Mit der Vorstellung des 24" M1 iMac hat Apple nicht nur ein komplett neues Design für seinen All-in-One Rechner eingeführt, sondern ihn auch direkt noch in verschiedenen Farben auf den Markt gebracht. Etwas ähnliches könnte sich auch bei der nächsten Generation des MacBook Air wiederholen, wie der bekannte Leaker nun in einem neuen YouTube-Video berichtet. Demnach habe ihm eine Quelle, die sich in der Vergangenheit als zuverlässig erwiesen hatte, den Hinweis gesteckt, dass dieselben Farben wie beim iMac künftig auch beim MacBook Air zum Einsatz kommen könnten. Angeblich soll das neue Gerät dann bereits unter der nächsten Generation des Apple Silicon Prozessors für den Mac, dem M2 laufen.
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Bereits beim iMac hat sich Apple offenbar vom legendären G3-Modell inspirieren lassen, welches seinerzeit ebenfalls bunt auf den Markt kam und diesen im Sturm eroberte. Das zugehörige iBook G3 war dann ebenfalls bunt, was sich nun beim MacBook Air wiederholen könnte.
Es gehört zur guten Tradition, dass die Reparaturspezialisten von iFixit kurz nach dem Verkaufsstart von neuen Apple-Produkten diese feinsäuberlich in ihre Einzelteile zerlegen und so einen Eindruck von der Reparierbarkeit liefern aber natürlich auch einen spannenden Blick ins Innere und damit auf die Ingenieurskunst hinter den Produkten gewähren. Dies trifft nun auch wieder auf die neuen AirTags zu, die seit Freitag offiziell von Apple verkauft werden. Im ersten Teil des Teardowns vergleicht Apple den AirTag mit den Konkurrenzprodukten Tile Mate und Samsung Galaxy SmartTag. Der AirTag ist dabei der kleinste Tracker in der Reihe dieser Drei und der Teardown zeigt einmal mehr, wie clever die Apple-Ingenieure vorgegangen sind, um beispielsweise den in den AirTags verbauten Lautsprecher zu realisieren. Allein schon das Röntgen-Vergleichsbild der drei Tracker ist spannend. Vergessen darf man auch nicht, dass Apple trotz des geringsten Platzes auch noch einen Ultrabreitband-Chip in den AirTags verbaut, über den die Konkurrenzprodukte nicht verfügen.

Der Lautsprecher ist wahrscheinlich in der Tat das Beeindruckendste an den AirTags. Hier mussten die Apple-Ingenieure in Anbetracht des wenigen zur Verfügung stehenden Platzes richtig kreativ werden. Herausgekommen ist dabei ein Design, bei dem die Unterseite des Deckels als Schwingkörper für den Speaker dient, der Rest des Gehäuses als Resonanzkörper.
Hinsichtlich der Reparierbarkeit macht iFixit keine weiteren Angaben. Im Endeffekt besteht ein AirTag aus einem Kunststoffgehäuse, einem Logicboard und einer Batterie, nichts also was man reparieren könnte. Und da sich die Batterie auch noch selbständig austauschen lässt, wird wohl niemand jemals einen AirTag reparieren (lassen) wollen.

Viele Werbetreibende haben es befürchtet, nun zeigen erste Zahlen, dass diese Befürchtung wohl auch gerechtfertigt war. Seit iOS 14.5 hat Apple die sogenannte "App Tracking Transparency" (ATT) aktiviert, durch die Entwickler nun die Nutzer um Erlaubnis fragen müssen, dass Code in ihren Apps sie webseiten- und appübergreifend tracken. Allein durch diese Abfrage konnte bereits davon ausgegangen werden, dass die meisten Nutzern dem wohl eher ablehnend gegenüberstehen. Wie die AppStore-Analysten von Flurry Analytics nun auf Basis erster Zahlen ermittelt haben, dürfte dies sogar noch deutlicher sein als bislang erwartet.
Den Analysten zufolge würden satte 96% der iOS-Nutzer in den USA die Zustimmung zum Tracking bislang verweigert haben. Diese Ergebnisse basieren auf einem Datensatz von 2,5 Millionen täglich aktiven Nutzern. Auf die ganze Welt bezogen sind es immer noch 11%, die dem Tracking nicht zustimmen. Hier hat man sich die Daten von 5,3 Millionen täglich aktiven Nutzern angeschaut. Interessant ist dabei auch, dass die Nutzer dem Tracking offenbar größtenteils aktiv widersprechen. Nur 4% der iOS 14.5 Nutzer haben demnach den (nach wie vor teilweise ausgegrauten) Schalter "Apps erlauben, Tracking anzufordern" deaktiviert, so dass sie die ATT-Anforderung angezeigt bekommen.
Übrigens beginnt Facebook inzwischen auch in Deutschland mit dem Einblenden des Splash-Screen auf dem man den Nutzer über den Sinn des Trackings aufklären möchte und dabei auch anmerkt, dass man so als Nutzer dazu beitragen kann, dass Facebook kostenlos bleibt...

