Skip to content

Apple veröffentlicht erste Betas von iOS 11.1, macOS High Sierra 10.13.1, watchOS 4.1 und tvOS 11.1 [U]

Nachdem Apple vor zwei Wochen die ersten Vorabversionen veröffentlicht hatte, folgen am heutigen Abend nun die zweiten Betas von iOS 11.1, macOS High Sierra 10.13.1, watchOS 4.1 und tvOS 11.1 für registrierte Entwickler. Betrachtet man einmal die verschiedenen Fehlermeldungen zu den neuen Betriebssystemen im Internet, stellt man fest, dass es zwar keine großen und dramatischen Probleme gibt, aber jede Menge kleinere Baustellen, die das Arbeiten mit den Systemen im Alltag ein wenig umständlich machen. Es gibt also jede Menge zu tun. Mit an Bord sind bei dieser Beta in jedem Fall hunderte neue Emojis. Die Prioritätensetzung könnte da vielleicht mal überdacht werden...

UPDATE: Ebenfalls unter iOS 11 mit an Bord ist auch wieder der 3D Touch App Switcher, der den schnellen App-Wechsel durch einen starken Druck auf die linke Displaykante ermöglicht. Apple hatte diese Geste in iOS 11 entfernt, allerdings hatte Craig Federighi bereits angekündigt, dass man an einer Rückkehr der Funktion arbeiten würde.

Ich persönlich gehe davon aus, dass die finalen Versionen der Updates zum Verkaufsstart des iPhone X Ende Oktober bzw. Anfang November für alle Nutzer freigegeben werden. Die sogenannten Developer Previews können ab sofort aus Apples Developer Center oder bei installierter vorheriger Beta auch OTA geladen werden. Die zugehörigen Public Betas dürften vermutlich morgen folgen. Ebenfalls zum Download bereits steht zudem auch die erste Beta von Xcode 9.1.

Ihr vermisst den iOS AppStore auf dem Mac? iTunes 12.6.3 ist nach wie vor verfügbar!

Mit der Entfernung des iOS AppStore in iTunes 12.7 ist Apple eigentlich nur dem Wunsch einiger User gefolgt, die die einstige Jukebox für inzwischen zu überladen halten. Dennoch regte sich seither jede Menge Unmut über diese Entscheidung. Zwar ist es unwahrscheinlich, dass Apple sie wieder rückgängig machen wird, immerhin steht inzwischen aber wieder eine Version von iTunes zum Download bereit, in der der AppStore nach wie vor enthalten ist. Mit iTunes 12.6.3 richtet sich Apple vorwiegend an Unternehmenskunden und bietet den Download entsprechend nur auf einer Supportseite an. Dennoch kann diese Version auch für den einen oder anderen privaten Nutzer interessant sein, der nach wie vor gerne eine App-Verwaltung auf seinem Rechner hätte. Allerdings ist der Downgrade von iTunes 12.7 zurück zu 12.6.3 nicht ganz problemlos, da die iTunes Library von iTunes 12.7 nicht kompatibel mit der von iTunes 12.6.3 ist. Insofern muss also entweder eine alte Library von vor dem Update auf iTunes 12.7 aus einem Backup wiederhergestellt oder eine neue Library erzeugt und die alten Inhalte in diese überführt werden.

Kommentar: Das neue Kontrollzentrum und das Problem mit den WLAN- und Bluetooth-Buttons

Mit dem neuen Control Center in iOS 11 hat sich Apple nicht nur Freunde gemacht. Vor allem das veränderte Verhalten der beiden Schalter für WLAN und Bluetooth sorgt für anhaltende Kritik. Seit dem Update deaktiviert nämlich ein Tap auf die beiden Buttons nicht mehr die jeweilige Funktion, sondern trennt lediglich die aktuell bestehende Verbindung. Apple wendet sich hiermit offenbar vor allem an technisch weniger bedarfte Nutzer, die sich in der Vergangenheit darüber wunderten, warum denn auf einmal Funktionen wie AirDrop, AirPlay, Apple Pencil, Apple Watch, Ortungdienste, Handoff oder der Instant Hotspot nicht mehr verfügbar waren, wenn man Bluetooth und/oder WLAN deaktiviert hatte.

