Front gibt es aber bislang noch keine News zu vermelden.

Mac Pro lässt sich ab sofort mit neuen Grafikkarten-Optionen bestellen

Bevor der Mac Pro mit einem Apple Silicon Prozessor auf den Markt kommt, wird auch noch ein neues Intel-Modell von Apples (zumindest auf dem Papier) leistungsstärksten Mac erwartet. Bereits heute gibt es jedoch ein kleines Zwischen-Update, zumindest in Sachen Grafikkarten-Optionen. So lassen sich  sowohl die Tower- als auch die Rackvariante des Mac Pro ab sofort optional auch mit einer neuen AMD Radeon Pro W6800X, einer W6800X Duo oder einer W6900X Grafikkarte bestücken, wenn man das Gerät über Apples Online Store bestellt. Allerdings sollte man dafür auch das nötige Kleingeld auf der hohen Kante haben. So landet man je nach Auswahl bei Zusatzkosten zwischen € 2.760,- und € 13.340,- für die neuen Grafikkarten-Optionen.

Apple beschreibt die neu verfügbaren Grafikkarten wie folgt:

AMD Radeon Pro W6800X

Wähle für eine Grafikleistung auf Workstation-Niveau und anspruchsvolle Pro Apps die AMD Radeon Pro W6800X mit 32 GB GDDR6 Grafikspeicher und bis zu 512 GB/s Speicher­bandbreite. Diese Grafikoption kommt mit der RDNA2 Architektur von AMD und hat bis zu 16,0 TeraFLOPS einfache Präzision oder 32,0 TeraFLOPS halbgenaue Präzision. Sie unterstützt bis zu sechs 4K Displays, drei 5K Displays oder drei Pro Display XDR.

Das MPX Modul in voller Höhe belegt einen MPX Steckplatz und verbraucht zusätzliche Leistung und PCIe Bandbreite, um vier zusätzliche Thunderbolt 3 Anschlüsse und einen HDMI 2.0 Anschluss auf der Karte zu ermöglichen. Du kannst zwei W6800X MPX Module auf deinem Mac Pro installieren und sie mit Infinity Fabric Link für eine erweiterte Multi?GPU Leistung in Apps wie Final Cut Pro verbinden. Wenn du die Option mit zwei GPUs wählst, ist der Infinity Fabric Link Connector vorinstalliert.

AMD Radeon Pro W6900X

Wähle für eine Grafikleistung auf Workstation-Niveau und anspruchsvolle Pro Apps die AMD Radeon Pro W6900X mit 32 GB GDDR6 Grafikspeicher und bis zu 512 GB/s Speicher­bandbreite. Diese Grafikoption kommt mit der RDNA2 Architektur von AMD und hat bis zu 22,2 TeraFLOPS einfache Präzision oder 44,4 TeraFLOPS halbgenaue Präzision. Sie unterstützt bis zu sechs 4K Displays, drei 5K Displays oder drei Pro Display XDR.

Das MPX Modul in voller Höhe belegt einen MPX Steckplatz und verbraucht zusätzliche Leistung und PCIe Bandbreite, um vier zusätzliche Thunderbolt 3 Anschlüsse und einen HDMI 2.0 Anschluss auf der Karte zu ermöglichen. Du kannst zwei W6900X MPX Module auf deinem Mac Pro installieren und sie mit Infinity Fabric Link für eine erweiterte Multi?GPU Leistung in Apps wie Final Cut Pro verbinden. Wenn du die Option mit zwei GPUs wählst, ist der Infinity Fabric Link Connector vorinstalliert.

AMD Radeon Pro W6800X Duo MPX Modul

Wähle für eine noch höhere Grafikleistung das Radeon Pro W6800X Duo MPX Modul, das selbst für die anspruchs­vollsten Multi?GPU Pro Apps perfekt geeignet ist. Das Modul hat zwei W6800X GPUs, jeweils mit 32 GB GDDR6 Grafikspeicher und bis zu 512 GB/s Speicher­bandbreite. Die zwei GPUs sind On?Board über den Infinity Fabric Link miteinander verbunden und zwei W6800X Duo Module können für die Kommunikation von vier W6800X GPUs überbrückt werden.

Installiere zwei Module für speicher­intensive Aufgaben wie GPU Rendering oder fortschrittliche Farbkorrektur auf deinem Mac Pro. Du erhältst bis zu 30,2 TeraFLOPS einfache Präzision oder bis zu 60,4 TeraFLOPS halbgenaue Präzision. Das Radeon Pro W6800X Duo MPX Modul unterstützt bis zu acht 4K Displays, vier 5K Displays oder sechs Pro Display XDR. Und das MPX Modul in voller Höhe belegt einen MPX Steckplatz und verbraucht zusätzliche Leistung und PCIe Bandbreite, um vier zusätzliche Thunderbolt 3 Anschlüsse und einen HDMI 2.0 Anschluss auf der Karte zu ermöglichen. Wenn du die Option mit zwei GPUs wählst, ist der Infinity Fabric Link Connector vorinstalliert.

