Ich persönlich verzichte auch weiterhin auf das Aufstellen eines mit Mikrofonen ausgestatteten und permanent mit dem Internet verbundenen smarten Lautsprechers in meinen vier Wänden. Allerdings zeigt die Beliebtheit dieser Geräte-Kategorie, dass ich mit meiner Einstellung mittlerweise schon fast zu einer Minderheit gehöre. Wer sich damit der offenbar immer größer werdenden Mehrheit anschließen oder seine evtl. bereits bestehende Konfiguration erweitern möchte, findet heute bei Amazon verschiedene Angebote zu den hauseigenen Echo-Geräten:
Nimmt man es mit Humor, könnte man es inzwischen als Running Gag bezeichnen. Ehrlich gesagt, ist es aber dann doch einigermaßen erschütternd, dass Apple die immerwährenden Probleme mit der Zeitumstellung auf seinen Geräten nicht in den Griff bekommt. Aktuell berichten verschiedene Besitzer einer Apple Watch Series 4 aus Australien von einem Bug, der dazu führt, dass sich die Watch in eine Reboot-Schleife verabschiedet. Grund ist mal wieder die Zeitumstellung, die die Watch, konkret die neuen Infograph-Ziffernblätter durcheinanderbringt. Der in Australien durch die Umstellung auftretende Verlust einer Stunde verwirrt die Anzeige dabei derart, dass das komplette Gerät abstürzt und kontinuierlich neustartet.
Als Workaround genügt es offenbar, das betroffene Ziffernblatt über die Watch-App auf dem verbundenen iPhone zu wechseln. Zudem dürfte auch der Tageswechsel dafür sorgen, dass die Watch wieder regulär startet. Da demnächst auch in den USA und in Europa Zeitumstellungen anstehen, dürfte Apple in Kürze ein Bugfix-Update für watchOS 5 veröffentlichen, welches sich des Problems annimmt.
Apple-Geräte hatten in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit der Zeitumstellung. Zumindest in Europa dürfte dies demnächst aber der Vergangenheit angehören. Die EU-Kommission will dem im Sommer abgehaltenen Votum der Bürger folgen und die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit und umgekehrt demnächst abschaffen.
Der eine oder andere wird es am Titel bemerkt haben, andere haben sich bereits bei mir gemeldet, was mit den AppStore Perlen sei. Keine Sorge, es gibt sie noch! Ich war zuletzt allerdings beruflich derart eingebunden, dass ich für die aufwendige Recherche schlicht keine Zeit hatte. Daher nun an diesem Wochenende die doppelte Ladung. Sicherlich werden auch einige von euch das Problem kennen, wenn man für bestimmte Sachen keine Zeit findet. Ja, das nervt. Noch schlimmer ist es allerdings, wenn man von seinen Tätigkeiten Leben muss und die ganzen Anstrengungen einfach keinen Ertrag abwerfen wollen.
Und genau dies passiert aktuell bei den Spiele-Entwicklern von Telltale Games, die unter anderem für ihre Walking-Dead-Reihe bekannt geworden sind. Nun steht das Studio jedoch vor dem aus, da man es nicht mehr schafft, den massiv aufgetretenen Finanzproblemen entgegenzuwirken. Die Zahl der Entwickler und sonstigen Mitarbeiter wurde daher bereits auf ein Minimum reduziert. Inzwischen hat man sich zu den schon länger kursierenden Gerüchten geäußert und diese auch bestätigt. In Kürze will man dann bekanntgeben, wie es mit dem Studio und den laufenden Projekten weitergehen soll. Sehr, sehr schade und so sicherlich von außen nicht abzusehen. Und damit viel Spaß mit den AppStore Perlen dieser (und der letzten) Woche.