Diese Veränderung finden jedoch nicht nur alteingesessene iOS-Nutzer unverständlich und wünschen sich das alte Verhalten zurück, auch die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat nun öffentlich Kritik an Apples Herangehensweise geäußert und sieht darin sogar ein Sicherheitsrisiko. Zwar werden die bereits angesprochenen unbedarften Nutzer das veränderte Verhalten vermutlich nicht einmal bemerken, genau hierin besteht jedoch eine größere Gefahr. So verhält sich das System plötzlich (und ohne große Ankündigung) anders als gewohnt. Zudem verbinden sich die Gerät am nächsten Morgen um 05:00 Uhr wieder vollkommen automatisch mit den zur Verfügung stehenden Geräten, was das Vertrauen in das System beeinträchtigen könnte, da man ja eigentlich der Meinung war, die Funktion deaktiviert zu haben.

Ob und wie Apple auf die anhaltende Kritik reagieren wird, ist unklar. In den aktuellen Betas von iOS 11.1 ist das Verhalten nach wie vor so, wie unter iOS 11 eingeführt. Die Kollegen von iMore haben sich hierzu einmal Gedanken gemacht und unterbreiten vier Vorschläge, wie Apple dem Problem begegnen könnte.

  1. Das neue Verhalten rückgängig machen und die Buttons sich wieder so verhalten lassen, wie unter iOS 10 und davor. Hierdurch würde man allerdings den unbedarften Nutzern nicht gerecht werden, die sich wundern, warum manche Funktionen nicht zur Verfügung stehen, weil sie WLAN und/oder Bluetooth bewusst oder unbewusst deaktiviert haben.
  2. Die Buttons mit mehreren Zuständen versehen: eingeschaltet, trennen, ausgeschaltet. Hierdurch würden sich allerdings die Komplexität und somit wohl auch die Konfusion bei einigen Nutzern erhöhen.
  3. Eine weitere Bestätigung einführen, ob man tatsächlich die Funktionen deaktivieren oder auch eine Apple Watch trennen möchte. Auch dies würde unnätig die Komplexität des gesamten Systems erhöhen.
  4. Eine Einstellung einführen, über die festgelegt werden kann, wie sich die Buttons im Kontrollzentrum verhalten sollen.

Nach meinem Dafürhalten (und nach dem der Kollegen) wäre die vierte Option die sinnvollste. Auf diese Weise könnten die Nutzer entscheiden, welches Verhalten sie bevorzugen würden. Das neue Verhalten könnte dabei die Standardoption sein, so dass unbedarfte Nutzer nichts verändern müssten, erfahrenere User aber die Wahl hätten. Selbstverständlich könnten Apples Entwickler auch mit einer noch besseren Variante um die Ecke kommen. So wie es momentan gelöst ist, empfinde ich das Verhalten allerdings als höchst unbefriedigend, da ich nie weiß, wann sich mein Gerät mit welchem Netzwerk oder mit welcher Peripherie aus welchem Grund auch immer verbindet.

Schnäppchen-Tipp: Diverse Zeichentrick-Filme für nur € 2,49 bei iTunes

Für den Fall, dass ihr auf der Suche nach guten und günstigen Filmen aus dem iTunes Store seid, lege ich euch gerne meine wöchentlichen, immer freitags erscheinenden Empfehlungen hierzu ans Herz. Heute gibt es aber noch einen kleinen Schnäppchen-Tipp außer der Reihe, auf den mich mein Leser Matze (vielen Dank dafür!) aufmerksam gemacht hat. So lassen sich derzeit diverse Filme aus der Zeichentrick-Schmiede BlueSky zu extrem niedrigen Preisen aus dem iTunes Store laden. Mit dabei sind durchaus einige hochkarätige Klassiker, die ihr der folgenden Liste entnehmen könnt:

Günstige iTunes Karten bei real,-

Zu Beginn der neuen Woche gibt es wieder mal ein interessantes Angebot für alle Schnäppchenjäger: Es gibt wieder vergünstigte iTunes-Geschenkkarten. So sind es dieses Mal die Filialen der Supermarktkette real,-, die die Karten zum Sonderpreis verkaufen. Dabei erhält man in dieser Woche ein Bonusguthaben in Höhe von 15% als Guthabencode auf dem Kassenbon beim Kauf der Karten im Wert von € 25,- und € 50,-. Aber Achtung: Die Aktion gilt nur bis Samstag, den 14. Oktober 2017, bzw. solange der Vorrat reicht. Die Anzahl der Karten pro Kauf ist anscheinend nicht begrenzt. Man sollte also im Zweifel schnell sein, um noch rechtzeitig zuschlagen zu können. Schließlich haben die Karten ja kein Verfallsdatum. Der aufgedruckte Wert der Karten und das Zusatz-Guthaben können sowohl für Musik, als auch für Fernsehserien, Filme und Einkäufe im Mac- und iOS-AppStore genutzt werden. (mit Dank an ale Tippgeber!)

Achtung: Leider kann ich die Hinweise auf die günstigen iTunes-Karten nicht in jedem einzelnen Fall überprüfen. Checkt daher bitte vorher noch einmal ab, ob die jeweilige Filliale den Rabatt auch tatsächlich gewährt!

Schnäppchen am Sonntag: iPhones, UE Boom Speaker, MacBook Pro, AirPods und mehr

Auch in dieser Woche gibt es wieder jede Menge Rabatte und Schnäppchen abzugreifen, auf die wir auch am heutigen Sonntag wieder einen genaueren Blick werfen wollen. Unter anderem sind auch heute wieder verschiedene Händler wie MediaMarkt, Gravis, Cyberport und Saturn mit an Bord, die von diversen iPhones und iPads über verschiedene Macs und Kindles bis hin zu weiteren diversen Gadgets verschiedene Produkte zu vergünstigten Preisen anbieten. Hier also die Übersicht der Schnäppchen am Sonntag:

Bei Mobilcom-Debitel kann man heute im "Preiskracher" das iPhone 6s mit 32 GB Speicher zum Sonderpreis erstehen:

Der Apple-Händler Gravis ist heute wieder mit den folgenden Sonntags-Angeboten vertreten:

Nach wie vor kann man die Apple AirPods mit sofortiger Lieferung bei Alternate bestellen - und das auch noch zum reduzierten Preis:

Darüber hinaus hat Cyberport aber am heutigen Sonntag auch die regulären Cyberdeals wieder am Start:

Beim MediaMarkt gibt es aktuell die folgenden Rabattaktionen:

Darüber hinaus bietet der Elektronikmarkt Saturn an seinem heutigen Super Sunday die folgenden Deals an:

Nach wie vor fährt auch equinux seine tizi-Rabattaktion auf Amazon:

Hinweis: Die im Artikel verwendeten Links zu den Produkseiten sind sogenannte Affiliate Links. Wer hierüber einkauft, unterstützt Flo's Weblog mit einem kleinen Prozentsatz des unveränderten Kaufpreises.

Studie widerlegt den Mythos, iOS-Updates würden ältere iPhones langsamer machen

Immer wieder muss sich Apple den Vorwurf gefallen lassen, dass ältere iPhones und iPads mit neueren iOS-Versionen langsamer werden und man somit eine geplante Obsolenz herbeiführen würde. Diese These wird nun in einer neuen Studie von Futuremark widerlegt. Statt die Geschwindigkeit der Geräte zu reduzieren würde diese auch nach einem Update erhalten bleiben, wie man anhand von Datensätzen herausfand, die mit iOS 9, iOS 10 und iOS 11 im Zeitraum von April 2016 bis September 2017 erhoben wurden. Selbst das älteste getestete Gerät, ein iPhone 5s, wies nur extrem niedrige abfallende Werte in den Benchmarkergebnissen von CPU und GPU auf. Diese Abweichungen seien den Testern zufolge von Nutzern im Alltag nicht einmal zu bemerken.