Magic Keyboard mit Touch ID jetzt auch separat erhältlich

Am iPhone, dem iPad und auch den neueren MacBook-Modellen kennt man den Touch ID Sensor inzwischen zu genüge. Und manch einer hatte sich schon länger gefragt, wann Apple den Sensor denn wohl auch endlich in seinen externen Tastaturen für den Mac verbauen würde. Geschehen war dies bekanntermaßen in diesem Frühjahr anlässlich der Vorstellung des neuen 24" M1 iMac. Bislang lieferte Apple die Touch ID Tastatur dann auch ausschließlich gemeinsam mit diesem Gerät aus. Bis heute. Denn nun kann man das offiziell auf den Namen "Magic Keyboard mit Touch ID für Mac mit Apple Chip" hörende Zubehör auch separat im Apple Online Store bestellen. Zu beachten ist dabei allerdings, was auch schon aus der genannten Bezeichnung hervorgeht: Der Touch ID Sensor funktioniert nur im Zusammenspiel mit einem M1-Mac. Dies umfasst aktuell die folgenden Modelle:

  • MacBook Air (M1, 2020)
  • MacBook Pro 13" (M1, 2020)
  • iMac 24" (M1, 2021)
  • Mac mini (M1, 2020)

Besitzer eines Intel-Macs schauen also in die Röhre. Offenbar hängt dies damit zusammen, dass Touch ID zwingend die Secure Enclave im M1-Chip voraussetzt. Der T2-Security-Chip in den Intel-Macs reicht hierfür offenbar nicht aus. Als weitere Voraussetzung nennt Apple zudem macOS 11.4 oder neuer, was aber wohl keine wirkliche Hürde darstellen sollte.

Das per Bluetooth verbundene Magic Keyboard mit Touch ID steht in zwei Varianten mit und ohne Ziffernblock zur Verfügung und hält mit einer Akkuladung ca. einen Monat durch. Im Lieferumfang befindet sich auch ein USB-C auf-Lightning-Kabel, mit sich der Akku der Tastatur wiederaufladen lässt. Die Touch ID Tastatur für die M1-Macs kann ab sofort über die folgenden Links im Apple Online Store bestellt werden und ist kurzfristig lieferbar:

Großer Summer Sale bei Gravis mit vielen guten Angeboten

Machen wir uns nichts vor, das Sommerwetter kann man in den vergangenen Tagen nicht wirklich als solches bezeichnen. Dennoch besteht Hoffnung, dass es demnächst besser wird. Diesen Umstand nutzt der Apple-Händer Gravis nun, um eine neue Rabatt-Aktionen, den alljährlichen "Summer Sale" zu starten. In dessen Rahmen lassen sich diese Woche über 200 Produkte zu teils drastisch vergünstigten Preisen erwerben. Mit dabei sind neben verschiedenen empfehlenswerten Gadgets auch diverse Macs und Beats-Produkte. Unter anderem kann man beim Kauf einer Apple Watch Series 6 bis zu € 90,- sparen. Sämtliche teilnehmenden Produkte fasst Gravis auf einer Übersichtsseite zum Summer Sale zusammen. Alternativ kann man auch direkt durch die folgenden Kategorien stöbern:

Vorerst nur in den US-Stores: Apple bietet Self-Checkout für Zubehör mittels App-Clips

Nach wie vor fristen die App-Clips ein ziemliches Schatten-Dasein. Auch wenn Apple in den vergangenen Wochen immer mal wieder versucht hat, auf sie aufmerksam zu machen. So zuletzt beispielsweise geschehen bei der International Collection der Armbänder für die Apple Watch, auf deren Packung Apple einen QR-Code für einen App-Clip aufgedruckt hatte, über den sich schnell und einfach ein zum Armband passendes Zifferblatt herunterladen konnte. Nun zündet man offenbar die nächste Ausbaustufe für die App-Clips.

Wie die Kollegen von 9to5Mac berichten, wird es künftig in Apples Retail Stores möglich sein, Zubehör mit einem "Self-Checkout" App-Clip in Kombination mit der Apple Store App und Apple Pay ohne das Zutun eines Retail-Mitarbeiters zu bezahlen. In einigen Stores in den USA hat Apple bereits entsprechende App-Clip QR-Codes in den Regalen von verschiedenen Zubehör-Produkten platziert. Hat man den Code gescannt, öffnet sich ein Barcode-Scanner, mit dem man das gewünschte Produkt scannt und anschließend den Self-Checkout Bezahlprozess startet. Dank des App-Clips muss hierfür nicht einmal die Apple Store App auf dem iPhone installiert sein. Lediglich iOS 14.3 wird benötigt, um auf diese Weise Wartezeiten vor dem Bezahlen zu vermeiden.

Logischerweise bietet Apple den Self-Checkout ausschließlich für die vergelichsweise günstigen Zubehörprodukte an. Möchte man ein iPhone, iPad oder Mac erwerben, muss man sich nach wie vor an einen Mitarbeiter wenden. Noch ist unklar, wann die Funktion auch in Deutschland ankommen wird.