Seit einiger Zeit hat Appel mal wieder ein Video aus seiner "Shot on iPhone" Reihe unter dem Titel "Everyday Experiments: Full Bloom" veröffentlicht, in dem es natürlich mal wieder um die Foto- und Video-Möglichkeiten des iPhone 12 geht. Zu sehen sind darin verschiedene Blumen, Blüten, Obst, Wasser, Pilze und Gemüse mit denen Apple laut Untertitel die Farben, das Leben und das Aufblühen des Frühlings feiern möchte. Dazu gibt Apple auch noch kleine Tipps, wie man tolle Fotos und Videos wie in dem Clip zu sehen mit dem iPhone 12 erstellen kann. Dabei kommen verschiedene Techniken des iPhone, wie Slo-Mo und Zeitraffer zum Einsatz.
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Es gibt wohl kaum noch Zweifel, wer aktuell an verschiedenen Stellen die Vorreiterrolle in der Technologie-Branche angibt. Immer wieder wagt man in Cupertino den ersten Schritt und wird hierfür von der Konkurrenz entweder verspottet oder kritisiert, nur damit diese wenige Wochen später dem von Apple eingeschlagenen Weg ebenfalls folgen. Das aktuellste Beispiel hierfür liefert nun Google, wo man sich dazu entschlossen hat, die von Apple mit iOS 14 eingeführten Hinweise zum App-Datenschutz (auf Englisch: "App Privacy Labels") auch für den eigenen Google Play Store für Android zu übernehmen. Auf den Einblendungen müssen Entwickler inzwischen verpflichtend angeben, auf welche Nutzerdaten ihre Apps zugreifen und was damit geschieht. Durch die Einblendung im AppStore haben die Nutzer so die Gelegenheit, sich bereits im Vorfeld über dan Umgang der Apps mit den eigenen Daten zu informieren.
Auch Google wird diese Informationen künftig von seinen Entwicklern verpflichtend einfordern, wie man im Android Developers Blog bekanntgab. Sollte ein Entwickler hier falsche Angaben machen, wird er von Google aufgefordert, die Angaben zu korrigieren. Bei wiederholtem Verstoß droht, wie auch bei Apple, der Ausschluss aus dem Google Play Store. Weitere Informationen will man im Sommer bekanntgeben. Umgesetzt werden soll die neue Anforderung dann im zweiten Quartal 2022.
Noch läuft die sogenannte "Award Season", also der Teil des Jahres, in dem traditionell die Preise für Musik, Film und TV-Sendungen vergeben werden. Bislang hat Apple dabei mit den Inhalten seines Streamingdienstes Apple TV+, trotz verpasster Oscar-Auszeichnung, ausgesprochen gut abgeschnitten. Nun ist eine weitere Nominierung hinzugekommen. So gab Apple via Twitter selbst bekannt, dass die Apple TV+ Originals-Serie "Servant" in der Kategorie "Best Drama Series" für die diesjährigen TV Choice Awards nominiert wurde. Anders als bei vielen anderen Preisverleihungen entscheidet hier nicht eine Jury über die Preisträger, sondern eine öffentliche Abstimmung. Auch deswegen besteht die Konkurrenz für "Servant" in der genannten Kategorie aus 62 anderen Serien. Die Sieger der diesjöhrigen TV Choice Awards werden im September bekanntgegeben.
Bislang war die direkte Streamingwiedergabe per Sprachsteuerung auf Apples HomePod und HomePod mini ausschließlich den allgemeinen Radiosendern und dem hauseigenen Musikstreaming-Dienst Apple Music vorbehalten. Bereits bei der Vorstellung des HomePod mini hatte Apple angekündigt, dass man diese Barriere künftig lockern werde. Mit Deezer steht nun der erste alternative Streamingdienst zur Verfügung, der sich ebenfalls per Siri auf Apples smarten Lautsprechern wiedergeben lässt. Hat man die aktuellste Version der HomePod-Software auf seinen Geräten installiert, können Deezer-Abonnenten nun also auf diese Weise auf den über 73 Millionen Songs umfassenden Katalog des Dienstes, sämtliche weiteren Inhalte und natürlich auch auf die eigenen Playlisten zugreifen.
Laut Deezer muss für die Nutzung zunächst die App des Streamingdienstes in deren Einstellungen mit dem HomePod verbunden werden. Anschließend ist dann die Konfiguration als Standarddienst über die Home-App möglich. Hier begibt man sich in die "Einstellungen des Zuhauses", wählt dort den eigenen Nutzer aus und setzt dort den gewünschten Musik-Streamingdienst als Standard. Zum Start steht die neue Funktion in Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Japan, Mexiko, Spanien und den USA zur Verfügung.

Ups, da hat wohl jemand bei Apple nicht aufgepasst. Selbstverständlich sollten die Ingenieure und Designer in Apple ein wenig mehr Einblicke in eine App haben, als dies für den normalen Nutzer der Fall ist. Allerdings sollten diese Einblicke dann doch deaktiviert sein, sobald eine Funktion oder App auf die Allgemeinheit losgelassen wird. Gepennt hat dieses Mal jemand im Team der "Wo ist" App, in die seit Kurzem ja auch die AirTags integriert sind. Darin hat ein Nutzer nun nämllich zufällig einen "Developer Modus" entdeckt, der offenbar nur für interne Zwecke gedacht war.
Startet man die "Genaue Suche" für einen AirTag, erscheint zunächst eine Animation mit sich bewegenden, in einem Kreis angeordneten Punkten auf dem Display. Tippt man in diesem Modus einige Male auf den oben rechts links eingeblendeten Namen des AirTags, erscheint der angesprochene "Developer Modus" mit dem man zwar nicht so wahnsinnig viel anfangen kann, der aber dennoch einen kleinen Einblick hinter die Kulissen von Apples Arbeit gewährt.
So werden auf dem eingeblendeten Screen verschiedene Echtzeit-Informationen und technische Daten zur Suche des AirTags angezeigt, inkl. solcher, die vom Beschleunigungssensor und dem Gyroskop des iPhone stammen. Man findet in dem Menü auch verschiedene Schieberegler, von denen ich aber vorsichtshalber die Finger lassen würde, wenn man nicht genau weiß, was man tut. Im Zweifel zerschießt man sich hierbei sonst das Auffinden der AirTags über die "Genaue Suche".