"[iOS] AppStore Perlen 39/18 und 40/18" vollständig lesen
Und auch am Wochenende gehen die Diskussionen um den Bericht von Bloomberg Businessweek vom Ende der vergangenen Woche weiter. Darin hatte die renommierte Publikation über angebliche Spionage-Chips auf in China produzierten Server-Motherboards berichtet, die auch bei Apple zum Einsatz gekommen sein sollen. Nachdem Apple die darin getätigten Aussagen, wonach das hauseigene Security-Team die Chips entdeckt habe, bereits vehement dementiert und dabei auch betont hatte, unter keinerlei Verschwiegenheitsklausel wegen der angeblichen Ermittlungen zu stehen, mehren sich die Unterstützer Cupertinos. Nachdem bereits das britische National Cyber Security Centre Apples Aussagen unterstützt hatte, tu dies nun auch das US-amerikanische Department of Homeland Security, welches in einem Statement am gestrigen Abend betonte, dass man keinerlei Ansatzpunkte habe, um die Aussagen von Apple anzuzweifeln. In dem Statement heißt es:
The Department of Homeland Security is aware of the media reports of a technology supply chain compromise. Like our partners in the UK, the National Cyber Security Centre, at this time we have no reason to doubt the statements from the companies named in the story. Information and communications technology supply chain security is core to DHS's cybersecurity mission and we are committed to the security and integrity of the technology on which Americans and others around the world increasingly rely. Just this month – National Cybersecurity Awareness Month – we launched several government-industry initiatives to develop near- and long-term solutions to manage risk posed by the complex challenges of increasingly global supply chains. These initiatives will build on existing partnerships with a wide range of technology companies to strengthen our nation's collective cybersecurity and risk management efforts.
Neben den offiziellen Behörden meldeten sich inzwischen auch immer mehr hochrangige Apple-Mitarbeiter gegenüber BuzzFeed News zu Wort. Die anonymen Mitarbeiter bekräftigten dabei Apples markige Worte, mit denen das Unternehmen die Meldungen zurückgewiesen hat. Bei Apple könne sich niemand erklären, wie Bloomberg auf seine Aussagen gekommen sein könnte. Teilweise könne man sich nicht mal vorstellen, dass ein solcher Chip, wie er in dem Bloomberg-Bericht beschrieben wird, überhaupt existiere.
Damit befinden sich Apple und Bloomberg weiterhin in einer Pattsituation, in der offenbar niemand von seinen Aussagen zurückweichen möchte. Bloomberg gehört ohne Zweifel zu den renommiertesten Publikationen überhaupt, weswegen man sich wundern müsste, würde man sich hier ohne Grundlage so weit aus dem Fenster lehnen. Apple und seine Unterstützer auf der anderen Seite lassen keinen Zweifel aufkommen, dass an dem Bericht auch nur irgendetwas dran sein könnte. Ob sich diese Situation jemals auflösen wird, muss nun abgewartet werden.
Ende vergangener Woche machten Berichte über ein internes Apple-Dokument die Runde, in dem das Unternehmen darauf hinweist, dass bei Reparaturen an Macs mit einem Apple T2 Chip, also aktuell dem iMac Pro und den 2018er MacBook Pros, anschließend eine Diagnose mit einer Apple-eigenen Software durchlaufen werden muss, damit die Geräte wieder funktionstüchtig werden. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass nur Apple selbst oder authorisierte Service-Partner diese Reparaturen durchführen können, da nur sie über die von Apple entwickelte Software verfügen.
Dieser Umstand sorgte natürlich für jede Menge Diskussionen um die Schranken, die Apple aufstellt und befeuerte zudem abermals Theorien um eine geplante Obszolenz bei Apple-Produkten. Die Reparaturspezialisten von iFixit sorgen nun jedoch für ein wenig Entwarnung. Diese haben nämlich festgestellt, dass Apples in dem Dokument niedergeschriebenen Maßnahmen aktuell gar nicht aktiv sind. So haben die Experten problemlos das Display und das Logicboared eines aktuellen MacBook Pro austauschen können, ohne das die beschriebenen Maßnahmen gegriffen hätten. Die Apple Diagnose-Software musste fierfür nicht durchlaufen werden. Freilich bedeutet dies nicht, dass Apple die Sperre nicht künftig doch noch aktivieren wird. Für den Moment ist sie jedoch definitiv nicht aktiv.