Interessant ist zudem, dass die Tester festgestellt haben, dass sich die GPU-Leistung bei einem getesteten iPhone 6, einem iPhone 6s und einem iPhone 7 mit Installation der Updates sogar leicht verbessert hat. Vor allem iOS 10 und iOS 11 haben hier für Verbesserungen gesorgt. Als Ursache für den Mythos, dass ältere Geräte langsamer würden, führen die Tester von Futuremark gleich mehrere Gründe ins Feld. Vor allem psychologische Ursachen seien hierfür verantwortlich. Der Nutzer ist sich darüber bewusst, dass es neuere und leistungsfäühigere Geräte gibt und erwartet dadurch quasi schon einen Abfall der Leistung des eigenen Geräts, auch wenn dieser auf Basis technischer Daten nicht eintritt. Aber auch neue Funktionen in den iOS-Updates sind ein Grund, da diese oftmals leistungshungriger sind. Ein weiterer Hauptgrund ist weniger bei Apple, als vielmehr bei den App-Entwicklern zu suchen, die ihre Apps nicht an die neuen iOS-Versionen anpassen und hierdurch für eine schlechtere Leistung ihrer Produkte auch auf älteren Geräten sorgen.

Natürlich möchte Apple vor allem die neuesten Generationen seiner Geräte verkaufen und optimiert iOS und dessen neue Funktionen in diese Richtung. Dies als Vorwurf zu sehen, ist allerdings ebenso naiv wie an der Normalität vorbei.

Apples Design-Chef Jony Ive in Interview zu Design, Apple und Steve Jobs

Apples Design-Guru Jony Ive war am gestrigen Abend auf dem TechFest 2017 in New York City zu Gast und stand dort auch für ein Interview mit The New Yorker zur Verfügung. Dabei ging es unter anderem um Design-Philosophien, Ives Zeit bei Apple und vor allem seine Erfahrungen mit dem legendären Apple-Gründer Steve Jobs. Während von dem Interview kein Stream oder eine Aufzeichnung existiert, haben die Kollegen von Business Insider eine Mitschrift des Gesprächs angefertigt. Interessant sind dabei auch Ives Aussagen zu neuen Technologien, an denen Apple aktuell arbeitet. Dem Apple Design-Chef zufolge hat man in Cupertino bereits einige spannende Ideen in der Schublade, bei denen man darauf wartet, dass die Technologie soweit ist, dass man sie umsetzen kann. Er selbst bezeichnete sich dabei nach wie vor als extrem hungrig darauf, neue Designs und Produkte zu entwerfen.

Vor allem im Bereich von Displays sieht Ive verschiedene Möglichkeiten für Innovationen. Aber auch der Bereich der künstlichen Intelligenz soll sich seiner Ansicht nach derzeit noch in den Kinderschuhen befinden und schon bald bislang unvorstellbare Optionen bieten. Die Entwicklung neuer Produkte in diesen Bereichen erfordern einen Mix aus Neugier, Hingabe und Fokussierung. Bei der fünfjährigen Entwicklung des iPhone X hätten die Dinge, die man vorhatte zu 99% nicht funktioniert und am Ende hätte man dennoch ein geniales Produkt geschaffen. Teilweise sei es dabei sehr anstrengend und ermüdend, den Fokus zu behalten, die Ergebnisse aber wären eine unbezahlbare Belohnung.

In Bezug auf sein Verhältnis zu Steve Jobs betonte Ive, dass man sein Vermächtnis gar nicht hoch genug schätzen könne. Geld war für Jobs niemals ein Antrieb, stattdessen sei es sein Streben nach Perfektion gewesen, welches dazu führte, dass Apple heute dort steht, wo es steht. Seine Ideale habe er tief in Apples Selbstverständnis verankert, wodurch der Fokus viel mehr darauf liege, Produkte für Menschen zu machen und nicht für den Profit. Auf diese Weise hat man es auch geschafft, aus schlecht designten Produkten echte Verkaufsschlager zu machen - wie zum Beispiel beim iPhone, bei dem man aus den Fehlern der vorherigen Smartphones gelernt und es einfach nur besser gemacht habe.