Auch am heutigen Sonntag kann wieder bei verschiedenen Anbietern gespart werden. Uns steht bekanntermaßen mal wieder ein heißer Herbst bevor, so dass sich diverse Produkte derzeit im Abverkauf befinden. Wer hierbei zuschlagen möchte, wird beispielsweise bei Mobilcom-Debitel im heutigen Sonntagskracher fündig. Dort wird nämlich das iPhone X deutlich reduziert abgegeben. So zahlt man für das Modell mit 64 GB Speicher heute nur € 929,- statt € 1.149,-. Für das Modell mit 256 GB Speicher werden nur € 1.099,- statt regulär € 1.319,- fällig. Beide Modelle sind sowohl in spacegrau, als auch in silber erhältlich: iPhone X im Mobilcom-Debitel Sonntagskracher
Und natürlich ist auch der Apple-Händler Gravis heute wieder mit seinen Sonntags-Angeboten vertreten:
- Apple MacBook Pro 15" (2018) i7 2,6 GHz, 16 GB RAM, 512 GB SSD (€ 2.839,- statt € 3.299,-)
- Ultimate Ears WONDERBOOM mobiler Lautsprecher, wasserdicht (€ 59,99 statt € 98,99)
- Jabra Elite 25e kabellose In-Ear-Kopfhörer, Bluetooth (€ 48,99 statt € 78,99)
- tado Smartes Heizkörper-Thermostat Starter Kit V3 (€ 148,90 statt € 198,90)
- Networx Dual USB-C Hub 2x USB-c, USB 3.1, micro SD, 4K HDMI (€ 39,99 statt € 99,99)
- Networx Neopren Sleeve für MacBook Pro 15", ab Modell 2016 (€ 14,99 statt € 24,99)
Zudem läuft bei Gravis den kompletten Oktober über noch die Back-to-School Aktion, u.a. mit den folgenden Produkten:
- Apple MacBook Pro 13" i5 2,3 GHz, 8 GB RAM, 128 GB SSD (€ 1.349,- statt € 1.499,-)
- Nomad Universal Cable 4-in-1 USB-C Kabel, 1,5 m (€ 19,99 statt € 34,99)
- Networx USB-C Multiport-Hub USB-C, 2 x USB 3.0, micro SD/SD (€ 19,99 statt € 49,99)
- LaCie Rugged Mini 1 TB externe 6,35 cm Festplatte, USB 3.0 (€ 64,99 statt € 114,99)
Neben den stetig weiter verbesserten Kameras überzeugt Apple Jahr für Jahr in seinen neuen iPhones auch immer wieder mit der Leistungsstärke der selbst-designten A-Serien Chips. Beim iPhone XS und iPhone XS Max wurde der darin verbaute A12 Bionic-Chip erstmals im 7nm-Verfahren gerferigt und bringt abermals einen echten Sprung in Sachen Leistungsfähigkeit mit. Diese haben sich die Experten von AnandTech nun einmal genauer angeschaut und berichten, dass sie sogar noch über dem Wert liegt, den Apple offiziell angibt. Laut Cupertino soll die CPU im A12 SoC nämlich um 15% schneller sein, als die des direkten Vorgängers, dem A11. Laut AnandTech kann die Steigerung jedoch je nach Anwendungsfall auch bei über 40% liegen, was den A12 Bionic-Chip in die Regionen der Leistungsfähigkeit von Desktop-Prozessoren befördert.
Doch nicht nur die CPU, auch die GPU hat einen echten Sprung erfahren. Laut Apple liegt die Steigerung gegenüber dem A11 -Chip bei bis zu 50%, was man vor allem durch einen zusätzlichen Rechenkern erzielt. Bei allen Vorteilen, die der A12 Bionic-Chip bietet, gibt AnandTech allerdings auch zu bedenken, dass er auch einen relativ hohen Energieverbrauch hat. Dies trifft allerdings nur auf extrem rechenintensive Aufgaben zu, wobei es in den Benchmarktests zu regelmäßigen Abstürzen kam, weil der Chip nicht mit genügend Strom versorgt werden konnte. Dies sollte sich jedoch in der täglichen "normalen" Nutzung nicht auswirken.
Der Bericht über angebliche Spionage-Chips auf in China produzierten Server-Motherboards von Bloomberg Businesweek schlägt weiter hohe Wellen. Nachdem Apple die darin getätigten Aussagen, wonach das hauseigene Security-Team die Chips entdeckt habe, bereits gestern vehement dementiert und dabei auch betont hatte, unter keinerlei Verschwiegenheitsklausel wegen der angeblichen Ermittlungen zu stehen, springt dem Unternehmen nun auch das britische National Cyber Security Centre zur Seite. Von dort heißt es gegenüber Reuters:
"We are aware of the media reports but at this stage have no reason to doubt the detailed assessments made by AWS and Apple. [...] The NCSC engages confidentially with security researchers and urges anybody with credible intelligence about these reports to contact us."
Apple hatte die angeblich betroffenen Supermicro-Server in seinen Datenzentren zum Betrieb von iTunes- und AppStore, iCloud und Siri eingesetzt, seine Verbindungen mit dem Hersteller jedoch 2016 abgebrochen, was Bloomberg als weiteren Indiz für das Entdecken der Spionage-Chips wertet. Laut Apple gab es seinerzeit allerdings lediglich einen isolierten Fall eines einzelnen Servers, auf dem ein mit Malware infizierter Treiber gefunden wurde. Inzwischen steht Apples Dementi übrigens auch in Form einer deutschen Pressemitteilung zur Verfügung.